In diesem Blog schreibt Thomas Timmermann in seiner Funktion als Fondsmanager über die Entwicklungen am Aktienmarkt und die Auswirkungen auf die Strategie der ComStage Alpha Dividende Plus ETFs.

STOXX Europe 600 (kurz); Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV), aber auch darunter liegen!
STOXX Europe 600 (5 Jahre); Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV), aber auch darunter liegen!

Die 600 größten europäischen Aktien haben kein leichtes Jahr hinter sich. Der erste Chart oben (rot) zeigt, dass der Index nach zwölf Monaten ca. 2,34% im Minus steht. Berücksichtigt man die Dividenden, weist der Index ein Plus von ca. 1,37% auf! Im Dezember 2018 brauchten Investoren eines STOXX Europe 600 ETFs gute Nerven – der Index stürzte damals über 14% ab. Der ComStage Alpha Dividende Plus ETF (ETF750) liegt dagegen nach zwölf Monaten (unter Einrechnung der zwei Ausschüttungen im Dezember und Juni) bei plus 4,83%. Im Dezember verlor der ETF750 im Vergleich zum STOXX Europe 600 weniger als 4%. Die bessere Performance ist u.a. auf den 25%-igen Anteil an US-Aktien zurückzuführen. Für den verhältnismäßig geringen Verlust im Dezember zeichnete die aktive Absicherungsstrategie verantwortlich.

Interessant ist auch der hintere 5-Jahres-Chart. Trotz einer seit zehn Jahren lockeren Zinspolitik, gelang es dem europäischen Börsenbarometer nicht, ein neues Allzeithoch zu markieren. In der Summe ging es lediglich seitwärts. Rechnet man die Dividenden mit ein, macht eine Investition trotzdem Sinn (denn wo gibt es noch Ausschüttungen von über 3%!). Wenn man es zudem schafft, das Risiko zu vermindern, dann erst recht.

Bei beiden ETFs hatten wir heute keinen Anlass für Veränderungen. Es war ein guter Tag, um aus unseren Absicherungspositionen mit hohen Seitwärtsrenditen Zusatzerträge zu erzielen!

Aktuelle Absicherungsdaten (DAX bei 11.800):

ETF750: Aktien (ca. 96,1%); Absicherung Europa: ca. 40,6%; USA: ca. 33,9%; gesamt: ca. 39%

ETF751: Aktien (ca. 98,3%); Absicherung Deutschland: ca. 37,1%

Aktuelle Korrelation (Beta: 1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes: ETF750: 0,68
ETF751: 0,69

30-jährige Bundesanleihen (kurz), Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV), aber auch darunter liegen!
30-jährige Bundesanleihen (5 Jahre); Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV), aber auch darunter liegen!

Nach dem bedrohlichen Ausverkauf letzte Woche, erholte sich der Aktienmarkt wieder sehr viel besser und wesentlich schneller als zu erwarten war. Im Wettstreit zwischen einer zinsinduzierten Hausse und einer fundamental getriebene Baisse könnte am Ende die Zinsphantasie siegen und die Aktienkurse beflügeln. Seit Anfang August ist die gesamte deutsche Rendite Kurve für Bundesanleihen negativ.

Die Auktion der ersten 30-jährigen Bundesanleihe mit einem Kupon von null Prozent wurde deshalb mit großem Interesse verfolgt. Von den zwei Milliarden Euro angebotenen Bundesanleihen mit null Verzinsung wurden 824 Millionen Euro abgesetzt – überraschend wenig für eine Auktion der Bundesbank. Man braucht sich wohl aber kaum Sorgen um den Absatz der noch nicht verkauften Bundesanleihen zu machen. Willkommen in der neuen Zeit, in der das Aufbewahren von Geld einen Preis hat.

Die beiden Charts oben zeigen den kurzfristigen und den langfristigen Verlauf der Renditen für 30-jährige Bundesanleihen. Es ist heute schwer vorstellbar, dass die Zinsen 30 Jahre unter null liegen werden. Und genau hier liegt die Gefahr einer zu negativen Einschätzung gegenüber der Entwicklung der Aktienmärkte. Ich kenne keinen Menschen, der diesen Verlauf vorhergesagt hat. Und diese Entwicklung beeinflusst die Bewertung aller Anlagemöglichkeiten, von Aktien bis zum Gold! In der heutigen ideasTV-Sendung widmen wir uns aus gegebenen Anlasses ausschließlich dem Gold.

Nachdem beide ETFs in der letzten Woche durch unsere Absicherungspositionen sehr gut abgefedert wurden, erscheint die Absicherung heute schon wieder zu hoch. Das mühelose Überwinden der 200-Tage-Durchschnittslinie und aktuell auch der 11.800er Marke im DAX beweist unerwartete Stärke! Deshalb haben wir die Positionen heute wieder leicht angepasst!

Aktuelle Absicherungsdaten (DAX bei 11.800):

ETF750: Aktien (ca. 96,1%); Absicherung Europa: ca. 43%; USA: ca. 34,1%; gesamt: ca. 41,1%

ETF751: Aktien (ca. 98,3%); Absicherung Deutschland: ca. 40%

Aktuelle Korrelation (Beta: 1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:
ETF750: 0,69
ETF751: 0,68

DAX (Kurs-Buchwert); Quelle: Factset

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV), aber auch darunter liegen!
US-Verschuldung; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV), aber auch darunter liegen!

Klar, es gibt viele Argumente, warum der Aktienmarkt niedriger notieren sollte. Nur leider gelten die für fast alle anderen Anlagealternativen auch: Anleihen, Immobilien… und jetzt auch noch das Gold. Wenigstens das gelbe Metall wurde lange Zeit als nicht überbewertet betrachtet! Und die wichtigste Anlageklasse in Deutschland, die auf Konten geparkte Liquidität? Diese Anlageklasse ist sicherlich nicht überbewertet sondern unterbewertet! Doch was passiert, wenn immer mehr Banken anfangen, Gebühren zu erheben?

Der Anlagenotstand und die erwarteten noch negativeren Zinsen in Europa sind ein unberechenbarer positiver Faktor für die Aktienmärkte. Fundamental sieht es dagegen eher düster aus. Sollte sich die Welt in eine leichte Rezession bewegen (was die Zinsmärkte eigentlich andeuten), würde der DAX eher bei 10.100 Indexpunkten stehen als bei 11.500. Unser Aktienmarktstratege Andreas Hürkamp hat oben in der ersten Grafik seine DAX-Erwartung in Abhängigkeit des Weltwachstums abgetragen: Die Bandbreite reicht von 6.700 bis 15.100 Punkte!  

Während Sparer nicht wissen, wie sie ihr Vermögen gegen Wertverlust sichern sollen, profitieren die Schuldner. Die Bundesrepublik Deutschland kann zurzeit mühelos 30-jährige Bundesanleihen begeben... und zusätzlich Tilgungsgewinne erwarten. Die 30-jährigen Renditen für deutsche Bundesanleihen liegen bei historisch niedrigen minus 0,28 Prozent! Doch weder die Bundesregierung noch die deutschen Bürger nutzen die Gunst der Stunde, sich stark zu verschulden.

Völlig anders sieht das in den USA aus. Die zweite Grafik zeigt, wie dort die Staatsverschuldung unaufhörlich weiter steigt! Vor zehn Jahren gab es nach der Finanzkrise ja auch einen guten Grund die Schulden zu erhöhen. Seitdem aber hat der Staat nie damit aufgehört! Ist das italienische Staatsdefizit (ca. 132% des BIP) im Vergleich zum amerikanischen Staatsdefizit (ca. 106% des BIP) wirklich so verwerflich? Die Privaten Haushalte in den USA verhalten sich zumindest nicht anders als die Regierung! Der konsumierende US-Bürger hat einen Anteil von 17 Prozent an der Weltwirtschaftsleistung und ist damit führend! Die Schulden der Privathaushalte steigen seit 20 Monaten unaufhörlich und erreichten Ende Juni fast 14 Billionen Dollar (ca. 66% des BIP)! Damit liegen sie auf Allzeithochniveau und weit über den Ständen vor der Finanzkrise!

Wir leben also in einer äußerst spannenden Zeit der Superlative und Gegensätze. Gerade dieser Zustand macht die Geldanlage und das Fondsmanagement so spannend!  Heute gab es allerdings bislang in beiden ETFs keinen Grund für Anpassungen. Angesichts der technisch verschlechterten Lage verschlechtert, bleiben wir bei unserer Strategie der stärkeren Absicherung. Da unsere Kernabsicherungszonen wirksam schützen, brauchen wir nicht jeden Tag Transaktionen auszuführen.  

Aktuelle Absicherungsdaten (DAX bei 11.500):  

ETF750: Aktien (ca. 95%); Absicherung Europa: ca. 40%; USA: ca. 30,4%; gesamt: ca. 37,5%

ETF751: Aktien (ca. 97,1%); Absicherung Deutschland: ca. 37,4%  

Aktuelle Korrelation (Beta: 1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:

ETF750: 0,68
ETF751: 0,70

PS: Der nächste Blog von mir erscheint erst wieder am nächsten Mittwoch!

DAX Kernabsicherung; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV), aber auch darunter liegen!
DAX (kurz); Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV), aber auch darunter liegen!

An den Börsen tobt ein Sturm! Jetzt gelten: Konzentration, Disziplin und Schnelligkeit. Im zweiten Chart erkennt man deutlich, wie der Kampf um die 200-Tage-Durchschnittslinie verloren wurde – und der DAX jetzt beschleunigt fällt!

Angesichts dieser Lage möchte ich kurz erklären, wie im ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN ETF750) die Kernabsicherung funktioniert:

Im oben zu sehenden DAX-Chart ist unsere Kernabsicherung eingezeichnet. Wir sichern mit DAX-Derivaten an der EUREX unsere gesamten europäischen Aktien ab. Normalerweise schützen wir die deutschen Aktien mit DAX-Terminkontrakten und die restlichen europäischen Aktien mit Optionen auf den EURO STOXX 50. Da der DAX aber wegen seiner Konstitution (siehe ideasTV-Sendung von gestern) der schwächste Index ist, sichern wir zurzeit ALLE europäischen Aktien im ETF mit DAX-Optionen ab.

Konkret gesagt, haben wir (lange) vor dem heutigen Rutsch 500 Kontrakte DAX-Absicherungsoptionen mit Basis 11.800 Indexpunkte gekauft. Damit sichern wir per Verfall am 20. Dezember 2019: 500 (Kontrakte) mal 11.800 (Basispreis) mal 5 (Euro Kontraktvolumen) = 29.500.000 Euro Aktienvolumen ab. Unser ETF750 weist aktuell ein Volumen von ca. 56.847.280,- Euro auf. Unsere europäischen Aktien haben derzeit einen Marktwert von ca. 40.091.925,-  Euro (es sind noch 25% US-Aktien an Bord, die mit S&P 500 Optionen abgesichert werden). Also sind ca. 73,5% unserer europäischen Aktienvolumen mit DAX-Optionen Basis 11.800 (der Index selbst liegt bei aktuell 11.300 Punkten) per Dezember 2019 abgesichert.

Durch den Verkauf von 500 DAX-Absicherungsoptionen mit Basis 10.300 endet unsere Absicherungsstrecke bei 10.300 (oben im Chart eingezeichnet). Wir begrenzen die Strecke, um die Absicherungskosten zu senken. Wir enden bei 10.300 Indexpunkten, da dort beim letzten Kursrutsch die Tiefststände markiert wurden. Die volle Absicherung wird erst im Dezember greifen. Aus diesem Grund sind die unmittelbaren Absicherungsdaten, die Sie am Ende des Textes finden, noch nicht auf dem oben beschriebenen hohen Stand. Und ganz wichtig: Unser Aktienportfolio verhält sich im fallenden Markt erwartungsgemäß stabiler (siehe Beta* unten).

Berücksichtigt man diese statistische Richtgröße, sind wir zu mehr als 50% gesichert (was in fallenden Märkten unser Ziel ist!). Eine Vollabsicherung, z.B. mit DAX Futures, ist aus unserer Sicht suboptimal, da heutzutage ein Tweet mit fünf Wörtern den Markt in nur wenigen Sekunden um drei Prozent bewegen kann. Beim permanenten Öffnen und Schließen der Absicherung würden wir viel zu viel Geld verlieren!

Aktuelle Absicherungsdaten (DAX bei 11.400):

ETF750: Aktien (ca. 95%); Absicherung Europa: ca. 37%; USA: ca. 27,4%; gesamt: ca. 34,7%

ETF751: Aktien (ca. 97,1%); Absicherung Deutschland: ca. 35,7%

Aktuelle Korrelation (Beta*: 1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:

ETF750: 0,68
ETF751: 0,70

* Das Beta einer Aktie definiert, wie stark der Aktienkurs mit dem Markt/Index korreliert. Ein Beta von 1 bedeutet eine snychrone Entwicklung zum Markt/Index. Ein Beta-Faktor unter 1 bedeutet, dass die Kursschwankungen der Aktie schwächer waren, als die Kursschwankungen des Marktes/Index.

DAX (5 Jahre); Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV), aber auch darunter liegen!
Aufzeichnung ideasTV; Quelle: Commerzbank

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV), aber auch darunter liegen!

Nachdem die Rezession nun endgültig und auch offiziell in Deutschland droht, setzte sich der DAX heute wieder unter die 200-Tage-Durchschnittslinie. Im ersten Chart ist sie rot eingezeichnet. Die kurze, gestern Nachmittag durch eine Trump-Volte im Handelskonflikt initiierte, Gegenbewegung ist damit bereits schon wieder verpufft.

Wir haben die ebenfalls eingezeichnete Kern-Absicherungszone in beiden ETFs in den letzten Tagen verstärkt. Damit sind über 50% der in Europa abzusichernden Aktien in beiden Fonds per September (ETF751) oder Dezember (ETF750) geschützt. Die Zone läuft im ETF750 bis 10.300, im ETF751 bis 9.800 Punkte. Heute realisierten wir beim ETF750 frühzeitig Gewinne aus unserer Seitwärts-Absicherungszone.

Wir folgen dem Markt nun mit mehr Absicherung nach unten. Dabei bleiben wir aber auf der Hut, falls er – wie gestern geschehen – plötzlich wieder drehen sollte. Die Zinsphantasie und die mangelnden Alternativanlagen sprechen gerade auch aktuell FÜR Aktien. Die Einschätzung teilt auch Achim Matzke, Leiter der technischen Analyse der Commerzbank, in unserer heutigen ideasTV-Sendung (hier ansehen).  

Aktuelle Absicherungsdaten (DAX bei 11.500):  

ETF750: Aktien (ca. 95,4%); Absicherung Europa: ca. 28%; USA: ca. 39,4%; gesamt: ca. 31%

ETF751: Aktien (ca. 97,4%); Absicherung Deutschland: ca. 29%  

Aktuelle Korrelation (Beta: 1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:

ETF750: 0,68
ETF751: 0,70

Euro/Pfund Wechselkurs; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV), aber auch darunter liegen!
Rendite 10-jähriger italienischer Staatsanleihen; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV), aber auch darunter liegen!

Neben dem Handelsstreit zwischen den USA und China treten langsam wieder zwei rein europäische Baustellen in den Vordergrund. Der neue britische Premierminister ist fest entschlossen, auch ohne „Deal“ die EU zu verlassen. Die Verunsicherung der Märkte darüber spiegelt sich im Euro-Pfund Wechselkurs wieder. Im ersten Chart ist dargestellt, wieviel Euro man benötigt, um ein Britisches Pfund zu erwerben. Zur Jahrtausendwende war es noch rund 1,70 Euro. Zurzeit nähern wir uns der Marke von 1,02 Euro… dort lag vor ca. zehn Jahren das absolute Tief für dieses Währungspaar.

Und auch in Italien wächst die Unsicherheit nach den jüngsten politischen Ereignissen. Das lässt sich sehr schön an der Rendite 10-jähriger italienischer Staatsanleihen im zweiten Chart ablesen - der jüngste Anstieg ist klar erkennbar. Wir sind aber noch weit weg von den Niveaus des vorherigen Jahres. Dabei darf man zudem nicht vergessen, dass die Zinsen insgesamt gesunken sind. Die 10-jährige Bundesanleihe rentiert heute auch fast ein Prozent niedriger als noch vor einem Jahr!

Die Aktienmärkte sind gefangen zwischen den kurstreibenden niedrigen Zinsprognosen und den kurssenkenden fundamentalen Aussichten. Es ist schwer vorhersehbar, welche Kraft sich am Ende durchsetzen wird. Wir bleiben bei unserer Strategie, auf Seitwärtsrenditen zu setzen und die Portfolios nur sehr gefühlvoll abzusichern. Am Freitag haben wir trotzdem die Kernabsicherung in beiden ETFs leicht erhöht: Der mehrfache missglückte Versuch, die 11.800er Marke im DAX wiederzuerobern, war der Auslöser!  

Aktuelle Absicherungsdaten (DAX bei 11.680):

ETF750: Aktien (ca. 96,0%); Absicherung Europa: ca. 26%; USA: ca. 39,1%; gesamt: ca. 29,2%

ETF751: Aktien (ca. 97,8%); Absicherung Deutschland: ca. 27,5%  

Aktuelle Korrelation (Beta: 1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:

ETF750: 0,68
ETF751: 0,69

Wertentwicklung Aktienportfolio ETF750; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV), aber auch darunter liegen!
Wertentwicklung Aktienportfolio ETF751; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV), aber auch darunter liegen!

Der August 2019 war bisher bei weitem kein positiver Börsenmonat. Mitten im vermeintlichen Sommerloch korrigierten die Aktienmärkte bis zu 5%, den heutigen, ebenfalls rot eingefärbten Tag noch nicht mit eingerechnet. Für die quantitativ gesteuerte Aktienselektion der beiden ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) war es jedoch bisher ein guter Monat.

Die erste Graphik zeigt die Entwicklung des europäischen Aktienportfolios seit Jahresanfang. Es werden also die Sicherungspositionen aus dem Risikomanagement, die aktuell natürlich Gold wert sind, bewusst exkludiert. Die defensive Aktienauswahl konnte den Abstand zum Vergleichsindex im laufenden Monat um 1,13% verkleinern. Hatte die Fokussierung auf risikoarme Dividendentitel speziell in schnell nach oben schießenden Aktienmärkten ihren Preis, in Form einer geringeren positiven Performance, so zahlt sich die Strategie aktuell aus. Ein Blick auf die sogenannte Performance Attributions Analyse zeigt, dass das Teilportfolio Europa insbesondere bei der Selektion der Aktien aus der Branche Finanzwerte sehr positiv agierte. Zusätzlich hat sich die Übergewichtung der Versorger und die Untergewichtung des IT-Sektors niedergeschlagen. Im Teilportfolio USA ergibt sich ein ähnliches Bild. Während die absolute Performance seit Jahresanfang mit 18,4% niedriger als die Performance des S&P500 (21.4%) ist, konnte die quantitative Aktienselektion im zuletzt sehr volatilen Umfeld überzeugen. Bei Betrachtung der Einzeltitel zeigten Western Union (KGV: 12,2, Dividendenrendite: 3,7%), AT&T (KGV: 13,1, Dividendenrendite: 5,9%) und Coca & Cola (KGV: 24, Dividendenrendite: 3,0%) eine besonders attraktive, stabile Performance.    

Der zweite Chart zeigt die Wertenwicklung des reinen Aktienportfolios des Comstage Alpha Deutschland Dividende Plus (WKN: ETF751) seit Jahresanfang. Die Schwankung der Out- bzw. Underperformance lag im laufenden Jahr bei +3,5% per Mitte Februar und -5% per Ende Juni. Aktuell liegt das Aktienportfolio 1,16% hinter dem DAX. Aber auch hier gilt: Eine Investition in risikoärmere Aktien hat in schnell steigenden Aktienmärkten seinen Preis in Form einer geringeren positiven Performance. Diese temporäre Underperformance kann sich dann aber in Seitwärtsmärkten schnell wieder relativieren. Im laufenden Monat waren es z.B. die Immobilienaktien, welche vom Zinsrückgang profitierten und deren Kursentwicklung größtenteils solide verlief. Als Beispiele seien Alstria Office und Vonovia genannt.  

Ich wünschen Ihnen ein entspanntes Wochenende!

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah          

Erstmals…

08.08.2019
Rendite 30 jähriger Bundesanleihen; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV), aber auch darunter liegen!
Rendite 30 jähriger Bundesanleihen; Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV), aber auch darunter liegen!

Mit der Rendite 30-jähriger Bundesanleihen habe ich mich bislang selten beschäftigt. Der erste Chart oben zeigt, dass die Langläufer seit ein paar Tagen unter null Prozent notieren. Die Bundesrepublik Deutschland kann sich also für 30 Jahre verschulden, und anstatt dem Anleger Zinsen zu zahlen, wird dieser bei Fälligkeit sogar einen geringeren Betrag zurückerhalten!

Der zweite Chart zeigt den Kursverlauf seit 1994. Damals musste der Staat noch 8% Zinsen an die Investoren zahlen! Die Hoffnungslosigkeit, mit deutschen Bundesanleihen bei noch vertretbarem Risiko eine positive Rendite zu erzielen, stützt indirekt den Aktienmarkt. Der Kampf um die 200-Tage-Durchschnittslinien geht also weiter!

Aktuelle Absicherungsdaten (DAX bei 11.736 Punkten):

ETF750: Aktien (ca. 96,0%); Absicherung Europa: ca. 24,5%; USA: ca. 36,2%; gesamt: ca. 27,4%
ETF751: Aktien (ca. 97,9%); Absicherung Deutschland: ca. 24,8%  

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:
ETF750: 0,68
ETF751: 0,68

EURO STOXX 50, Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV) aber auch darunter liegen!
Aufzeichnung ideasTV; Quelle: Commerzbank

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV) aber auch darunter liegen!

Gestern hatte ich Ihnen im Blog den EURO STOXX 50 über den Zeitraum von Jahren gezeigt. Heute sehen wir uns den Index einmal über den Verlauf der letzten sechs Monate an. Deutlich zu erkennen sind die Bremsspuren an der 200-Tage-Durchschnittslinie (rot eingezeichnet). Beim DAX liegt die gleiche Linie bei 11.640 Indexpunkten. Während heute Morgen beide Indizes über diese Durchschnittslinie kletterten, liegen sie heute Nachmittag bereits wieder leicht darunter. Sollte sich der Abstand nach unten vergrößern, kann der Markt auch nochmal an Geschwindigkeit aufnehmen. Die Lage ist relativ komplex: Die Fundamentaldaten sprechen für eine weitere Talfahrt, die niedrigen Zinsen sprechen dagegen für eine Stabilisierung. Die Markttechnik wird zwischen diesen beiden Polen nahezu zerrissen und steht kurz davor, (richtig) negativ zu werden. Dies wäre der Fall, sollten wir nachhaltig die 200-Tage-Durchschnittslinie nach unten verlassen.

Wir haben heute den Tag genutzt, um für diesen Fall noch besser vorbereitet zu sein. So stockten wir im ETF750 u.a. unseren DAX Absicherungs-Spread (11.800 – 10.300 Indexpunkte) leicht auf. Insgesamt sind wir aber gut positioniert und können auf vielen kurzfristigen Positionen bereits Absicherungsgewinne realisieren. Auf der anderen Seite wollen wir die Fonds aber auch nach oben atmen lassen. Denn sollten die 200-Tage-Linien halten, sind wir wieder ganz schnell bei 12.000 Indexpunkten oder sogar darüber.

In der aktuellen ideasTV-Sendung (hier klicken) bespreche ich mit Andreas Hürkamp die wesentlichen Veränderungen bei den fundamentalen Daten. Der Leiter der Aktienmarktstrategie der Commerzbank gibt zudem einen Ausblick zum weiteren DAX-Verlauf bis zum Jahresende.

Aktuelle Absicherungsdaten (DAX bei 16.000)
ETF750: Aktien (ca. 96,0%); Absicherung Europa: ca. 21,9%; USA: ca. 33,7%; gesamt: ca. 24,8%

ETF751: Aktien (ca. 97,6%); Absicherung Deutschland: ca. 24,5%

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:
ETF750: 0,68
ETF751: 0,68

EURO STOXX 50; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV) aber auch darunter liegen!
S&P 500; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Bitte achten Sie darauf, wo der zuletzt von der Fondsgesellschaft berechnete und veröffentlichte faire Anteilspreis notiert. Die Börsenkurse können über dem tatsächlichen Nettoinventarwert (NAV) aber auch darunter liegen!

Wie erwartet, haben sich die Märkte heute zunächst leicht stabilisiert. Wir haben das höhere Niveau genutzt, um bei unseren kurzfristigen Absicherungspositionen Gewinne zu realisieren und gleichzeitig einige Positionen an das aktuelle Marktniveau angepasst. Uns geht es immer noch darum, zusätzlich zu den Absicherungsgewinnen viel Zeitwert zu erzielen. Es ist nicht eindeutig, ob die Abwärtsbewegung hier erst einmal stehen bleibt oder ob es weiter abwärts geht. Die Gefahr ist auf jeden Fall nicht gebannt.

Ein Blick auf den ersten EURO STOXX 50 Linienchart zeigt den heutigen Kampf um die 200-Tage-Linie bei 3295 Indexpunkten. Sollte dieses Niveau nicht halten, ist der Weg in Richtung 3000 Indexpunkte frei.

Ein Blick auf den hinteren S&P 500 Index für den gleichen Zeitraum zeigt, wieviel stärker die Verfassung des amerikanischen Aktienmarkts ist. Dort muss die 200-Tage-Durchschnittlinie bei 2790 Indexpunkten erst einmal erreicht werden.

Wir sichern über den schwächsten Index – den DAX! – unsere europäischen Aktien in beiden ETFs ab. Der deutsche Leitindex durchbrach heute im Schlussspurt die 200-Tage-Linie (leider) nach unten. Diese lag bei 11640 Punkten! Hier müssen wir morgen sehen, wie nachhaltig die Bewegung ist. Es ist gut möglich, dass erst einmal eine Gegenbewegung folgt. Zu den unten folgenden relativ gering erscheinenden Absicherungsquoten müssen Sie sich die defensiven Aktien dazu denken (Korrelation unter 70…rein statistisch fallen sie weniger schnell als die breiten Indizes) und unsere Kernabsicherungspositionen (DAX Put Spread 11.800 bis 10.300 Punkte) berücksichtigen. Diese Absicherung macht sich mit jedem weiteren Tag in Richtung Abrechnungstag und mit jedem tieferen Niveau immer mehr bezahlt! Aktuelle

Absicherungsdaten:

ETF750: Aktien (ca. 95,8%); Absicherung Europa: ca. 21,3%; USA: ca. 34,1%; gesamt: ca. 24,5

ETF751: Aktien (ca. 97,70%); Absicherung Deutschland: ca. 20,6%

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:

ETF750: 0,68
ETF751: 0,68

Also doch!

05.08.2019
DAX (5 Jahre); Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
USD/Yuan Wechselkurs; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Also doch! Mitten im Sommer in der Ferienzeit kommt man morgens ins Büro und stellt fest, dass der DAX in gerade einmal zwei Handelstagen über 500 Indexpunkte gefallen ist. Der Auslöser war zunächst ein Tweet des amerikanischen Präsidenten, der am vergangenen Donnerstag mitteilte, ab 1. September die Zölle auf importierte chinesische Güter zu erhöhen. Am Wochenende erfolgte der Gegenschlag der chinesischen Regierung durch die kontrollierte massive Abwertung des Yuan. Der zweite Chart zeigt den Yuan/USD Wechselkurs. Der neue Höchststand des US-Dollars gegenüber der chinesischen Leitwährung ist deutlich erkennbar.

Zeit für uns, nach langer Zeit wieder unseren DAX-Chart mit der Kernabsicherungszone 10.300 bis 11.800 Indexpunkte sowie die darüber liegende seitwärts gerichtete Absicherungszone zu zeigen. Beide Zonen sind in beiden ETFs noch intakt. Die ETFs profitieren in der jetzigen Schwächephase sehr davon. Aus der Seitwärtsabsicherung verfallen in den nächsten drei Wochen sehr große Bestände an verkauften Call Optionen. Sofern der DAX unter 12.000 Punkte bleibt, erzielen wir tägliche hohe Zeitwertgewinne. Technisch ist im DAX jetzt die 11.800 und die 11.641 Punktemarke wichtig. Die zweite Marke stellt die 200-Tage-Durchschnittslinie (oben im Chart rot eingezeichnet) dar. Vereinfacht gesagt: Über der Linie ist alles noch positiv, erst darunter wird es gefährlich! Wir gehen aktuell davon aus, dass die 200-Tage-Durchschnittslinie hält. Daher sind wir auf diesem niedrigen Indexniveau nicht mehr so stark abgesichert, wie noch vor ein paar Tagen. Die hohe Absicherungsquote in den USA wird heute Nachmittag auch angepasst, falls die amerikanischen Aktienmärkte deutlich niedriger starten.

Aktuelle Daten zu den Fonds:

ETF750: Aktien (ca. 96,3%); Absicherung Europa: ca. 14%; USA: ca. 33,8%; gesamt: ca. 18,8%

ETF751: Aktien (ca. 98,1%); Absicherung Deutschland: ca. 21,2%  

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:

ETF750: 0,68
ETF751: 0,68

Wertentwicklung Aktienportfolios; Quelle: Bloomberg, Commerzbank

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Wertentwicklung Branchen; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Nachdem zu Beginn des Monats Juli am deutschen Aktienmarkt noch neue Jahreshochs markiert wurden, ging es danach etwas bergab. Fed-Chef Jerome Powell bereitete die Märkte am 10. Juli auf eine Zinssenkung vor und ebnete damit für die Wall Street den Weg, ihre Rekord-Rallye fortzusetzen. Zahlreiche Gewinnwarnungen deutscher Konzerne sorgten dafür, dass der Aktienmarkt hierzulande den guten Vorgaben nicht folgen konnte. Immer mehr schwappt zudem auch die aggressive Handelspolitik von US-Präsident Trump auf die deutschen und europäischen Unternehmen über. Auch die Ankündigung der EZB, die Inflation mit quantitativen Methoden anzukurbeln, konnte die Investoren nicht sonderlich davon überzeugen, Aktien zu kaufen. Im Gegensatz dazu kletterten amerikanische Titel von einem Allzeithoch zum nächsten. Denn dort wiederum steigt die Zinsphantasie der Marktteilnehmer: Zum einen lässt der US-Präsident keinen Zweifel daran, die Fed als Schuldigen zu sehen, sollte die Wirtschaft anfangen zu lahmen. Vor diesem Hintergrund forderte Trump wiederholt und lautstark eine große Zinssenkung von Notenbank-Chef Powell ein. Zum anderen gibt es bereits tatsächlich leichte Warnzeichen am US-Konjunkturhimmel (Einzelhandelsumsätze und bestimmte Einkaufsmanagerindizes schwächeln), die eine vorbeugende Zinssenkung erforderlich erscheinen lassen.

In diesem Marktumfeld konnten, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien des ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN: ETF750) aus der Teilstrategie Europa und USA, relativ gegenüber dem Vormonat gesehen, nicht mithalten. Sie legten eine geringere Wertentwicklung als der STOXX 600 und der S&P 500 an den Tag. Die zweite Tabelle zeigt die Wertenwicklung aller Branchensegmente im abgelaufenen Berichtsmonat. In Europa war die Wertentwicklung der defensiven Branchen Verbrauchsgüter, Versorger und Gesundheit besser, als die der zyklischeren Branchen. Sehr gefragt waren zudem Aktien aus dem IT-Sektor, während Aktien aus den Branchen Energie und erneut Immobilienaktien das Nachsehen hatten. In den USA dagegen lagen REITs, wie die meisten Sektoren, im positiven Terrain. Der Abstand zwischen der Top- und der Flop-Branche lag in Euroland bei nur 6,8% und in den USA bei unterdurchschnittlichen 5,1%. Dies zeigt die Chancen und Risiken einer Branchenallokation. Die richtige Zusammensetzung zur richtigen Zeit kann einen signifikanten Einfluss auf die Performance haben. In unseren beiden ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) ist die Branchenallokation das Ergebnis der quantitativ selektierten Aktien. Da die Branchenallokation regelmäßig, dynamisch angepasst wird, ist dies ein Vorteil gegenüber starren, sich stets an der Marktkapitalisierung orientierenden Standard-ETFs.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah          

China!

01.08.2019
Autoabsatz China, Quelle: China Association of Automobile Manufacturers, Bloomberg, Commerzbank

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Geldmenge China; Quelle: Bloomberg, Commerzbank

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

In China wurden im 2. Quartal 2019 durchschnittlich 1,62 Millionen Autos im Monat verkauft. Diese Zahl liegt 14% unter der Vergleichszahl von durchschnittlich 1,89 Millionen Autos, die im vergangenen Jahr pro Monat verkauft wurden. Die erste Grafik oben macht deutlich, wie nachhaltig der Abschwung trotz Zinssenkungen und Kaufanreizprogrammen der Regierung ist.

Die zweite Grafik zeigt das jährliche Geldmengenwachstum in China, das im Juni noch immer ein Plus von 4% aufweist. Der 20-jährige Durchschnitt liegt übrigens bei 15%!!! Es befindet sich also sehr wenig zusätzliches Geld im Umlauf, um den Konsum anzukurbeln. Ein großer wirtschaftlicher Aufschwung ist in China weiterhin nicht erkennbar.

Bei beiden ETFs haben wir heute leichte Anpassungen an der kurzfristigen Absicherungsstruktur vorgenommen. Die Strategie bleibt auch nach der Zinssenkung in den USA unverändert.

Aktuelle Absicherungsdaten:

ETF750: Aktien (ca. 96,9%); Absicherung Europa: ca. 34,7%; USA: ca. 32%; gesamt: ca. 34,0%

ETF751: Aktien (ca. 98,60%); Absicherung Deutschland: ca. 32,5%  

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:  
ETF750: 0,70
ETF751: 0,71

Ifo-Geschäftsklimaindex; Quelle: Ifo, Commerzbank, Bloomberg
Wachstum Eurozone 2. Quartal; Quelle: Ifo, Commerzbank, Bloomberg

Müssen wir uns Sorgen um die deutsche Wirtschaft machen? Diesem Thema stellen wir uns heute in der aktuellen Ausgabe von ideasTV (hier ansehen). Die erste Grafik zeigt den anscheinend unaufhaltsamen Einbruch des Ifo-Geschäftsklimaindex. Was Ökonomen zurzeit besonders beunruhigt, ist der Fakt, dass der bisher so stabile Dienstleistungssektor nun auch anfängt zu schwächeln. Die zweite Grafik zeigt das Wachstum in der Eurozone. Auch hier bricht Deutschland stark ein... und ist in dieser Grafik nach Italien zweitschwächstes Land!

Im Rahmen des Fondsmanagements der ComStage Alpha Dividende ETFs setzen wir uns seit vielen Wochen mit dem Auseinanderlaufen von fundamentalen Wirtschaftsdaten und der Markttechnik auseinander. In diesem Blog finden Sie viele Kommentare zu dieser Thematik. Gelingt es der Geldpolitik nicht, die Unternehmensgewinne zu stabilisieren, droht an den Aktienmärkten irgendwann eine stärkere Korrektur. Daher bleiben wir - trotz der guten Markttechnik - leicht abgesichert. Ein Interview mit mir zum aktuellen Fondsmanagement finden Sie hier.

Beide ETFs profitieren derzeit von den Seitwärtsprämien in unserer Absicherungsstruktur. Gestern gewannen die Derivate-Positionen durch den Rutsch im DAX deutlich an Wert gewonnen.

Aktuelle Absicherungsdaten:

ETF750: Aktien (ca. 96,9%); Absicherung Europa: ca. 26,6%; USA: ca. 28,5%; gesamt: ca. 27,1%
ETF751: Aktien (ca. 98,60%); Absicherung Deutschland: ca. 29,6%  

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:
ETF750: 0,70
ETF751: 0,71

1-jähriger Performance-Vergleich in Euro (inkl. Dividenden) des S&P 500 (weiß); Shanghai Stock Exchange (orange) und des DAX (gelb); Quelle: Bloomberg
5-jähriger Performance-Vergleich in Euro (inkl. Dividenden) des S&P 500 (weiß); Shanghai Stock Exchange (orange) und des DAX (gelb); Quelle: Bloomberg

Das neue Allzeithoch beim S&P 500 vom vergangenen Freitag ist eine gute Gelegenheit, um einmal die Börsen in den USA, China und Deutschland zu vergleichen. Im vorderen 1-Jahres-Vergleich erkennt man, dass nach dem Höhenflug der chinesischen Aktien im März und April zurzeit eher Ernüchterung eingetreten ist. Unangetastet stark wirkt dagegen der S&P 500 Index. Weit abgeschlagen dagegen der DAX… er liegt im Jahresvergleich sogar im Minus!

Leider relativiert sich diese Schwäche nicht im hinteren 5-Jahres-Vergleich. Die Börse in den Vereinigten Staaten macht sich erkennbar wenig Sorgen um den Ausgang des Handelsstreits zwischen den USA und China!

Aktuelle Absicherungsdaten:  

ETF750: Aktien (ca. 97,3%); Absicherung Europa: ca. 34%; USA: ca. 28,6%; gesamt: ca. 32,7%
ETF751: Aktien (ca. 99,10%); Absicherung Deutschland: ca. 30%  

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:   
ETF750: 0,69 
ETF751: 0,71

 

 

Aktienhausse?

26.07.2019
Analyse-Chart EURO STOXX 50 26.7.2019 213:45 45 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Langzeit-Chart EURO STOXX 50 26.7.2019 213:45 45 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Wie immer ist alles relativ im Leben. In diesem Jahr liegt der EURO STOXX 50 beispielsweise 17,37% vorne! Das ist super... eine „gefühlte“ Hausse, die durch die neue Zinsphantasie in Europa und den USA noch lange andauern kann!

Schauen Sie sich aber einmal den einjährigen Verlauf des Index im ersten Chart oben an... sind Sie ernüchtert?... Er ist mehr oder weniger wieder auf dem gleichen Niveau!

Eine Ausnahme? Schauen Sie sich nun bitte den fünfjährigen Zeitraum des Index im zweiten Chart an: Seit 2014 sind wir mehr oder weniger auf dem gleichen Niveau... wenn man die kurze Spitze im Jahr 2014 ausblendet. Fairerweise gab es in jedem Jahr Dividenden... die in diesem Index nicht berücksichtigt sind... aber viel mehr erzielte eine Anlage in die 50 größten Unternehmen der Eurozone in den letzten 5 Jahren nicht!

Nun ist seitdem vieles passiert! Die Zinsen wurden gesenkt… und sollen bei Bedarf noch weiter gesenkt werden... ein gigantisches Anleiherückkauf-Programm wurde durchgeführt und dann auch beendet... es soll aber evtl. auch wieder aufgenommen werden... ein neuer amerikanischer Präsident hat uns gezeigt, dass man Globalisierung durch eine rein nach nationalen Interessen kalibrierte Brille auch anders bewerten kann und die englische Bevölkerung hat uns mitgeteilt, dass man auch Europa ganz anders bewerten kann.

Im gestrigen Blog hat Tim Wottawah beschrieben, wie gerade die deutschen Wirtschaftsdaten zurzeit in den Keller gehen. Der DAX hingegen hält sich recht gut dank der Aussicht, bald noch negativere Zinsen in Europa zu haben. Doch den Unternehmen in Deutschland mangelt es wohl kaum an günstigen Krediten. Sie leiden unter Auftragsrückgängen, die aus der Unsicherheit heraus entstehen. Und sie könnten sogar noch mehr leiden, wenn die Interpretation einer noch lockereren Geldpolitik der EZB auf amerikanischer Seite in Richtung Währungsmanipulation zu Gunsten der Eurozone gehen würde.

Es gäbe also genug Gründe, in unseren Fonds eine Vollabsicherung zu fahren. Würden wir dies tun, wäre unsere Performance in diesem Jahr wahrscheinlich nahe Null... wenn nicht negativ. Bei „gefühlt“ steigenden Märkten interessieren Anleger weder die Kosten einer Absicherung noch die Trägheit eines konservativen Portfolios… und noch weniger eine sehr attraktiv niedrige Schwankungsbreite. Unser ETF wird z.B. mit dem EURO STOXX 50 seit Jahresanfang verglichen… und dann sehen plus 8,60% im ETF750 in diesem Jahr sehr mager aus. Dabei sollte man vielleicht doch so fair sein und sich den Jahresvergleich anschauen: Dort liegt der ETF750 an jedem Tag besser als der oben besprochene EURO STOXX 50 Index... konkret heute nach einem Jahr: plus 4,93% beim ETF750 und plus 4,18% beim EURO STOXX 50 Index (inkl. Dividenden). Und Ende letzten Jahres lag der EURO STOXX 50 satte 10% unter dem ETF750... der zu dieser Zeit gut abgesichert war.

Da wir neben einer möglichst guten Absicherung in sinkenden Märkten auch die Performance bei steigenden Märkten verfolgen, bleiben wir unserer Strategie treu. Wir sind zurzeit nach wie vor nur leicht abgesichert... und profitieren so von steigenden Kursen... haben aber bei plötzlich sinkenden Märkten den Fuß in der Tür. Die durch die leichte Absicherung entstehenden Kosten versuchen wir in Seitwärtsmärkten (die wir gegenwärtig haben) nahe Null zu halten…

Aktuelle Absicherungsdaten:

ETF750: Aktien (ca. 97,3%); Absicherung Europa: ca. 32,4%; USA: ca. 28%; gesamt: ca. 31,4% ETF751: Aktien (ca. 99,10%); Absicherung Deutschland: ca. 29%

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:
ETF750: 0,69
ETF751: 0,70

Schönes Wochenende.

Ifo und EZB…

25.07.2019
Ifo-Geschäftsklima-/Einkaufsmanager-Index 25.7.2019 15:00 Uhr

Quelle Bloomberg
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Wertentwicklung EUR/USD 25.7.2019 15:00 Uhr

Quelle Bloomberg
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…bewegten heute die Märkte!

  „Das Ifo-Geschäftsklima ist im Juli unerwartet deutlich eingebrochen (95,7 nach 97,5). Sogar die bisher krisenresistente Dienstleitungswirtschaft erlitt einen empfindlichen Dämpfer. Damit zeigen alle wichtigen Frühindikatoren weiter klar nach unten. Es ist weit und breit nichts zu sehen von der vielerorts erhofften Erholung im zweiten Halbjahr. Deutschland befindet sich in einem Graubereich zwischen einer markanten Wachstumsabschwächung und einer Rezession. Die EZB dürfte ihre Geldpolitik deutlich lockern, wenn nicht wie von uns erwartet heute, dann spätestens im September.“ Exakt so kommentierte unser Chefvolkswirt Herr Dr. Krämer heute Morgen die aktuelle Entwicklung des monatlich erscheinenden ifo Index. Der erste Chart oben zeigt die Entwicklung des ifo Index und dem Einkaufsmanagerindex.

Zweifelsohne spricht der Chart eine klare Sprache, so dass die Spannung auf die heute folgende EZB Sitzung anstieg.

Der zweite Chart oben zeigt die unmittelbaren Reaktionen des Währungspaares EUR/USD direkt zu Beginn der EZB Pressekonferenz.

Nach der Bekanntgabe, dass der Einlagensatz unverändert bei -0.40% belassen wird, setzte der EUR kurz zum Höhenflug an, bis sich herauskristallisierte, dass eine Zinssenkung nun im September fest auf der Agenda steht. Da sowohl die EZB, als auch die FED tendenziell gerne eine schwächere Heimatwährung sehen würden, bin ich schon jetzt gespannt, welches Maßnahmenpacket die FED für ihre Sitzung nächste Woche bereitstellen wird.

Für das Europäische Aktienteilportfolio des ComStage Alpha Dividende Plus ETFs (ETF750) war die Entwicklung heute bisher positiv. In diesem Umfeld konnte der Vergleichsindex um 15 Basispunkte geschlagen werden. Das Aktienteilportfolio des ComStage Alpha Deutschland Dividende Plus ETFs (ETF751) profitierte heute bisher ebenfalls positiv und liegt aktuell 9 Basispunkte vor dem DAX.

Kommentar zum Aktienportfolio von Portfoliomanager Tim Wottawah

Gewinnerwartungen 2019 im Vergleich 24.7.2019 18:15 Uhr
Quelle: Factset (DAX); I/B/E/S; Commerzbank Research, Bloomberg
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Rel. Schwäche DAX vs. STOXX EUROPE 600 24.7.2019 18:15 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Die erste Grafik oben zeigt die erwarteten Gewinne 2019 für den S&P500, MSCI World, TOPIX, EURO STOXX 50 und den DAX Preisindex seit 2017. Während das aktuelle Jahr zur Hälfte schon rum ist, fallen die Gewinnschätzungen weiter. Sehr schön zu sehen ist auch die markante fundamentale Schwäche des DAX Index und die relative Stärke des US-Aktienmarkts. Aus diesem Grund sind unsere Absicherungspositionen in Europa im ETF750 (und im ETF751) auch ausschließlich in Terminkontrakten auf den DAX Index. Die Wahrscheinlichkeit einer im Vergleich fortgesetzten relativen Schwäche des DAX bleibt groß.

Dass sich dies auch real in den Indexverläufen widerspiegelt, zeigt die zweite Grafik. Dort sieht man, wie der DAX dem STOXX EUROPE 600 hinterherhinkt.

In der heutigen ideastv-Sendung geht es um die Entwicklung des Ölpreises unter Einfluss der Spannungen in der Straße von Hormus und um den Höhenflug von Gold (die Sendung können Sie hier ansehen).

Heute gab es in beiden ETFs nicht zu tun:-)

Aktuelle Absicherungsdaten:

ETF750: Aktien (ca. 97,4%); Absicherung Europa: ca. 38,5%; USA: ca. 35,7%; gesamt: ca. 37,9%
ETF751: Aktien (ca. 99,20%); Absicherung Deutschland: ca. 29,9% Aktuelle Korrelation (1 Jahr)

Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:
ETF750: 0,69
ETF751: 0,70

Sommerflaute?

23.07.2019
Vergleich der 30-Tage-Volatilitäten des ComStage Alpha Dividende Plus (ETF750), DAX, STOXX 600 und S&P 500; Quelle: Commerzbank Asset Management

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Vergleich der 30-Tage-Volatilitäten des ComStage Alpha Dividende Plus (ETF750), DAX, STOXX 600 und S&P 500; Quelle: Commerzbank Asset Management

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Dieses Jahr hatten wir einen perfekten Zeitpunkt erwischt, um den Blog einmal zwei Wochen ruhen zu lassen. Es ist in dieser Zeit zwar viel passiert, das aber hatte nur geringe Auswirkungen auf die Aktienkurse.

Vergleicht man die 30-Tage-Volatilität (Schwankungsintensität) des DAX (schwarz); STOXX 600 (dunkelgrau), S&P 500 (grau) und ETF750 (gelb), erkennt man den Trend zum schwankungsarmen Sommer. Man sieht auch, dass es letztes Jahr ähnlich war. Zurzeit bewegen sich die Indizes so wenig, dass sie langsam an das Niveau des ETF750 herankommen. Die niedrigen Schwankungen des ETF750 im Vergleich zu den Indizes sind auf das defensive, gleichgewichtete Aktienportfolio und auf die aktive Absicherungsstrategie zurückzuführen. Schaut man sich die gleiche Grafik für den gesamten Zeitraum seit Fondsauflage an (hintere Grafik), lässt sich erkennen, dass der ETF750 gerade in den letzten zwölf Monaten sehr stabil und nachhaltig im Markt liegt.

An der Strategie haben wir wenig verändert: Gute und schlechte Nachrichten halten sich derzeit die Waage. Deshalb halten wir die Absicherung auf einem sehr niedrigen Niveau und versuchen gleichzeitig diese geringen Absicherungskosten noch durch Seitwärtsprämien zu kompensieren. In den letzten zwei Wochen ist uns dies gut gelungen.  

Aktuelle Absicherungsdaten:

ETF750: Aktien (ca. 97,4%); Absicherung Europa: ca. 37,5%; USA: ca. 36,0%; gesamt: ca. 37,2%

ETF751: Aktien (ca. 99,20%); Absicherung Deutschland: ca. 29,8%  

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:

ETF750: 0,69
ETF751: 0,70

EURO STOXX 50 (kurz)

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
EURO STOXX 50 (lang); Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Der heute veröffentlichte Sentix-Index ist auf den tiefsten Stand seit 2009 gesunken. Das Barometer für die deutsche Konjunktur fiel im Juli von minus 0,7 auf minus 4,8 Zähler. Der nicht gelöste Handelskonflikt und die steigenden geo-politischen Spannungen dürften der Hauptgrund dafür gewesen sein. Den Aktienmarkt lässt diese und viele andere eher negativen Konjunkturnachrichten kalt. Die Marktteilnehmer schauen nach vorne und freuen sich über erwartete Zinssenkungen in den USA und auch in Europa.

Schaut man sich oben den Jahres-Chart des EURO STOXX 50 Index an, sieht man die blendende technische Verfassung des Aktienmarktes. Der Index notiert weiter über der 100-Tage-Durchschnittslinie (grün) und der 200-Tage-Durchschnittslinie (rot). Im hinteren langfristigen Chart erkennt man, dass der Index sich in der Nähe der Indexstände von vor einem Jahr befindet.

Es bleibt also bei dem Wechselbad zwischen schlechten fundamentalen Daten und einer sehr guten Technik. Wir setzen daher unsere Strategie der leichten Absicherung fort.

Aktuelle Absicherungsdaten:

ETF750: Aktien (ca. 97,5%); Absicherung Europa: ca. 33,2%; USA: ca. 30,1%; gesamt: ca. 32,4%

ETF751: Aktien (ca. 99,46%); Absicherung Deutschland: ca. 28,6%

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:

ETF750: 0,69
ETF751: 0,70  

PS: Auch in diesem Jahr macht der Blog (aber niemals das Fondsmanagement der beiden ETFs!!!)  eine kleine Sommerpause… und zwar bis zum 21. Juli 2019.

S&P 500 (kurz); Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
S&P 500 (lang); Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Beinahe war es diese Woche soweit: Die 10-jährige Rendite für Bundesanleihen notierte unter dem Einlagezins von minus 0,4%! Implizit bedeutet das noch viel niedrigere negative Zinsen in den nächsten Jahren und wohl nicht viel Positives für die Konjunkturerwartungen. Derweil bestätigt sich die Eintrübung auch in harten Zahlen: Die Auftragseingänge in der deutschen Industrie lagen im Mai bei minus 8,6% gegenüber dem Vorjahr. Erwartet hatten die Ökonomen minus 6,2%.

Zum Glück treibt die Zinsphantasie den Aktienmarkt. Es lohnt sich zum Wochenende, einmal einen Blick auf den amerikanischen Aktienmarkt zu werfen. Der erste Chart oben zeigt das neue Allzeithoch des S&P 500! Im längerfristigen 5-Jahres-Chart sieht das neue Hoch noch beeindruckender aus. Es führt wegen den fehlenden Anlagemöglichkeiten anscheinend kein Weg am Aktienmarkt vorbei.

Die spannende Frage bleibt jedoch: Kann der Aktienmarkt sich auch noch halten, wenn die Unternehmensgewinne sinken, obwohl die Notenbanken mir ihrer Geldpolitik wieder alle Schleusen öffnen? Wir haben unsere Absicherung zum Wochenende leicht erhöht,.. da wir nicht ausschließen können, dass die Kursgewinne der letzten Wochen kurzfristig erst einmal verdaut werden müssen.

Ihnen ein schönes Wochenende!

Aktuelle Absicherungsdaten:

ETF750: Aktien (ca. 97,7%); Absicherung Europa: ca. 31%; USA: ca. 29%; gesamt: ca. 32%

ETF751: Aktien (ca. 99,6%); Absicherung Deutschland: ca. 27%

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:

ETF750: 0,69
ETF751: 0,70

Wertentwicklung Portfolios; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Wertentwicklung Branchen USA und Europa; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Die erste Hälfte des Jahres 2019 haben die Aktienmärkte bereits hinter sich gebracht und trotz aller Bedenken fiel die Performance rundweg sehr positiv aus. Dabei haben sich die Störfeuer, die bereits zu Beginn des Jahres vorhanden waren, nicht in Luft aufgelöst. Zumindest scheint eine weitere Eskalation des Handelskonflikts nach dem zum Monatswechsel erfolgten G20-Treffen für den Moment vom Tisch. Allerdings rückt der Brexit wieder in den Vordergrund. Zudem schwächelt die Konjunktur hierzulande und trotz eines boomenden Jobmarktes in den USA sind die PMI's auf beiden Seiten des Kontinents zuletzt deutlich zurückgegangen. Allerdings ist der letzte Aufschwung an den Aktienmärkten der EZB und der Federal Reserve zu verdanken, die mit Zinssenkungsphantasien die Märkte überraschten und diese auf neue Jahreshochs hievten. Der DAX gewann zum Ende des Monats 5,73%, der EURO STOXX 50 6,03% und der S&P 500 7,05% hinzu.

In diesem Marktumfeld konnten, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien des ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN: ETF750) aus der Teilstrategie Europa und USA relativ gesehen entgegen dem Vormonat nicht mithalten und legten eine geringere Wertentwicklung als der STOXX 600 und der S&P 500 an den Tag.

Die zweite Tabelle zeigt die Wertenwicklung aller Branchensegmente im abgelaufenen Berichtsmonat. In Europa war die Wertentwicklung der zyklischen Branchen gegenüber den defensiven Branchen recht ausgeprägt. Sehr gefragt waren Aktien aus den Bereichen Grundstoffe und Gebrauchsgüter, während Aktien aus den Branchen Telekommunikation und Immobilienaktien das Nachsehen hatten. Der Abstand zwischen der Top-/ und der Flop-Branche lag in Euroland bei 9,3% und in den USA bei 10,3%. Dies zeigt die Chancen und Risiken einer Branchenallokation. Die richtige Zusammensetzung zur richtigen Zeit kann einen signifikanten Einfluss auf die Performance haben. In unseren beiden ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) ist die Branchenallokation das Ergebnis der quantitativ selektierten Aktien. Da die Branchenallokation regelmäßig, dynamisch angepasst wird, ist dies ein Vorteil gegenüber starren, sich stets an der Marktkapitalisierung orientierenden Standard ETFs.

Auch wenn der Juni 2019 nicht zufriedenstellend gelaufen ist, erachte ich eine Investition in unsere Dividendenstrategie mit einer aktuellen „Seitwärtsrendite“ von 3,66% p.a. im Vergleich zu den minus 0,40% bei Deutschen Staatsanleihen mit 10-jähriger Laufzeit für sehr sinnvoll.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah          

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Rendite 10-jährige Bundesanleihe; Quelle: Bloomberg

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In der heutigen ideasTV-Sendung (hier ansehen) geht es um Negativ-Zinsen und deren Bedeutung. Christoph Rieger erklärt die neue Normalität der absurden, negativen Zinsen… und warum Festgeldkonten mit 0 Prozent Verzinsung eigentlich ein Segen für Sparer sind.

Da ich an der Universität über das Thema „negative Zinsen“ etwas vollkommen anderes lernte,... mache ich mir immer wieder Gedanken,... wie lange diese Entwicklung noch gutgehen kann. Erinnern Sie sich noch, wann wir bei Bundesanleihen Renditen von über 8 Prozent hatten? Der zweite Chart oben verrät es!

Wenn Aktien und Immobilien aber nur noch wegen fehlender Alternativen steigen,... fehlt irgendwann das Fundament der realen Bewertung. Dann droht eine deutliche Korrektur in fast allen Asset-Klassen. Bis dahin kann man aber viel Geld an unnötiger Absicherung verlieren – und das versuchen wir zu verhindern. Heute haben wir wieder kurzfristig fällig werdende Optionen in neue Laufzeiten gerollt.

Die Markteinschätzung bleibt unverändert: Technisch = tiefgrün; Fundamental = orange; Geopolitisch = orange.

Aktuelle Absicherungsdaten:

ETF750: Aktien (ca. 97,8%); Absicherung Europa: ca. 27%; USA: ca. 23%; gesamt: ca. 25%

ETF751: Aktien (ca. 99,6%); Absicherung Deutschland: ca. 17%  

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:

ETF750: 0,70
ETF751: 0,70

Eingeholt!

01.07.2019
Vergleich Stoxx 600 Index / ETF750; Quelle: Bloomberg

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STOXX 600; Quelle: Bloomberg

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Die eher positiven Nachrichten zum Handelsstreit zwischen den USA und China vom Wochenende haben auf Sicht der letzten 12 Monate den STOXX 600 wieder vor den ETF750 gebracht. Die erste Grafik vergleicht den unterschiedlichen Verlauf. Damit ist der herbe Einsturz der Aktienmärkte zum Jahresende 2018 endgültig wieder rückgängig gemacht. Während der ETF750 dank der aktiven Absicherungsstrategie den Absturz sehr gut abfedern konnte… leidet er nun unter Absicherungskosten und der Trägheit des defensiven Portfolios bei steigenden Märkten.

Die Absicherungskosten versuchen wir weiterhin so niedrig wie nötig zu halten. Die Absicherungsquote liegt beim ETF750 zurzeit nur bei ca. 25,5% und beim ETF751 bei ca. 17,2%. Zum Vergleich: Ende 2018 lagen wir über 50%! Aktive Steuerung heißt zurzeit, trotz der bröckelnden fundamentalen Daten und der nicht endgültig entschärften geopolitischen Risiken, der guten Markttechnik und der unterstützenden Hilfe der historisch niedrigen Zinsen den Vortritt zu lassen… was zuletzt auch richtig war.  

Aktuelle Absicherungsdaten:

ETF750: Aktien (ca. 97,2%); Absicherung Europa: ca. 25,5%; USA: ca. 28,2%; gesamt: ca. 25,5%
ETF751: Aktien (ca. 99,6%); Absicherung Deutschland: ca. 17,2%   Aktuelle Korrelation (1 Jahr)

Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:  
ETF750: 0,69
ETF751: 0,71

Osaka calling

27.06.2019
US-Leitzins vs. finanz. Bedingungen 27.6.2019 11:15 Uhr
Quelle: Bloomberg
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VIX-Index vs. S&P500-Index 27.6.2019 11:15 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Am Freitag beginnt im japanischen Osaka der G20-Gipfel. Es besteht die Hoffnung, dass die im Mai festgefahrenen Verhandlungen im US-chinesischen Handelsstreit wieder aufgenommen werden. Bereits am Mittwoch hatte US-Finanzminister Mnuchin gesagt, dass zu 90 Prozent ein Abkommen bereits feststehe. Damit wären die von Trump angedrohten weiteren Strafzölle zunächst vom Tisch. Wie viel hat der Markt davon schon eingepreist?

Zweifelsohne eingepreist ist eine Zinssenkung der Fed bei ihrer nächsten Sitzung am 30. und 31. Juli 2019. Der Markt sieht aktuell eine Wahrscheinlichkeit von 100% für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte und 20% für eine Zinssenkung um 50 Basispunkte. Die Zinssenkungsphantasie war einer der maßgeblichen Treiber der Aktienkurse in den letzten Wochen. Die gemeldeten negativen Konjunkturdaten und Stimmungsindikatoren hatten dagegen wenig Einfluss. Aber wird die amerikanische Notenbank unabhängig vom politischen Einfluss im Juli 2019 die Zinsen senken oder wird der Markt enttäuscht oder verbal vertröstet werden?

Die erste Grafik oben zeigt die Historie seit 1990: Auf der rechten Skala ist der Leitzins (Fed Rate, gelbe Linie) abgetragen, auf der linken Skale der sogenannte US Financial Conditions Index (grau). Dieser Index bildet das gesamte Niveau des finanziellen Stresses in den Geld-, Renten- & Aktienmärkten der USA ab, um die Beurteilung von Verfügbarkeit und Kreditkosten zu unterstützen. Ein positiver Wert zeigt entgegenkommende finanzielle Bedingungen an, während ein negativer Wert engere finanzielle Bedingungen im Vergleich zu den Vorkrisennormen anzeigt. Um den aktuellen Wert mit den historischen Zeitpunkten zu vergleichen, wird der Index normiert, vereinfacht ausgedrückt liegt zwischen -1 und 1 alles im normalen, nicht auffälligen Bereich. Außerdem ist vertikal der Zeitpunkt der jeweils ersten Zinssenkung skizziert (schwarze Linie). So komplex die Beschreibung des Charts erscheint, so leicht ist die Erkenntnis: Eigentlich ist es auf Basis des gemessenen Stresslevels zu früh für eine Zinssenkung! Frühere Notenbankenchefs haben die Zinsen erst gesenkt, als auch messbar eine Notwendigkeit bestand. Der Markt könnte also enttäuscht werden und sich dann von den Höchstständen verabschieden.

Aktuell liegt noch eine weitere Divergenz vor, und zwar zwischen dem VIX-Index (Gradmesser für die Risikowahrnehmung in den USA) und dem S&P500-Index (s. zweite Grafik oben). Bei steigenden Aktienmärkten sollte der VIX-Index fallen und bei einem fallenden amerikanischen Aktienmarkt die Risikowahrnehmung (Volatilität) steigen. Der Chart zeigt dies auch sehr deutlich anhand der Periode zum Jahreswechsel 2018/2019. Auf der rechten Skala wird der S&P500-Index skizziert, auf der linken Skala der VIX-Index (grau). Während die Volatilität beim ersten Anlauf an die Höchststände naturgemäß gesunken ist, blieb der Rückgang im gegenwärtigen Umfeld aus. Ich sehe dies als (temporäres) Warnsignal, dass der US-Aktienmarkt auf zu hohen Niveaus steht.

Kommentar zum Seniorportfoliomanager Tim Wottawah.

Aufzeichnung ideasTV 26.6.2019 10:00 Uhr
Quelle: Commerzbank AG
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Deutsche Börse VDAX-NEW Volatility-Index 26.6.2019 14:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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In der heutigen ideasTV-Sendung (s. Bild oben) beschäftigen wir uns mit Schwellenländer-ETFs. Sie profitieren von einer besseren Demografie und niedrigen Zinsen... erst recht, wenn der Handelskonflikt sich einmal beruhigt hat! In der heutigen Sendung zeigen wir auch, dass die meisten (rein nach Marktkapitalisierung gewichteten) Depots Schwellenländer im Verhältnis zum real produzierten Bruttoinlandsprodukt zu niedrig gewichten. Schauen Sie doch jetzt rein (hier klicken).

In unseren ETFs nutzen wir die Ruhe am Markt, um unsere Absicherungsoptionen mit Verfall September 2019 in Richtung Dezember zu verlängern. Da auch die länger laufenden Optionen aktuell recht attraktive Marktpreise (niedrige implizite Volatilität) haben, lohnt sich zurzeit das „Rollen“ der Positionen… das erhöht auch leicht unsere Seitwärtsrenditen.

Aktuelle Kerndaten (im Verhältnis zum Marktwert der Aktien der Region, unter Annahme einer Korrelation von 1,00):
ETF750: Aktien (ca. 97,1%); Absicherung Europa: ca. 24,41%; USA: ca. 30,72%; gesamt: ca. 26%
ETF751: Aktien (ca. 99,17%); Absicherung Deutschland: ca. 21,5%

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:
ETF750: 0,69
ETF751: 0,69

S&P 500-Index vs. erwartete Gewinne (in 12 Monaten), logarithmische Skala; 25.6.2019 18:40 Uhr
Quelle: I/B/E/S, Datastream, Commerzbank
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DAX-Index vs. erwartete Gewinne (in 12 Monaten), logarithmische Skala; 25.6.2019 18:40 Uhr
Quelle: I/B/E/S, Datastream, Commerzbank
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Die erste Grafik zeigt die erwarteten Gewinne (in 12 Monaten) der Unternehmen im S&P 500-Index (blau) und den Index selbst (gelb). In diesem langen Zeitraum seit 1985 sind drei Rezessionen eingezeichnet. Nach der letzten Rezession (Finanzkrise) stiegen die erwarteten Unternehmensgewinne im Index um 160%. Zurzeit zeigen sich die erwarteten Gewinne stabil auf Allzeithoch-Niveau.

Die zweite Grafik zeigt den DAX-Index und die erwarteten Gewinne (in 12 Monaten). Man sieht, dass der Gewinntrend in den letzten Monaten schwächer steigt. Dies liegt u.a. an den Problemen in der Automobilindustrie. Würde man den DAX um die reinvestierten Dividenden bereinigen, sähe der Anstieg des Index im Vergleich zu den USA noch viel schlechter aus. Die amerikanischen Aktien haben also einen wesentlich besseren Lauf hinter sich (Indexgewinne & Gewinnentwicklung).

Heute gab es nichts zu tun in den beiden ETFs… ein guter Tag, um Zeitwert (Seitwärtsrenditen) zu verdienen.

Aktuelle Kerndaten (im Verhältnis zum Marktwert der Aktien der Region, unter Annahme einer Korrelation von 1,00):  
ETF750: Aktien (ca. 97,2%); Absicherung Europa: ca. 20,7%; USA: ca. 30,17%; gesamt: ca. 23%
ETF751: Aktien (ca. 99,14%); Absicherung Deutschland: ca. 20,6%

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:
ETF750: 0,69
ETF751: 0,71

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Die zentrale Frage bleibt, wie sehr Zinsphantasie gegen enttäuschende Wirtschaftsdaten immunisiert? Im ersten Chart oben ist der Renditeverlauf der 10-jährigen Bundesanleihen gegenüber dem DAX-Index seit Jahresbeginn abgebildet. Auf den ersten Blick sieht man, wie der DAX mit den immer weiter sinkenden Renditen der Anleihen parallel steigt. Man sieht aber auch, dass seit dem Hoch des DAX Anfang Mai bei knapp unter 12.500 Indexpunkten der Index trotz weiter sinkender Renditen der Bundesanleihen nicht mehr zulegen konnte.

Schaut man sich den Chart über einen Zeitraum von fünf Jahren an (s. zweiten Chart oben), so ist der Gleichlauf phasenweise erkennbar... phasenweise aber auch nicht. Es bleibt also abzuwarten, wie lange die Zinsphantasie den Markt stützt und ob die erhoffte Einigung im US-China Handelsstreit bald verkündet wird.

Wir bleiben wegen der guten technischen Verfassung des Markts sehr leicht abgesichert und konzentrieren uns darauf, die Kosten möglichst mit Seitwärtsrenditen zu erwirtschaften.

Aktuelle Kerndaten (im Verhältnis zum Marktwert der Aktien der Region, unter Annahme einer Korrelation von 1,00):  
ETF750: Aktien (ca. 97,2%); Absicherung Europa: ca. 20,72%; USA: ca. 28,10%; gesamt: ca. 22,6%
ETF751: Aktien (ca. 99,2%); Absicherung Deutschland: ca. 20,2%

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:
ETF750: 0,69
ETF751: 0,71

Aufzeichnung ideasTV 19.6.2019 10:00 Uhr, Quelle: Commerzbank
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S&P 500-Index 19.6.2019 17:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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In der heutigen ideasTV-Sendung mit Andreas Hürkamp gehen wir auf die potenziellen Chancen und Risiken im DAX ein (s. Bild der Aufzeichnung oben). Vor allen Dingen beantworten wir die Frage, wohin denn der DAX fallen könnte, wenn die seit Jahrzehnten angewendete Strategie der Zinssenkungen (s. Blog von gestern) verpufft. Die Sendung können Sie hier anschauen.

Nachdem der amerikanische Präsident nun auch wieder für neue Hoffnung im Handelsstreit zwischen den USA und China gesorgt hat... und zusätzlich heute die amerikanische Notenbank tagte… müsste der S&P 500 im Höhenflug sein! Ist er auch! Der zweite Chart oben zeigt, wie nah er nun wieder an seinen Allzeithochs ist. Zurzeit steht er bei 2.918 Indexpunkten. Wir haben gestern unsere Absicherungspositionen leicht verändert und teilweise auch abgebaut, um mehr an den hoffentlich noch folgenden freundlichen Tagen zu partizipieren.

An der grundsätzlichen Positionierung mit unserer Kernabsicherungszone zwischen 11.800 und 10.300 Indexpunkten haben wir jedoch wegen des schwachen wirtschaftlichen Ausblicks nichts verändert.

Aktuelle Kerndaten (im Verhältnis zum Marktwert der Aktien der Region, unter Annahme einer Korrelation von 1,00):
ETF750: Aktien (ca. 96,5%); Absicherung Europa: ca. 25,43%; USA: ca. 30,73%; gesamt: ca. 26,8%
ETF751: Aktien (ca. 97%); Absicherung Deutschland: ca. 23,5%

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:
ETF750: 0,69
ETF751: 0,71

Rendite 10-jähriger Bundesanleihen

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Rendite 10-jähriger Bundesanleihen

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Nun wird es also ernst! Nachdem die Zinsmärkte weitere Zinssenkungen der Zentralbanken vorweg genommen haben, möchte der Markt nun eine Bestätigung, dass die Währungshüter dies auch tatsächlich vorhaben. Herr Draghi hat dies für die EZB bereits angedeutet. Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen ist gerade auf rekordverdächtige MINUS 0,294% gefallen (siehe erste Grafik). Interessant ist auch die hintere Grafik. Dort sehen Sie die Entwicklung seit 1989! In den letzten 30 Jahren waren die Renditen 10-jähriger Bundesanleihen noch nie so niedrig wie heute!! Was war eigentlich der ökonomische Effekt von drei Dekaden sinkender Zinsen?

Die Finanzmärkte warten nun auf die Sitzungen der amerikanischen Notenbank, die ab morgen stattfinden. Noch bleibt es beim sich fast aufhebenden Kräftespiel zwischen Zinsphantasie und Wachstumsschwäche. Falls Sie noch mehr zur Markteinschätzung wissen wollen, dann hören Sie doch mal an dieser Stelle in das aktuelle ideasTV Radio-Interview rein!

Bisher mussten wir heute in den beiden ETFs keine Transaktionen ausführen!

Aktuelle Kerndaten (im Verhältnis zum Marktwert der Aktien der Region, unter Annahme einer Korrelation von 1,00): 

ETF750: Aktien (ca. 96,5%); Absicherung Europa: ca. 41,08%; USA: ca. 32,68%; gesamt: ca. 38,8% ETF751: Aktien (ca. 97,3%); Absicherung Deutschland: ca. 34,6%  

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:  

ETF750: 0,69
ETF751: 0,71

Trend erwarteter Gewinne internationaler Märkte 2019 seit 2017, indexiert (1.2.2017 = 100); 14.6.2019 17:45 Uhr; Quelle: Factset, I/B/E/S, Commerzbank AG
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EURO STOXX 50-Index
EURO STOXX 50-Index; 14.6.2019 17:45 Uhr; Quelle: Bloomberg
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Die Zinsmärkte versprechen sinkende Zinsen auf der Grundlage einer Konjunkturabkühlung. In diesem Fall sinken dann auch die erwarteten Unternehmensgewinne. Die erste Grafik oben zeigt die Entwicklung der erwarteten Unternehmensgewinne 2019. Zum relativen Vergleich sind in der Grafik unterschiedliche Indizes abgebildet. Denn aus den erwarteten Unternehmensgewinnen von einzelnen Aktien lässt sich aggregiert die Erwartung für einen ganzen Index ausrechnen. Relativ gesehen sinken die erwarteten Gewinne in Deutschland (DAX) in der Grafik am stärksten und in den USA (grün) am schwächsten.  Die Gefahr besteht, dass sich eines Tages der Aktienmarkt mehr an den Unternehmensgewinnen als an der Zinsphantasie orientiert. Dann bewegen sich die Indizes in eine tiefere Region. Wie tief? Das ist ein Frage, die wir versuchen, in der nächsten ideasTV-Sendung am nächsten Mittwoch (18:54 Uhr auf n-tv) zu beantworten!

Wir hatten heute in den beiden Fonds wenig zu tun. Die Absicherungsquote wurde weiter behutsam ausgeweitet. Der hintere Chart zeigt wie komplex die Börsenlage zurzeit ist. Während die erwarteten Unternehmensgewinne aktuell wenig Freude bereiten (Euro Stoxx 50 Index erwartete Gewinne 2019: -10%).. hält sich der Euro Stoxx 50 Index selbst technisch sehr gut über der 100- und 200-Tage-Durchschnittslinie. Lange wird dieses Gleichgewicht zwischen Zinsphantasie und Konjunktursorgen aber vermutlich nicht halten.

Schönes Wochenende!

Aktuelle Kerndaten (im Verhältnis zum Marktwert der Aktien der Region, unter Annahme einer Korrelation von 1,00): 

ETF750: Aktien (ca. 97,8%); Absicherung Europa: ca. 44,17%; USA: ca. 31,96%; gesamt: ca. 42,4%ETF751: Aktien (ca. 97,3%); Absicherung Deutschland: ca. 39,2%

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:

ETF750: 0,69
ETF751: 0,72

 

S&P 500 (kurz); Quelle: Bloomberg

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S&P 500 (lang); Quelle: Bloomberg

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Jetzt kommen neben den vielen Risiken im Handelsstreit noch geopolitische Risiken vor der Küste Irans dazu! Der erste Chart zeigt den S&P 500 Index und unsere Absicherungszonen. Angesichts der neuen Zinsphantasie befindet sich der Index schon wieder in der Nähe seiner Rekordstände (s. auch hinteren längeren Chart). Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen steht - nicht wie in Deutschland bei MINUS 0,24% - sondern bei PLUS 2,1%. 5-jährige US-Staatsanleihen notieren bei einer Rendite von 1,86%.. die US-Zinskurve ist also nicht invers… zumindest zurzeit! Eine Rezession in den USA ist also noch nicht in den Anleihemärkten abgebildet! Wir haben (trotzdem) heute die Absicherung in beiden Fonds wegen den neuen geopolitischen Risiken etwas erhöht!  

Aktuelle Kerndaten (im Verhältnis zum Marktwert der Aktien der Region, unter Annahme einer Korrelation von 1,00):   

ETF750: Aktien (ca. 98%); Absicherung Europa: ca. 40,46%; USA: ca. 31,23%; gesamt: ca. 39,2%

ETF751: Aktien (ca. 97,5%); Absicherung Deutschland: ca. 34,5%

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:  

ETF750: 0,70
ETF751: 0,71

PS: Wir bitten den falschen Chart zum Performance-Vergleich im gestern erschienenen Blog zu entschuldigen. Wir haben ihn heute Morgen umgehend ausgetauscht.

Performance-Vergleich (kurz); Quelle: Bloomberg

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Performance-Vergleich (lang); Quelle: Bloomberg

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Nach der heute erfolgten Ausschüttung des ComStage Alpha Dividende Plus ETF  (2 Euro) lohnt sich ein Blick auf die Performance. Da es keinen vergleichbaren Fonds und auch keinen vergleichbaren Index gibt, vergleichen wir einfach mit bekannten und  renommierten Indizes und nehmen dabei an, dass die Absicherungsstrategie nicht existiert. In der ersten Grafik sehen Sie den 1-Jahresvergleich. Die Linien sind wie folgt zuzuordnen:

Weiss (F750): ComStage Alpha Dividende Plus ETF
Orange (SXXR): Stoxx Europe 600 (Net Return)
Gelb gestrichelt (SD3T): Euro Stoxx Select Dividend 30 (Net Return)
Rot (DAXNR): DAX Net Return

Fazit: Der ComStage Alpha Dividende Plus ETF (ETF750) hat die Direktanlage deutlich geschlagen. Aber noch besser als das Endresultat ist die Situation zum Jahreswechsel, als der DAX z.B. fast 20% nachgab, während der ETF750 kaum verlor. Diese erfreuliche Tatsache ist der Absicherungsstrategie zu verdanken.

Schauen wir uns den Vergleich seit Auflage des ETF750 (Ende 2016) an, dann liegt der Fonds noch hinter den Indizes. Die Ursache dafür sind die Absicherungskosten in den ersten beiden Jahren. In dieser Zeit haben wir den Fonds zu defensiv gesteuert. Wir hoffen, dass wir bald auch im langjährigen Vergleich vorne liegen!  

Berücksichtigt man in diesem Vergleich die fast halb so hohe Schwankungsintensität des Fonds im Vergleich zu den Indizes, liegt der ETF750 nach Risiko/Ertrags-Gesichtspunkten eindeutig vorne!

Die nächsten Wochen werden schwierig werden. Die heute aufgezeichnete ideasTV-Sendung mit Dr. Krämer bringt es auf den Punkt: Es gibt erste Rezessionsgefahren für Deutschland… und doch sieht der Chefvolkswirt der Commerzbank keinen Crash am Aktienmarkt – der neu entfachten Zinssenkungsphantasie sei Dank.

Wir haben heute bei den Fonds keine Anpassungen vorgenommen.

Aktuelle Kerndaten (im Verhältnis zum Marktwert der Aktien der Region, unter Annahme einer Korrelation von 1,00): 

ETF750: Aktien (ca. 97,8%); Absicherung Europa: ca. 36,5%; USA: ca. 31,56%; gesamt: ca. 36,6% ETF751: Aktien (ca. 97,5%); Absicherung Deutschland: ca. 31,6%

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:

ETF750: 0,70
ETF751: 0,72

DAX-Index: 11.6.2019 18:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Maschinenbauaufträge: 11.6.2019 18:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Morgen schüttet der ComStage Alpha Dividende ETF 2 Euro aus! Bitte also nicht erschrecken, wenn der Kurs an der Börse entsprechend auch um 2 Euro niedriger notiert! Die Ausschüttung müsste in 2 Tagen, also am 14. Juni, auf den Konten der Anteilsinhaber gutgeschrieben werden.

Die Börsen liefern zurzeit ein sehr positives Bild ab! So hat der oben abgebildete DAX-Index seine Niveaus von Mai diesen Jahres wieder erreicht! Trotzdem sollte man nicht vergessen, wo der der Index z.B. vor einem Jahr stand: bei 12.840 Indexpunkten!

Dabei gibt es von der Front der Wirtschaftsdaten bisher wenig Entlastung... leider! Die April-Daten für Deutschland liefen in der letzten Woche schlechter als erwartet über den Ticker. Die zweite Grafik oben zeigt dies anschaulich für die Maschinenbauaufträge, die sowohl im Inland als auch im Ausland zurückgegangen sind.

Auf der anderen Seite gibt es wegen der nachlassenden Wirtschaftskraft jede Menge Zinsphantasie… dies beflügelt die Aktienmärkte. Bei diesem ambivalenten Börsenumfeld steuern wir mit einer leicht angezogenen Absicherung, die aber noch genug Raum für Wertsteigerungen bietet, falls sich die Zinsphantasie weiter durchsetzt!

Aktuelle Kerndaten (im Verhältnis zum Marktwert der Aktien der Region, unter Annahme einer Korrelation von 1,00):

ETF750: Aktien (ca. 96,6%); Absicherung Europa: ca. 36,5%; USA: ca. 30,8%; gesamt: ca. 37,3
ETF751: Aktien (ca. 97,5%); Absicherung Deutschland: ca. 31,7% Aktuelle Korrelation (1 Jahr)

Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:
ETF750: 0,70
ETF751: 0,72

Wertentwicklung Mai 2019; Quelle: Bloomberg

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Wertentwicklung Branchen USA und Europa; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Im abgelaufenen Monat Mai gaben die Aktienkurse auf breiter Front nach. Der weiterhin schwelende Handelsstreit zwischen China und den USA verunsicherte die Anleger stark. Insbesondere die neuerliche Ankündigung weiterer Sonderzölle von Seiten der amerikanischen Seite hievte den Konflikt auf eine neue Eskalationsstufe. Darüber hinaus kann aktuell niemand einschätzen, ob bzw. wann es zu einer Lösung kommt. Damit kommen auch immer mehr die amerikanischen Kurse unter Druck und seit dem Jahreshoch zu Beginn des Monats hat der S&P 500 gut 6% an Wert verloren. Die Europa-Wahlen setzten wie erwartet den etablierten Parteien stark zu. Gewinner sind insbesondere die Grünen, wenngleich in Italien bspw. die rechte Lega klarer Wahlsieger wurde, während die linke Fünf-Sterne- Bewegung starke Verluste hinnehmen musste. Der existente Streit zwischen diesen Parteien führte auch zu Kursverlusten bei den europäischen Aktien, da die Regierung weiter auf Konfrontation zur EU-Kommission geht. Der DAX fiel im Mai 5%, der EURO STOXX 6,7% und der S&P 500 gab ebenfalls 6,6% nach.

In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa relativ gesehen sehr gut behaupten und entwickelten sich deutlich besser als der EURO STOXX. Die US-Aktien Teilstrategie des ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN: ETF750) konnte relativ gesehen ebenfalls den S&P500 schlagen. Die zweite Tabelle zeigt die Wertenwicklung aller Branchensegmente im abgelaufenen Berichtsmonat. In Europa war die Wertentwicklung der defensiven Versorger und Verbrauchsgüter am besten, während sich Aktien der Branche Grundstoffe und Finanzwerte gen Süden bewegten. In den USA litten die Aktien aus dem Energie Sektor und folgten dem stark gefallenen Ölpreis. IT Aktien wurden ebenfalls von den Anlegern tendenziell abgestoßen. Die von den Zinsrückgängen profitierenden REITs waren hingegen stark gefragt, während Finanzwerte analog zum europäischen Aktienmarkt fielen. Der Abstand zwischen der Top- und der Flop Branche lag in Euroland bei 10,9% und in den USA bei rund 13%.

Dies zeigt die Notwendigkeit und Chancen einer Branchenallokation. Die richtige Zusammensetzung zur richtigen Zeit kann einen signifikanten Einfluss auf die Performance haben. In unseren beiden ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) ist die Branchenallokation das Ergebnis der quantitativ selektierten Aktien. Da die Branchenallokation regelmäßig dynamisch angepasst wird, ist dies ein Vorteil gegenüber starren, sich stets an der Marktkapitalisierung orientierenden Standard ETFs.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah          

 

DAX (kurz), Quelle: Bloomberg

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DAX (lang); Quelle: Bloomberg

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Es gibt ja viele Gegner der Technischen Analyse. Aber das, was Sie im ersten Chart oben sehen, ist schon verblüffend. Der DAX testete nach Unterschreitung der 11.800 Indexmarke technisch sauber die 100- (rot) und 200- (grün) Tage-Durchschnittslinien und stößt gerade von unten an seinen alten (nicht mehr gültigen) Aufwärtstrend. Die Zinssenkungsphantasie in den Vereinigten Staaten scheint einer der wesentlichen Treiber für die schnelle Trendwende nach oben zu sein. Der langfristige Chart zeigt, dass der DAX in der Summe seit Anfang April in der Zone 11.800-12.500 festhängt.

Es bleibt aber übergeordnet bei den alten Belastungsfaktoren, weshalb wir an unserer etwas erhöhten Absicherungsstrategie festhalten. Nach dem quartalsweisen Qualitäts-Check gibt es auf der Aktienseite diese Woche nicht mehr viel zu tun. Beim ETF751 haben wir nach der Anpassung eine geringere Korrelation zum DAX,... also ein defensiveres Portfolio. Die für nächste Woche geplante Ausschüttung beim ComStage Alpha Dividende Plus ETF (ETF750) ist vorbereitet und kündigt sich durch einen erhöhten Kassebestand an.

Aktuelle Kerndaten (im Verhältnis zum Marktwert der Aktien der Region, unter Annahme einer Korrelation von 1,00):   

ETF750: Aktien (ca. 95,2%); Absicherung Europa: ca. 47,2%; USA: ca. 37%; gesamt: ca. 47,2%

ETF751: Aktien (ca. 95,8%); Absicherung Deutschland: ca. 42,3%

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:

ETF750: 0,69

ETF751: 0,72

Rebalancing

04.06.2019
Branchenallokation ComStage Alpha Dividende Plus (ETF750)

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Branchenallokation ComStage Alpha Deutschland Dividende Plus (ETF751)

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Im Rahmen des Managements der beiden ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, WKN: ETF751) waren wir gestern auf der Aktienseite sehr fleißig – die Umsetzung der vierteljährlichen Anpassung der Aktienselektion stand auf der Agenda. Hierfür bestimmten wir auf Basis einer quantitativen Herangehensweise, welche u.a. die Faktoren Dividendenrendite und Volatilität berücksichtigt, diejenigen Aktien, die für die nächsten drei Monate das Aktienbasisportfolio bilden. Da die Transaktionen allesamt gelaufen und verbucht sind, kann ich Ihnen die neuen Namen und die neue Branchenzusammensetzung gerne verraten.

Die beiden Charts oben zeigen zum Vergleich die neue Branchenallokation nach dem Rebalancing. Die aktuellen 100 Einzelwerte des Comstage Alpha Dividende ETF (WKN: ETF750) und die aktuellen 30 Einzelwerte des Comstage Alpha Deutschland Dividende ETF (WKN: ETF751) sind auf der Homepage www.etf750.de einzusehen. Da es uns sehr wichtig ist, Ihnen so transparent wie nur möglich einen Einblick hinter die Fondskulissen der Alpha ETFs zu geben, gehe ich gerne weiter ins Detail der Selektion.

Im Comstage Alpha Dividende ETF (WKN: ETF750) werden u.a. 60 Aktien aus der Eurozone bestimmt. Hierzu bildet der EURO STOXX das Ausgangsuniversum, welches im ersten Schritt um diejenigen Aktien reduziert wird, deren durchschnittlich täglich gehandeltes Volumen eine geforderte Mindestgröße unterschreitet. Diese orientiert sich zum einen an der Fondsgröße (57 Mio. Euro) und zum anderen an der Anzahl der Titel (100). Da z.B. der Durchschnitt des täglich gehandelten Volumens der Sofina SA Aktie nur bei  2.826.141 Euro liegt, wird sie deselektiert.

Im nächsten Schritt werden diejenigen Einzeltitel entfernt, die auf Sicht des letzten halben Jahres die geringste Gesamtperformance (inkl. Dividende) zeigten. Dies betraf z.B. die Thyssenkrupp AG Aktie, welche in diesem Zeitraum mit einer Performance von -28% auch nicht sonderlich gefragt war. Im dritten Schritt gehen wir auf die aktuelle Bewertung und Fähigkeit der Unternehmen ein, ihre Gewinne konstant in der jüngsten Zeit gesteigert zu haben. Es lässt sich empirisch zeigen, aber auch irgendwie logisch nachvollziehen, dass speziell Aktien mit negativen Gewinnsteigerungsraten in den meisten Fällen keine überdurchschnittliche Wertentwicklung erzielen. An dieser Stelle im Prozess hat es z.B. die Aktien von Carl Zeiss AG (KGV: 47.24) und der Metro AG (Gewinnrückgang -33%) erwischt.

Im vorletzten Schritt betrachten wir die verbleibende Menge an Aktien und geben nur den Aktien mit unterdurchschnittlicher Volatilität grünes Licht für die finale Runde. Prominentestes Beispiel sind die Aktien von Wirecard, deren aktuelle, im Normalfall zu erwartende Spannbreite p.a. bei Plusminus 69% liegt. Trotz inkludiertem Risikomanagement hätten solche Aktien ein zu großes Einzelwertrisiko und somit – in guten wie in schlechten Zeiten - einen zu großen Einfluss auf die Gesamtperformance des ETF750. Diversifikation bleibt das Gebot der Stunde!

Last, but not least, werden aus den verbliebenen Einzeltiteln diejenigen Aktien mit der höchsten Dividendenrendite selektiert. Zweifelsohne ist dies auch Aufgabe eines Dividenden ETF. Beispiele für neu aufgenommene Aktien sind: Hannover Rück, Fraport, Fortum, Bureau Veritas oder Groupe Bruxelles Lampert. Die durchschnittliche erwartete Dividendenrendite (vor Steuern) des Portfolios liegt nach dem Rebalancing bei 4,14%... und dies stellt im aktuellen Negativzinsumfeld eine attraktive „laufende Verzinsung“ dar.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah          

Getestet!

03.06.2019
EURO STOXX 50 (kurz); Quelle: Bloomberg

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EURO STOXX 50 (lang); Quelle: Bloomberg

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Wie beim DAX, kam es heute auch beim EURO STOXX 50 zum Test der 200-Tage-Durchschnittslinie. Im Chart oben sehen Sie, dass dieser Test erfolgreich bestanden wurde. Wie dauerhaft das sein wird, bleibt abzuwarten. Der hintere 5-jährige Chart zeigt die ausgeprägte Seitwärtsbewegung des Index. Bitte beachten Sie jedoch,…dass in diesem Kursbarometer keine Dividenden reinvestiert sind und daher die Dividendenausschüttungen den Index jedes Jahr schwächen.

Angesichts der weiter sinkenden Zinsen und des unversöhnlichen Tons im Handelsstreit, haben wir heute die Kernabsicherung leicht erhöht (für den Fall, dass die 200-Tage-Durchschnittslinien nicht halten!).

Aktuelle Kerndaten (im Verhältnis zum Marktwert der Aktien der Region, unter Annahme einer Korrelation von 1,00): 

ETF750: Aktien (ca. 95,7%); Absicherung Europa: ca. 33,1%; USA: ca. 29%; gesamt: ca. 32%

ETF751: Aktien (ca. 92,55%); Absicherung Deutschland: ca. 29,5%

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:  

ETF750: 0,66

ETF751: 0,81

Umkehr?

31.05.2019
DAX (kurz), Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
DAX (lang); Quelle: Bloomberg

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Auch heute läuft es aus technischer Sicht alles andere als gut! Schauen wir uns den Tag exemplarisch am DAX an. Falls Sie Fan der Technischen Analyse sind, erkennen Sie im ersten Chart oben leicht die Kopf-Schulter-Umkehr-Formation und die zwei „Gaps“ unter 11.800 Zähler, die die Situation noch verstärken. Es steht nun der Test der 100-Tage- ( grün) und der 200-Tage-Durchschnittlinien (rot) an. Sollten diese leicht nach unten durchstoßen werden, gibt es wieder Raum für eine deutliche Kurskorrektur. Anlass für den Kursrutsch heute war einmal mehr die Außenpolitik der Vereinigten Staaten…die sich diesmal gegen Mexiko richtet. Es ist sehr schwer zu prognostizieren, wie es auf diesem Feld weitergeht. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, wie sehr der Aktienmarkt während der Wochen über 12.000 Indexpunkten dieses Thema verdrängte.. wie stark er war! Und es kommt Unterstützung von der Zinsfront: die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen erreichte heute erstmals -0,213%. Insofern haben wir grundsätzlich unsere Absicherung heute nicht erhöht!

Aber wir haben konzentrierten uns darauf, die niedrigen Indexniveaus und erhöhten impliziten Volatilitäten für Gewinnmitnahmen zu nutzen. Die Verluste aus Aktienpositionen konnten heute laut unseren Risikosystemen im ETF750 um rund 40% kompensiert werden… und im ETF751 um ca. 30%. Der Unterschied liegt an der unterschiedlichen Korrelation der beiden Aktienportfolien zum Absicherungsindex (s.u.). 

Wir profitieren am Wochenende erneut von hohen Seitwärtsprämien.  Die Besprechung der anstehenden Umschichtungen haben wir wegen der erhöhten Marktvolatilität auf Montag verschoben. Es war sehr gut, dass wir heute in Vollbesetzung – trotz Brückentag – für die Alphas vor Ort im Handelssaal der Commerzbank waren! Wir hatten natürlich aber nicht mit so einer deutlichen Bewegung gerechnet! Schönes Wochenende!

Aktuelle Kerndaten (im Verhältnis zum Marktwert der Aktien der Region, unter Annahme einer Korrelation von 1,00): 

ETF750: Aktien (ca. 95,8%); Absicherung Europa: ca. 27,1%; USA: ca. 29,6%; gesamt: ca. 22%

ETF751: Aktien (ca. 92,55%); Absicherung Deutschland: ca. 27,3%

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes:

ETF750: 0,66

ETF751: 0,81

EURO STOXX 50-Index 29.5.2019 18:45 Uhr
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Quelle: Commerzbank, Bloomberg
ideasTV-Aufzeichnung mit Sophia Wurm 29.5.2019 10:00 Uhr

Lange Zeit sah es so aus, als würden alle negativen Wachstumsnachrichten an den Aktienmärkten abprallen. Heute zeigte der Markt dann erstmals Nerven. Da wir gut positioniert sind, müssen wir zu diesem Zeitpunkt nicht reagieren - die Teil-Absicherungspositionen haben heute nach längerer Zeit endlich einmal wieder gut Gewinn gemacht... Insgesamt rechnen wir zurzeit damit, unterproportional (d.h., nur zu etwa zu 50%) an der negativen Marktentwicklung teilzunehmen. Diese Zahl verändert sich aber laufend.

Ein kurzer Blick auf die Technik des oben abgebildeten EURO STOXX 50 Index verrät uns, wo wir stehen: Die steilen Aufwärtstrends seit Jahresanfang sind gebrochen... der europäische Blue Chip Index liegt zwischen der 200er- und 100er-Durchschnittslinie. Dort sollte eine technische Unterstützungszone sein. Auf den DAX übertragen liegt sie zwischen 11.600 und 11.800 Punkten. Beim S&P 500 kämpfen wir heute Abend mit der 200-Tage-Durchschnittslinie… Das ist alles noch nicht tragisch, aber die technische Ampel ist jetzt „orange“.

In der ideasTV Sendung heute Abend (hinteres Bild) bespreche ich mit Sophia Wurm, auf welche ETFs zurzeit institutionelle Anleger setzen. Interessant erweisen sich im Aktienbereich die „low volatility“ Stategien, die man durchaus mit unseren Alpha ETFs vergleichen könnte. Schauen Sie doch mal rein (hier klicken)!. Nur bei den Alphas gibt es halt noch die aktive Absicherungsstrategie.

Am kommenden Freitag wird in beiden Fonds eine Absicherungsposition fällig und wir werden die Fonds neu kalibrieren. Außerdem werden wir turnusgemäß die alle 3 Monate stattfindende Qualitätskontrolle der Aktien durchführen.

Aktuelle Kerndaten:
ETF750: Aktien (ca. 96,7%); Absicherung Europa: ca. 21,33%; USA: ca. 29,95%; gesamt: ca. 26%
ETF751: Aktien (ca. 93,77%); Absicherung Deutschland: ca. 26,1%

Aktuelle Korrelation (1 Jahr) Aktienportfolio zu den Absicherungsindizes: ETF750: 0,66; ETF751: 0,81

 

Bis dahin wünsche ich Ihnen aber einen schönen Feiertag! 

Zu träge? ...

28.05.2019
Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen 28.5.2019 17:45 Uhr
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Quelle: Commerzbank, Bloomberg
Schwankungsintensität ETF750vs. Benchmark 28.5.2019 17:45 Uhr
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs! Quelle: Commerzbank, Bloomberg

Wir nutzen die Verschnaufpause am Markt, um zwei interessante Grafiken zu zeigen.

Der erste Chart zeigt die 10-jährigen Renditen für US-Staatsanleihen. Sie sinken weiter! Sie sind inzwischen bei 2,28% angelangt… Die 5-jährigen Renditen sind übrigens bei 2% angekommen. Die US-Zinskurve ist also (noch) nicht invers!

Und in Deutschland war die Inlandsnachfrage im ersten Quartal so hoch wie zuletzt vor 8 Jahren... Es bleibt also bei einem Mix aus guten und weniger guten Nachrichten an den Finanzmärkten… und in der Summe bewegen sie sich zurzeit nicht viel.

Bei der Performance-Messung von Finanzinstrumenten haben wir in diesem Jahr jedoch eine Besonderheit: Kurz vor Jahresende stürzten die Märkte von November bis Ende Dezember 2018 ab. Mit der der Jahreswende ging es dann auch wieder steil bergauf. Viele Investoren vergleichen jetzt z.B. das Jahresplus vom EURO STOXX 50 von 11,5% mit der viel geringeren Jahresperformance der ComStage Alpha Dividenden ETFs. Dazu sollten sie aber bitte Folgendes berücksichtigen:

Die ComStage Alpha Dividende ETFs wählen regelbasiert sehr konservative Aktien aus. Zusätzlich wird in beiden Fonds eine aktive Teilabsicherungsstrategie vorgenommen. In der Summe führt dies zu einem sehr schwankungsarmen Verlauf der Fonds im Vergleich zu den klassischen Indizes. Bei fallenden Märkten wirkt sich dies besonders positiv aus!

Schaut man sich die Wertentwicklung z.B. in den letzten 12 Monaten beim ComStage Alpha Dividende ETF (kurz ETF750) im Vergleich mit den klassischen Indizes an, so kann er sich bestens behaupten: Der DAX verlor bis Ende Dezember 2018 ca. 19%, der STOXX Europe 600 erlitt ein Minus von ca. 14%... während der ETF750 nur rund 3,9% in der Spitze verlor. Inzwischen haben sich die Märkte wieder erholt, aber der DAX liegt immer noch 6,38% hinten, der STOXX Europe 600 hat es inkl. voll reinvestierter Dividenden knapp ins Plus geschafft, während der ETF750 inkl. Ausschüttung eindeutig im Plus liegt, bei ca. 3,4%. In der Summe sind die letzten 12 Monate für den ETF750 also alles andere als schlecht gelaufen (trotz der vergleichsweisen schwachen Jahresperformance 2019!). Der Grund für die Trägheit bei steigenden Märkten ist die Kombination aus Absicherungskosten (die wir natürlich versuchen, so gering wie möglich zu halten) und einem Aktienportfolio aus Dividendenwerten, die den bekannten Indizes mit einer geringeren Korrelation folgen. Für Fachleute drücken wir das gerne durch das Beta aus, das beim ETF750 zurzeit auf 1-Jahres-Basis zwischen 0,2 und 0,31 zu den bekannten Indizes liegt.

Selbst ohne Absicherung an Bord hätte das konservative Aktienportfolio es zurzeit schwer, den Indizes zu folgen. Die zweite Grafik oben zeigt die Volatilität (Schwankungsintensität) des ETF750 (gelb) gegenüber einer fiktiven Benchmark bestehend aus 75% EURO STOXX Select Dividend 30 und 25% S&P500 (orange). Sie sehen, dass die Volatilität des ETF750 ca. halb so hoch ist wie die der Benchmark! Falls Sie also in unseren Alpha ETFs investiert sind, sollten Sie die Ausschüttungen und niedrige Schwankungsintensität beim Vergleich mit anderen Anlagen berücksichtigen. Bei konstant stark steigenden Aktienmärkten ziehen die ComStage Alpha ETFs weniger stark mit. Trotzdem können sie langfristig (wie die 1-Jahres-Betrachtung oben zeigt) die klassischen Indizes schlagen. Dies gelingt immer dann, wenn die Alpha ETFs in Abwärtsphasen gut abgesichert sind und in den Erholungsphasen möglichst gering abgesichert sind.

Diese Woche haben wir bisher wenig zu tun. Die Fonds verdienen Seitwärtsprämien und reduzieren dadurch gerade die dieses Jahr aufgelaufenen Absicherungskosten.

Die aktuellen Absicherungsraten 
ETF750: Aktien (ca. 96,7%); Absicherung Europa: ca. 29,7%; USA: ca. 31,82%; gesamt: ca. 30,7%
ETF751: Aktien (ca. 94,21%); Absicherung Deutschland: ca. 40,5%

12.000...

24.05.2019
DAX-Chart: 24.5.2019 17:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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PMI-Indizes: 24.5.2019 17:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Im DAX hat die 12.000 Punkte-Marke zum Wochenende gehalten (s. den ersten Chart oben).

Die im zweiten Chart abgebildeten Einkaufsmanagerindizes (PMI, Purchasing Managers‘ Index) zeigen die Stimmung der Industrie: Die hellblaue Linie widmet sich der Stimmung in Deutschland, die gelbe der Eurozone, die grüne den USA, die rote widmet sich China, die orangefarbene Linie Brasilien und schließlich die dunkelblaue für die globale Stimmung… Von einer Trendwende ist noch nicht viel zu sehen. Auch die fundamentale Nachrichtenlage hat sich über die Woche nicht entscheidend verbessert. Negative Renditen von 0,117% für 10-jährige Bundesanleihen halten die Aktien anscheinend auf ihrem jetzigen Niveau.

Wir haben zurzeit eine sehr niedrige Korrelation unserer Aktienportfolien zu den Absicherungsindizes. Im ETF750 liegt sie beispielsweise nur bei 0,67 (1-Jahres-Vergleich); beim ETF751 knapp über 0,8. Daher sind wir indirekt mehr als abgesichert, als wenn wir beispielsweise nur S&P 500- und STOXX 600-ETFs an Bord hätten. Wir werden dies in unseren Kerndaten ab nächster Woche zusätzlich zur Info aufnehmen. Die niedrige Korrelation schützt zusätzlich bei fallenden Märkten... also erhöht sie indirekt unsere Absicherung. Der Nachteil ist: nach oben zieht das Aktienportfolio dann auch nicht richtig mit (wie jüngst erlebt), aber stark steigende Märkte sind zurzeit auch nicht in Sicht!

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 96,8%); Absicherung Europa: ca. 40%; USA: ca. 31,7%; gesamt: ca. 39%
ETF751: Aktien (ca. 93,7%); Absicherung Deutschland: ca. 39,6%

Schönes Wochenende! 

Ifo-Index; Quelle: Bloomberg

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Analyse Saisonalität; Quelle: Bloomberg

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Heute wurde der Ifo-Geschäftsklimaindex für den Monat Mai veröffentlicht. Der Index unterteilt sich bekanntermaßen in die Komponenten „Beurteilung aktuelle Lage“ und „Erwartung zukünftige Lage“. Während der Gesamtindex einen erneuten deutlichen Schritt gen Süden vollzog, konnte sich der Teilindex „Geschäftserwartungen“ auf dem Vormonatsniveau halten. Für den Teilindex der Geschäftslagebeurteilung wurde im Vorfeld ein Anstieg auf 103,5 (Vormonat 103,3) erwartet, jedoch mit tatsächlich 100,6 deutlich enttäuscht. Der erste Chart oben bildet den Ifo-Index der letzten 14 Jahre ab.

Die Ifo-Umfrage zeigt, dass das die deutsche, sehr exportorientierte Konjunktur unter einer Reihe von Problemen leidet - allen voran unter dem Handelsstreit mit den USA. Seit der letzten Ifo-Veröffentlichung hat sich der Horizont in dieser Richtung wieder verdunkelt, auch wenn die Erwartungskomponente stagnierte.

Neben der schwindenden Hoffnung, mahnt zudem die Saisonalität zur Vorsicht. Grundsätzlich beruhen Aussagen zur Saisonalität auf der Analyse historischer, saisonaler Muster, welche immer wieder zu beobachten sind.

Der zweite Chart zeigt ein solches Beispiel: Es werden in grau die jeweiligen durchschnittlichen Monatsperformances für jeden Kalendermonat (1:= Januar, 2:= Februar, etc.) aufgeführt. Als Basis dient hier der MSCI Welt Aktien Index und wir betrachten Daten seit 1970. In schwarz sieht man die durchschnittliche jeweilige Monatsperformance, aber nur noch auf Basis derjenigen Jahre, in denen der Januar und Februar eine positive Wertentwicklung aufwies. In Gelb gehen wir noch einen Schritt weiter und fordern, dass sowohl der Januar als auch der Februar eine Wertentwicklung von größer als 2% erzielten konnte.

Auffällig sind in der Betrachtung die Monate Mai und August. In den Jahren mit sehr positivem Jahresauftakt liegt die Performance deutlich messbar im negativen Terrain. Ob für das Jahr 2019 die alte Börsenregel „Sell in May and go away“ gilt, werden wir schon bald sehen. Aufgrund des inkludierten Risikomanagements der beiden ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) profitieren Investoren in diesem Falle neben den Dividendenzahlungen zusätzlich von den anfallenden Erträgen aus der Absicherungsstrategie.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah          

Europawahl!

22.05.2019
Aufzeichnung ideasTV; Quelle: Commerzbank

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In der heutigen ideasTV-Sendung (hier ansehen) steht die morgen beginnende Europawahl im Mittelpunkt. Bei der Abstimmung könnte das rechte Lager mehr Sitze erringen als die Europäische Volkspartei oder die Sozialdemokraten. Welche Auswirkungen dieses Erdbeben für die vielen politischen Baustellen in Europa (z.B. die italienische Haushaltsdisziplin) hat, schätzt der Chefvolkswirt der Commerzbank, Dr. Jörg Krämer, ein.

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 97%); Absicherung Europa: ca. 42,8%; USA: ca. 31,9%; gesamt: ca. 40,6%

ETF751: Aktien (ca. 94,21%); Absicherung Deutschland: ca. 41,1%

Gefangen!

21.05.2019
Inflationserwartungen Europa (Eurozone); Quelle: Bloomberg

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Inflationserwartungen USA; Quelle: Bloomberg

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Die beiden Charts oben zeigen die Inflationserwartungen in Europa (Eurozone) und den USA für den Zeitraum 2024 bis 2029. Man erkennt auf einen Blick, wie dramatisch sie in den letzten Wochen gesunken sind. Die langfristigen Zinsen sind dabei parallel gefallen: So rentieren 10-jährige US-Staatsanleihen bei 2,4% und 10-jährige deutsche Staatsanleihen bei -0,08%. Der Handelsstreit zwischen China und den USA belastet (negativ) die langfristig Aussicht auf Wirtschaftswachstum... und dies wiederum beeinflusst  (positiv) die Inflations- und Zins- Erwartungen. Der Aktienmarkt ist also zwischen Wachstumsängsten und Zinsphantasie gefangen!

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 97%); Absicherung Europa: ca. 43,6%; USA: ca. 31,6%; gesamt: ca. 40,6%

ETF751: Aktien (ca. 94,21%); Absicherung Deutschland: ca. 40,5%

USA vs China

20.05.2019
Shanghai Composite (1 Jahr); Quelle: Bloomberg

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Shanghai Composite (5 Jahre); Quelle: Bloomberg

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Jetzt hat der Handelskonflikt zwischen den USA und China auch die Technologiewerte erreicht. Die Rede ist von den Maßnahmen der amerikanischen Regierung gegen den größten chinesischen Technologie-konzern Huawei Technologies Co. Von der Auseinandersetzung sind auch alle westlichen Zulieferer stark betroffen. Angesichts der zuletzt durch die US-Regierung bekanntgegebenen Maßnahmen, ist die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Auseinandersetzung weiter gesunken.

Schaut man sich den Indexvergleich im ersten Chart an, sieht man, wie sehr die Börse in Shanghai gegenüber dem S&P 500 in den letzten zwölf Monaten gelitten hat. Der nachfolgende 5-Jahresvergleich zeigt, dass die relative Schwäche Chinas erst Anfang 2018 richtig begann. Der Chart zeigt aber auch die magere Performance des europäischen STOXX 600 und des DAX im direkten Vergleich. Wir müssen heute wahrschein-lich keine Transaktionen durchführen!

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 97,7%); Absicherung Europa: ca. 38,2%; USA: ca. 30,6%; gesamt: ca. 36,5%

ETF751: Aktien (ca. 94,8%); Absicherung Deutschland: ca. 37%

5-jährige deutsche Bundesanleihen; Quelle: Bloomberg

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Zinsvergleich; Quelle: Bloomberg

frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs

Im Chart oben sehen Sie die Renditen 5-jähriger deutscher Staatsanleihen. Diese befinden sich im freien Fall – und zwar im negativen Bereich! Im hinteren Chart wird der historische Ablauf des Zinsverfalls abgebildet. Bis 2012 liefen die Zinsen in Deutschland und in den USA noch fast parallel. Dann koppelten sich die deutschen Zinsen ab und machten sich auf den Weg, die japanischen Niedrigstzinsen einzuholen. Ziel erreicht!

Doch was bedeuten negative Renditen von ca. 0,5% über eine Laufzeit von fünf Jahren? Leiht man dem deutschen Staat für fünf Jahre Geld, die Bundesrepublik Deutschland zu finanzieren,.. kostet dies ca. 2,5%. Als Gläubiger erhält man zum Ende der Laufzeit also weniger zurück, als man ursprünglich investiert hart. Man kauft also eine Anleihe, die auf jeden Fall per Laufzeitende zu einem Verlust führen wird! Und parallel dazu entwertet sich das investierte Geld noch zusätzlich durch die Inflation – aktuell liegt diese in Europa bei immerhin 1,7%. Nun beflügeln sinkende Zinsen die Aktien, da diese als Anlagealternative ja immer interessanter werden. Aber gilt das noch (weit) unterhalb der Nulllinie?

Für die über 2.300 Mrd. Euro (Stand 1. Quartal 2019), die in Deutschland in der kurzfristigen Zinslosigkeit geparkt sind, ist diese Entwicklung erschütternd. Für alle Schuldner ist dies dagegen beglückend. Für den Aktienmarkt ist das eine ambivalente Situation. Denn was immer die Zinsen auf Talfahrt geschickt hat, kann am Ende auch die Unternehmensgewinne treffen… und den Vorteil der z.B. immer noch sehr attraktiven Dividendenrendite zunichtemachen.   Wir halten daher an unserer Strategie fest. Notiert der DAX über 11.800 Indexpunkte, verdienen wir in Seitwärtsmärkten durch die Struktur unserer Absicherung Geld. Unter einem Niveau von 11.800 greift unsere Kernabsicherung. Insgesamt sind wir inzwischen ein bisschen mehr abgesichert!

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 97,3%); Absicherung Europa: ca. 38,83%; USA: ca. 30,55%; gesamt: ca. 37%

ETF751: Aktien (ca. 94,45%); Absicherung Deutschland: ca. 36,70%

Dividendenrendite; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Kurs-Gewinn-Verhältnis Branchen Eurozone; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Er liebt deutsche Autos, er liebt sie nicht. Er erhebt Zölle, er erhebt sie nicht! Gestern hat US-Präsident Donald Trump seine Drohung, Strafzölle auf Autoimporte aus Europa zu erheben, verschoben. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und daher soll eine Entscheidung im Herbst fallen. Es könnte aber auch sein, dass die Einführung vorher nochmal diskutiert wird oder kurz vor Weihnachten ganz von der Agenda verschwindet?!

Als Mathematiker und Fondsmanager bevorzuge ich (möglichst) klare Fakten. Damit wir nicht täglich in den ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751), z.B. Autoaktien kaufen und dann wieder schnell verkaufen, nutzen wir einen quantitativen Selektionsprozess zur Bestimmung der Zielaktien. Diese halten wir dann mindestens bis zur nächsten vierteljährlichen Überprüfung. Aktuell haben wir im ComStage Alpha ETF keinen Autobauer im Portfolio. Beim kleinen Bruder, dem ComStage Alpha Deutschland ETF, sind es aktuell drei Aktien (BMW, Daimler, Volkswagen),die sich auf rund 10 Prozent summieren. Dies entspricht in etwa der Quote der Summe dieser drei Aktien im DAX. Es ist eben eine zu 100 Prozent deutsche Dividendenstrategie.

Die nächste vierteljährliche Überprüfung der Zielaktien ist für Ende des Monats eingeplant. Natürlich kann und wird bis dahin noch viel passieren. Dennoch wollen wir mit Blick auf zwei Charts zeigen, wie die Automobilwerte in der Eurozone aktuell im Ranking abschneiden. Allen voran beleuchten wir die aktuelle Höhe der Dividendenrendite (1. Chart), welche bei einer Dividendenstrategie, wie sie in den ComStage Alpha ETFs implementiert ist, das wichtigste Kriterium darstellt. Außerdem ist das aktuelle Kurs-Gewinn Verhältnis (2. Chart) aufgeführt. Dabei sind die hellgrau schattierten Balken die Teilbereiche der übergeordneten Finanzwerte bzw. Gebrauchsgüter.

Ergebnis: Die Bewertung der Automobilaktien ist mittlerweile geringer als die der Banken. Der Korb IT-Aktien aus der Eurozone wird drei Mal höher bewertet als die Automobilaktien aus der Eurozone. Aber auch Verbrauchsgüter weisen aktuell über dem Index liegende Bewertungsmaßstäbe auf. Zweifelsohne spielt die unterschiedliche Wachstumsannahme der Gewinne eine treibende Rolle. Das Umfeld für Automobilwerte ist allerdings weiterhin rosig genug, um attraktive Dividenden zu zahlen. Bei IT-Aktien verhält sich dies vice versa, wie die sehr geringe „laufende Verzinsung“ zeigt.

Sollte dieses Bild Ende Mai in ähnlicher Form vorliegen, wäre ich nicht überrascht, wenn mindestens ein deutscher Autobauer auf dem Einkaufszettel des ComStage Alpha ETFs notiert wird.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfolio Manager Tim Wottawah          

Invers?

15.05.2019
US-Zinskurve; Quelle: NY Fed, NBER, Commerzbank Research

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Aufzeichnung ideasTV; Quelle: Commerzbank

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Das Thema „Inverse US-Zinsstrukturkurve“ bleibt aktuell. Ich habe über dieses Phänomen schon oft im Blog geschrieben. Die Grafik oben beleuchtet nochmals den Zusammenhang. Seit 1960 führten Phasen mit einer inversen US-Zinskurve in den Vereinigten Staaten stets zu einer Rezession. In den letzten 60 Jahren gab es an der Wall Street nie eine längere Korrektur bei einer normalen (also nicht inversen) Zinsstrukturkurve zu beobachten. Dafür müssen die kurzfristigen Renditen von US-Staatsanleihen über den langfristigen Renditen liegen. Zurzeit kommt dieses Szenario immer mal wieder vor. Noch aber liegen die Renditen ziemlich auf gleicher Höhe. Die Differenz ist nahezu null,.. wie die Grafik oben auch zum Ausdruck bringt.

In der ideasTV-Sendung (siehe hinteres Bild bei der Aufzeichnung im Handelssaal der Commerzbank) mit dem Zins-Experten Christoph Rieger gehen wir heute Abend auf dieses Thema tiefer ein,... und wir beschäftigen uns einmal mehr mit Italien. Neben dem Brexit ist das sicherlich ein weiteres Euro-Thema, das nur vorübergehend in den Hintergrund getreten ist.

Auch heute wurden keine Transaktionen in den beiden ComStage Alpha Dividende ETFs durchgeführt!

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 97,0%); Absicherung Europa: ca. 37,3%; USA: ca. 29,4%; gesamt: ca. 35,8%

ETF751: Aktien (ca. 94,2%); Absicherung Deutschland: ca. 35,4%

Abgeprallt!

14.05.2019
S&P 500 (1 Jahr); Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
S&P 500 (5 Jahre); Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Der erste Chart zeigt, wie der S&P 500 Index wieder in unsere Teilabsicherungszone eingetaucht ist. Rot eingezeichnet ist die 200-Tage-Linie, grün die 100-Tage-Linie. Beide dürften kurzfristig stützend wirken. Unsere Teilabsicherungszone besteht aus 25 (gekauften) S&P 500 Dezember Absicherungsoptionen Basis 2900 und aus 25 (verkauften) Dezember S&P 500 Absicherungsoptionen. Um Seitwärtsrenditen zu generieren, haben wir zusätzlich 25 Juni Call Optionen Basis 2750 verkauft und diese nach oben gegen 25 Dezember Call Optionen Basis 2900 gesichert. Bei knapp über 2900 Punkten liegt das Allzeithoch des S&P 500. Der zweite 5-Jahres-Chart zeigt, wie der Index zuletzt hier abprallte und sich übergeordnet in einer sehr breiten Seitwärtsbewegung befindet (rot eingezeichnet).

Heute gilt es einmal mehr, auf den kommenden Verfall am Freitag zu warten, um Seitwärtsrenditen zu erwirtschaften. Es finden also keine Transaktionen in den beiden ComStage Alpha Dividende ETFs statt.

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 97,5%); Absicherung Europa: ca. 36,2%; USA: ca. 28,6%; gesamt: ca. 34,5%

ETF751: Aktien (ca. 94,8%); Absicherung Deutschland: ca. 34%

DAX; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
DAX; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Der erste Chart zeigt den kurzfristigen Aufwärtstrend beim DAX. Dieser wurde heute erfolgreich getestet! Das Trimmen unserer Absicherungspositionen in der vergangenen Woche war (Stand heute) richtig und wir brauchen, außer abzuwarten, zurzeit nicht viel agieren. Unsere internen Systeme sagen uns,…  dass wir aktuell im ComStage Alpha Dividende Plus ETF pro Tag Seitwärtsrenditen von über 25.000 Euro verdienen. Beim kleineren Bruder, dem ComStage Alpha Deutschland Dividende Plus, sind es über 17.000 Euro. Das liegt an den sehr kurzfristigen Fälligkeiten unserer Absicherungsstrategie oberhalb von 11.800 Indexpunkten. Die Höhe der Seitwärtsrenditen schwankt sekündlich,... also nehmen Sie die genannten Summen bitte nur als Erklärung unserer momentanen Strategie zur Kenntnis.

Es bleibt dabei: Die Region um 11.800 DAX-Punkte ist technisch sehr wichtig. Bei allen Märkten sollte man ebenfalls die 100- und 200-Tage-Durchschnittlinien auf dem Radar haben. Wir liegen noch deutlich über diesen Marken,... also kein Grund die Absicherung extrem hoch zu nehmen. Die Stimmung an den Finanzmärkten kann mit jeder kleinen Nachricht wieder in die andere Richtung kippen.

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 97,5%); Absicherung Europa: ca. 32,5%; USA: ca. 28%; gesamt: ca. 31,7%

ETF751: Aktien (ca. 94,8%); Absicherung Deutschland: ca. 30,5%

Nachhaltig!

10.05.2019
US-Handelsdefizit mit China; Quelle: Census, Global Insight, Commerzbank

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Handelsdefizit Mobiltelefone; Quelle: Census, Global Insight, Commerzbank

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Die erste Grafik zeigt, wie nachhaltig das Handelsbilanzdefizit der USA mit China gestiegen ist. Auch in der Zeit der Regierung unter Donald Trump (eingezeichnet) hat sich diese Entwicklung nicht verbessert! Die zweite Grafik deckt auf, dass insbesondere der Import von Mobiltelefonen aus China massiv das Defizit treibt. Dazu gehören verwirrenderweise auch die Apple-Produkte, die teilweise in China zusammengebaut werden.

Die Tweets des US-Präsidenten lassen nicht an dessen Willen zweifeln, diesen Trend umdrehen zu wollen. Höhere Zölle auf stark nachgefragte Produkte werden sich wohl schnell auf die Preise dieser Produkte auswirken. Dann liegt es an den US-Konsumenten, die potentiellen Preiserhöhungen zu akzeptieren, oder auch nicht. Bis sich die heute so komplex gewordenen Produktionsketten alle wieder in den USA befinden,... um die Zölle zu umgehen,... dürfte wohl viel Zeit vergehen. Sicherlich gibt es bei einem so massiven Eingriff in den Welthandel viele Verlierer und auch etliche Gewinner. Unter dem Strich herrscht aber erst einmal Unsicherheit… und ein über Jahrzehnte aufgebautes System des Welthandels mit „just in time“ Produktionsketten gerät ins stark ins Wanken.  

Wir haben heute in unseren beiden ComStage Alpha Dividende ETFs keine Anpassungen vorgenommen. Da ein Teil unserer Absicherungspositionen bereits nächsten Freitag verfällt, wirkt die Absicherung jetzt jeden Tag einen Tick mehr – und die Höhe der unten aufgeführten Absicherungsquoten steigt.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 97,7%); Absicherung Europa: ca. 35,9%; USA: ca. 24,7%; gesamt: ca. 33,6%

ETF751: Aktien (ca. 94,96%); Absicherung Deutschland: ca. 33,1%

Wertentwicklung Portfolios; Quelle: Bloomberg

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Wertentwicklung Branchen USA und Europa; Quelle: Bloomberg

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War das Hauptthema im vorangegangenen Monat noch eine mögliche Eintrübung der globalen Konjunktur, so war davon im April kaum mehr die Rede – die seit Jahresbeginn laufende Hausse an den Aktienmärkten hatte weiterhin Bestand. Der Brexit ist erstmal vertagt worden und auch die schwierigen Diskussionen zwischen den Handelspartnern USA und China waren bis dato im April vorläufig von Seite eins verschwunden. Dagegen trieben positive chinesische und amerikanische Konjunkturdaten die Kurse dort weiter in die Höhe, sodass schlussendlich auch die europäischen Indizes mitzogen. Insbesondere der DAX konnte seine kleine Underperformance gegenüber anderen Indizes wettmachen. Angetrieben von Schwergewichten wie SAP, Allianz und der Autoindustrie wies das Börsenbarometer die beste Performance auf. Der S&P 500 setzte seine technische V-Formation ebenfalls fort und markierte zum Monatsende sogar ein neues Allzeithoch.

In diesem Marktumfeld konnten, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien des ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN: ETF750) aus der Teilstrategie Europa und USA – relativ gesehen entgegen dem Vormonat – nicht mithalten. Sie legten eine schwächere Wertentwicklung als der STOXX 600 und der S&P 500 an den Tag.

Die zweite Tabelle zeigt die Wertenwicklung aller Branchensegmente im abgelaufenen Berichtsmonat. In Europa war die Wertentwicklung der zyklischen Branchen gegenüber den defensiven Branchen recht ausgeprägt. Sehr gefragt waren Aktien aus dem IT- und aus dem Gebrauchsgüterbereich, während Aktien aus den Branchen Energie, Versorger und Gesundheit das Nachsehen hatten. Der Abstand zwischen der Top- und der Flop-Branche lag in Euroland bei 10,5% und in den USA bei rund 11,6%. Dies zeigt die Chancen und Risiken einer Branchenallokation. Die richtige Zusammensetzung zur richtigen Zeit kann einen signifikanten Einfluss auf die Performance haben.

In unseren beiden ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) ist die Branchenallokation das Ergebnis der quantitativ selektierten Aktien. Da die Branchenallokation regelmäßig, dynamisch angepasst wird, ist dies ein Vorteil gegenüber starren, sich stets an der Marktkapitalisierung orientierenden Standard ETFs. Auch wenn der April 2019 nicht zufriedenstellend gelaufen ist, verspricht der Mai nach seinem verheißungsvollen Start eine Aufholjagd.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah          

Shanghai Composite vs. S&P 500: 9.5.2019 11:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Rendite 10-jährige Bundesanleihe: 9:5.2019 11:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Die geopolitischen Risiken haben in dieser Woche sicherlich zugenommen, doch reagierten die Märkte sehr unterschiedlich: Das erste Schaubild oben zeigt im Monatsvergleich (in Euro) die Börse Shanghai (Shanghai Composite Index): minus 11%, die Wall Street (S&P 500): plus 0,77% und den DAX: plus 2,78%.

Da fragt man sich schon, warum der DAX so stark ist? Gerade dieser Index ist ja besonders abhängig vom Welthandel? Gleichzeitig ist die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe auf -0,057% gesunken (s. hinterer Chart). Das letzte Mal geschah dies Anfang 2016. Der Rentenmarkt erwartet auf die Sicht der nächsten Dekade also offensichtlich keine positiven Zinsen. Aktien sind dadurch noch einmal in ihrer Attraktivität gestiegen. Und das scheint die europäischen Aktienmärkte zu stabilisieren!

Wir haben heute nur noch kleine Anpassungen der Derivate-Absicherungspositionen in unseren ETFs durchgeführt. Die kurzfristigen Positionen generieren zurzeit sehr hohe Seitwärtsrenditen. Würden wir diese Positionen ein ganzes Jahr an Bord haben und der Markt sich nicht bewegen, würden wir über 10% Zusatzrenditen verdienen. Ganz so attraktiv wird es am Ende aber nicht ausgehen, denn der Markt tut eines ganz bestimmt nicht in den nächsten 12 Monaten: Stehen bleiben!

Aktuelle Kerndaten:
ETF750: Aktien (ca. 97,8%); Absicherung Europa: ca. 33,15%; USA: ca. 23,42%; gesamt: ca. 31,2%
ETF751: Aktien (ca. 95,23%); Absicherung Deutschland: ca. 31%

ideasTV-Aufzeichnung; Quelle: Commerzbank

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DAX Quelle: Bloomberg

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Es bleibt bei der Diskrepanz zwischen den Schätzungen der fundamental orientierten Analysten und denen der Technischen Analysten. In der heute aufgezeichneten ideasTV-Sendung bringt es Aktienmarktstratege Andreas Hürkamp auf den Punkt. Da die technischen Aufwärtskräfte zurzeit nachlassen, haben wir die Absicherung leicht erhöht. Beide ComStage Alpha ETFs verfügen jetzt über eine Kernabsicherungszone zwischen 10.300 und 11.800 Indexpunkten beim DAX. Über 11.800 Zähler greifen unsere kurzfristig ausgerichteten Seitwärts-Absicherungszonen. Sie bestehen aus verkauften DAX-Calls mit wenigen Wochen Restlaufzeit. Deren Wirkung wird durch gekaufte Dezember Call-Optionen auf den DAX ab ca. 12.200 abgeschwächt. Der Weg in Richtung Allzeithochs bliebe bei der jetzigen Strategie unversperrt. Im hinteren Chart sind beide Zonen eingezeichnet!  

Aktuelle Kerndaten:  

ETF750: Aktien (ca. 98,3%); Absicherung Europa: ca. 33,5%; USA: ca. 23,37%; gesamt: ca. 31,4%

ETF751: Aktien (ca. 95,53%); Absicherung Deutschland: ca. 29,9%

Shanghai Composite Index; Quelle: Bloomberg

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Shanghai Composite Index; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Die Märkte reagieren auf die jüngsten Entwicklungen im Handelsstreit zwischen den USA und China unterschiedlich. Im Chart oben sehen Sie den Shanghai Composite Index. Der wichtigste Aktienindex in Festlandchina reagierte gestern und heute deutlich auf die Tweets des US-Präsidenten! Im hinteren langfristigen Chart erkennt man, dass mit der jüngsten Korrektur die Hälfte der Erholung seit Jahresbeginn zurückgenommen wurde. Der S&P 500 dagegen schloss gestern Abend nur 0,45% im Minus und steht (noch) knapp unter dem Allzeithoch. Der DAX reagiert unverändert bei erneut leicht schlechteren fundamentalen Daten. Bei beiden ETFs besteht heute erneut kein Anpassungsbedarf!

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 98,9%); Absicherung Europa: ca. 26,7%; USA: ca. 24,30%; gesamt: ca. 26,5%

ETF751: Aktien (ca. 96,51%); Absicherung Deutschland: ca. 29,9%

Keine Panik?

06.05.2019
Analyse-Chart STOXX 600: 6.5.2019 18:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart STOXX 600: 6.5.2019 18:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Die gute technische Verfassung lässt auch den letzten Tweet des amerikanischen Präsidenten zum Handelsstreit mit China verblassen... Betrachtet man oben den kurzfristigen Analyse-Chart des STOXX 600-Index für die Europäischen Blue Chip Aktien, sieht man, wie schwach sein heutiger Abschlag ist im Vergleich zu seinem Anstieg seit Jahresbeginn... Der Index bewegt sich souverän oberhalb der 100-Tage-Durchschnittslinie (grün) und der 200-Tage-Durchschnittslinie (rot).

Der zweite, langfristige Chart oben belegt zudem die relative Stärke des STOXX 600 gegenüber z.B. dem DAX-Index, da der Kursindex schon in der Nähe der Höchststände des letzten Jahres ist... was man vom DAX noch nicht behaupten kann.

Mehr zur aktuellen Einschätzung können Sie im heutigen IdeasTV Radio-Interview nachhören (hier klicken).

Heute mussten wir nichts tun in beiden ETFs. Die kurzfristige Absicherung greift... ein Tag für Seitwärtsrenditen …

Aktuelle Kerndaten:
ETF750: Aktien (ca. 98,9%); Absicherung Europa: ca. 25,8%; USA: ca. 24,30%; gesamt: ca. 25,7%
ETF751: Aktien (ca. 96,51%); Absicherung Deutschland: ca. 29,10%

EURO STOXX 50 vs DAX; Quelle: Bloomberg

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Gewinntrends; Quelle: Bloomberg

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Wie im vorherigen Blog beschrieben, sichern wir aktuell die europäischen Aktien im Comstage Alpha Dividende Plus ETF (ETF750) bewusst mit DAX-Optionen ab. Warum tun wir das?  Der erste Chart zeigt, wie der EURO STOXX 50 (weiß) den DAX (orange) derzeit outperformed. Der DAX ist stark von der globalen Konjunktur abhängig und die ist zurzeit etwas angeschlagen. Das zweite Schaubild zeigt den Gewinntrend von DAX, EURO STOXX 50 und S&P 500. Die Kursstände der jeweiligen Börsen spiegeln sich dort genau wider!

Schönes Wochenende!

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,3%); Absicherung Europa: ca. 27,8%; USA: ca. 24,84%; gesamt: ca. 27,1%

ETF751: Aktien (ca. 96,63%); Absicherung Deutschland: ca. 29,30%

S&P 500; Quelle: Bloomberg

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Einkaufsmanagerindizes; Quelle: Datastream, Commerzbank

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Was für ein Ritt! Der Chart des S&P 500 zeigt den fürchterlichen Absturz zum Jahresende 2018 und die vollständige Erholung in diesem Jahr! Hätte man das nur vorher gewusst :-). Nun stellt sich die Frage, ob der bereits seit zehn Jahren aktive Aufwärtstrend fortgesetzt wird oder ob es zu einer übergeordneten Seitwärtsbewegung an der Wall Street kommt. Im Chart rot eingezeichnet sind die möglichen Begrenzungen für eine derartige Seitwärtsbewegung. Übrigens haben wir diese Woche unser Teil-Absicherungsstruktur an das hohe Niveau angepasst: Sie erkennen die Absicherungszone weiß schraffiert im Chart. Gleichzeitig halten wir die Absicherungsrate aber noch unter 30%,... um die Kosten niedrig zu halten.

Ein Blick in die Zukunft erlauben die Einkaufsmanagerindizes! Der zweite Chart zeigt den Absturz der Konjunkturbarometer zum Jahreswechsel. Positiv ist zurzeit die leichte Erholung in China zu werten,... aber insgesamt sieht es noch nicht nach einem allzu optimistischen Ausblick aus. Umso mehr sollten wir uns über die wiedererstarkten Börsen freuen!  

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,3%); Absicherung Europa: ca. 30,6%; USA: ca. 24,2%; gesamt: ca. 29,0%

ETF751: Aktien (ca. 96,52%); Absicherung Deutschland: ca. 30,6%

Viel zu tun!

30.04.2019
DAX-Chart: 30.4.2019 14:15 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Performance-Vergleich: 30.4.2019 14:15 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Obwohl sich an den Aktienmärkten gefühlt nicht so viel tut, haben wir in unseren ETFs weiter viel zu tun. Dabei geht es vorwiegend darum, die Teilabsicherungsstrukturen so anzupassen, dass sie (auch) in Seitwärtsmärkten Geld verdienen, in Abwärtsmärkten schützen und in einem weiteren Aufwärtsmarkt so wenig wie möglich kosten... Gleichzeitig halten wir die fundamentalen Daten im Blick. Da das jetzige Kursniveau nicht so ganz zu den immer noch schwachen Wirtschaftsaussichten passt, gilt es, doppelt vorsichtig zu sein.

Im Comstage Alpha Dividende Plus ETF (ETF750) arbeiten wir zurzeit mit zwei unterschiedlichen Absicherungsstrategien. Zum einen sehen Sie im ersten Chart oben in grün eingezeichnet die Zone der sehr kurzfristigen Absicherungen, die gleichzeitig Seitwärtsrenditen erzeugen kann. Die Laufzeit der absichernden Optionen beträgt hier selten mehr als 3 Wochen. Daher muss hier in jeder Woche angepasst werden. Zweitens sehen Sie in der weiß eingezeichneten Zone unsere Kernabsicherungszone per Ende dieses Jahres. Da alle Positionen nicht das gesamte Fondsvolumen umfassen und es sich außerdem um Optionspositionen handelt, ist die unmittelbare wirkende Absicherungsquote noch unter 30%. Diese niedrige Absicherungsquote ist der guten technischen Verfassung der Aktienmärkte geschuldet. Da der DAX-Index seit einiger Zeit eine schlechtere Performance als die europäischen Aktien hat, sichern wir unsere europäischen Aktien zurzeit mit DAX-Optionen ab.

Den Effekt des Einsatzes von Derivaten sieht man ganz gut im dahinterliegenden zweiten Chart oben. Dort haben wir einen der erfolgreichsten und beliebtesten Dividenden Fonds (rot) - den 19 Mrd. Euro schweren DWS Top Dividende mit unserem ComStage Alpha Dividende Plus ETF (weiß) seit Auflage verglichen. Die dämpfende Wirkung der Derivate ist unverkennbar.

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,1%); Absicherung Europa: ca. 28,6%; USA: ca. 24,05%; gesamt: ca. 27,7%
ETF751: Aktien (ca. 96,51%); Absicherung Deutschland: ca. 29,70%

Extrempunkte

25.04.2019
Ifo-Erwartungen vs. KGV DAX; Quelle: Bloomberg, Commerzbank Research

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S&P 500 vs. VIX; Quelle: Bloomberg, Commerzbank Research

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

In der Mathematik ist ein Extrempunkt die Bezeichnung für ein lokales Maximum oder Minimum. Der aktuelle Datenpunkt einer Zeitreihe ist also im Vergleich zu den vorherigen gemessenen Datenpunkten der höchste oder geringste Wert. Im Anschluss an das Maximum oder Minimum fällt die Kurve bzw. sie steigt. Was hat das mit den Aktienmärkten zu tun?

In dieser Woche fallen bei Betrachtung quantitativer Analysen sehr viele mögliche Extrempunkte auf. Dies betrifft zum einen absolute Entwicklungen, wie den Volatilitätsindex VIX (Gradmesser für die Risikowahrnehmung aller Marktteilnehmer), dessen aktuelle Höhe sehr niedrig ist. Und zum anderen relative Vergleiche zwischen der aktuellen Bewertung und der konjunkturellen Lage. Es sind also sowohl Stimmungsindikatoren, als auch harte Fakten in Extrembereichen.

Der erste Chart zeigt die Entwicklung des Kurs-Gewinn-Verhältnisses des DAX gegenüber der Erwartungskomponente des ifo-Index. Während die erwartete konjunkturelle Lage gestern erneut gefallen ist, steigt die Bewertung der 30 größten deutschen Aktien kontinuierlich an. Ein ähnlich signifikantes Auseinanderdriften zeigt der zweite Chart. Hier wird die Entwicklung des S&P 500 mit dem VIX verglichen. Nach Erreichen dieser jeweiligen Indexstände, korrigierte der S&P 500 Index eindrucksvoll.

Leider gibt es noch einen weiteren Tiefpunkt zu berichten: Die Wertentwicklung des ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN: ETF750) lässt aktuell zu wünschen übrig. Bekanntermaßen werden die Aktieneinzelwerte durch eine quantitative Selektion bestimmt. Die Einflussfaktoren sind aus den Faktoren Liquidität, Momentum, Bewertung, Volatilität und Dividendenrendite gewählt. Wie die beiden angesprochenen Charts zeigen, spielt jedoch die aktuelle Bewertung und Höhe der Risikowahrnehmung derzeit keine Rolle. Dementsprechend leiden die defensiven, dividendenstarken Aktien, die wir erworben haben. Ein Blick auf die Performance-Attributions-Analyse zeigt in Bezug auf die Sektoren, dass im Teilportfolio Europa die Übergewichtung in Versorgern und in den Teilportfolios Europa sowie USA die Untergewichtung in IT am deutlichsten die Wertentwicklung trübten. Auf der Einzeltitelebene sind es bekannte Namen wie Pfizer, Hochtief oder der italienische Versorger A2A Spa, die durch ihre negative Kursentwicklung Performance kosteten. Bei A2A Spa sind wir aktuell wieder auf dem ursprünglichen Kaufniveau, lagen aber z.B. Anfang des Monats 12% höher.

Fassen wir zusammen: Die aktuelle Wertentwicklung ist nicht zufriedenstellend und hinkt dem Markt hinterher. Die Dividendenrenditen sind jedoch sehr attraktiv und Teil des quantitativen Konzepts, welches sich im historischen Durchschnitt bezahlt gemacht hat. Sobald sich die aktuellen Tiefpunkte als Extrempunkte entpuppt haben, wird auch die Schere der Unterperformance geschlossen werden.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah          

Wir hätten erwartet, mit unserer relativ niedrigen Absicherung von 60 bis 70% am starken Anstieg der großen Indizes in den letzten Wochen teilzunehmen. Dies ist aber leider zurzeit nicht der Fall: Wir müssen feststellen, dass die Performance beider Alpha ETFs klar schwächer ist. Alle Kritiker des aktiven Fondsmanagements mögen sich jetzt bestätigt fühlen, aber darin liegt das Problem nicht.

Unser seit vielen Jahren sehr gut funktionierendes Aktienselektionsmodell hat eine Aktienauswahl hervorgebracht, die zurzeit nur sehr schlecht mit dem Markt mitzieht. Da dieses Modell aber regelbasiert funktioniert (also passiv ist), können wir es nicht einfach ändern, wenn die Performance einmal nicht stimmt. Im Übrigen: Was würden wir dann tun? Wir würden – wie so viele andere Fondsgesellschaften auch - ein Aktienportfolio selektieren, das mit den besser Indizes mitzieht... doch das ist nicht das Konzept der Alphas!

Unser Konzept beinhaltet: Breite Diversifizierung, Deselektion von zu teuren, zu unprofitablen, zu risikoreichen Aktien, Gleichgewichtung des Portfolios und schließlich die Auswahl von Aktien mit hoher Dividendenrendite. Als am Ende des letzten Jahres die Märkte fielen, bewährte sich das Konzept aus defensiven Portfolio und aktiver Teilabsicherung auch bestens und hielt dem Trend nach unten stand. Nun aber sind wir in kürzester Zeit wieder in die Nähe der Höchststände des letzten Jahres gestiegen… und da sind unsere Aktien (leider) nicht richtig mitgekommen. Man muss die Aufs und Abs aussitzen können, denn der Anlagehorizont sollte langfristig sein und auf lange Sicht hat sich das Konzept schon bei den ideasTV-Zertifikaten bestens bewährt. Kein Grund also, alles in Frage zu stellen! Und auf 1-Jahressicht ist der DAX immer noch 2,78% im Minus.. der STOXX 600 gerade einmal mit 1,90% im Plus .. und der Comstage Alpha Dividende Plus ETF verbucht ein Plus von 0,56%. Und dies nach Abzug aller Kosten.

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,2%); Absicherung Europa: ca. 28,15%; USA: ca. 24,8%; gesamt: ca. 27,7%
ETF751: Aktien (ca. 97,18%); Absicherung Deutschland: ca. 34%

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Einkaufsmanagerindizes; Quelle: Bloomberg, Commerzbank Research

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DAX; Quelle: Bloomberg

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Der heute um 10:00 Uhr kommunizierte Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor, das verlässlichste Konjunkturbarometer für den Euroraum, ist im April wieder unerwartet deutlich um 0,8 Punkte auf 52,5 zurückgefallen. Der Index für das verarbeitende Gewerbe, das maßgeblich für das schwache Wachstum in den vergangenen Quartalen verantwortlich zeichnet, konnte nach dem überraschenden Einbruch im März nur leicht von 47,5 auf 47,8 zulegen. Die heutigen Daten stützen weiterhin das Bild, das die Phase schwachen Wachstums vorerst noch anhält.

Der erste Chart zeigt die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts und den Einkaufsmanagerindex (Komponente Dienstleistungssektor) (PMI = Purchasing Managers‘ Index). Dennoch markierten die Aktienmärkte bisher um 10:00 Uhr den Tagestiefstpunkt und der DAX konnte seitdem um 60 Punkte zulegen. Das ist sicherlich nicht viel, aber die Aktienmärkte scheinen das aktuelle Niveau vor den Feiertagen verteidigen zu wollen.

Der zweite Chart zeigt den DAX im historischen Verlauf. Eine Begründung für die positive Reaktion auf die sicherlich nicht rosigen Konjunkturdaten könnte in der Hoffnung auf die Europäische Notenbank liegen. Und zwar insofern, dass diese weiterhin mit ausreichender, überbordender Liquidität den Markt stützt. Das die 10-jährigen Renditen deutscher Staatsanleihen bei aktuell 0,046% liegen, macht den Sparern das Leben schwer. Umso attraktiver sind die aktuellen Dividendenrenditen (ETF750: 4%, ETF751: 3%) im europäischen Aktienmarkt, die wir in den beiden ComStage Alpha ETFs einnehmen.

Da es aber aktuell überwiegend die zyklischen, dividendenarmen Aktien sind, die den Ton angeben, leiden die defensiven, dividendenstarken Aktien. Diese temporäre Entwicklung messen wir auch aktuell im Teilportfolio Eurozone vom ComStage Alpha Dividende Plus (WKN: ETF750). Das amerikanische Teilportfolio liegt dagegen recht solide gegenüber dem S&P500. Wie lange diese Entwicklung noch anhält vermag ich nicht abzuschätzen. Wenn der Einkaufsmanagerindex aber nächsten Monat fällt, unter Umständen auch in den folgenden Monaten unter die kritische Linie von 50, welche die Schwelle zwischen Expansion und Schrumpfung darstellt, notiert, dann werden solide, dividendenstarke Aktien äußerst gefragt sein. Wie schnell und deutlich die Outperformance dann aufgebaut wird, haben wir zuletzt im 4. Quartal 2018 gesehen.

Ich wünsche Ihnen frohe Ostern und ein sonniges, verlängertes Wochenende!

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah          

EURO STOXX 50; Quelle: Bloomberg

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EURO STOXX 50; Quelle: Bloomberg

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Aus Sicht der technischen Analyse, zeigen die beiden Charts des EURO STOXX 50, wie stark die Erholung zurzeit läuft. Obwohl es etwas bessere Konjunkturdaten aus Asien gibt, überrascht die Stärke der Erholung die fundamental orientierten Analysten. Wir haben in unseren ETFs aktuell viel zu tun. Laufend müssen die kurzfristigen Absicherungspositionen an das neue Markniveau angepasst werden. In beiden Fonds hinken die eher defensiven Aktien dem Markt hinterher.

Wir freuen uns über die dynamische Erholung, die auch den ComStage Alpha Dividende ETFs zugutekommt – beide ETFs halten nach ihrer starken Performance in den Krisenmonaten November und Dezember 2018 jetzt mit der rasanten Aufwärtsbewegung mit. Das wird sich vermutlich relativieren, sobald der Anstieg ins Stocken kommt. Bis dahin versuchen wir die Absicherungsraten niedrig zu halten,... um Kosten zu sparen und die Underperformance in stark steigenden Märkten möglichst gering zu halten.

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,60%); Absicherung Europa: ca. 27,20%; USA: ca. 26,24%; gesamt: ca. 26,90%

ETF751: Aktien (ca. 97,02%); Absicherung Deutschland: ca. 33,40%

Zykliker vs. Defensive: 12.4.2019 15:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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EUR Banken vs. REITS vs. 10j.-Rendite D: 12.4.2019 15:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Auch in dieser Woche haben die konjunkturellen Daten gezeigt, dass der Hochpunkt des Konjunkturzyklus hinter uns liegt. Dennoch zeigten sich die Aktienmärkte auch im April bisher von der freundlichen Seite und bauten die Wertentwicklung des 1. Quartals 2019 weiter aus. Dabei konnten sich in diesem Umfeld speziell die konjunktursensitiven, zyklischen Aktien besser schlagen als die defensiven, aber dividendenstarken Aktien.

Der erste Chart oben zeigt die relative Entwicklung der zyklischen gegenüber den defensiven Aktien für den Euroraum. Eine steigende Linie, wie zuletzt gesehen, bedeutet, dass die Zykliker besser gelaufen sind als die defensiven Branchen. Der Chart zeigt aber auch, wie schnell und ausgeprägt die defensiven Branchen besser laufen können, wie wir es im 4. Quartal 2018 erlebt haben. Historisch betrachtet liefern Dividenden einen signifikanten Beitrag zur Gesamtrendite von Aktien und entwickeln sich dabei i.d.R. stetiger als die Unternehmensgewinne. Wie es um diese steht, werden wir im Laufe der nächsten Woche sehen, denn die Berichtsaison steht unmittelbar bevor.

Wir sind aber auch mitten in der Dividendensaison, denn grob zwischen März und Mai schütten die Europäischen Aktienunternehmen ihre Jahresdividenden aus. Für unsere ComStage Alpha ETFs (ETF750, ETF751) wirkt sich das stabilisierend aus und unsere Investoren können sich auf die halbjährliche Ausschüttung freuen (ETF750). Außerdem investieren wir über die quantitative Aktienselektion in Unternehmen, die sich in der Vergangenheit als weniger schwankungsanfällig erwiesen haben. Dies sorgt für die gewollte Robustheit des Portfolios neben dem eigentlichen Diversifikationsgrad ohnehin.

Der zweite Chart oben zeigt die relative Stärke/Schwäche von Banken gegenüber REITs aus der Eurozone (Anteil Eurozone ETF750: 60%) und die Rendite 10-jähriger deutscher Staatsanleihen. Fallende Renditen begünstigen Immobilienaktien und belasten Bankenwerte. Das konnte man an den Kursen der europäischen Banken in den letzten Wochen durchaus spüren. Ein Ende ist vorerst nicht in Sicht. Die EZB bekräftigte erst in dieser Woche, dass der Leitzins auf absehbare Zeit nicht erhöht wird. Auch das spielt den ComStage Alpha ETFs mit ihrer Dividendenstrategie in die Karten.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Kommentar zum Portfoliomanager Tim Wottawah.

Analyse-Chart EURO STOXX 50: 9.4.2019 14:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart EURO STOXX 50: 9.4.2019 14:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Der erste Chart oben zeigt die sehr gute Erholung des EURO STOXX 50 in den letzten Monaten. Der Index ist jetzt wieder auf dem Stand vom September 2018… das darf man bei den tollen positiven Prozentzahlen seit Jahresbeginn nicht vergessen.

Technisch ruht sich der Index im Moment aus... kurzfristiges Rückschlagspotenzial droht bis zum Abwärtstrend (weiße Linie) sowie bis zur 200-Tages-Linie (rot), siehe Analyse-Chart. Wir bleiben relativ niedrig abgesichert und fokussieren uns auf Seitwärtsrenditen.

Der hintere langfristige Chart zeigt die übergeordnete Seitwärtsbewegung des Index.

In unseren beiden ETFs haben wir heute (bis jetzt) keinen Anpassungsbedarf:

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,7%); Absicherung Europa: ca. 28,8%; USA: ca. 26,22%; gesamt: ca. 28,4%
ETF751: Aktien (ca. 96,12%); Absicherung Deutschland: ca. 37,40%

Geldmengenwachstum; Quelle: Commerzbank

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Aufzeichnung ideasT; Quelle: Commerzbank

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Die deutschen (und europäischen) Aktien werden insbesondere von der immer noch wachsenden Geldmenge unterstützt. Die erste Grafik veranschaulicht die Zusammenhänge: Dort ist der Ifo-Index (gelb) und das Geldmengenwachstum (blau) abgebildet. Eingekreist sind die Jahre mit niedrigem Geldmengenwachstum: 1992, 2000 und 2007. Danach folgte eine Rezession. Zurzeit liegt das Geldmengenwachstum aber noch bei 6,6 Prozent… und dies ist nur geringfügig unter dem 35-jährigen Durchschnitt von 7 Prozent Geldmengenwachstum. Die Analysten der Commerzbank rechnen mit einem anhaltend robusten Geldmengenwachstum,... da Zinsen extrem niedrig und die Zahlen zur Arbeitslosigkeit sehr niedrig sind. Das stabile Geldmengenwachstum führte im zuletzt veröffentlichten Ifo-Geschäftsklimaindex zu einem kräftigen Plus im Dienstleistungssektor, der von der weiter starken Binnennachfrage profitiert.

Die geldpolitischen Impulse stützen also indirekt die Aktienmärkte. Seitdem nun auch in den USA wieder mit einer Lockerung der Geldpolitik gerechnet wird,.. profitieren die Schwellenländer! Wir greifen das Thema heute Abend in unserer ideasTV-Sendung mit Thomas Meyer zu Drewer (siehe Bild 2) auf! In unseren beiden ETFs gab es heute keinen Anpassungsbedarf:

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,7%); Absicherung Europa: ca. 28%; USA: ca. 26,11%; gesamt: ca. 27,8%

ETF751: Aktien (ca. 96,43%); Absicherung Deutschland: ca. 36,70%

Fundamental...

09.04.2019
Analyse-Chart DAX: 9.4.2019 14:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX: 9.4.2019 14:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... bleibt die Lage an den Finanzmärkten angespannt. Die neuesten Äußerungen des amerikanischen Präsidenten hinsichtlich neuer Import-Zölle für ausgesuchte europäische Waren (ca. 11 Milliarden Euro Handelsvolumen) aufgrund - aus Sicht der Amerikaner - unfairer Subventionen an die europäische Luftfahrtindustrie, scheinen den DAX nicht weiter zu interessieren. Auch die neuesten chinesischen Autoabsatzzahlen (minus 16% im ersten Quartal 2019 gegenüber Vorjahr!) machten sich nicht weiter bemerkbar!

Der DAX beharrt anscheinend auf seinen technischen Triumph, die 11.800er Indexmarke wieder übersprungen zu haben (s. Chart 1). Im langfristigen Chart (s. Chart 2) sieht man, wie wichtig die Marke ist: Sofern wir nachhaltig oberhalb dieser Marke bleiben, liegt noch ein gutes weiteres Börsenjahr vor uns!

Wir nutzten die Ruhe am Markt, um unsere Absicherungsstrukturen zu trimmen. Im DAX liegt die Kernabsicherungszone jetzt zwischen 10.300 bis 11.800 Punkten (Chart 1). Da sich der Markt aber jetzt erst einmal in dieser Region konsolidieren dürfte, haben wir unsere Absicherung im DAX auch leicht erhöht!

Aktuelle Kerndaten: 
ETF750: Aktien (ca. 99,7%); Absicherung Europa: ca. 25,02%; USA: ca. 26,13%; gesamt: ca. 25,5%
ETF751: Aktien (ca. 96,43%); Absicherung Deutschland: ca. 34,30%

Super Invest!

08.04.2019

Freitag und Samstag vergangene Woche fand die Invest in Stuttgart statt. Die Finanzmesse war ungewöhnlich stark besucht und ich habe mich sehr über alle wertschätzenden Kommentare gefreut. Es waren auch sehr viele gute Fragen dabei... die einen immer wieder auch als Antwortgeber reflektieren lassen.

Frisch von der Messe ist das ideasTV-Radiointerview mit mir... hören Sie doch an dieser Stelle einmal rein (Bild 1) Auch mein Vortrag als Fondsmanager war sehr gut besucht (Bild 2). Die ca. 50 Folien können Sie als registrierter ideasTV-User übrigens noch ein paar Tage auf dieser Seite runterladen... inkl.  der Folien der anderen Vorträgen auf der Commerzbank Bühne .

In diesen Tagen erhalten alle Inhaber der ComStage Alpha Deutschland Dividenden Plus ETFs (ETF751) und des Commerzbank Aktientrend Deutschland Fonds die Mitteilung, dass der Commerzbank Aktientrend Deutschland Fonds auf den ComStage Alpha Dividende Deutschland ETF verschmolzen wird. Es kommen also neue Investoren dazu - das freut uns sehr! Ich hoffe, die Erwartungen auch für diese neuen Investoren erfüllen zu können. Sicherlich sind sich die beiden Fonds hinsichtlich Anlageuniversum und Managementstil sehr ähnlich. Beide Fonds setzen auf die Technische Analyse. Der wesentliche Unterschied ist jedoch, dass der ETF751 auch absichern und Seitwärtsrenditen erwirtschaften kann.

Wir haben gestern den ganzen Tag unsere Absicherungspositionen an das neue Marktniveau angepasst, mit dem Ziel, die Seitwärtsrenditen zu erhöhen. Zurzeit sind wir noch in den USA aktiv. Dabei bleiben die Absicherungsquoten insgesamt noch fast unverändert niedrig:

Aktuelle Kerndaten:  

ETF750: Aktien (ca. 99,7%); Absicherung Europa: ca. 24,45%; USA: ca. 26,2%; gesamt: ca. 25,1%

ETF751: Aktien (ca. 96,3%); Absicherung Deutschland: ca. 28,50%

Wertentwicklung USA und Europa: 03.04.2019 16:15 Uhr
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Wertentwicklung Branchen: 03.04.2019 16:15 Uhr
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Wachsende Sorgen vor einer Eintrübung der globalen Konjunktur machten den Aktienmärkten im abgelaufenen Monat weltweit zu schaffen. Dabei lagen das Jahreshoch und das schnell folgende Monatstief dicht beieinander. Das Brexit-Chaos schwelt zudem als Unsicherheitsfaktor im Hintergrund weiter, ebenso die Verhandlungen zwischen den USA und China. Das führte in der Summe zu einem teilweise dramatischen Zinsrückgang.

Die 10-jährige Rendite deutscher Anleihen fiel in der Spitze auf -0.10%. Trotz dieser relativ schlechten Ausgangsbasis gelang es den Aktienbullen gegen Monatsende, wieder etwas Oberwasser zu bekommen und der DAX bspw. konnte ordentlich zulegen und diesen Berichtsmonat auf unverändertem Niveau beenden.

Insgesamt war das erste Quartal 2019 für Aktien sehr erfreulich, der DAX konnte um 9% zulegen. In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa absolut gesehen sehr gut behaupten und legten eine bessere Wertentwicklung als der EURO STOXX 50 an den Tag. Die US-Aktien-Teilstrategie des ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN: ETF750) konnte relativ gesehen nicht ganz mit dem S&P 500 (in EUR) mithalten, wenn gleich der Abstand mit 3,24% gegenüber 3,41% gering ist.

Die zweite Tabelle oben zeigt die Wertenwicklung aller Branchensegmente im abgelaufenen Berichtsmonat. In Europa war die Wertentwicklung der defensiven Verbrauchsgüter und Versorger am besten, während sich Aktien der Branchen Grundstoffe und Finanzwerte gen Süden bewegten. In den USA waren IT und die von den Zinsrückgängen profitierenden REITs stark gefragt, während Finanzwerte analog zum europäischen Aktienmarkt fielen. Der Abstand zwischen der Top- und der Flop Branche lag in Euroland bei 9,1% und in den USA bei rund 7,6%. Dies zeigt die Notwendigkeit und Chancen einer Branchenallokation.

Die richtige Zusammensetzung zur richtigen Zeit kann einen signifikanten Einfluss auf die Performance haben. In unseren beiden ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) ist die Branchenallokation das Ergebnis der quantitativ selektierten Aktien. Die regelmäßige dynamische Anpassung der Branchenallokation ist ein Vorteil gegenüber starren, sich stets an der Marktkapitalisierung orientierenden Standard ETFs.

Thomas Timmermann hält am Freitag, den 5.4.2019 und am Samstag, den 6.4.2019 einen Vortrag zum Thema "Aktien-ETFs mit hoher Dividendenrendite und aktiver Absicherungsstrategie: Portfoliosteuerung und Marktausblick des Fondsmanagers“ auf der Invest Stuttgart, der Leitmesse für Finanzen und Geldanlage. Das detaillierte Vortragsprogramm finden Sie hier. Kostenlose Tickets können Sie unter Eingabe des Aktionscodes „commerzbank“ hier erhalten. Registrierte Nutzer auf unserer Webseite www.ideastv.de können hier (unter Veranstaltungen/Archiv) die Präsentation einsehen.

Kommentar zum Aktienportfolio von Portfoliomanager Tim Wottawah.

11.800 again!

03.04.2019
DAX (5-Jahre); Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Aufzeichnung ideas-TV; Quelle: Commerzbank

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Der DAX hat es tatsächlich geschafft, die Marke von 11.800 Indexpunkten zurückzuerobern! Im Chart erkennt man, wie entscheidend dieses Kurs-Niveau ist. Als sie im 4. Quartal 2018 nach unten durchstoßen wurde, kam es zu einem massiven Ausverkauf an deutschen Aktien (technisch wurde eine „Kopf-Schulter-Formation“ ausgelöst). Der deutsche Leitindex fiel zum Jahresende bis auf 10.300 Punkte. Heute haben wir diese ganze Bewegung wieder rückgängig gemacht… und dies obwohl die Wirtschaftsaussichten alles andere als rosig sind!

Aber entscheidend ist letztlich nur, was die Märkte machen! Und die charttechnische Analyse ist die geeignete Medizin gegen falsche Marktprognosen! Die Technik erinnerte in den vergangenen Tagen immer wieder daran,.. dass die Aktienmärkte einfach nicht wieder den Rückwärtsgang einlegen wollen.

Insofern passt auch die heute produzierte ideasTV-Sendung mit dem „Meister der Charts“, Achim Matzke, sehr gut zum Marktgeschehen.

Am Freitag und Samstag diese Woche werden wir wieder mit allen Experten bei der Anlegermesse Invest in Stuttgart sein. Meinen (längsten) Vortrag dort können Sie bereits ab morgen anschauen. Der Link wird morgen an dieser Stelle hinterlegt sein. Aus diesem Grund ist dies auch mein letzter Blog in dieser Woche.

In unseren beiden ETFs haben wir angesichts der positiven Marktentwicklung die Absicherung weiter abgebaut, um an den steigenden Kursen zu partizipieren!

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,6%); Absicherung Europa: ca. 25,28%; USA: ca. 25,83%; gesamt: ca. 25,7%

ETF751: Aktien (ca. 96,29%); Absicherung Deutschland: ca. 26,20%

EURO STOXX 50 (kurz); Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
EURO STOXX 50 (lang); Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Während sich die Zahlen zu den Einkaufsmanagerindizes (PMI) in Europa und Deutschland weiter abschwächten, überraschte China mit einer vollkommen unerwartet positiven Zahl. Der Markt entschied sich daraufhin, den Daten aus dem Reich der Mitte zu folgen. Denn geht es China besser, so das Kalkül, dürfte es bald auch in Europa und in Deutschland wieder aufwärts gehen.

Der erste Chart zeigt, wie sich der EURO STOXX 50 heute technisch verbessert hat. Gerade erst letzte Woche von der 200-Tage-Linie abgeprallt (rot), knackte der Index heute auch seinen mittelfristigen Abwärtstrend wieder (s. hintere Grafik). Aus diesem Grund verringerten wir heute auch in beiden Fonds die Absicherungspositionen.

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,7%); Absicherung Europa: ca. 37,4%; USA: ca. 27,5%; gesamt: ca. 35,3%

ETF751: Aktien (ca. 95,6%); Absicherung Deutschland: ca. 38,50%

Frühling!

29.03.2019
S&P 500 (kurz); Quelle: Bloomberg

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S&P 500 (lang); Quelle: Bloomberg

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Passend zum Frühling, der zumindest in Frankfurt einen neuen Anlauf nimmt,... sehen die Börsen (technisch) viel besser als die Wirtschaftsdaten aus! In der am Mittwoch ausgestrahlten Ausgabe von ideasTV machte Aktienmarktstratege Andreas Hürkamp deutlich,... wo derzeit die fundamentalen Probleme liegen. Die nächste ideasTV-Sendung mit Charttechniker Achim Matzke,... die heute Morgen vorbesprochen wurde,... beleuchtet alleine die Markttechnik – und die sieht unverändert gar nicht einmal schlecht aus!

Schauen wir uns den S&P 500 Index Chart an. Es sieht fast so aus, als ob der Einbruch der Wall Street im Dezember letzten Jahres ein Ausrutscher war. Ein kleiner Fehler nur,... der nun wieder vollkommen korrigiert wurde. Der Index liegt über der 100-Tage-Durchschnittslinie (grün) und der 200-Tage-Durchschnittslinie (rot). Der zweite Chart, der über den Zeitraum von fünf Jahren geht, zeigt, dass sich der S&P 500 vermutlich in einer übergeordneten Seitwärtsbewegung, in einem ca. 10 Prozent breitem Korridor unterhalb der Höchststände bewegt.

Im ebenfalls heute Morgen aufgenommenen ideasRadio-Interview besprechen wir u.a. auch den Einfluss der demografischen Entwicklung in Deutschland und in Europa auf die Wirtschaftsdaten. Der Spardrang wird vermutlich angesichts der negativen Renditen für Bundesanleihen durch die Demographie eher erhöht,... anstatt wie von den Lehrbüchern gefordert, gesenkt! Für das Management unserer beiden ComStage Alpha Dividenden ETFs müssen wir wegen den beschriebenen gegensächlichen Signalen nach wie vor auf alles gefasst sein. Wir halten unsere Absicherungsquote knapp unter 50 Prozent und versuchen die Kosten der Absicherung so niedrig wie möglich zu halten. Ich wünsche Ihnen ein sonniges Wochenende!

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,7%); Absicherung Europa: ca. 48,6%; USA: ca. 28,3%; gesamt: ca. 43,8%

ETF751: Aktien (ca. 95%); Absicherung Deutschland: ca. 44,30%

Leider ernst!

28.03.2019
US-Zinskurve und Rezessionen; Quelle: Bloomberg

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US-Zinsen (lang/kurz); Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs

Der jüngste Renditerutsch an den deutschen Anleihemärkten hat die latente Angst vor japanischen Verhältnissen neu angefacht und ein weiteres Warnsignal geliefert. Gestern rentierten die deutschen Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit mit minus 0,086 Prozent erstmals seit Oktober 2016 wieder unter den vergleichbaren japanischen Langläufern (minus 0,067 Prozent). Der Markt preist damit zukünftige Zinsanhebungen durch die EZB quasi aus. Der Begriff der „Japanifikation“ der Euro-Zone ist spätestens seit gestern wieder in aller Munde. Unter „Japanifikation“  fassen Ökonomen den Zustand dauerhaft schwacher Inflation trotz niedriger Zinsen und ein blutleeres Wachstum der Wirtschaft zusammen.

Apropos Warnsignale: In den Jahren 2000/01 und 2007/08 führten steigende kurzfristige Zinsen in den USA zu inversen Zinskurven (Chart 1). Diese Entwicklung stellte sich im Nachhinein als Warnsignal für die Wachstumskräfte der Konjunktur heraus: Es folgte jeweils eine Rezession. Zurzeit liegen die Renditen für US-Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit bei ca. 2,41 Prozent. Wie der zweite Chart zeigt, rentieren US-Anleihen mit dreimonatiger Laufzeit rund 20 Basispunkte höher bei 2,61 Prozent, d.h. die Zinskurve ist wieder invers. Die Marktteilnehmer erwarten in der Zukunft demnach Zinssenkungen. In ihren Augen überwiegt die Wahrscheinlichkeit, dass es zukünftig in den Vereinigten Staaten wirtschaftlich eher wieder bergab als weiter bergauf geht.

Die Entwicklung an den Anleihemärkten liefert fundamentale Signale, die man als Portfoliomanager ernstnehmen sollte. Wir fühlen uns mit unserer erhöhten Absicherungsquote (leider) bestätigt. Wie aber bereits gestern konstatiert, gilt: Noch befindet sich der Aktienmarkt technisch im „Niemandsland“.

Aktuelle Kerndaten:  

ETF750: Aktien (ca. 99,7%); Absicherung Europa: ca. 48,6%; USA : ca. 28,3%; gesamt: ca. 43,8%

ETF751: Aktien (ca. 95%); Absicherung Deutschland: ca. 44,30%

Niemandsland!

27.03.2019
EURO STOXX 50; Quelle: Bloomberg

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ideasTV Aufzeichnung; Quelle: Commerzbank

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Technisch gesehen befindet sich der EURO STOXX 50 im Niemandsland. Der Einbruch im Dezember letzten Jahres wurde komplett wieder aufgeholt. Der europäische Leitindex eroberte zunächst die 100-Tage-Durchschnittslinie (grün) und dann die 200-Tage-Durchschnittslinie (rot) zurück. Anschließend konnte Anfang des Monats sogar der seit Anfang letzten Jahres gestartete Abwärtstrend von unten durchbrochen werden. Damit war der Weg frei, um auf die alten Höchststände der Vorjahre zurückzukehren. Aber leider wurde diese positive Bewegung in der letzten Woche nach den enttäuschenden Daten der europäischen Einkaufsmanagerindizes zunächst einmal gestoppt. Der Index setzte gestern wieder auf seine 200-Tage-Durchschnittslinie auf… und er befindet sich aus technischer Sicht wieder im Abwärtstrend. Die Begründung für die Unsicherheit liegt eindeutig auf der fundamentalen Seite (denn technisch sieht es ja soweit Ok aus!).

In der ideasTV-Sendung heute Abend um 18:54 auf n-tv, oder hier an dieser Stelle, geht es um das Thema Wirtschaftsschwäche und die potentielle Auswirkung auf die Aktienmärkte. Sollte es sich nur um eine kurze Abschwächung handeln, haben Aktien angesichts der Renditelosigkeit der Alternativanlageklasse Anleihen natürlich gute Aussichten. Sollte Deutschland aber trotz negativer Renditen für Bundesanleihen mit zehnjähriger Laufzeit in die Rezession rutschen,... sind DAX-Stände von 9.000 Punkten und tiefer vorstellbar.  

In diesem Niemandsland bleiben wir defensiver und versuchen gleichzeitig die Absicherungskosten mit Seitwärtsrenditen zu (über-) kompensieren.  

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,60%); Absicherung Europa: ca. 51%; USA: ca. 28%; gesamt: ca. 45,5%

ETF751: Aktien (ca. 94,5%); Absicherung Deutschland: ca. 46,5%

Negativ?

25.03.2019
Renditen 10-jährige Bundesanleihen; Quelle: Bloomberg

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DAX; Quelle: Bloomberg

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Wie im Blog vom letzten Freitag beschrieben, sind die Renditen für 10-jährige deutsche Staatsanleihen auf -0,014% gesunken. Der erste Chart verdeutlicht noch einmal, was das bedeutet! Zuletzt lagen die 10-jährigen Renditen im Jahre 2016 im negativen Bereich... und da verunsicherte die Staatsschuldenkrise ganz Europa! Schaut man sich den DAX im zweiten Chart an, sieht man, dass negative Zinsen nicht immer den Aktienmarkt stützen. Der Einbruch des DAX im ersten Quartal 2016 ist unübersehbar. Wir müssen in den kommenden Wochen also sehr wachsam sein! Nach den schlechten fundamentalen Daten vom Freitag folgte heute – völlig überraschend – ein positiver Ifo-Index von 99,6 (Erwartung 98,5). Die Daten bleiben also gemischt… mit fundamental negativem Übergewicht. Die Markttechnik sah bis vor kurzem noch sehr gut aus, weshalb wir sehr niedrige Absicherungsquoten von unter 30 Prozent hatten.

Nachdem der DAX aber

  • die kritische Marke von 11.800 Punkten nicht überwinden konnte,
  • an der 200-Tage-Durchschnittslinie bei 11.800 abprallte und
  • seinen seit Anfang des Jahres bestehenden Aufwärtstrend nach unten wieder durchbrach,

sehen wir uns, auch wegen den sich ingesamt weiter verschlechternden Fundamentaldaten, in der Pflicht, die Absicherung behutsam hochzufahren:

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,7%); Absicherung Europa: ca. 48,9%; USA: ca. 27%; gesamt: ca. 43,8%

ETF751: Aktien (ca. 94,72%); Absicherung Deutschland: ca. 43,1%

DAX; Quelle: Bloomberg, Commerzbank

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EURO STOXX 50; Quelle: Bloomberg, Commerzbank

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Als hätte es der DAX geahnt! Noch bevor heute um 10 Uhr die Daten zu den  Einkaufsmanagerindizes für den Euroraum bekanntgegeben wurden, legte der deutsche Leitindex bereits den Rückwärtsgang ein. Besonders das Datenmaterial für das verarbeitende Gewerbe bereitet den Ökonomen gehörige Kopfschmerzen. Der Einkaufsmanagerindex brach im März unerwartet auf 47,6 ein. Ein solch niedriger Wert ist in der Regel nur in Rezessionszeiten zu beobachten. Für die Kollegen aus dem Bereich Research ist eine mittelfristige Erholung der Konjunktur im Euroraum nach den heutigen Daten noch unwahrscheinlicher geworden.

Investoren zogen ihre eigenen Schlussfolgerungen aus den veröffentlichten Zahlen… und flüchteten in den „sicheren Hafen“ Bundesanleihen. In der Konsequenz fiel die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe erstmals seit Oktober 2016 wieder unter die Marke von null Prozent.

Im ETF751 nahmen wir vorgestern unseren Start- und Endpunkt der Kernabsicherungszone auf 11.500 bis 10.300 Punkte (vorher 11.000-8.800) nach oben! Im ETF750 verstärkten wir unsere Absicherung von einem Niedrigst-Niveau wieder auf 17,3 Prozent, um sie auf das gestiegene Marktniveau anzupassen. In unseren sehr kurzfristigen Absicherungspositionen haben wir die Seitwärtsrenditen wieder deutlich erhöht.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,40%); Absicherung Europa: ca. 31,9%; USA: ca. 17,3%; gesamt: ca. 28,4%

ETF751: Aktien (ca. 95,3%); Absicherung Deutschland: ca. 30,2%

Surprise Indicator EMU
Quelle: Bloomberg, Commerzbank
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Surprise Indicator USA
Quelle: Bloomberg, Commerzbank
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In der gestrigen ideasTV-Sendung skizzierte der Chefvolkswirt der Commerzbank, Dr. Jörg Krämer, die aktuelle konjunkturelle Lage in Europa. Er zeichnete dabei kein positives Bild und erwartet, dass die aktuelle Entwicklung den Konjunkturpessimisten weiter Auftrieb geben wird. Dennoch schaffte es der deutsche Aktienindex DAX 30 im ersten Quartal 2019, die charttechnische Marke von 11.800 Indexpunkten zu überschreiten, wenn auch nur kurz.

Mit Blick auf den Schirm muss ich aber feststellen, dass der DAX schon wieder rund 300 Punkte tiefer notiert. War das folglich schon der Höhepunkt? Rein auf die Konjunktur bezogen liegt der Höhepunkt in Europa schon eine ganze Weile hinter uns.

Wie der erste Chart oben zeigt, befindet sich der von der Commerzbank berechnete Surprise Indicator für die Konjunktur in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion seit Beginn 2018 kontinuierlich im Fall und hat bislang keinen Boden gebildet.

In den USA sieht die Lage dagegen bislang noch immer sehr konstruktiv aus, aber wie der Surprise Indicator für die Konjunktur in den USA (s. zweiten Chart oben) zeigt, könnten die jüngst schwächeren Wirtschaftsdaten den Wendepunkt darstellen. Die amerikanische Notenbank hat bereits darauf reagiert und gestern Abend den Marktteilnehmern signalisiert, dass in diesem Jahr (entgegen bisherigen Annahmen) mit keiner Zinserhöhung zu rechnen ist. Prompt wertete auch der US-Dollar zum Euro ab.

In den ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) müssen wir auf jedes Szenario vorbereitet sein. Am Ende des Tages hilft es nicht, verwundert festzustellen, dass der DAX allen schlechten Konjunkturdaten zum Trotz bei 11.800 Punkten steht. Durch die aktive Steuerung der Absicherungsquote können wir dem Markt bzw. dem Geld folgen, um dann wieder die Sicherungen anzupassen, wenn dunkle Wolken aufziehen. Das ist natürlich kein leichtes Unterfangen…

Heute sieht es gut aus: Beide ETFs können aktuell an Wert zulegen, obwohl der Europäische Markt im Minus rentiert. Das finde ich gut.

Kommentar zum Aktienportfolio von Portfoliomanager Tim Wottawah.

DAX 11.800!

20.03.2019
DAX; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Aufzeichnung ideasTV; Quelle: Commerzbank

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Das war schon super, den DAX gestern wieder bei 11.800 Punkten zu sehen! Zur Erinnerung: Das war die entscheidende technische Marke für den Absturz im letzten Jahr (s. Chart). Dort liegt auch die 200-Tage-Durchschnittslinie (rot eingezeichnet). Schon erstaunlich, eine solch starke Erholung zu sehen – angesichts der Serie von fundamental eher schlechten Nachrichten während der letzten Tage. Ein Grund für mich, in der heutigen ideasTV-Sendung beim Chefvolkswirt der Commerzbank, Dr. Jörg Krämer, einmal nachzufragen, wie sich die plötzliche Wachstumsdelle in Europa denn auf die Schuldenberge und das italienische Haushaltsdefizit auswirkt? Ist ein neuer Haushaltsstreit in Italien nicht vorprogrammiert? Kommt es zu einer neuen Staatsschuldenkrise? Schauen Sie doch um 18:54 auf n-tv oder ab 18 Uhr hier an dieser Stelle einmal in die Sendung rein!

Bei den beiden Comstage Alpha ETFs bleiben wir bei der niedrigen Absicherungsquote… solange die Aktienmärkte weiter so gut laufen!

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,90%); Absicherung Europa: ca. 32,7%; USA: ca. 13,8%; gesamt: ca. 27,9%

ETF751: Aktien (ca. 95,7%); Absicherung Deutschland: ca. 33,4%

S&P 500 Index; Quelle: Bloomberg

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S&P 500 Index; Quelle: Bloomberg

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… strotzt weiter vor Stärke. Im ersten Chart erkennen Sie, wie sowohl die grüne (100 Tage) Durchschnittlinie als auch die rote (200 Tage) Durchschnittslinie von unten durchbrochen wurden. Der Index bewegt sich nun wieder in Richtung Allzeithoch (siehe zweite Grafik). Der Einbruch im Dezember wurde inzwischen mehr als kompensiert. Aus diesem Grund haben wir im ETF750 für den US-Aktienmarkt - im Gegensatz zu den anderen Märkten - die geringste Absicherungsquote von nur 14 Prozent!

China Einzelhandelsumsätze u. Industrieproduktion
Quelle: Bloomberg, Commerzbank
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Gewinnerwartungen
Quelle: Factset (DAX), I/B/E/S, Commerzbank
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Es bleibt schwierig, den weiteren Marktverlauf zu prognostizieren. Während sich die fundamentale Nachrichtenlage laufend verschlechtert, verbessert sich parallel die Technik der Aktienmärkte. Immerhin wurde uns in dieser Woche die Aussicht auf einen harten Brexit erspart! Doch gleichzeitig kam die neueste pessimistische IFO-Wachstums-Prognose (Bruttosozialprodukt) für Deutschland rein: Das Institut erwartet nur noch 0,6% Wachstum in 2019 nach zuletzt 1,1%! Fairerweise muss man aber auch erwähnen, dass die Prognose für 2020 auf 1,8% erhöht wurde!

Wichtig ist auch die weitere Entwicklung in China. Das erste Schaubild oben zeigt die Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion seit 2004. Der wichtige Indikator für die Einzelhandelsumsätze ist seit 2010 von über 16% Wachstum auf unter 9% gesunken... Ähnlich sieht es beim Wachstum der Industrieproduktion aus: Aus Werten von über 15% im Jahre 2010 sind wir inzwischen bei 5,3% angelangt. Da gleichzeitig das Geldmengenwachstum nur leicht über Null ist, bleibt nur noch die Hoffnung, dass die fiskalpolitischen Maßnahmen (Steuersenkungen) bald greifen.

Das zweite Schaubild zeigt die Entwicklung der erwarteten Gewinne für DAX, S&P 500, MSCI World, den japanischen TOPIX und den EURO STOXX 50 für das Jahr 2019. Man sieht deutlich, dass insbesondere beim DAX der Trend klar nach unten geht... leider!

Insofern sind wir bei beiden ETFs sehr wachsam. Auf der anderen Seite hat auch der EURO STOXX 50 heute einen wichtigen Abwärtstrend nach oben durchstoßen! Schlechtere Fundamentalnachrichten müssen eben nicht nur schlecht sein für Aktien. Erstens zeigen die Daten die Vergangenheit und die Börsenkurse versuchen, die Zukunft widerzuspiegeln... zweitens sorgen Konjunktursorgen für dauerhaft niedrige Zinsen und dies erhöht die relative Attraktivität von Aktien!

Neulich wurde ich gefragt... ob wir Bankentitel in unseren ETFs haben. Dies konnte ich klar verneinen! Die aktuellen Aktienportfolien für den ComStage Alpha Dividende Plus ETF finden Sie hier, bzw. für den ComStage Alpha Deutschland Dividende Plus bitte hier klicken.

Da „Absicherungsquote“ nachvollziehbarer ist als „Exponierung“, berichte ich ab heute in den Kerndaten über die Absicherungsquote. Eine Exponierung von 70% bedeutet eine Absicherungsquote von 30% und umgekehrt.

Wir haben in den letzten Tagen unsere Absicherungspositionen kontinuierlich angepasst, um die laufenden Kosten zu reduzieren. Wir bleiben bei einer eher niedrigen Absicherungsquote, solange die technische Verfassung der Aktienmärkte so robust ist.

Aktuelle Kerndaten:
ETF750: Aktien (ca. 99%); Absicherungsquote Europa: ca. 32%; USA: ca. 15%; gesamt: ca. 28%
ETF751: Aktien (ca. 99%); Absicherungsquote Deutschland: ca. 33%

 

Schönes Wochenende! 

Kursverlauf EUR/GBP: 14.03.2019 16:30 Uhr; Quelle: Bloomberg

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Kursverlauf DAX: 14.03.2019 16:30 Uhr; Quelle: Bloomberg

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Vor drei Jahren stimmten die Briten über die weitere EU-Mitgliedschaft ab… und bis heute diskutieren sie über die Details des möglichen Austiegs. So manch einer ist geneigt zu fragen, was die Briten denn jetzt eigentlich wollen? Einen Deal? No-Deal? Oder doch mehr Zeit für weitere Diskussionen und Verhandlungen? Heute jedenfalls wird es ein Votum darüber geben, ob die Regierung eine Verlängerung der Austrittsfrist bei der EU beantragen soll oder nicht. Zu einer Verlegung des Austrittstermins würde es aber nur dann kommen, wenn die Staats- und Regierungschefs der EU einstimmig hierfür votieren. Über einen solchen Aufschub würde dann  sehr wahrscheinlich auf dem Treffen des Europäischen Rates am 21./22. März abgestimmt werden.

Wie der erste Chart zeigt, ist die Bewegung beim Britischen Pfund (GBP) weiterhin sehr ausgeprägt. Der ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN: ETF750) ist von der Währungsentwicklung moderat betroffen. Die aktuelle Exponierung in GBP liegt bei 8%, denn mit 100 Aktien ist die Diversifikation bewusst hoch gewählt. Außerdem greift das Risikomanagement, wenn der Brexit - mit oder ohne Exit -  weitere Überraschungen parat hält.

Wie der zweite Chart zeigt, ist der DAX weiterhin sehr stramm in das Jahr 2019 gestartet. Bei Betrachtung der einzelnen Aktien stellt man allerdings fest, dass der DAX nicht von allen Aktien nach oben getragen wird. Automobilaktien hinken beispielsweise weiterhin der Entwicklung des Index hinterher. Aus charttechnischer Sicht betrachtet, bleibt es spannend zu sehen, wie weit sich der DAX der 11.800er Marke nähern kann. Wird er sich entscheiden, dieses Niveau nachhaltig zu überwinden, darauf zu verharren oder wird er sich gen Süden entwickeln? Der ComStage Alpha Deutschland Dividende Plus ETF (WKN: ETF751), der gleichgewichtet in 30 deutsche Aktien investiert, ist für alle drei Szenarien gewappnet. Dafür haben wir erst heute die Derivate-Positionen angepasst.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah          

US-Zinsstrukturkurve, Quelle: Commerzbank, Bloomberg

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2-Jahresrenditen US-Staatsanleihen
Quelle: Commerzbank, Bloomberg

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Während der europäische Finanzmarkt wieder einmal auf das Ergebnis einer Brexit-Abstimmung in London wartet, lohnt sich ein Blick auf die amerikanische Zinskurve. Der Abstand zwischen den 10- und 2-jährigen Zinsen ist ein guter Indikator für den erwarteten weiteren Konjunkturverlauf in den USA. Bei positiven Wachstumsaussichten ist die Zinskurve i.d.R. „normal“, sprich die kurzfristigen Zinsen sind niedriger als die langfristigen Zinsen. Wird eine Abschwächung der Konjunktur erwartet kommt es zu der relativ seltenen „inversen“ Zinskurve, in der die kurzfristigen Zinsen höher als die langfristigen Zinsen sind.

Schaut man sich die erste Grafik an, sieht man das eine inverse Zinskurve (gelbe Linie bei null oder darunter) oft ein Vorbote einer Rezession war (grau schattiert eingezeichnet).  Eine Rezession ist wiederum oft Auslöser eines stark korrigierenden Aktienmarkts. Insofern lohnt sich der tägliche Blick auf die US-Zinskurve!

Der zweite Chart zeigt den Verlauf der Rendite für 2-jährige US-Staatsanleihen. Die Rendite liegt zurzeit bei 2,45%. Die Rendite für 10-jährige US-Staatsanleihen liegt aktuell bei 2,61%. Noch haben wir also keine inverse Zinskurve,... aber es fehlt nicht mehr viel! Da sich der Markt zurzeit kaum bewegt, sehen wir wenig Anpassungsbedarf:

Aktuelle Kerndaten:  
ETF750: Aktien (ca. 99,5%); Exponierung Europa: ca. 70,3%; USA: ca. 75,40%; gesamt: ca. 71,4%

ETF751: Aktien (ca. 99,6%); Exponierung Deutschland: ca. 69,8%

Branchenveränderung: 8.3.2019 10:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Veränderung Indexzugehörigkeit: 8.3.2019 10:00 Uhr
Quelle: Commerzbank AG
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Wie vorgestern bereits erwähnt, stand in der letzten Woche das vierteljährliche Rebalancing an. Hierbei werden für alle unsere Aktien-Portfolios der quantitative Selektionsprozess durchlaufen und die neuen Zielaktien erworben bzw. die aus der Selektion gefallenen Aktien verkauft. Der Prozess berücksichtigt die Faktoren Liquidität, Momentum, Bewertung und Gewinnentwicklung und fokussiert sich danach auf risikoarme Aktien mit möglichst hoher, erwarteter Dividendenrendite.

Dies betrifft auch den ComStage Alpha Deutschland Dividende Plus ETF (WKN: ETF751), welcher gleichgewichtet in 30 deutsche Aktien investiert.

Entgegen starrer ETFs, die meistens einen konkreten Index mit entsprechendem Branchenkorb abbilden, ist die Branchenallokation des ETF751 dynamisch und stets das Ergebnis dieser 30 selektierten Aktien.

Die erste Graphik oben zeigt die Branchenallokation vor und nach dem Rebalancing. Die größten Veränderungen sind im Bereich der Immobilienaktien und Gebrauchsgüter zu sehen. Beide Branchen wurden um jeweils 3 Aktien reduziert bzw. erhöht. Mit dem Verkauf der Aktien Scout24 und CTS Eventim wurde der Telekommunikationssektor reduziert. Die Branchen Verbrauchsgüter und Energie sind im neuen Portfolio nicht vertreten. Letztere ist jedoch nicht durch die quantitative Selektion begründet, sondern einfach der Tatsache geschuldet, dass es keine Energie-Aktien in den deutschen Indizes gibt.

Im zweiten Chart oben ist die Veränderung der Indexzugehörigkeit dargestellt. Hier fällt auf, dass die 4 Aktien aus dem SDAX allesamt verkauft wurden und die Gewichtung im DAX entsprechend gestiegen ist. Der Anteil der Aktien aus dem Large Cap Bereich beträgt zukünftig 60% des Gesamtportfolios.

Sowohl für den ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN: ETF750) als auch ComStage Alpha Deutschland Dividende Plus ETF (WKN: ETF751) finden Sie hier auf unserer Webseite die neuen Aktien im Details (jeweils unter "Downloads").

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende!

Kommentar zum Aktienportfolio von Portfoliomanager Tim Wottawah

Globaler PMI Index, 6.3.2019
Quelle: Datastream, Commerzbank Research
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
China Auto-Absatzzahlen, 6.3.2019
Quelle: Datastream, Commerzbank Research
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Nach der sehr schönen technischen Erholung nach dem Absturz zum Jahreswechsel beschäftigt uns nur eines: Gibt es genug Positives für die nächsten 10-Prozent-Kursgewinne? Hierfür beschäftigen wir uns mit Fundamentalem… und da gibt es bisher mittelfristig nur wenig Entwarnung.

Der erste Chart oben zeigt den weltweiten Trend der Wirtschaftsstimmung, dargestellt anhand des Frühindikators für die wirtschaftliche Aktivität, dem globalen PMI Index (Purchasing Managers Index, dunkelblaue Linie). Klar ersichtlich wird: Überall geht es noch bergab und erst recht in Europa (gelbe Linie) und Deutschland (hellblaue Linie). Diese Indexzahlen sind jedoch immer träge und wenn sie einmal drehen, ist die Börse oft schon weit voraus... deshalb ist es so schwierig, Wendepunkte zu orten… Aber Trends laufen länger und bieten ein geeignetes Gerüst für ein fundamentales Weltbild.

Der zweite Chart zeigt die für Deutschland sehr wichtigen Auto-Absatzzahlen in China: Im Jahresvergleich sind diese von November 2018 bis Januar 2019 um satte 17% gefallen (konkret wurden statt 2,57 Millionen Autos wie im Vorjahr nur 2,14 Millionen verkauft!). Trotz vieler staatlicher Incentivierungsmaßnahmen und sechs Zinssenkungen seitens der Bank of China zeigt der Chart keinerlei Trendwende. Gleichzeitig beträgt das Geldmengenwachstum nur noch knapp mehr als 0,4%... es steht also nicht sehr viel frisches Geld bereit, um z.B. neue Autos zu kaufen. Auch dies sind Vergangenheitswerte, denn die Börse schaut wieder in die Zukunft!

Wir werden vermutlich in den nächsten Tagen unsere Absicherung eher wieder ein bisschen schärfen…

Heute Morgen sieht die Exponierung in den Fonds wie folgt aus:

ETF750: Aktien (ca. 99,7%); Exponierung Europa: ca. 71,4%; USA: ca. 71,2%; gesamt: ca. 71,2%
ETF751: Aktien (ca. 99,74%); Exponierung Deutschland: ca. 70,9%

Branchenveränderung ETF750: 6.3.2019 17:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Aktienstilrichtungen im Konjunkturzyklus: 6.3.2019 17:00 Uhr
Quelle: Commerzbank AG
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

In der letzten Woche stand das vierteljährliche Rebalancing an. Hierbei werden für alle unsere Aktien-Portfolios der quantitative Selektionsprozess durchlaufen und die neuen Zielaktien erworben bzw. die aus der Selektion gefallenen Aktien verkauft. Der Prozess berücksichtigt die Faktoren Liquidität, Momentum, Bewertung und Gewinnentwicklung und fokussiert sich danach auf risikoarme Aktien mit einer möglichst hohen erwarteten Dividendenrendite.

Dies betrifft auch den ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN: ETF750) mit seinen drei Teilportfolios aus der Eurozone (60%), Europa ohne Eurozone (15%) und den amerikanischen Markt (25%). Entgegen starrer ETFs, die meistens einen konkreten Index und somit Branchenkorb abbilden, ist die Branchenallokation des ETF750 dynamisch und stets das Ergebnis der 100 selektierten Aktien.

Die erste Graphik oben zeigt die Branchenallokation vor und nach dem Rebalancing. Die größte Reduktion ist im Bereich der Finanzwerte zu finden. Bei Betrachtung der einzelnen Industriegruppen sieht man, dass dies insbesondere die Banken getroffen hat und der Fokus bei den Finanzwerten weiterhin auf den Versicherern liegt. Interessant ist auch die Entwicklung im Telekommunikationssektor. In Summe hat sich die Gewichtung im Portfolio nicht geändert. Unterscheidet man jedoch zwischen Europa und USA, so ist eine Reduktion in Europa und eine Erhöhung in den USA festzustellen. Die dritte Auffälligkeit betrifft die sich zuletzt sehr gut entwickelnden Versorger USA, deren Portfoliogewichtung sinkt. Der quantitative Prozess hat an dieser Stelle für eine Gewinnmitnahme gesorgt.

Welche Erwartung haben wir an die neue Selektion? Grundsätzlich ist es natürlich das Ziel, eine sehr attraktive Dividendenrendite zu vereinnahmen. Insbesondere relativ zum aktuellen Niedrig-/Negativzinsumfeld stellt die aktuelle Dividendenrendite des ETF750 von 4,2% (Brutto) eine gute Basis dar. Auf der anderen Seite ist die quantitative Selektion so konstruiert, dass das Gesamtportfolio robust ist, also tendenziell in jeder Marktphase eine solide Performance relativ zum Markt erzielen soll. Dennoch haben wir die historische Entwicklung der singulären Faktoren Momentum, Qualität, Value, Risiko (Beta) und Dividende je Phase des Konjunkturzyklusses analysiert.

Die zweite Graphik zeigt, welche Aktienstilrichtung sich wann besonders gut entwickelt hat. Sehr gespannt halte ich fest, dass, wenn sich die Konjunktur weiter abschwächt (und das tut sich aktuell nachweislich auch), dann sollten qualitative, risikoarme Dividendentitel eine Outperformance zum Gesamtmarkt erzielen. Darauf lässt sich mit dem ETF750 sehr gut aufbauen.

Kommentar zum Aktienportfolio von Portfoliomanager Tim Wottawah.

Analyse-Chart DAX: 5.3.2019 08:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Langzeit-Chart DAX: 5.3.2019 08:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Der im Analyse-Chart oben eingezeichnete kurzfristige Abwärtstrend wurde geknackt und damit hellte sich die technische Lage weiter auf.

Der Februar brachte neben vielen beunruhigenden Nachrichten eben auch positive: Weitere Fortschritte in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China, starke US-Arbeitsmarktdaten, Signale der US-Notenbank, dass sie ihre Bilanz nicht weiter zu reduzieren plant und Hoffnungen auf eine neue langfristige Geldspritze (TLTRO, Targeted Longer-Term Refinancing Operations) der EZB sorgten für neue Phantasie an den Aktienmärkten. Der schwache Ifo-Index, fallende Einkaufsmanagerindizes, enttäuschende deutsche Konjunkturdaten, weltweit rückläufige Autoverkäufe, die anhaltende Brexit-Unsicherheit, Sorgen vor US-Importzöllen auf europäische Autos, Gewinnwarnungen für 2019 und deutlich fallende Gewinnerwartungen für 2019 wurden von den Aktienmärkten ignoriert.

Einige Trends im Euroraum verbesserten sich im Februar. Die deutschen Exporte für den Dezember legten zwar um 1,5% gegenüber dem Vormonat zu, lagen damit aber immer noch 4,7% unter dem Vorjahresniveau. Italien platzierte erfolgreich eine 30-jährige Staatsanleihe im Volumen von 8 Mrd. Euro… dank eines Orderbuchs, welches eine Nachfrage von 41 Mrd. Euro zeigte... Fitch bestätigte sein BBB-Rating für Italien... Einige Mitglieder der EZB signalisierten, dass den Banken wahrscheinlich wieder langfristige Geldspritzen (TLTRO) angeboten werden.

Auch wenn wir kurzfristig wegen der starken Gewinne konsolidieren können, bleiben wir momentan wegen der klaren Aufhellung eher schwach abgesichert:

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,8%); Exponierung Europa: ca. 71,6%; USA: ca. 73,5%; gesamt: ca. 71,9%
ETF751: Aktien (ca. 99,7%); Exponierung Deutschland: ca. 71,9%

Wertentwicklung USA und Europa: 4.3.2019 16:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Wertentwicklung Branchen: 4.3.2019 16:45 Uhr
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Die Aktienmärkte haben sich im Februar weiter positiv entwickelt. Zum Ende des Monats hin notierte der DAX bspw. bei 11.550 Punkten, während er Ende letzten Jahres noch bei 10.279 Zählern handelte. Dabei haben die Sorgen über die Aussichten für die Weltwirtschaft und die Unternehmensgewinne doch deutlich zugenommen. Sie verdeutlichen eindrucksvoll, wie sehr die Aktienmärkte zuvor vom Handelsdisput zwischen den USA und China gehemmt wurden. Hinzu kommt der dovish gewordene Ton der US-Zentralbank (expansivere Geldpolitik, niedrigere Zinsen und billiges Geld sollen die Wirtschaft stimulieren), die nun von weiteren Zinserhöhungen erst einmal absehen wird. Der DAX konnte demnach 3% zulegen, während der EURO STOXX 50 4,4% und der S&P500 3,2% hinzugewinnen konnten. Übergeordnet hält der Abwärtstrend seit Juni 2018 (DAX Stand: 13.150) zwar an, doch die Anzeichen verdichten sich, dass die Erholungsbewegung erst einmal weiter Bestand haben wird.

In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa absolut gesehen nicht ganz so stark behaupten. Beide Aktien-Teilstrategien des ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN: ETF750) konnten relativ gesehen nicht mit dem S&P500 in EUR bzw. dem EURO STOXX im Februar 2019 mithalten.

Der Chart dahinter zeigt die Wertenwicklung aller Branchensegmente im abgelaufenen Berichtsmonat. In Europa war die Wertentwicklung der Finanzwerte (insb. der Versicherer) bzw. der Industriewerte am besten, während sich Aktien der Versorger-Branche in Summe kaum bewegten und die REITs deutlich nachgaben. In den USA waren ebenfalls Industriewerte, aber auch IT-Aktien, stark gefragt. Die defensiven Versorger-Aktien konnten ebenfalls im Februar mehr als der S&P500 zulegen. Der Abstand zwischen der Top- und der Flop-Branche lag im Euroland bei 11,2% und in den USA bei nur rund 6,0%. Dies zeigt die Notwendigkeit und Chancen einer Branchenallokation.

Die richtige Zusammensetzung zur richtigen Zeit kann einen signifikanten Einfluss auf die Performance haben. In unseren beiden ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) ist die Branchenallokation das Ergebnis der quantitativ selektierten Aktien. Da die Branchenallokation regelmäßig dynamisch angepasst wird, ist dies ein Vorteil gegenüber starren, sich stets an der Marktkapitalisierung orientierenden Standard ETFs.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfolio Manager Tim Wottawah.

Auch heute …

28.02.2019
Analyse-Chart S&P 500: 28.2.2019 17:15 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart S&P 500: 28.2.2019 17:15 Uhr
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… passiert an den Börsen trotz der nicht nachlassenden geopolitischen und handelstechnischen Risiken nicht viel.

Also ein guter Zeitpunkt, sich einmal die amerikanische Börse technisch anzuschauen. Der erste Chart oben zeigt den S&P 500 Index und unsere Kernabsicherungszone. Man erkennt sehr deutlich, dass der S&P 500 wieder genau dort angekommen ist, wo er Anfang Dezember 2018 zuletzt stand. Der Chart zeigt auch, dass das gegenwärtige Niveau bei 2.800 Indexpunkten im Oktober und November des letzten Jahres nicht (nachhaltig) überwunden werden konnte… Wir müssen die weitere Entwicklung dort also im Blick behalten. Interessant ist auch der Sturz des Index im Dezember ziemlich genau bis zum Ende unserer Kernabsicherungszone, die wir lange vorher aufgebaut hatten!

Der Langzeit-Chart dahinter zeigt den großen Unterschied zum DAX: der US Markt ist in keinem Abwärtstrend gefangen... er ist von weitem betrachtet in eine sehr breite Seitwärtsbewegung eingetaucht.

In den Aktienportfolios beider Fonds läuft gerade der Quartalscheck und in dieser Woche führen wir auch schon den Austausch der Aktien durch. Tim Wottawah wird darüber nächste Woche ausführlich berichten.

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,8%); Exponierung Europa: ca. 71,8%; USA: ca. 73,1%; gesamt: ca. 71,4%
ETF751: Aktien (ca. 99,44%); Exponierung Deutschland: ca. 71,1%

Langzeit-Chart EURO STOXX 50: 27.2.2019 18:15 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... sind beim gegenwärtigen Zinsniveau nicht mehr möglich. Die EZB müsste den negativen Zins noch negativer ausgestalten. Anleger würden statt 0,15% Rendite für 10-jährige Bundesanleihen 0,01% Rendite pro Jahr erhalten... was kaum mehr einen Unterschied ausmacht.

Dies ist auch das Thema unserer ideasTV-Sendung heute Abend (s. Bild oben). Die Sendung finden Sie hier. Neben den schon öfters besprochenen US-Staatsanleihen mit über 2% Rendite (auch bei kurzen Laufzeiten) erwähnte Christoph Rieger heute zum ersten Mal italienische Staatsanleihen als Anlagealternative zu den renditelosen deutschen Anleihen. Darüber sollte man aber nur nachdenken, wenn man sich sehr sicher ist, dass die europäische Währung problemlos durch die nächsten Jahre kommt! Die Differenz in der Verzinsung zwischen den italienischen und deutschen Staatsanleihen, die beide in der gleichen Währung notieren und der gleichen Zentralbank unterstellt sind, hat durchaus seine Begründung!

An den Märkten gab es heute wenig neue Impulse... und zunächst einmal konnten die gestern erwähnten technischen Hürden im DAX und EURO STOXX 50 nicht überwunden werden (s. zweiten Chart oben).

Wir haben uns heute intensiv mit den zu allokierenden Aktien beim kommenden Quartalscheck beschäftigt. Tim Wottawah wird nächste Woche in diesem Blog ausführlich darüber berichten.

Die neue Zusammensetzung beider ETFs sieht sehr robust aus!

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,6%); Exponierung Europa: ca. 70,4%; USA: ca. 73,10%; gesamt: ca. 70,9%
ETF751: Aktien (ca. 99,44%); Exponierung Deutschland: ca. 69%

Langzeit-Chart DAX: 26.2.2019 16:10 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart EURO STOXX 50: 26.2.2019 16:10 Uhr
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Der DAX-Chart oben zeigt anschaulich, wie gut es dem DAX zurzeit geht. Die 100-Tage-Durchschnittslinie (grün) ist überwunden und der rot eingezeichnete mittelfristige Abwärtstrend könnte ebenfalls bald überwunden werden. Der amerikanische S&P 500-Index hat dies schon längst geschafft und nähert sich schon wieder alten Höchstständen. Beflügelt wird der DAX von der Entspannung im US-Zollstreit mit China und von der Hoffnung, dass der harte Brexit in letzter Minute aus reiner Vernunft abgesagt wird.

Der zweite Chart zeigt den EURO STOXX 50-Index und der ist bereits schon an der 200-Tage-Durchschnittslinie. Er ist in diesem Jahr noch knapp vor dem DAX mit rund 9,48% im Plus – ist im Dezember letzten Jahres aber auch nicht so stark gefallen.

Wir halten wegen der robusten technischen Lage an den Aktienmärkten die Absicherungsquote niedrig bei ca. 30%, um vom guten Börsenumfeld weiter zu profitieren! Eine aktuelle Einschätzung zum Markt habe ich heute in einem Börsenradio Interview mit Herrn Heinrich abgegeben. Das Interview finden Sie hier.

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,5%); Exponierung Europa: ca. 69,7%; USA: ca. 73,8%; gesamt: ca. 70,6%
ETF751: Aktien (ca. 99,25%); Exponierung Deutschland: ca. 71%

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22.02.2019
Analyse-Chart DAX: 22.2.2019 16:10 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX: 22.2.2019 16:10 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... hat sich der DAX weiter gut erholt. Wir sind jetzt wieder auf dem Niveau von November letzten Jahres. Der erste Chart oben zeigt, dass der DAX nun an seinem mittelfristigen Abwärtstrend angekommen ist. Die 200-Tage-Durchschnittslinie knapp unter 11.900 Punkte wäre dann die nächste Marke.

Neben der Annäherung bei den Gesprächen über den US-Handelsstreit mit China sind es vor allen Dingen die Chinesischen Aktienmärkte, die sich stark erholen und den DAX beflügeln. Die von der Chinesischen Regierung verordneten Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur sind massiv und werden wohl jetzt erst von den Aktienmärkten positiv votiert. Neben vielen geldpolitischen Maßnahmen werden auch die Steuern in China herabgesetzt… ähnlich wie in den USA vor mehr als einem Jahr. Und dies sollte die Konjunktur anschieben!

Da die Ergebnisse vieler DAX-Konzerne eine starke Abhängigkeit zum Konsumverhalten in China haben, wirken sich diese Maßnahmen am Ende auch auf den DAX aus, der gerade in den letzten Tagen nach langer Zeit wieder relative Stärke zu anderen Indizes gezeigt hat.

Unsere nur geringfügig abgesicherte Positionierung bleibt daher unverändert!

Aktuelle Kerndaten: ETF750: Aktien (ca. 99,4%); Exponierung Europa: ca. 68,7%; USA: ca. 72,6%; gesamt: ca. 69,7%
ETF751: Aktien (ca. 99,3%); Exponierung Deutschland: ca. 67,5%

Ich wünsche Ihnen eine schönes Wochenende!

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21.02.2019
US-Geldmengenwachstum M1 und M2 (in Prozent)
Quelle: Datastream, Commerzbank Research
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US-Geldmenge M1 und M2 (indexiert)
Quelle: Datastream, Commerzbank Research
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... offen und immer wieder auf der Suche nach Seitwärtsrendite, um unsere zurzeit niedrige Absicherungsquote zu finanzieren - so könnte man verkürzt unsere jetzige Portfolio Management Strategie zusammenfassen!

Von der fundamentalen Seite kommen täglich immer noch sehr gemischte Signale über die Ticker. Die Märkte und insbesondere die exportabhängigen europäischen Aktien freuen sich über jedes Entspannungssignal im US-China-Handelsstreit. Auf der negativen Seite sinken immer noch die Wachstumsraten der Geldmenge: So ist nun nach China auch das Geldmengenwachstum in den USA im Januar auf 2,3% gefallen (s. Grafik 1). Der 35-jährige Durchschnitt für das amerikanische Geldmengen-Wachstum liegt bei 6%. Eine mögliche Folge könnten schlechtere Konsumdaten in den USA sein.

Die Grafik zeigt auch, dass 1989/1990, 1999/2000 und 2006/2007 ein Geldmengenwachstum von nahe 0% mit einer Stagnation der US-Wirtschaft zusammenfiel. Trotzdem kann es lange dauern, bis der Aktienmarkt tatsächlich darauf reagiert. So erreichte das Geldmengenwachstum ebenfalls die 2%-Marke in Q3/2005… aber der Aktienmarkt stieg noch bis Mitte 2007.

Insofern verfolgen wir diese fundamentalen Signale natürlich sehr genau, aber achten auch darauf, ob der Markt auf die Daten überhaupt reagiert: In den letzten Wochen hätte man beispielsweise mit zu hohen Absicherungsquoten viel falsch gemacht! In der Feinsteuerung der Absicherungsstrategie achten wir deshalb auch sehr auf die technischen Signale des Markts ... und da sieht es zurzeit (noch) gut aus!!

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,2%); Exponierung Europa: ca. 66,8%; USA: ca. 71,6%; gesamt: ca. 68%
ETF751: Aktien (ca. 98,9%); Exponierung Deutschland: ca. 67,5%

DAX 5-Jahres-Chart, 20.02.2019 11:00 Uhr; Quelle: Bloomberg

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ComStage Alpha Deutschland Dividende Plus ETF Aktien-Performance 20.02.2019 11:00 Uhr; Quelle: Bloomberg

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Wer hätte das gedacht? Letztes Jahr lag die Wertentwicklung des DAX bei -18,26 Prozent. Etwas weniger als 20 Prozent verloren DAX ETF-Investoren, während Anleger mit dem ComStage Alpha Dividende Plus – dank globaler Aktienstruktur und insbesondere des Risikomanagements – nur 4,25 Prozent einbüßten.

Wenn ich aktuell auf meinem Monitor im Handelsraum der Commerzbank blicke, dann steht der DAX seit Jahresanfang wieder bei +7,7 Prozent – heute Morgen ging es sogar kurz über 11.400 Indexpunkte. Wow – das hätte ich nicht gedacht! Zur besseren Einordnung des aktuellen Kursniveaus des DAX im Zeitablauf, sehen Sie im ersten Chart den DAX im Verlauf der letzten fünf Jahre.

In unseren beiden ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) haben wir die Kerndaten gestern nicht wesentlich verändern müssen. Aktuell sind wir wie folgt positioniert:

ETF750: Aktien (ca. 99,2%); Exponierung Europa: ca. 67,1%; USA: ca. 72,2%; gesamt: ca. 68,2% ETF751: Aktien (ca. 98,85%); Exponierung Deutschland: ca. 66,9%.

Damit erfüllen wir unser Leistungsversprechen, bleiben aber wachsam, denn das Jahr 2019 ist noch lange nicht vorbei.

Nächste Woche steht in beiden Alpha ETFs das so genannte Rebalancing an. Die Aktien werden auf Basis einer quantitativen Herangehensweise bestimmt. Konkret screenen wir z.B. im ETF751 den deutschen Aktienmarkt nach börsengelisteten Unternehmen, deren Bewertung attraktiv, die Volatilität nicht zu hoch und die erwartete Dividendenrendite überdurchschnittlich, aber nicht unnatürlich hoch ist. Wie der zweite Chart zeigt, hat dies seit Auflage auch ganz gut geklappt.

Inklusive der positiven Performancebeiträge aus den Derivaten, liegt der ETF seit Auflage rund 4,5 Prozent vor dem DAX. Welche Aktien nächste Woche verkauft und in welche Unternehmen neu investiert wird, berichten wir gerne zum gegebenen Zeitpunkt.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfolio Manager Tim Wottawah     

Heute ruhen ..

18.02.2019
S&P 500, Stand 18.2.2019 17:00 Uhr
Quelle: Bloomberg

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S&P 500, Stand 18.2.2019 17:00 Uhr
Quelle: Bloomberg

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.. mal die US-Börsen. Der Chart des S&P 500 zeigt, dass dieser Aktienmarkt alleine dieses Jahr schon wieder 10 Prozent gestiegen ist. Leider holt er dabei aber immer noch die Verluste aus dem Dezember auf! Wir hatten eigentlich nicht damit gerechnet,... dass der Index so schnell und mühelos wieder die 100- und 200-Tage-Durchschnittslinie überwindet. Dies war aber am Freitag letzte Woche der Fall. Der 5-Jahres-Chart zeigt, mit wie viel Kraft der Index wieder in die Nähe seiner Höchststände zurückgekehrt ist.  Wir haben daher unsere Exponierung auch wieder leicht erhöht (und die Absicherungsquote gesenkt) und sind beim ETF750 aktuell bei 70 Prozent.

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 99,1%); Exponierung Europa: ca. 69,2%; USA: ca. 72,5%; gesamt: ca. 70%

ETF751: Aktien (ca. 99,7%); Exponierung Deutschland: ca. 65,7%

Rendite 10-jähriger deutscher Staatsanleihen : 15.02.2019 10:00 Uhr; Quelle: Bloomberg

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Vorteile ComStage Alpha ETFs: 15.02.2019 10:00 Uhr; Quelle: Commerzbank

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Die Höhe der aktuellen Zinsen in Deutschland und die Entwicklung der Zinskurve war in dieser Börsenwoche an den Finanzmärkten ein intensiv diskutiertes Thema. Der erste Chart zeigt daher die Entwicklung der 10-jährigen Rendite deutscher Staatsanleihen in den letzten fünf Jahren.

Schaue ich aktuell auf meine Monitore im Commerzbank Handelsraum, blinkt mir eine 0,09% entgegen. Das ist bei einer Laufzeit von zehn Jahren nicht wirklich viel. Nach Berücksichtigung von Inflation und Kosten rentiert eine Anlage damit im negativen Bereich. Eine Minderung der Ersparnisse bzw. der Investition ist die Folge. Dazu lese ich in den Medien, dass manche Finanzinstitute ihren Kunden bei langfristigen Sparverträgen zu wenig Zinsen gezahlt haben.

In unseren beiden ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) gehen wir einen anderen Weg, denn der Fokus liegt auf der Vereinnahmung einer möglichst hohen Dividende. Diese ist mit rund 4,3% vor Steuern (ETF750) und 3,2% vor Steuern (ETF751) ein Vielfaches höher als die oben erwähnten 0,09%. Um eine stets attraktive, überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite zu gewährleisten, wird vierteljährlich die Aktienzusammensetzung einer quantitativen Analyse unterzogen, denn Aktienkurse und somit die Dividendenrenditen bewegen sich. Unternehmen passen die Ausschüttung an die Aktionäre an, wie z. B. heute Morgen bei der Allianz SE geschehen.

Im Gegensatz zum Rentenmarkt können die Schwankungen der Aktienmärkte natürlich größer sein. Viele Investoren führen hier das Platzen der Dotcom-Blase im März 2000, den Lehman Kollaps oder die aktuellen Kurskapriolen der Wirecard Aktie an. An dieser Stelle sei erwähnt, dass

a) im Fondsmantel die Ersparnisse als Sondervermögen geschützt sind.

b) in beiden ETFs die Gewichtung einer Aktie so gering ist, dass der Performancebeitrag der einzelnen Aktien keinen größeren Schaden auf die Performance des Gesamtproduktes haben kann.

c) die konstant vereinnahmten Dividenden einen gewissen Puffer bieten.

d) beide ETFs ein aktives Risikomanagement beinhalten, um die Exponierung zu den Aktien aktiv zu steuern.

Das ganze Paket gibt es zudem in den ComStage Alpha ETFs (WKN ETF750, ETF751) zu einem attraktiven Preis. Kosten können sich über die Jahre hinweg ordentlich summieren und die Performance schmälern.

Da ein Bild manchmal mehr als tausend Worte ausdrückt, finden Sie im zweiten Chart die drei Vorteile der ComStage Alpha ETFs visualisiert.

Ich wünsche Ihnen ein schönes, sonniges Wochenende!

Kommentar zum Aktienportfolio Senior Portfolio Manager von Tim Wottawah          

DAX-KGV; Quelle: Bloomberg

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ideasTV Aufzeichnung: 13.2.2019; Quelle: Commerzbank

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

…der deutschen Wirtschaft im vierten Quartal hatte sich angekündigt und enttäuscht jetzt trotzdem. In der ersten Grafik wird das Kurs-Gewinn-Verhältnis (kurz KGV oder in Englisch: Price (P)/ Earning (E) ratio) im Zeitverlauf abgebildet. Die auf Sicht von zwölf Monaten berechnete Zahl ist von 14 auf 11,7 im Februar gefallen. Der 30-jährige Durchschnitt liegt bei 14,6… und dies würde heute einem DAX bei 13.600 Indexpunkten entsprechen. Der Faktor 11,7 bedeutet, dass die Bewertung des aktuellen DAX ca. 11,7-mal der zurzeit erwarteten Jahresgewinne (aggregiert über alle Unternehmen im Index) entspricht.

Das KGV ist eine beliebte Kenngröße in der Fondsindustrie, u.a. um Investmententscheidungen zu treffen. So werden Aktien mit niedrigem KGV als günstig bewertet betrachtet und umgekehrt. Aus Sicht des Fondsmanagements für die beiden ComStage Alpha Dividende ETFs zeigt das KGV jedoch lediglich, dass wir uns in einem normalen Bewertungsbereich befinden,... evtl. sogar einen Tick darunter bewertet sind.

Die gestern ausgestrahlte Ausgabe von ideasTV, mit Chefvolkswirt Dr. Jörg Kramer als Gast, war ganz dem Thema Niedrigzinsen und Demografie gewidmet. Erstaunlich war hierbei, dass immer mehr Volkswirte die Meinung vertreten, dass die demografische Entwicklung einer Bevölkerung zu einer anderen Konsumeinstellung führen kann, als uns die Lehrbücher eigentlich Glauben machen wollen! Schauen Sie doch mal hier in die Sendung hinein.

Im taktischen Fondsmanagement ist heute nichts zu tun. Die Lage hat sich gegenüber dem Vortag kaum verändert:

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 98,8%); Exponierung Europa: ca. 61,3%; USA: ca. 70,6%; gesamt: ca. 63,6%

ETF751: Aktien (ca. 98,57%); Exponierung Deutschland: ca. 61,6%

Gut!

13.02.2019
Analyse-Chart DAX: 13.2.2019 17:50 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX: 13.2.2019 17:50 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Schauen wir uns heute einmal den DAX in der ersten Grafik oben an: Zunächst scheiterte er an der 100-Tage-Durchschnittslinie und dann landete er unterhalb seines mittelfristigen Abwärtstrends. Gerade in den letzten Handelsstunden konnte er sich jedoch wieder gut auf einem Level oberhalb von 11.000 Indexpunkten stabilisieren. Der 5-jährige Langzeit-Chart hinten dran zeigt, dass die Zone von 10.200 bis 10.800 Punkten als Unterstützung gehalten hat… aber die mittelfristige Trendumkehr noch nicht da ist!

Drücken wir die Daumen, dass sie bald kommt! Solange dies aber nicht der Fall ist... bleiben wir in unseren ETFs defensiv (wobei wir die Exponierung gerade in den letzten 2 Handelstagen wieder leicht erhöht haben):

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 98,5%); Exponierung Europa: ca. 61,3%; USA: ca. 67,70%; gesamt: ca. 62,9%

ETF751: Aktien (ca. 98,49%); Exponierung Deutschland: ca. 61,6%

EURO STOXX 50
Quelle: Bloomberg

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EURO STOXX 50
Quelle: Bloomberg

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Der Chart des EURO STOXX  50 zeigt genau, was zuletzt passiert ist! Der katastrophale Dezember wurde im Januar vollständig revidiert. Technisch wurde zuletzt sogar die 100-Tage-Durchschnittslinie übertroffen (grün). Durch die schlechte zweite Hälfte der letzten Woche wurde dieses positive Signal aber erst einmal wieder storniert! Der 5-Jahres-Chart des EURO STOXX  50 zeigt wo wir stehen. Dort eingezeichnet ist der mittelfristige Abwärtstrend und die 200-Tage-Durchschnittslinie (rot). Um eine solide Aufwärtsbewegung zu starten, würde ich eine technische Bodenbildung erwarten. Die besteht aber i.d.R. aus einem zweiten Test der Tiefstände. Zurzeit haben wir also technisch nur eine starke Erholung gesehen. Ob daraus mehr wird, ist noch unklar.

In den beiden ETFs sind wir gut positioniert mit niedriger Absicherung den Weg nach oben mitgelaufen,... haben aber am Donnerstag und Freitag letzter Woche die Exponierung gesenkt und die Absicherung erhöht.  

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 98,3%); Exponierung Europa: ca. 58,6%; USA: ca. 64%; gesamt: ca. 60%

ETF751: Aktien (ca. 98%); Exponierung Deutschland: ca. 55,4%

Wertentwicklung USA und Europa: 8.2.2019 10:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Wertentwicklung Branchen: 8.2.2019 10:30 Uhr
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Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Pünktlich zum Jahresende markierten die Aktienmärkte neue Tiefs, bevor die Kurse im Januar zu einer Erholung ansetzten. Die Umstände, die zum dramatischen Kursverfall insbesondere in den letzten drei Monaten des Jahres 2018 führten, haben sich nicht wesentlich verändert. USA und China zeigten sich jedoch zuversichtlich, ihren Handelskonflikt bei ihrem Treffen zumindest nicht weiter eskalieren zu lassen. Daher erfolgte eine gewisse Gegenbewegung.

Ein weiterer Grund, der zur Beruhigung der Märkte beitrug, war die Einschätzung der US-Notenbank, dass die amerikanische Wirtschaft weiterhin sehr robust wächst. Gleichzeitig beruhigte die Zusicherung der Fed, "alle geldpolitischen Instrumente einzusetzen", falls dies notwendig erscheinen sollte, die Anleger. Als der DAX in der Folge die wichtige Marke von 11.000 Punkten nehmen konnte, erfolgten weitere Anschlusskäufe, die den Index in der Spitze zum Monatsende bis auf knapp über 11.300 Zähler führten. Dieser Sprung erfolgte, als er sich bereits in einer Seitwärtsbewegung befand. In der Summe konnte der DAX fast 6% zulegen. Ebenso positiv abschließen konnte der EURO STOXX 50 den Berichtsmonat Januar 2019 mit gut 6%, wie auch der S&P 500, der sogar 9% hinzugewann.

In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa (absolut gesehen) gut behaupten, wenngleich beide Aktien-Teilstrategien des ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN: ETF750) relativ gesehen im Januar 2019 nicht ganz mit dem S&P 500 in EUR bzw. dem EURO STOXX 50 mithalten konnten.

Die zweite Tabelle zeigt die Wertenwicklung aller Branchensegmente im abgelaufenen Berichtsmonat. In Europa war die Wertentwicklung der zinssensitiven REITs bzw. der Gebrauchsgüter am besten, während sich Aktien der Telekommunikations-Branche in Summe kaum bewegten. In den USA waren die defensiven Branchen Versorger und Verbrauchsgüter weniger gefragt, während Energie-Aktien vom Anstieg des Ölpreises profitierten und zyklische Branchen, wie Gebrauchsgüter und Industriewerte, mit am stärksten zulegen konnten. Der Abstand zwischen der Top- und der Flop-Branche lag in Euroland bei 14,2% und in den USA bei rund 8,0%. Dies zeigt die Notwendigkeit und die Chancen einer Branchenallokation. Eine richtige Zusammensetzung zur richtigen Zeit kann einen signifikanten Einfluss auf die Performance haben.

In unseren beiden ComStage Alpha ETFs (WKNs: ETF750 & ETF751) ist die Branchenallokation das Ergebnis der quantitativ selektierten Aktien. Die Branchenallokation wird regelmäßig dynamisch angepasst, was einen Vorteil gegenüber starren, sich stets an der Marktkapitalisierung orientierenden Standard ETFs, darstellt. Zur aktuellen Situation im laufenden Berichtsmonat: Die technische Gesamtmarktlage hat sich in den letzten zwei Handelstagen stark eingetrübt, insbesondere im DAX. Daher haben wir die Exponierung entsprechend nach unten angepasst und können der weiteren Entwicklung entspannt entgegensehen.

Aktuelle Kerndaten:
ETF750: Aktien (ca. 98,2%); Exponierung Europa: ca. 62%; USA: ca. 74,2%; gesamt: ca. 65%
ETF751: Aktien (ca. 98,0%); Exponierung Deutschland: ca. 60%

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Kommentar zum Aktienportfolio von Portfolio Manager Tim Wottawah.

EUR/USD Wechselkurs (5 Jahre) vom 6.2.2019
Quelle: Bloomberg

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ideasTV-Aufzeichung vom 6.2.2019
Quelle: Commerzbank

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… könnte sich dieses Jahr schwächer entwickeln als der Euro. Das erwarten zumindest unsere Devisen-Analysten. Sehen Sie hierzu unsere gestern ausgestrahlte ideasTV-Sendung mit Ulrich Leuchtmann, dem Leiter des FX-Research der Commerzbank, an. Im 5-Jahres-Chart ist davon aber (noch) nichts zu erkennen. Es scheint eher seitwärts zu gehen. Trotz der Senkung der Erwartungen an zusätzlichen Zinserhöhungen seitens der Fed,... bleibt der US-Dollar als Weltleitwährung ein sicherer Hafen für verunsicherte Investoren.

In unserem ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN: ETF750) stammen 25 Prozent der Aktien aus dem S&P 500. Da wir das Währungsrisiko grundsätzlich nicht absichern, führt ein schwächerer US-Dollar gegenüber dem Euro auch zu Verlusten im Anteilspreis. Umgekehrt hat ein steigender US-Dollar einen  steigenden Anteilspreis zur Folge. Ich halte dies aus zwei Gründen für wichtig: Als hauptsächlich in Euro investierter deutscher Anleger bietet die 25-prozentige Beimischung des US-Dollar eine wertvolle Diversifikation des Risikos. Zudem haben die amerikanischen Aktien die europäischen Aktien in Hinblick auf die Performance in den vergangenen Jahrzehnten um Längen geschlagen!

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 98,6%); Exponierung Europa: ca. 68%; USA: ca. 77%; gesamt: ca. 70,2%

ETF751: Aktien (ca. 98,6%); Exponierung Deutschland: ca. 66,3%

Trotz…

06.02.2019
EURO STOXX 50
Quelle: Bloomberg

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EURO STOXX 50
Quelle: Bloomberg

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…all der belastenden Finanzmarktthemen, gibt es auch kräftige Argumente für steigende Kurse. Im Blog weiter unten hatte ich schon auf die Dividendenrendite und das Geldmengenwachstum hingewiesen. Und nun scheint noch die Technik zunehmend zu unterstützen. Im ersten Chart oben sehen Sie wie der EURO STOXX 50 anscheinend mühelos die 100-Tage-Durchschnittslinie (grün) zurückerobert hat. Nach oben gilt es nun noch die 200-Tage-Durchschnittslinie  (rot eingezeichnet) und den Abwärtstrend (weiß eingezeichnet) zu überwinden. Der folgende 5-Jahres-Chart zeigt, wie stark zuletzt die Erholung war: Solange die Technik stimmt,...  behalten wir unsere recht niedrige Absicherungsquote bei.  

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 98,4%); Exponierung Europa: ca. 67,5%; USA: ca. 77%; gesamt: ca. 69,8%

ETF751: Aktien (ca. 98,13%); Exponierung Deutschland: ca. 65,5%  

Jährliches Geldmengen-Wachstum Eurozone
Quelle: Datastream, Commerzbank Research
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Auftragseingänge im Vergleich zum Ifo-Index
Quelle: Datastream, Commerzbank Research
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In den letzten 35 Jahren ist das Geldmengen-Wachstum im Euroraum ein guter Indikator für die deutsche Wirtschaft gewesen. In Zeiten sehr schwachen Geldmengenwachstums ((s. Grafik 1 und Grafik 2 oben: 1992, 2000, 2007)) befand sich die deutsche Wirtschaft entweder in einer Rezession oder einer wirtschaftlichen Stagnation. Im Vergleich zu China befindet sich das Geldmengenwachstum in der Eurozone aber zurzeit nicht in der Nähe der Nulllinie. Im Dezember lag das Geldmengenwachstum bei 6,6%, und dieser Wert liegt nur knapp unter dem 35-jährigen Durchschnitt von 7%. Die Analysten der Commerzbank erwarten für 2019 ein robustes Geldmengenwachstum in der Eurozone, da die kurzfristigen Zinsen sehr und die Arbeitslosigkeit niedrig bleiben sollten. Dies ist einer der wesentlichen erfreulichen fundamentalen Nachrichten: Denn übersetzt bedeutet dies, dass die Konsumausgaben nicht einbrechen werden und sie damit die Konjunktur stützen sollten.

Rein technisch kommt der DAX zurzeit trotzdem nicht richtig weiter. Er hinkt vielen bedeutenden Indizes hinterher. Selbst die im letzten Jahr stark eingebrochenen chinesischen Aktienmärkte konnten sich in diesem Jahr besser entwickeln als der DAX. Auch der EURO STOXXX 50 Index hat seine 100-Tage-Durchschnittslinie wieder von unten erreicht... während der DAX noch ca. 230 Indexpunkte darunter notiert. Zum Wochenanfang haben wir bei Seitwärtspositionen Gewinne realisiert und gleichzeitig die Exponierung wieder geringfügig erhöht (sprich die Absicherung leicht gesenkt).

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 95,8%); Exponierung Europa: ca. 67,5%; USA: ca. 75,10%; gesamt: ca. 69,2%
ETF751: Aktien (ca. 98,13%); Exponierung Deutschland: ca. 68%

Ein Jahr!

01.02.2019
1-Jahresvergleich Indizes; ComStage Alpha Dividende ETFs, US-Zinsen
Quelle: Bloomberg

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5-Jahresvergleich Indizes; ComStage Alpha Dividende ETFs, US-Zinsen
Quelle: Bloomberg

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Im ersten Chart werden drei Indizes und die beiden ComStage Alpha ETFs auf Jahressicht verglichen. Fangen wir ganz unten an: Die schlechteste Performance liefert die weiße Linie… und das ist der DAX: minus 14,11% p.a. Danach folgt direkt in Orange der ETF751 mit minus 9,44% p.a. ( Das ist besser, aber sicherlich noch verbesserungsfähig. Ziel ist es ja, nur 50% der negativen Entwicklung mitzumachen). Danach kommt in Rot der STOXX Europe 600 Index mit minus 5,7% p.a. (deutliche Outperformance zum DAX!). Die grüne Linie liefert die Jahresrendite für den S&P 500 in US-Dollar: minus 2,28%. Und in diesem Vergleich siegt der ETF750 in Gelb mit einem leichten Plus von 0,09%! In dieser Gegenüberstellung sind seitens Bloomberg die Ausschüttungen der Fonds und die Dividenden der Indizes berücksichtigt.

Die US-Stärke zeigt sich auch in der zweiten Grafik, die den 5-jährigen Zeitraum darstellt: DAX (weiß) und STOXX Europe 600. Hier siegt ganz klar der S&P 500 (gelb) in US-Dollar, gefolgt vom STOXX Europe 600 (orange) und dem DAX (weiß). Rot eingezeichnet ist die Rendite der 5-jährigen US-Staatsanleihen (in US-Dollar). Sehr gut zu erkennen ist der Zinsanstieg im letzten Jahr. Ende 2018 sieht man aber auch,… wie die US-Renditen bis heute wieder zurückgegangen sind. Dahinter stecken gesunkene Inflationserwartungen und erste leichte Konjunktursorgen.

Ähnlich sieht es in Asien aus… und hier eben auch in China. Als ich mich diese Woche mit chinesischen Fondsgesellschaften in Hong Kong traf,... lag allerdings schon wieder viel Optimismus in der Luft. Vielleicht liegt dies aber auch am chinesischen Neujahresfest. In den nächsten Wochen wird dort ausgiebig das „Jahr des Schweins“ gefeiert und fast alle Chinesen sind im Urlaub. In dieser Zeit steht das Reich der Mitte still!

Stillstand gab es diese Woche bei unseren ETFs nicht! Wir haben aus rein technischen Gründen die Exponierung leicht gesenkt und damit die Absicherungsquote wieder leicht erhöht. Der Aktienmarkt hat sich gut erholt und es fehlt zurzeit ganz offensichtlich an weiterer Aufwärtsdynamik. Daher erhöhen wir behutsam wieder die Absicherungsquote.

Schönes Wochenende!

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 95,5%); Exponierung Europa: ca. 64,2%; USA: ca. 75,10%; gesamt: ca. 66,8%

ETF751: Aktien (ca. 97,85%); Exponierung Deutschland: ca. 62,5%

Wertentwicklung S&P 500: 31.01.2019 14:00 Uhr; Quelle: Bloomberg

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Wertentwicklung EUR/USD: 31.01.2019 14:00 Uhr; Quelle: Bloomberg

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Jay Powell, seines Zeichens Chef der US-Notenbank (Fed), entschied gestern Abend, den US-Leitzins auf dem aktuellen Niveau zu belassen. Dies war von den Marktteilnehmern so auch erwartet worden. Es bleibt allerdings zu hoffen, dass diese Entscheidung unabhängig von der im Dezember 2018 geäußerten Kritik des US- Präsidenten an der Zinspolitik der Fed erfolgte. Die Aussicht auf neue Quantitative Easing-Maßnahmen stand jedoch nicht zwingend auf der Agenda. So will die Fed das Volumen, welches sie bislang über den Verkauf von Staats- und Hypothekenanleihen dem Markt entnommen hat, deutlich verkleinern. Gemäß Lehrbuch sollte dies die Zinsen drücken und die Wirtschaft unterstützen.

Die initiale Reaktion auf diese Entscheidung war zumindest schon mal „lehrbuchmäßig“. Wie der erste Chart oben zeigt, sprang der S&P 500 gestern Abend nach oben. Die europäischen Aktienmärkte eröffneten heute Morgen sehr freundlich, konnten das Niveau aber bis dato nicht halten. Der zweite Chart zeigt den EUR/USD. Im Anschluss an die Fed-Entscheidung wertete der US-Dollar auf breiter Front ab. Von dieser Entwicklung profitierte auch der Goldpreis.

Die Aussicht auf sinkende US-Zinsen sollte der US-Aktienselektion des ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750) ebenfalls in die Karten spielen. In die Aktienauswahl der beiden ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) fließt neben den Kriterien historische Performance, Liquidität, Bewertung, Risiko eben auch die Dividendenrendite mit ein. Unsere quantitativ selektierten US-Aktien bieten aktuell eine fast doppelt so hohe „laufende Verzinsung“ wie die kurzlaufenden US-Zinspapiere. Zweifelsohne muss ich an dieser Stelle das Aktienkursrisiko der Dividendenpapiere erwähnen. Jedoch wird in beiden ETFs das Aktienkursrisiko aktiv gemanagt –  eine Besonderheit, die unsere Investoren das Auf und Ab der Börsen entspannter beobachten lässt.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah         

Dividendenzahlungen DAX; Dividendenrendite DAX
Quelle: Commerzbank Research
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Auch für 2019 werden rekordhohe Dividenden im DAX erwartet! In der diesjährigen Dividendensaison sollen 38,3 Mrd. Euro ausgeschüttet werden (siehe Grafik). Das wäre der höchste Stand in der Geschichte des deutschen Leitindex. In Prozent ausgedrückt, entspricht dies 3,6 Prozent – und genau dort liegt auch der 10-jährige Durchschnitt (s. Grafik). Sollte der DAX wieder unter Druck kommen, stabilisieren die hohen Erwartungen den Index,... denn auf dem Weg nach unten steigt die Dividendenrendite immer mehr an.

Die sichere Zinsanlage bietet dagegen fast gar keine Rendite... und das bei einer immer noch spürbaren Inflation. Um der schleichenden Geldentwertung zu entgegnen, braucht der diversifizierende Anleger also auf jeden Fall dividendenstarke Aktien… und genau darin sind unsere ComStage Alpha Dividende-ETFs investiert (die Übersicht finden Sie an dieser Stelle)! Zusätzlich bietet die aktive Absicherungsstrategie die Chance, Kursverluste zu kompensieren und zusätzliche Renditen zu erzielen! Nachdem wir die Derivatestruktur der beiden ETFs in der letzten Woche verstärkt auf Seitwärtsrenditen umgebaut hatten, profitieren wir diese Woche davon!  

Wir bleiben angesichts des ruhigen Marktverlaufs bei einer hohen Exponierung (niedrige Absicherungsquote) und sind ansonsten fast vollständig in Aktien investiert.  

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 95,6%); Exponierung Europa: ca. 67,7%; USA: ca. 71,5%, gesamt: ca. 68,6%

ETF751: Aktien (ca. 98,3%); Exponierung Deutschland: ca. 72,3%

Ifo-Index, deutsche Industrieproduktion: 25.1.2019 18:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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ETF750 vs. DAX und STOXX 600: 21.1.2019 18:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Wenn die Märkte zum Wochenende weiter steigen, könnte das vorwiegend an der Hoffnung liegen, dass viele Probleme vielleicht bald wieder verschwinden… sei es die schwächelnde chinesische Wirtschaftskraft oder der „government shut down“ in den USA...

Die jüngsten deutschen IFO-Zahlen waren aber sicherlich nicht der Grund für den DAX-Anstieg, denn der Index sank von zuletzt 101,0 auf 99,1 (durchschnittlich erwartet waren 100,70)! Die erste Grafik oben zeigt den IFO-Index und die deutsche Industrieproduktion im 5-Jahres-Vergleich. Trotz dieser negativen Entwicklung wird der Absturz eher auf Sonderfaktoren (Autoindustrie, Wetter) zurückgeführt. Die Volkswirte der Commerzbank sehen zurzeit keine drohende Rezession.

Aus Sicht des Fondsmanagements freuen wir uns über die steigenden Kurse, da wir aktuell eine niedrige Absicherungsquote von weniger als 30% (Exponierung über 70%) und daher niedrige Absicherungskosten haben! Die Exponierung hatten wir dabei schon auf Niveaus weit unter 11.000 Indexpunkten im DAX hochgefahren. Unterwegs dorthin waren wir wesentlich mehr abgesichert und das macht sich jetzt auch in den Vergleichs-Charts immer mehr bemerkbar (s. Grafik 2). Auf dieser Grafik sieht man, dass auf 1-Jahres-Sicht ein Investment in den ETF750 (-0,62% inkl. Ausschüttungen) fast keinen Verlust erlitten hätte – im Gegensatz zum DAX (-15,16%) und STOXX 600 Index (-7,58% inkl. Dividenden) in diesem Zeitraum (s. auch Langzeit-Chart DAX und STOXX 600 im Blog vom 21.01.2019). Die aktive Absicherungsstrategie hat also durchaus Erfolg gehabt und im Vergleich eine sichtbare Outperformance generiert!

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 95,5%); Exponierung Europa: ca. 69,3%; USA: ca. 73,20%; gesamt: ca. 70,3%
ETF751: Aktien (ca. 98,1%); Exponierung Deutschland: ca. 73%

 

Schönes Wochenende! 

Quelle: Factset, Commerzbank, Bloomberg
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Quelle: Factset, Commerzbank, Bloomberg
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Die eigentliche Überraschung Ende letzten Jahres war die Eintrübung der Wirtschaftsaussichten in den USA. Die erste Grafik oben zeigt, wie sehr die Gewinnschätzungen für den S&P 500 für das erste Halbjahr 2019 gestutzt wurden – um 4,5%. Es sind vorwiegend die Unternehmen aus dem Energiesektor deren Gewinnaussichten gekürzt wurden. Ein Hauptbelastungsfaktor für diesen Sektor ist der stark gefallene Ölpreis Ende 2018. Zusätzlich zu den sinkenden Gewinnschätzungen belastet natürlich auch der „Government Shutdown“ die Stimmung im Land.

Und die niedrigeren Energiepreise wirken sich dann positiv auf die Inflation in den USA aus, wie die zweite Grafik aus unserer ideasTV-Sendung von gestern Abend zeigt. Dies wiederum senkt den Druck, die Zinsen weiter in den USA zu erhöhen,... was wiederum den Aktienmarkt stützt. Wir müssen also die Wall Street weiter beobachten. Bislang konnte sie sich nach dem Absturz zum Jahresende recht gut erholen.

Den ComStage Alpha Dividende Plus  (ETF750) ComStage Alpha Dividende Dividende Plus (ETF751)  trimmen wir weiter auf Seitwärtsrenditen mit einer relativ hohen Exponierung von knapp über 70 Prozent. In der noch laufenden technischen Erholung der Aktienmärkte möchten wir die Kosten der Absicherung minimieren, ohne sie vollkommen aufzugeben.

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 95,5%); Exponierung Europa: ca. 69,4%; USA: ca. 72,50%; gesamt: ca. 70,3% ETF751: Aktien (ca. 98,1%); Exponierung Deutschland: ca. 75,2%  

Quelle: Commerzbank
Quelle: Commerzbank, Bloomberg
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Gestern erhielt ich per E-Mail eine sehr gute Frage zur besten „Einstiegsstrategie (über einen längeren Zeitraum)“ für den ETF750.

Meine Antwort: „Ich würde eine zeitliche Streckung der Zeitpunkte vornehmen, die Ihrer persönlichen Markteinschätzung am nächsten kommt. Ein monatlicher oder quartalsweiser Einstieg über einen längeren Zeitraum minimiert das Risiko, zu hoch in den Aktienmarkt einzusteigen. Zusätzlich macht es Sinn „Abstauber“-Limits an den Börse zu setzen, um die sehr starken Schwankungen  – die wir zurzeit haben – zu nutzen. Diese können Sie ohne zeitliche Begrenzung zum Beispiel an die Börse Stuttgart legen. Diese Limits können Sie alle X Prozent nach unten staffeln (in Abhängigkeit Ihres Ziel-Anlagebetrags). Sollte kurzfristig ein solches Limit getroffen werden, könnten Sie den nächsten Monats- oder Quartalstermin einfach streichen. So ist gewährleistet,... dass Sie von sehr schwachen Tagen,... wie wir sie zum Jahreswechsel zuletzt hatten,… (zusätzlich) profitieren. Ansonsten versuchen wir natürlich durch die Absicherungsstrategie die negativen Auswirkungen von fallenden Aktienmärkten im ETF750 zu minimieren! Ziel ist es, ca. 50% der Verluste in Abwärtstrends zu vermeiden und an mehr als 70% der Aufwärtstrends teilzunehmen. Eine Garantie für den Erfolg dieser Strategie gibt es nicht – und umgekehrt können wir auch ein noch besseres Ergebnis erzielen.“

Gestern bauten wir die DAX-Absicherungskomponenten im ETF750 so um, dass wir von Seitwärtsrenditen profitieren können. In der Summe haben wir sehr kurzfristig verfallende Optionen (Laufzeit 1-2 Wochen) verkauft und das Risiko mit sehr langfristig laufenden Optionen (September 2019) abgesichert. Dadurch wurde die Exponierung im ETF750 auf 71,6% gesenkt. Am Börsentag Dresden habe ich auch ein Radio-Interview zur Marktlage (erstes Bild) und zu den aktuell bestehenden Einstiegschancen gegeben.

In der ideasTV-Sendung geht es heute Abend um 18:54 auf n-tv vorwiegend um die Verschlechterung der fundamentalen Daten und die damit zusammenhängende Senkung der Inflations- und Zinserwartungen. Im zweiten Bild sehen Sie, wie sich die Einkaufmanagerindizes in China, Deutschland und in den USA zuletzt verschlechtert haben. Bei näherem Hinschauen erkennt man deutlich, dass die Stimmung in Deutschland und China schon seit längerem fällt. Neu und völlig überraschend ist der Einbruch in den USA zum Jahreswechsel!  

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 95,5%); Exponierung Europa: ca. 71,4%; USA: ca. 72,30%; gesamt: ca. 71,6%

ETF751: Aktien (ca. 97,8%); Exponierung Deutschland: ca. 75,6%

Nachgefragt!

21.01.2019
Analyse-Chart ETF750 vs. DAX und STOXX 600: 21.1.2019 18:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX und STOXX 600: 21.1.2019 18:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Heute kam eine sehr gute Nachfrage zum ETF750 über unser Servicecenter rein, die ich gerne mit Ihnen teilen würde:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
aus meiner Sicht werden Absicherungen oft zu spät durchgeführt und die Schließung der Absicherung erfolgt zu spät. Wie wollen Sie das Problem lösen?“

Hierzu habe ich folgendes geantwortet:
„Der ETF750 verfolgt eine langfristig orientierte Absicherungsstrategie. Diese wird behutsam angewendet. Es ist nicht Teil der Strategie, durch kurzfristiges schnelles Auf- und Abbauen von Marktpositionen (egal, ob aus Absicherungsgründen oder nicht) eine Outperformance zu erzielen. Insofern haben wir auch kein Problem. Im Gegenteil: Die Absicherung funktionierte in den letzten zwölf Monaten wunderbar, wie der obige Vergleich der Wertentwicklung im Analyse-Chart zeigt (orange: DAX, gelb: STOXX 600 und weiß: ComStage Alpha Dividende Plus ETF).
Aber Sie haben Recht... ein schnelles Öffnen und Schließen von Absicherungspositionen findet in den beiden ComStage Alpha Fonds nicht statt... und daher sind sie vermutlich auch nicht die richtigen Produkte für Ihre Anlagestrategie.“

(Zur richtigen Einordnung der momentanen Börsenschwäche sehen Sie oben im Langzeit-Chart die 5-jährigen Wertentwicklungen von DAX und STOXX 600 im Vergleich.)

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 95,5%); Exponierung Europa: ca. 75,2%; USA: ca. 74,10%; gesamt: ca. 75%

ETF751: Aktien (ca. 98%); Exponierung Deutschland: ca. 76,2%

Kurzzeit-Chart S&P 500: 18.1.2019 18:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart S&P 500: 18.1.2019 18:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Als der DAX heute Morgen auf über 11.000 Indexpunkte gestiegen ist, haben wir zuerst die Exponierung im ETF751 auf über 70% erhöht. Damit ist in beiden ETFs die Absicherungsquote in - wieder steigenden - Märkten unter 30% gewesen... was sich im Laufe des Tages auch als – weiterhin - richtig herausgestellt hat! Der Auslöser für den kräftigen Anstieg der Aktienmärkte war die Ankündigung Chinas, das Handelsbilanz-Defizit zu den USA durch planmäßig zu erhöhende Importe aus den USA abzubauen.

Im kurzfristigen Analyse-Chart des S&P 500 oben sehen Sie, dass der S&P 500 heute zum ersten Mal wieder über unsere Absicherungszone gestiegen ist. Im hinteren 5-jährigen Langzeit-Chart erkennt man aber auch, dass der langjährige Abwärtstrend trotz der jüngsten Kurserholung beendet ist.

Ich freue mich auf meinen Vortrag auf dem Börsentag Dresden morgen. Die Folien geben einen guten Überblick über die recht komplexe Marktlage zum Jahresanfang. Interesse? Die Präsentation können Sie hier einsehen.

Aktuelle Kerndaten:
ETF750: Aktien (ca. 95,3%); Exponierung Europa: ca. 76,2%; USA: ca. 73,60%; gesamt: ca. 75,50%

ETF751: Aktien (ca. 95,2%); Exponierung Deutschland: ca. 72%

Schönes Wochenende!

Vergleich Indizes (wie unten beschrieben)
Quelle: Bloomberg
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Vergleich Indizes (wie unten beschrieben)
Quelle: Bloomberg
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Ich denke, dass es noch nicht zu spät ist, Ihnen ein glückliches, gesundes 2019 zu wünschen!

Zum Jahreswechsel gab es eine sehr hohe Volatilität an den Märkten. Im DAX-Chart sehen Sie den Einschlag Ende letzten Jahres, der den DAX unter 10.300 Punkte drückte. Seitdem haben sich die Märkte gut erholt und auch der eingezeichnete kurzfristige Abwärtstrend konnte nach oben verlassen werden.

In beiden Fonds hatten wir kaum Transaktionen zwischen den Jahren. Die Fonds waren darauf eingerichtet,... dass im Grundsatz – trotz der immensen Volatilität – die technische Support-Zone unter 10.800 Punkte (s. letzten Blog) am Ende halten würde. Daher war die Absicherung relativ gering und die Exponierung beim ETF750 über 70%,... beim ETF751 bei ca. 65%. Die Prämie der verkauften S&P 500-Optionen (s. letzten Blog) konnten wir übrigens fast vollständig realisieren.

Der Hauptbelastungsfaktor ist zurzeit neben der China-Schwäche und dem Brexit-Chaos natürlich der US-„Shutdown“.

Inzwischen sind diese Dinge aber alle schon in den Kursen gut eingearbeitet und jede Entlastung kann zu einem weiteren Anstieg führen… die technische Erholung der Verluste im Dezember ist noch nicht abgeschlossen. Wir bleiben also weiter latent positiv ohne die Kernabsicherungszonen aufzugeben. In der zweiten Grafik erkennen Sie exemplarisch die Kernabsicherungszone im DAX. Ähnliche Zonen haben wir im EURO STOXX 50 und im S&P 500.

Aktuelle Kerndaten: ETF750: Aktien (ca. 95,1%); Exponierung Europa: ca. 73,1%; USA: ca. 70%; gesamt: ca. 72,3% ETF751: Aktien (ca. 94,78%); Exponierung Deutschland: ca. 64,9%

DAX: 21.12.2018 19:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
S&P 500: 21.12.2018 19:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

In den letzten Tagen hatten wir noch einmal richtig viel zu tun in unseren Alpha Dividenden Plus ETFs, den unsere Absicherungspositionen mussten an das niedrigere Marktniveau angepasst werden…

Die neuen Teilabsicherungsstrecken sind:

DAX: 11.000 bis 8.800 Indexpunkte
EURO STOXX 50: 3.000 bis 2.600 Indexpunkte
S&P 500: 2.650 bis 2.350 Indexpunkte (unverändert)

Auslöser hierfür war die starke technische Verschlechterung des amerikanischen Aktienmarkts zum Jahresende. Von dort geht auch die größte Gefahr zum Jahreswechsel aus! Gleichzeitig haben wir Gewinne realisiert und die Laufzeiten der Absicherungsoptionen verlängert, sodass wir zum Jahreswechsel in beiden Fonds eine höhere Exponierung haben:
ETF750: Aktien (ca. 94%); Exponierung Europa: ca. 72,1%; USA: ca. 66,6%; gesamt: ca. 70,8%
ETF751: Aktien (ca. 93,9%); Exponierung Deutschland: ca. 64,2%

Obwohl die Korrektur an den Aktienmärkten noch nicht beendet ist, kann es natürlich zum Jahresanfang eine technische Gegenreaktion geben. Mehr erwarten wir zurzeit aber nicht! Im DAX-Chart oben ist unsere neue Teil-Absicherungsstrecke markiert, gleichfalls auch den beschleunigten Abwärtskanal der letzten Wochen... Man erkennt aber auch, dass wir jetzt im DAX in eine Zone eintauchen, in der wir uns vor 2 Jahren sehr lange aufgehalten haben... Meistens sind das spätere Unterstützungszonen... und es ist auch wahrscheinlich, dass sich die Geschwindigkeit der Abwärtsbewegung abschwächt. Es könnte also sein, dass wir im ersten Quartal wieder gute Möglichkeiten haben, durch Seitwärtsrenditen aus Absicherungspositionen Zusatzrenditen zu erzielen!

Im zweiten Chart sieht man, wie sehr sich der S&P 500 zuletzt technisch verschlechtert. Der Index ist schon weit in unsere Teil-Absicherungszone eingetaucht. Die Absicherung wirkt hier auch sehr gut! Wir haben (seit langem) März Put-Optionen mit Basis 2.650 an Bord und damit über 80% unseres Marktwerts an amerikanischen Aktienmärkten abgesichert. Das Gute an dieser Position ist… dass die Begrenzung der Absicherungsstrecke durch den Verkauf von Put-Optionen mit Basis 2.350 Indexpunkten bereits am 18. Januar 2019 verfällt. Dadurch haben wir vermutlich Mitte Januar die Freiheit, die Absicherungsstrecke neu auszurichten und aufgelaufene Gewinne zu realisieren!

Bleibt mir, Ihnen nach diesem turbulenten und unerfreulichen Börsenjahr jetzt eine erholsame schöne Weihnachtszeit zu wünschen!

P.S.: Mein erster Blog-Eintrag im neuen Jahr wird vermutlich erst am 16. Januar erscheinen. Der Blog macht also eine Urlaubspause. Das Fondsmanagement jedoch nicht: Die beiden ETFs werden jeden Tag bestens betreut sein!

Performance DAX: 20.12.2018 16:15 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Performance EURO STOXX: 20.12.2018 16:15 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Das Börsenjahr 2018 ist fast vorüber und der Verlauf der Aktienmärkte war alles andere als von den meisten Marktteilnehmern erwartet. Am 31. Dezember 2017 schloss der Deutsche Aktienindex bei rund 12.918 Punkten. Der Mittelwert aller Indexprognosen für Ende 2018 lag am 23.12.2017 bei 13.938 Punkten. Der Höchstwert zum Ende des Jahres 2018 wurde mit einem DAX-Stand von rund 14.500 Punkten angegeben und im Laufe des Jahres habe ich an der einen oder anderen Ecke auch mal „DAX 15.500“ gelesen. Davon sind wir aktuell bei einem DAX-Stand von 10.597 Punkten durchaus weit entfernt. Die beiden Charts oben zeigen die historischen 5-Jahreszeiträume für den DAX und EURO STOXX.

Aktuell studiere ich die Prognosen und Jahresausblicke 2019. Nach unseren Prognosen liegt der DAX Ende 2019 bei 12.500 Punkten, der Mittelwert aller Indexprognosen bei einer Spanne der Prognosen von 11.500 bis 13.300 Punkten beträgt 12.614 Punkte. Im Gros erwarten die meisten Marktteilnehmer ein geringeres, aber positives Wachstum, das böse „R“ Wort, nämlich eine mögliche Rezession, steht nicht wirklich im Fokus.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch! Wenn ich eine DAX-Jahresendprognose abgeben müsste, so wäre sie mit größter Wahrscheinlichkeit auch daneben. Ich möchte Sie aber viel mehr in die Richtung sensibilisieren, wie entscheidend Investmentprozesse sind, die nicht auf Kursprognosen basieren.

In die Aktienselektionen der beiden ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) fließen ausschließlich Daten. Die Auswahl stützt sich auf Kriterien, wie historische Performance, Liquidität, Bewertung, Risiko und Dividendenrendite. Zweifelsohne lag die Aktienselektion temporär teilweise deutlich unterhalb der Vergleichsindizes, hat sich aber im Laufe des Jahres gefangen und speziell im 4. Quartal 2018 sehr gut entwickelt. Im ETF750 konnte aktuell das europäische und amerikanische Teilportfolio den EURO STOXX bzw. S&P 500 schlagen. Beim ETF751 bin ich mir sicher, dass die jüngsten Optimierungen im Ansatz mittelfristig Früchte tragen werden.

Die zweite sehr wichtige Komponente der beiden ComStage Alpha ETFs (WKNs: ETF750, ETF751) ist, dass der Grad der Exponierung bzw. der Risiko reduzierenden Positionen aktiv gesteuert wird. Die Entscheidung über die Höhe der Aktienexponierung wird direkt innerhalb der Produkte gemanagt… eigentlich so, wie es bei einer klassischen Vermögensverwaltung im Privatkundengeschäft sein sollte. Hierbei sind bei beiden ComStage Alpha ETFs enorm positive Performancebeiträge entstanden, welche leicht nachvollziehbar sind, wenn man das hier im Blog kommunizierte Delta im Zeitablauf verfolgt. Das Risiko wurde sehr frühzeitig reduziert, unabhängig von einer DAX Prognose.

Egal, welche Überraschungen und Themen das Börsenjahr 2019 für uns parat hält, für die kommenden Festtage wünsche ich Ihnen und Ihren Familien „Frohe Weihnachten“ und einen gesunden Start ins neue Jahr.

Kommentar zum Aktienportfolio von Portfoliomanager Tim Wottawah.

China...

19.12.2018
ideasTV Aufzeichnung: 19.12.2018 9:30 Uhr
Quelle: Commerzbank
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Performance-Vergleich ideasTV Sicherheit-Zertifikat: 19.12.2018 17:15 Uhr
Quelle: Commerzbank
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... bleibt das dominierende Thema für die exportabhängigen europäischen Aktiengesellschaften. Daher haben wir das Thema in der heutigen ideasTV Sendung (hier ansehen) noch ausführlicher diskutiert. Oben sehen Sie die Aufnahme der Sendung heute Morgen mit Andreas Hürkamp. Er ist immer noch sehr positiv für das kommende Jahr.

Einen Jahresausblick (aus der Brille des Fondsmanagers) können Sie morgen Abend in unserem Webinar ab 18 Uhr erfahren (hier registrieren und teilnehmen). Eines vorweg: Zweckoptimismus ist keine kluge Strategie, wenn Neunjahres-Bull-Trends beendet sind.

Zum Markt: Unsere Erwartung einer Stabilisierung im Bereich von 10.800 Punkten ist voll aufgegangen. Dementsprechend konzentrieren wir uns auf die Realisierung von Gewinnen aus den Derivate-Positionen. Die kurzfristigsten Positionen verfallen diese und nächste Woche. Dadurch steigt vorübergehend auch die Exponierung in den Fonds. Wir möchten bei einem plötzlichen Rebound des Marktes (der jederzeit zwischen den Jahren stattfinden kann) nicht wieder alle Gewinne aus den Absicherungspositionen abgeben. Immerhin haben wir z.B. im ETF751 seit Auflage vor einem Jahr eine Extrarendite von ca. 6% erwirtschaftet. Leider hat das Aktienportfolio sich teilweise schlechter als der DAX entwickelt... weshalb der Vergleich mit dem DAX (direkt) nicht ganz so gut aussieht, wie z.B. beim ETF750. Vergessen Sie aber bitte nicht, wie viel wir in beiden Fonds in diesem Jahr ausgeschüttet haben (ETF750: €3,50 und ETF751: €3,00). Diese Ausschüttung müssen Sie gedanklich immer dazurechnen, wenn Sie einen Vergleich z.B. mit dem DAX anstellen möchten (der die Dividenden ja im Index zuschlägt). Zudem ist unsere Benchmark in beiden Fonds eher ein Index von dividendenstarken Titeln… beim ETF751: aus allen liquiden deutschen Aktien und im ETF750: aus allen Aktien des STOXX 600 und S&P 500 Index. Eine konkrete vergleichbare Benchmark gibt es bei beiden Fonds also leider nicht.

Gestern wurde ich gefragt, ob die Fonds nur in „bearischen“ Märkten attraktiv sind? Meine Antwort ist ganz klar: Nein! Schaut man sich die 10 Jahre alte Peformance des ideas-TV Zertifikat Sicherheit (siehe Tabelle) an, so sieht man, das unsere Strategie in der Vergangenheit in bearischen Marktphasen die höchste Outperformance brachte. Das Jahr 2014 zeigt in der Tabelle, dass man auch in einem positiven Jahr den Markt schlagen kann... mit einem Zertifikat, das nur zu maximal 90% exponiert sein darf... Ganz klar ist das Ziel, mit der Zusatzrendite aus Derivate-Positionen langfristig die Direktanlage zu schlagen (ohne jemals eine gehebelte Position zu haben). Beide Zertifikate haben das in ihren 10 Jahren Laufzeit erreicht. Sie werden in diesen Tagen fällig und zurückgezahlt.

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 95%); Exponierung Europa: ca. 60,2%; USA: ca. 61,50%; gesamt: ca. 60,5%
ETF751: Aktien (ca. 94,18%); Exponierung Deutschland: ca. 69,2%

China?

12.12.2018
Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Quelle: Commerzbank

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

In 2018 schwächten sich die Autoverkäufe in China stark ab. Die Grafik zeigt die monatliche Entwicklung der Autoverkäufe. Im Zeitraum September 2018 bis November 2018 lag der Durchschnitt der monatlichen Autoverkäufe (2,1 Millionen Autos) 13% unter dem Niveau des Vorjahrs (2,43 Millionen Autos). Zusätzlich fiel das chinesische Geldmengenwachstum im November auf 1,5%. Der 20-jährige Durchschnitt des Geldmengenwachstums in China liegt bei 15%. Wenn weniger Geld im Umlauf ist,... wird weniger konsumiert…. und das kann den Aktienmarkt mittelfristig belasten.

Das gilt aber zumindest nicht für den Rohstoffmarkt. Eugen Weinberg (Commerzbank Rohstoffanalyst) berichtet in unserer ideasTV Sendung heute Abend von starken chinesischen Öl-Einkäufen. Er geht von einem starken Rohstoffjahr 2019 aus. Käme es tatsächlich so, wäre das dann aber auch ein positives Signal für die Wirtschaftskraft Chinas!

Wir haben heute im ETF751 die Fresenius Medical Care AG gegen die Scout 24 AG ausgetauscht. Die Aktie hat sich im Portfolio in letzter Zeit enttäuschend entwickelt. Der Austausch erfolgte auf der Grundlage unserer passiven Selektionskriterien.

Ansonsten hatten wir heute keine Transaktionen in den Fonds. Die technische Erholung hält an.

Da der DAX zurzeit eine sehr hohe Volatilität aufweist,... lohnt es sich immer wieder an Indexpunkten klarzumachen, wie außergewöhnlich die letzten Tage waren:

Am 3. Dezember notierte der DAX bei 11.550 Indexpunkten.
Am 10. Dezember notierte der DAX bei 10.580 Indexpunkten.

In nur sieben Handelstagen entstand ein Verlust von nahezu 1.000 Indexpunkten. Die Erholung heute von ca. 400 Indexpunkten – ausgehend vom Tiefstand –  sollte einen also nicht blenden. Der Markt zeigt keinerlei Bodenbildung... viele kritische Themen sind ungelöst und alle (technischen) Abwärtstrends sind intakt. Wir bleiben defensiv.

Analyse-Chart ETF750 vs. STOXX 600 & DAX 11.12.2018 14:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart STOXX 600 & DAX 11.12.2018 14:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... der Analyse-Chart oben zeigt die Performance des Comstage Alpha Dividende Plus ETFs (WKN: ETF750) im 1-Jahres-Vergleich gegenüber den Wertentwicklungen von STOXX 600 und DAX:

In diesem Zeitraum erzielte der ComStage Alpha Dividende Plus (ETF750) ein Minus von 3,91% (weiße Linie), der STOXX 600 Index, der die europäischen Blue Chips abbildet, ein Minus von 8,17% (gelbe Linie) und letztlich der DAX, der die deutschen Blue Chips darstellt, ein Minus von sogar 17,48% (orangefarbene Linie).

In der dargestellten Performance des ETF750 ist zudem die gestrige Ausschüttung von €1,50 berücksichtigt... Seine relative Stärke über die letzten Monate wird im Chart sehr offensichtlich. Die aktive Absicherungsstrategie und ein defensives Portfolio konnten die Kursverluste deutlich mindern.

Der Langzeit-Chart dahinter zeigt einen 5-Jahres-Vergleich des DAX und STOXX 600 Index:
Weiße Linie (STOXX 600): +5,37% p.a. 
Orangefarbene Linie (DAX Index): + 3,58% p.a.

Auch der längerfristige Vergleich zeigt die relative Stärke der europäischen Aktien! Er zeigt aber auch, wie wichtig eine taktische Anlagepolitik ist… denn nach 5 Jahren ein Plus von 3,58% p.a. … das ist schon eher mager!

Wie erwartet erholt sich der Markt heute von den massiven Kursverlusten der Vortage. Wir haben heute keine Transaktionen ausgeführt. Beide Fonds sind gut aufgestellt und profitieren von der Beruhigung der Märkte. Im ETF751 schauen wir uns nur eine Aktie näher an, da sie in kurzer Zeit eine hohe relative Schwäche aufgebaut hat. Wir haben schon einen möglichen Austauschkandidaten ... warten aber erst einmal die weitere Entwicklung ab.

Aktuelle Kerndaten:
ETF750: Aktien (ca. 95,3%); Exponierung Europa: ca. 58,7%; USA: ca. 55,30%; gesamt: ca. 57,6%
ETF751: Aktien (ca. 94,30%); Exponierung Deutschland: ca. 59,4%

Index-Vergleich; Quelle: Bloomberg

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Index-Vergleich; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Die deutschen Aktien entwickeln sich im Vergleich zum Rest der Welt immer schwächer. Schauen Sie sich einfach den im ersten Chart vorliegenden Vergleich seit Jahresbeginn an.

Weiß: MSCI Emerging Markets Index (Schwellenländer-Aktien): minus 8,41%
Gelb: Stoxx 600 Net Return (Europäische Blue Chips): minus 8,78%
Rot: SDAX Net Return (Deutsche Nebenwerte): minus 16,16%
Orange: DAX Net Return: minus 17,05%

Bei den Net Return-Indizes werden Dividenden und Bonuszahlungen an die Aktionäre, im Gegensatz zu Performance-Indizes, nicht vollständig, sondern als Nettodividende, d.h. die Dividende abzüglich der Kapitalertragssteuer und des Solidaritätszuschlags, in den Index reinvestiert. Da dies auch für Fonds gilt, macht es mehr Sinn, Vergleiche mit diesen Indizes anzustellen!

Es lohnt sich auch ein längerer Vergleich seit dem 30. November 2016:

Weiß: MSCI Emerging Markets Index (Schwellenländer-Aktien): plus 11,60%
Gelb: Stoxx 600 Net Return (Europäische Blue Chips): plus 6,68%
Rot: SDAX Net Return (Deutsche Nebenwerte): plus 9,97%
Orange: DAX Net Return: plus 0,09%

Die Analyse zeigt, wie stark es gerade den DAX getroffen hat! Zuletzt konnten sich selbst die Aktien in den Schwellenländern leicht erholen (dank der sinkenden US-Zinsen). Leider ist auch der heutige Rückgang auf 10.700 Punkte eher ein Zeichen der Schwäche. Gewinnwarnungen – wie heute von BASF – bestätigen dabei den schon lange vorher gestarteten Abwärtstrend. Es besteht jedoch Hoffnung auf eine kurzfristige technische Stabilisierung.

Wir bleiben defensiv und nutzen die hohen impliziten Volatilitäten zur Generierung von Seitwärtsrenditen. Im ETF750 nutzen wir zusätzlich die relative Schwäche des DAX gegenüber den europäischen Aktien,... indem wir dort größere Absicherungspositionen an Bord haben. Wir rechnen trotz des hohen Abwärtstempos eher mit einer Stabilisierung des Index zwischen 10.500 und 10.800 Indexpunkten in den nächsten Tagen.

ACHTUNG: Berücksichtigen Sie heute bitte wegen der erfolgten Ausschüttung den Abschlag von €1,50 im ETF750 (s. Blog vom Freitag!).

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 95,7%); Exponierung Europa: ca. 67,8%; USA: ca. 59,80%; gesamt: ca. 66,1
ETF751: Aktien (ca. 94,30%); Exponierung Deutschland: ca. 62,4%

 

 

Performance DAX Index: 7.12.2018 14:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Performance ideasTV Chance Zertifikat: 7.12.2018 14:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Der ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN ETF750) schüttet zweimal im Jahr aus: vor den Sommerferien und vor Weihnachten. Am Montag ist es so weit: Pro Fondsanteil werden 1,50 € ausgeschüttet und voraussichtlich bis Mittwoch, dem 12. Dezember, Ihrem Konto gutgeschrieben. Entsprechend reduziert sich auch der Fondspreis automatisch!

Erinnern Sie sich? Im Jahr 2016 brauchte der DAX Monate, um die Marke von 10.800 nach oben zu durchbrechen! Am 7. Dezember (vor genau 2 Jahren!) gelang es dann: Der Index eröffnete bei 10.885 Indexpunkten und schloss knapp unter 11.000 Indexpunkten. Dabei hinterließ er technisch ein „gap“... einen Bereich im Chart zwischen 10.800 und 10.870, in dem nicht gehandelt wurde… Fast auf dem gleichen Tag 2 Jahre später, in 2018, hat der Index nun dieses „gap“ geschlossen. Zwischendurch war der DAX übrigens sogar mal bei über 13.500 Indexpunkten (Januar 2018).

Der DAX-Chart oben zeigt die Marke von 10.800 Indexpunkten (weiße Gerade)... den mittelfristigen Abwärtstrend (rot) und unsere Absicherungszone (grün). Übergeordnet ist nicht erkennbar, dass hier die Korrektur endet. Kurzfristig sollten die 10.800 Indexpunkte jedoch eine gute Unterstützungszone sein, die auch ein paar Wochen halten könnte. In der aktuellen ideasTV-Sendung mit Achim Matzke auf n-tv (hier online ansehen) und im heute aufgenommenen ideasTV Radio Interview (hier reinhören) gehen wir noch detaillierter auf die technischen Verfassung des Markts ein. Die Gewinnwarnung von Fresenius SE und die schwächere Industrieproduktion im Oktober als erwartet (-0,5%; erwartet: +0,3%) sind Nachrichten, die eigentlich für ein stärker erwartetes viertes Quartal in Deutschland sprechen. Natürlich gibt es auch positive Meldungen: Beispielsweise die relative Stärke der Wall Street gestern Abend!

Wir bleiben defensiv in beiden ETFs, nutzen aber die Volatilität, um Seitwärtsrenditen zu erzeugen. Dadurch haben wir zurzeit auch täglich oft mehrere Transaktionen in den Fonds. Im ETF751 haben wir übrigens seit seiner Auflage bis heute ca. 5,3% (bezogen auf das heutige Fondsvolumen) als Zusatzrendite aus Derivate Transaktionen verdient.

Da die ideasTV-Zertifikate in diesem Monat zurückgezahlt werden (Fälligkeit), haben wir die Exponierung jetzt auch im ideasTV Chance (WKN CB1TVC) auf null gesenkt. In der zweiten Grafik oben sehen Sie die Performance des Zertifikats gegenüber der Benchmark und und dem deutschen bzw. europäischen Leitindex seit der Auflage vor 10 Jahren. Gerade in diesem Jahr konnten wir noch einmal die Benchmark um mehr als 8% schlagen. Da wir die gleichen Steuerungsprinzipien bei beiden ComStage Alpha Dividenden ETFs einsetzen, hoffe ich, dass wir in 10 Jahren einen ähnlichen positiven Performance Vergleich zeigen können (wobei die ETFs natürlich nicht in 10 Jahren fällig werden!)…

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 94,7%); Exponierung Europa: ca. 66,2%; USA: ca. 54,80%; gesamt: ca. 63,5%

ETF751: Aktien (ca. 95%); Exponierung Deutschland: ca. 62,9%
Schönes Wochenende!

Wertentwicklung Aktienportfolios: 6.12.2018 14:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Wertentwicklung Branchen USA und Europa: 6.12.2018 14:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Die Unsicherheit an den globalen Aktienmärkten hielt auch im November an. Wie im Vormonat standen Technologiewerte besonders unter Druck, ebenso verlor Öl dramatisch - an einem Tag sogar über 5%. Dahinter verbirgt sich die Angst, der jahrelange Aufwärtstrend an den Aktienmärkten könnte demnächst sein Ende finden. Tatsächlich sind der DAX und der EURO STOXX 50 auf Jahressicht in den beiden vergangenen Monaten deutlich ins Minus gerückt. Lediglich der S&P 500 kann mit 5,1% noch deutlich die positive Seite halten. Auch die anderen bekannten Themen, wie der Handelsstreit zwischen den USA und dem Rest der Welt und die hartnäckigen Diskussionen im Haushaltsstreit zwischen der EU und Italien drücken auf die Stimmung. Daher ist es fraglich, ob es noch zu einer Jahresendrallye kommen wird.

Der DAX verlor zum Monatsende 1,66%, der EURO STOXX 50 gab um 0,7% nach und der S&P 500 in EUR konnte sogar 2% zulegen. In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa absolut und relativ gesehen gut behaupten und gewannen an Wert, während der Markt verlor. Die Teilstrategie USA des ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN: ETF750) notierte deutlich im Plus, während der S&P 500 in EUR den Monat November 2018 ebenfalls positiv abschloss.

Die zweite Grafik zeigt die Wertenwicklung aller Branchensegmente im abgelaufenen Berichtsmonat. In Europa war die Wertentwicklung der defensiven Branchen Telekommunikation, Versorger und Verbrauchsgüter am besten, während Grundstoffe und speziell Energie unter dem Ölpreisverfall litten. In den USA wird die Performance Tabelle von Gesundheit und REITs angeführt, wohingegen IT und Energie Aktien das Schlusslicht bilden. Der Abstand zwischen der Top- und Flop Branche lag in Euroland bei 14,8% und in den USA bei rund 9,0%. Dies zeigt die Notwendigkeit und Chancen einer Branchenallokation. Die richtige Zusammensetzung zur richtigen Zeit kann einen signifikanten Einfluss auf die Performance haben. In unseren beiden ComStage Alpha Dividenden ETFs (WKN: ETF750, ETF751) ist die Branchenallokation das Ergebnis der quantitativ selektierten Aktien. Da die Branchenallokation regelmäßig dynamisch angepasst wird, ist dies ein Vorteil gegenüber starren, sich stets an der Marktkapitalisierung orientierenden Standard-ETFs. 

Kommentar zum Aktienportfolio von Portfoliomanager Tim Wottawah.

Entwicklung des italienischen Bruttosozialprodukts und Konjunkturerwartungen, Konjunkturbarometer; Quelle: Bloomberg, Commerzbank

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Aufnahme ideasTV; Quelle: Commerzbank

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Das Börsenklima bleibt rau. Nach den zuerst positiv aufgenommenen Entwicklungen im Rahmen des G20-Gipfels, ist der kleine Ausflug in Richtung 12.500 im DAX und 2.813 im S&P 500 schon wieder Geschichte. Derweilen schwächelt die Konjunktur in Europa: Die erste Grafik zeigt, dass die Wirtschaftskraft Italiens weiter nachlässt… und – was noch viel schlimmer ist – die Erwartungen auch! In den USA sinken die langfristigen Zinsen, weil die Märkte inzwischen mit einer Abschwächung der US-Konjunktur rechnen. Konkret: Die Rendite 3-jähriger US-Staatsanleihen liegt aktuell bei 2,8%, die von 5-jährigen US-Staatsanleihen bei 2,78%. Übersetzt bedeutet dies,... dass die Zinsmärkte eine Konjunkturabschwächung erwarten, die im Verlauf zu Zinssenkungen führen wird. Auch die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen ist auf 0,27% gesunken,... vor einem Monat lagen wir noch über 0,45%. Neue Konjunktursorgen überschatten also derzeit die Deeskalation im US-Handelsstreit.

In solch widersprüchlichen Börsenzeiten lohnt es, sich Kursverläufe aus der Perspektive eines technischen Analysten zu betrachten. Genau dies habe ich heute Abend für die ideasTV-Sendung mit Achim Matzke geplant.

Bei den beiden ETFs wurden heute keine Transaktionen ausgeführt. Wir sind aktuell für dieses Börsenklima recht gut positioniert und versuchen trotz unserer Kernabsicherung Zusatzrenditen in Seitwärtsmärkten zu generieren.

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 95,6%); Exponierung Europa: ca. 62,5%; USA: ca. 52,90%; gesamt: ca. 60,3% ETF751: Aktien (ca. 96%); Exponierung Deutschland: ca. 63,5%

Performance-Vergleich ETF751 zum DAX; Quelle: Commerzbank, Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Performance-Vergleich ETF751 zum DAX ohne Absicherung; Quelle: Commerzbank, Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Während die Performance des ETF750 im Vergleich zu seiner Benchmark recht anständig aussieht, enttäuscht der ETF751 auf den ersten Blick. Zwar baute der ETF751 eine Outperformance zum DAX in den schwierigen Monaten auf (s. Grafik 1), … doch er hätte eigentlich – wie beim ETF750 – im schwachen Oktober deutlich weniger an Wert verlieren dürfen. Da wir in beiden Fonds die gleiche Strategie einsetzen, ist der Unterschied umso erstaunlicher. Schließlich hatten wir teilweise Gewinne in Höhe von fast 5% aus Absicherungspositionen im ETF751,... die aber auf Anhieb im Performancevergleich nicht zu sehen sind. Die Auflösung des Rätsels finden Sie in der Grafik 2. Dort stellen wir nur die Entwicklung des Aktienportfolios im ETF751 – ohne Absicherung – dar. Die 50 deutschen Aktien im Fonds entwickelten sich gerade in der schwierigen Marktphase im Oktober schlechter als der DAX! Da das Ziel der Selektion ein robustes Portfolio insbesondere für stürmische Börsenphasen sein soll, verwundert dies umso mehr.

Wir haben deshalb unser quantitatives Modell überprüft, das alle drei Monate die Aktien im ETF751 selektiert. Wir sind letztlich zum Schluss gekommen,... dass 50 Aktien für den im Verhältnis kleinen deutschen Aktienmarkt zu viele sind. Trotz aller Sicherheitsfilter allokierte das Modell am Ende zu viele Aktien, die sich schlechter als der DAX entwickelten. Knapp ein Jahr nach Auflage des ETF 751 senkten wir daher die Anzahl der Aktien von 50 auf 30! Wir sind der Überzeugung, dadurch zukünftig ein robusteres Portfolio an Bord zu haben. Es zeigt sich hier ein klarer Vorteil einer aktiven Strategie: Man kann aktiv in das Regelwerk eines passiven Aktienselektionsprozesses eingreifen,… weil es die Marktgegebenheiten zurzeit erfordern.

Und nun noch ein paar Anmerkungen zum Markt: Zwei große Belastungsfaktoren haben sich abgeschwächt - Italien und der US-Handelsstreit. Die italienischen Renditen für 10-jährige Staatsanleihen sind wieder auf 3,1 % gesunken und der US-Präsident zeigt sich im Handelsstreit mit China kompromissbereiter. Zusätzlich verbesserte sich die technische Verfassung des Aktienmarkts. Daher erlauben wir in beiden Fonds aktuell eine höhere Exponierung in der Nähe von 60%.  Eine Trendumkehr zu einer neuen Hausse oder die immer wieder gewünschte Jahresendrallye ist derzeit aber leider noch nicht in Sicht.

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 97%); Exponierung Europa: ca. 61,1%; USA: ca. 47,60%; gesamt: ca. 57,6% ETF751: Aktien (ca. 96,4%); Exponierung Deutschland: ca. 62,5%

Branchenallokation ComStage Alpha Dividende Plus (ETF750); 30.11.2018 10:30 Uhr

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Branchenallokation ComStage Alpha Deutschland Dividende Plus (ETF751) 30.11.2018, 10:30 Uhr

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Heute beginnt das G20-Forum in Buenos Aires. Mit Spannung erwarten die Marktteilnehmer insbesondere mögliche Erkenntnisse oder gar Ergebnisse aus dem aktuell schwelenden Handelsstreit zwischen den USA und China. US-Präsident Trump und Chinas Machthaber Xi Jinping planen dabei, sich am Samstag zu einem Essen zu treffen. Buenos Aires bietet hierfür definitiv sehr gute Rahmenbedingungen.

Im Vorfeld ist heute an der Börse zunächst Vorsicht das Gebot der Stunde. Die von der Einführung von Zöllen besonders betroffenen Sektoren wie Automobil führen die Verliererseite an, während defensive Branchen wie Telekommunikation und Gesundheit aktuell gefragt sind.

Im Rahmen des Managements der beiden ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, WKN: ETF751) sind wir heute auf der Aktienseite sehr fleißig, denn die Umsetzung der vierteljährlichen Anpassung der Aktienselektion steht an. Hierfür haben wir gestern auf Basis einer quantitativen Herangehensweise, welche u.a. die Faktoren Dividendenrendite und Volatilität berücksichtigt, diejenigen Aktien bestimmt, die für die nächsten drei Monate das Aktienbasisportfolio bilden. Da die Transaktionen aktuell noch laufen, kann ich Ihnen die neuen Namen und die neue Branchenzusammensetzung natürlich noch nicht verraten. Die beiden Charts zeigen für einen späteren Vergleich schon einmal die Branchenallokation vor dem Rebalancing.

Ich wünschen Ihnen allen ein erholsames Wochenende, bei ebenfalls gutem Essen und gutem Wein.

Kommentar zum Aktienportfolio von Portfolio Manager Tim Wottawah          

US-Zinszyklus?

29.11.2018
Renditen 5-jähriger US-Staatsanleihen; Quelle: Bloomberg
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Renditen 5-jähriger US-Staatsanleihen; Quelle: Bloomberg
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Die höheren Zinsen in den USA scheinen die Konjunktur in manchen Bereichen leicht abzukühlen. Das ist auch dem Chef der US-Zentralbank aufgefallen und schon spekuliert der Markt auf eine Verlangsamung oder gar ein absehbares Ende des Zinserhöhungszyklus. Schauen wir uns die Reaktion des Marktes in den Charts an: Im kurzfristigen Chart erkennt man, dass die Rendite 5-jähriger Staatsanleihen im November stark gefallen ist. Im hinteren längerfristigen Bereich relativiert sich jedoch der Einbruch. Die Renditen erscheinen noch immer in einem gesunden Aufwärtstrend.

Niedrigere erwartete Zinsen machen den US-Dollar unattraktiver und daher schwächte sich zuletzt auch der Greenback gegenüber dem Euro leicht ab. Für die Aktienmärkte stellen steigende US-Zinsen eine Gefahr dar. Insofern entlasten diese jüngsten Entwicklungen an der Zinsfront eher S&P 500, EURO STOXX 50 und DAX. Wir haben in den letzten Tagen in beiden ETFs darauf reagiert und die Exponierung gegenüber dem Vormonat leicht angehoben.

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 94,9%); Exponierung Europa: ca. 58,4%; USA: ca. 51,90%; gesamt: ca. 57%

ETF751: Aktien (ca. 94,76%); Exponierung Deutschland: ca. 62,5%

Aufnahme ideasTV-Sendung
Quelle: Commerzbank, Bloomberg
DAX-Chart; Quelle: Commerzbank, Bloomberg

In der heutigen ideastv-Sendung  gibt der Chefvolkswirt der Commerzbank erste Eindrücke von seinem Jahresausblick. Ohne zu viel verraten zu wollen,... sieht er beim DAX und auch beim US-Dollar Wechselkursentwicklungen voraus,... die sich in den Charts bislang (noch) nicht abzeichnen. Es lohnt sich also, die Sendung anzusehen und sich über die zukünftigen Entwicklungen seine Gedanken zu machen.

Doch schauen wir uns doch den DAX-Chart einmal genauer an:  Von weitem sieht der deutsche Leitindex im Jahr 2017 und 2018 wie ein nachgezeichneter Berg aus,... mit einer Spitze und zwei Schultern. Aus der Chart-Technik kennen wir die „Kopf-Schulter-Formation“ leider als klassische Umkehrfunktion. Sie wurde beim Durchschreiten der 11.800 Indexpunkte-Marke ausgelöst. Das negative Potential ist trotz der vielen Optimisten leider noch nicht ausgereizt. Zusätzlich ist der 9-jährige Aufwärtstrend im DAX knapp unter 12.000 Indexpunkten beendet worden. Als Fondsmanager interessiert uns die Frage, wie tief der Markt denn kurzfristig noch fallen könnte?

Bei 10.800 Punkten entdeckt man im Chart eine breite Unterstützungszone,... die getestet werden sollte. Und genau auf diese Marke konzentrieren wir uns zurzeit als kurzfristiges maximales weiteres Abwärtspotential. Die grün abgebildete „Kern“-Absicherungszone in unseren ComStage Alpha ETFs lässt ausreichend Platz,... falls sich die Abwärtsbewegung doch noch fortsetzt. Sollte jedoch die technische Erholung der letzten Tage weiterlaufen,... so sind auch beide Fonds darauf ausgerichtet, mit steigendem Markt auch zunehmend an den Kursgewinnen zu partizipieren. Durch den Einsatz von Optionen kann man den Grad der Absicherung sehr gut an die aktuelle Marktphase anpassen.

Grundsätzlich möchten wir mit unserer aktiven Absicherungsstrategie langfristig die Direktanlage schlagen. Dies erreichen wir, wenn wir in den schlechteren Marktphasen Absicherungsgewinne als Zusatzeinnahme generieren. Dadurch senken wir auch automatisch die Volatilität. Der Comstage Alpha Dividende Plus ETF liegt in diesem Jahr nach Berücksichtigung der Ausschüttung im Sommer aktuell nur ca. 1% im Minus (DAX -12,5%; EURO STOXX 50 -9,5%; S&P 500 +0,3%) und besticht durch eine 1-Jahres-Volatilität von ca. 7%. Die Volatilität von DAX oder EURO STOXX 50 liegt dagegen eher im Bereich 14% bis 16%  – und damit doppelt so hoch.  

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 94,7%); Exponierung Europa: ca. 60,2%; USA: ca. 54,40%; gesamt: ca. 58,7%

ETF751: Aktien (ca. 93,76%); Exponierung Deutschland: ca. 53,7%

Rendite 10-jähriger italienischer Staatsanleihen; Quelle: Bloomberg, Commerzbank

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Einkommenssteuersenkung China;
Quelle: Bloomberg, Commerzbank

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Das Wochenende brachte gleich zwei positive Nachrichten: Der Brexit-Vertrag wurde seitens der EU verabschiedet und die italienische Regierung sendete Signale, über das Haushaltsbudget 2019 eventuell doch noch einmal nachdenken zu wollen. Letzteres senkte die Renditen der 10-jährigen italienischen Staatsanleihen (s. Chart oben) wieder auf ein Niveau von 3,24% … und damit ist dieser Euro-Stressfaktor erstmal abgeschwächt.

Neben den europäischen Sorgen belasten die Märkte auch die ungewohnt schwache chinesische Konjunktur. Doch die Regierung reagiert, indem sie z.B. die Anforderungen für die Einlagen-Mindestreserve für Banken von 17% auf 14,5% in diesem senkte. Und in 2019 sollen Steuersenkungen die Nachfrage weiter beleben. Die zweite Grafik oben zeigt die geplanten Senkungen.

Wie schon am letzten Freitag, sicherten wir auch heute Absicherungsgewinne und passten die Positionen auf das aktuelle Marktniveau an. Da sich ein paar der Belastungsfaktoren zurzeit positiv entwickeln, erhöhten wir in beiden Fonds die Exponierung, ohne das Niveau der Absicherung substantiell zu senken.

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 94,2%); Exponierung Europa: ca. 57,1%; USA: ca. 56,10%; gesamt: ca. 56,6%  

ETF751: Aktien (ca. 93,6%); Exponierung Deutschland: ca. 54,4%

Analyse-Chart PMI-Indikatoren: 23.11.2018 14:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Analyse-Chart PMI-Indikatoren: 23.11.2018 14:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Der PMI-Indikator für das verarbeitende Gewerbe ist ein Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung. Der erste Chart oben zeigt den Indikator für Deutschland (hellblau), Amerika (grün), die Eurozone (gelb), China (rot), Brasilien (orange) und für die Welt (blau). Das Problem ist, dass der Indikator weltweit fällt. Die Volkswirte beruhigen, indem sie auf die starke Binnenwirtschaft hinweisen. Immer wieder betonen sie, dass es in der Vergangenheit eine Rezession nur gab... wenn die Zinsen vorher erhöht wurden. Das ist ja in Europa zurzeit nicht der Fall. Aus dieser Sicht sind die USA viel mehr bedroht als Europa... da es dort schon einige Zinserhöhungen gab.

Doch es gibt auch positive Nachrichten... die italienische Rendite für 10-jährige Staatsanleihen ist heute wieder auf 3,4% gesunken. Es gab wohl erste zaghafte Zeichen der Einlenkung beim italienischen Haushaltsstreit. Und technisch war es eine gute Woche für den DAX und EURO STOXX 50, denn die Unterstützungszonen bei 11.100 Punkten im DAX und 3.100 Punkten im EURO STOXX 50 haben gehalten.

Wir haben heute unsere Kern-Absicherungszone im EURO STOXX 50 im ETF750 angepasst und Gewinne realisiert. Die neue Kern-Absicherungszone liegt zwischen 3.100 und 2.700 Indexpunkten (s. zweiten Chart oben). Hintergrund: Sollten die Support-Zonen halten und eine Erholungsbewegung in Richtung 11.800 (DAX) oder 3.250 (EURO STOXX 50) einsetzen, wollen wir Absicherungserträge nicht wieder vollständig abgeben. Dadurch ist die Exponierung in Europa gestiegen.

Zusätzlich haben wir die kurzfristigen Optionspositionen im DAX zur Generierung von Seitwärtsrenditen für das Wochenende optimiert.

Die Exponierung beim ETF750 liegt zum Wochenende bei ca. 55,3% (57,4% Europa; 48,50% USA) und beim ETF751 bei 50,8%. Schönes Wochenende!

FAANG!

22.11.2018
Wertentwicklung S&P 500, US Versorger, US IT: 22.11.2018 11:00 Uhr
Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Wertentwicklung S&P 500, US Versorger, US IT: 22.11.2018 11:00 Uhr
Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

FAANG...unter diesem Begriff werden die Hightech- und Internet Schwergewichte Facebook, Amazon, Apple, Netflix und Google subsummiert. Noch vor dem Herbst waren die US-Aktien die Börsen-Favoriten schlechthin: wahre Gelddruckmaschinen mit schier niemals endender Wachstumsphantasie. Aktuell aber hat sich der Wind gedreht und die Tech-Konzerne verlieren auf breiter Front. In kürzester Zeit haben FAANG-Aktien eine Billion US-Dollar an Marktkapitalisierung vernichtet. Zum Einordnen dieser Zahl: Vor kurzem erreichte Amazon noch eine Marktkapitalisierung in gleicher Größenordnung.

Der erste Chart zeigt den Verlauf der Wertentwicklung des S&P 500 und der beiden Sektor-Indizes Versorger und IT für den Zeitraum 31.12.2017 bis 29.09.2018.

Stellen Sie sich – bevor Sie auf den zweiten Chart oben schauen - die Frage, ob Sie eingestiegen wären? Im ComStage Alpha Dividende ETF (WKN: ETF750) wird die Aktienselektion durch eine quantitative Selektion bestimmt. Wie mehrfach in diesem Blog  skizziert, favorisierte der Algorithmus keine IT-Aktien, da deren Bewertung überdurchschnittlich hoch und deren Dividendenrendite unterdurchschnittlich niedrig war.

Der zweite Chart ergänzt nun den Zeitraum 29.09.2018 bis 21.11.2018. Das sieht nun schon wieder anders aus, oder?

Die Wertentwicklung der beiden Sektoren IT und Versorger liegt oberhalb der Performance des marktbreiten S&P 500. Sie liegen nun gleichauf! Für das US-Aktien Teilportfolio des ComStage Alpha ETF ist das eine erfreuliche Entwicklung, liegt doch der  Branchenschwerpunkt aktuell auf den Versorgern, die mit unterdurchschnittlich niedriger Bewertung und überdurchschnittlich hoher Dividendenrendite aufwarten.  Die Größenordnung der geringen Schwankungsbreite der oberen Linie (Versorger) ist zudem ebenfalls positiv auffällig.

In der nächsten Woche steht die vierteljährliche Anpassung der Aktienselektion in den beiden ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, WKN: ETF751) an. Auf Basis der aktuellen Datenlage wird sich an der US IT-Gewichtung nichts ändern – dafür sind die Werte der betrachteten Kriterien noch (lange) nicht im attraktiven Bereich.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfolio Manager Tim Wottawah

 

 

Analyse-Chart S&P 500: 21.11.2018 17:35 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart S&P 500: 21.11.2018 17:35 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

... der Wall Street ist neu und wird die europäischen Aktien (neben Brexit und Italien) in den nächsten Börsenwochen stärker beeinflussen. Der erste Chart zeigt, dass die Erholung heute nicht wirklich eine Trendumkehr ist. Der Index wirkt angeschlagen und es ist fraglich, ob er es dieses Mal schafft, wieder gleich an die 100-Tage-Durchschnittslinie (rot) dran zu kommen.

Der Langzeit-Chart dahinter zeigt ähnliche Einbrüche in den Jahren 2015 und 2016. Seitdem war der S&P 500 Index resistent und hat sich in einem intakten Aufwärtstrend oberhalb der 100-Tage-Durchschnittslinie gehalten. Wenn nun diese Stärke kippt, kriegen die sowieso schon angeschlagenen europäischen und asiatischen Aktienmärkte noch zusätzlichen Abwärtsdruck. Zunächst wird aber morgen in den USA nicht gehandelt und daher könnten sich die Börsen zum Schluss der Woche vermutlich stabilisieren…

Wir haben heute keine Transaktionen in beiden Fonds ausgeführt und bleiben defensive. Die aktuellen Kerndaten:
Exponierung ETF750: ca. 42,6% (Europa: ca. 44,2%; USA: ca. 48,6% ); Aktienquote ca. 94,1%
Exponierung ETF751: ca. 47,0% (Deutschland); Aktienquote ca. 96,3%

Langzeit-Chart NASDAQ: 20.11.2018 11:50 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart S&P 500: 20.11.2018 11:50 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Es ist alles eine Frage der Perspektive! Im Jahre 2008 notierte der NASDAQ Technologie-Index im Tief bei 1.018 Indexpunkten. In diesem Monat... 10 Jahre später!!... notiert er bei 7200 Indexpunkten. Er hat sich also in 10 Jahren versiebenfacht! Heute ist die Welt allerdings schockiert, dass der Index gestern 3,26 Prozent verloren hat und damit in diesem Jahr nur noch 3,85% im Plus liegt. Der Langzeit-Chart oben zeigt, wie unspektakulär dieser Einbruch eigentlich ist... Wollte der Technologie-Sektor in den USA nach dieser Jahrhundert Hausse tatsächlich korrigieren... dann war der jüngste Indexverlust noch nicht einmal der Anfang… denn der langfristige Trendkanal (grün im Chart) ist zurzeit nicht gefährdet.

Trotzdem erreichen uns in diesen Tagen immer mehr Hinweise, dass auch in dieser erfolgsverwöhnten Branche die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Da die Technologie-Aktien die Hausse in den USA angeführt haben, bestehen nun zu Recht Bedenken, dass eine Umkehr in diesem Sektor zu einer Umkehr an der Wall Street insgesamt führen könnte. Der zweite Chart oben zeigt den S&P 500… und dort ist der Index inzwischen tatsächlich in eine Korrekturphase eingetreten. Der Aufwärtstrend seit 2016 wurde verlassen und der S&P 500 konnte auch die 200-Tage-Durchschnittslinie nicht mehr nachhaltig überwinden. Der Index ist längst in unsere Kern-Absicherungszone (im Chart oben weiß eingezeichnet) eingetaucht und hat noch Potenzial nach unten.

Und auch der DAX und EURO STOXX 50 nähern sich wieder den Tiefstständen aus dem letzten Monat. Die Belastungsfaktoren sind (leider) immer noch da: So rentierten 10-jährige italienische Staatsanleihen heute Morgen teilweise bei 3,7% und an der Brexit-Front verbleibt weiter Unsicherheit. Es ist also noch zu früh, um auf wieder steigende Indexstände zu setzen.

Bei den Fonds konzentrieren wir uns jetzt darauf, die Erträge aus Absicherungspositionen bestmöglich zu sichern und die Optionsstrukturen an die tieferen Marktniveaus anzupassen. Im ETF750 haben wir zurzeit bewusst eine größere Kasse-Position. Den größten Anteil davon brauchen wir für die bevorstehende Ausschüttung von €1,50 pro Anteil am 10 Dezember 2018.

Die Aktuelle Kerndaten:  
Exponierung ETF750: ca. 49,5% (Europa: ca. 52,9%; USA: ca. 49,1% ); Aktienquote ca. 94,8%
Exponierung ETF751: ca. 51,2% (Deutschland); Aktienquote ca. 96,2

Langzeit-Chart EURO STOXX 50: 19.11.2018 11:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart Realverzinsung Deutschland: 19.11.2018 11:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... wie die letzte aufgehört hat. In der Summe bewegt sich aber nur wenig…

Da hilft immer ein Blick auf die langen Charts. Oben finden Sie den EURO STOXX 50 Index. Eindeutig befindet sich der Index im Abwärtstrend. Nach unten liegt bei 3.100 Indexpunkten eine starke Unterstützungszone. Professionelles Fondsmanagement bedeutet, jetzt schon festgelegt zu haben, was wir dort an unserer Absicherungszone (grün eingezeichnet zwischen 2.700 und 3.400 Indexpunkten) tun werden (wir werden berichten :-)).

Nach oben liegen ab 3.250 Indexpunkten Widerstände... die den Index aufhalten werden... evtl. sogar zur Umkehr zwingen werden... Die 100-Tage-Durchschnittslinie bei 3.354 und die 200-Tage-Durchschnittslinie bei 3.401 Indexpunkten erscheinen kurzfristig unerreichbar... und der Abstand allein suggeriert schon, dass wir NICHT im Aufwärtstrend sind!

Zusammengefasst wäre meine Analyse heute „seitwärts“ mit makro-„abwärts“-Tendenz… und darauf ist unser ETF750 zurzeit auch eingestellt.

Die zweite Grafik zeigt die Realverzinsung in Deutschland. Dass sie im negativen Bereich liegt, ist nicht neu, sondern schon seit vielen Jahren der Fall. Die Grafik zeigt die Differenz zwischen der 10-jährigen Rendite von Bundesanleihen und der deutschen Inflation. Zurzeit sind wir auf einem 9-Jahres-Tief, da einerseits die 10-Jahres-Renditen wieder gefallen sind und andererseits wir aber eine deutliche Inflation von über 2% in Deutschland haben. Laut Bundesbank hatten zum Ende des zweiten Quartals private Haushalte rund 2.327 Mrd. Euro in Bargeld und Zins-Einlagen. Da die Zinsen nahe 0% sind, gelten Aktien immer noch als gute Alternativen... erst Recht auf dem zurzeit ermäßigten Niveau. Noch gibt es aber wenig Zeichen für einen nachhaltigen neuen Aufschwung. Wir behalten daher unsere Renditechancen nach oben grundsätzlich offen. nutzen aber diese Phase der Unsicherheit, um mit unserer Absicherungsstruktur Zusatzerträge zu generieren. Beim ETF750 ist der Mehrwert im Kursverlauf (inkl. Ausschüttungen) in diesem Jahr klar ersichtlich... beim ETF751 leiden die defensiv gewählten Aktien in diesem Jahr leicht mehr als der DAX... sodass die rund 3,81% Erträge aus Absicherungspositionen bisher nicht so richtig zur Geltung kommen konnten.

Die Exponierung beim ETF750 liegt heute Morgen bei ca. 48,3% (50,2% Europa; 50,4% USA) und beim ETF751 bei 50,1%.

Gewinnschätzungen DAX, Quelle: Commerzbank, Bloomberg

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DAX Index; Quelle: Commerzbank, Bloomberg

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Spricht man mit den Befürwortern einer Jahresendrallye, hört man oft das Argument,... die Bewertung des DAX sei niedrig,... die KGVs (Kurs-Gewinn-Verhältnisse) seien günstig. Also jetzt einsteigen? Im Prinzip ist das richtig (und ich wünsche mir auch eine Jahresendrallye!).

Das KGV als alleiniger Indikator hat aber eine Schwäche: Trägheit!

Gerade wenn lange (in eine Richtung laufende) Wirtschaftstrends anfangen zu wackeln, wird es schwierig, die erwarteten Gewinne der Unternehmen zu schätzen. Das fängt schon innerhalb des Unternehmens selbst an: Sollte man frühzeitig über sich verschlechternde Bedingungen berichten und damit Kunden und Aktionäre beunruhigen? Vielleicht schränkt man erstmal die verfügbaren Informationen ein (wie z.B. jüngst Apple). Es geht weiter in den Analyse-Abteilungen der Banken. Sollte man ohne handfeste Beweise die Modelle nach unten korrigieren,... wo der Trend doch schon so lange läuft? Wenn die geschätzten Unternehmensgewinne aber zu hoch angesiedelt werden,... dann sind die Gewinne in den aktuellen KGV-Zahlen höher, als sie am Ende in Wirklichkeit sein werden. Und dann sind die KGVs (heute) plötzlich gar nicht so niedrig... und der vermeintliche Einstiegspunkt auch nicht der richtige!

Es gibt aber einen Trick,... wie man das KGV trotzdem als Indikator gut einsetzen kann. Man schaut sich die Veränderungen der Gewinnschätzungen, für z.B. das Jahr 2019, im Zeitablauf an! Sollte man dort einen Abwärtstrend sehen,... also laufende Korrekturen nach unten,... ist Vorsicht geboten! Und… Sie erraten es schon,.. .genau dies ist gerade der Fall! Die erste Grafik zeigt die Gewinnschätzungen für den DAX für die Jahre 2015 bis 2020. Die Jahre 2015 bis 2017 sind Geschichte. Diese Zahlen verändern sich nicht mehr,... denn die Gewinne sind ja bereits eingetreten! 2018 (gelb) bewegt sich noch,... da die Gewinne ja gerade noch produziert und irgendwann berichtet und laufend geschätzt werden. Wichtig: Der Trend für 2018 geht nach unten! Und noch viel wichtiger… die geschätzten Gewinne für 2019 und 2020 ebenfalls! Also ist Vorsicht geboten und man sollte nicht alles auf das KGV setzen!  

Wir freuen uns, heute € 1 Mio. neue Mittel im ETF751 anlegen zu dürfen. Ansonsten passen wir immer am Freitag unsere kurzfristigen Optionspositionen an. Diese sorgen dafür, dass wir Seitwärtsrenditen in den Fonds erzeugen. Diese Seitwärtsrenditen finanzieren unsere Kernabsicherung.  Das ist auch zwingend erforderlich,... denn trotz der ganzen Aufregung um Brexit, Italien und den US-Handelsstreit steht der DAX heute Nachmittag genau dort, wo er schon vor vier Wochen war.. und die Ausschläge in der Zeit nach oben und unten waren überschaubar.

Das bedeutet aber auch,... dass es der Index seit dem Bruch des 9-jährigen Aufwärtstrends und der Unterstützungszone von 11.800 Punkten nicht geschafft hat,... sich nachhaltig zu erholen (s. zweite Grafik  mit Kernabsicherungszone). Technisch überverkauft ist der Markt nun auch nicht mehr,... also bleiben wir defensiv:

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 96,1%); Exponierung Europa: ca. 53,3%; USA: ca. 50,6%; gesamt: ca. 50,4%

ETF751: Aktien (ca. 96,4%); Exponierung Deutschland: ca. 52,0%

Schönes Wochenende!

Gardez!

15.11.2018
Wertentwicklung EUR/GBP: 15.11.2018 12:15 Uhr; Quelle: Bloomberg

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Performancebeitrag Europa-Währungen: 15.11.2018 12:15 Uhr; Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Aktuell wird in London die Schach-Weltmeisterschaft zwischen dem 27-jährigen Norweger Magnus Carlsen und seinem ein Jahr jüngeren Herausforderer, dem US-Amerikaner Fabiano Caruana, ausgetragen. Auch wenn bei einem Profi-Schach-Turnier der Hinweis, dass „die Dame in Gefahr ist“ (Gardez), nicht mehr Teil des Regelwerkes ist, speziell am heutigen Tag würde eine solche Warnung in London perfekt passen.

Die Brexit-Verhandlungen nehmen nach 17 Monaten nun so richtig Fahrt auf, drohen aber in einem Chaos zu versinken. Denn neben dem Brexit-Minister Dominic Raab, ist heute auch die britische Arbeitsministerin Esther McVey zurückgetreten. Premierministerin Theresa May droht ihr Kabinett wegzubrechen und ein Misstrauensvotum liegt ebenfalls im Bereich des Möglichen. Ich bin sehr gespannt, ob Großbritannien am 29. März 2019 geordnet oder brachial oder gar nicht aus der EU austreten wird. Dem Pfund bekommt die politische Entwicklung jedenfalls gar nicht gut.

Im ersten Chart sieht man die fortwährende Abwertung seit dem beschlossenen Brexit (24. Juni 2016) und heute wertet das Britische Pfund (GBP) mit aktuell -1,20% kräftig ab. Im ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN ETF750) liegt die GBP-Exponierung bei 7%. Es stammen also zurzeit 7 von 100 Aktien aus dem Vereinigten Königreich. Vergleichen wir speziell die aktuelle Währungsallokation des Europa ex EUR Teilportfolios mit dem Vergleichsindex, so stellen wir fest, dass durch die quantitative Aktienselektion, welche insbesondere Dividendenaktien mit möglichst niedrigem Risiko sucht, wies das Portfolio im gesamten Jahresverlauf 2018 weniger GBP-Exponierung auf.

Der zweite Chart visualisiert diesen Teilerfolg in Form einer Performance-Attributionsanalyse nach Währungen. Der positive Performancebeitrag der GBP-Untergewichtung in 2018 liegt bei +0,10%. Fairerweise sei aber auch das noch zu hebende Performance-Potenzial in der Schwedischen Krone erwähnt, die bisher im negativen Terrain liegt.

 Fondskommentar von Senior Portfolio Manager Tim Wottawah

Deutschlands Bruttoinlandsprodukt pro Quartal: 14.11.2018 14:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
ideasTV Aufzeichnung: 14.11.2018 9:00 Uhr
Commerzbank AG
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

... passt so gar nicht zum derzeitigen Selbstbild der größten Volkswirtschaft in Europa! Konkret veröffentlichte das Statistische Bundesamt einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,2% im dritten Quartal dieses Jahres (s. Grafik 1 oben). Ausschlaggebend soll die Umstellung der Autoindustrie auf das neue Abgastestverfahren WLTP gewesen sein. Im vierten Quartal soll dann alles wieder „back to normal“ sein.

Überhaupt sind das alles nur „kleine vorübergehende“ Störungen und wenn sie dann doch nicht so schlimm ausfallen, ist das schon ein großer Erfolg… und diese Argumente werden dann schnell auch auf die momentane Börsenschwäche übertragen: „Vorübergehende Schwäche und dann back to normal“. Um das einmal klarzustellen: Aktienmärkte in normalen Wirtschaftszyklen steigen auf lange Sicht immer! Nur gibt es dazwischen leider auch Schwächephasen... und die kann man durchaus nutzen, um den langfristig gewünschten Anlageerfolg noch zu erhöhen. Und wenn man nach 9 Jahren positiven Äußerungen zur Aktienanlage einmal ein bisschen pessimistischer wird, ist man aber noch lange nicht ins Lager der Crash-Propheten oder gar der Dauer-Bären gewechselt!

Dabei sind die Dinge doch eigentlich klar: Die Einführung von neuen durchgreifenden Regulierungen in der Autoindustrie wirken sich natürlich auf die Profitabilität der Branche aus und schlagen sich auch in den Wachstumszahlen nieder. Und davon betroffen sind viele Industriezweige... nicht nur die Automobilindustrie! Zusätzlich kostet die Digitalisierung vieler Prozesse in fast allen Industriezweigen erst einmal Geld, bevor man von einem Effizienzgewinn profitiert. Auch die zusätzliche Administration im Warenhandel, die der Brexit mit sich bringt, wird sich auf die Produktivität in den betroffenen Ländern auswirken. Und wenn Italiens Wirtschaft trotz niedrigstem Zinsniveau seit fast 10 Jahren nicht richtig in Schwung kommt, dann ist es fraglich, ob eine noch höhere Verschuldung langfristig das Ruder rumreißen wird?

In der heutigen ideasTV-Sendung mit dem Devisenexperten Ulrich Leuchtmann (hinteres Bild oben) haben wir uns wegen der wachsenden Risiken rund um den Euro bewusst mit Anlagealternativen beschäftigt: Neben dem US-Dollar stellen wir auch den Australischen Dollar vor. Und ich habe ihm ein mögliches EUR/USD-Ziel abgerungen... falls es durch Italien doch zu einer Euro Krise kommt. Schauen Sie doch mal rein (ab ca. 18:54 Uhr auf n-tv oder hier klicken). Denn sollte die EZB am Ende Italien stützen müssen... dann wird es evtl. auch nicht zum angekündigten Beginn des Zinserhöhungszyklus der EZB kommen... und dann… wird der Euro eher fallen als steigen!... und die Zinsen bleiben noch länger im Tief... und das sind dann alles wieder gute Gründe, bald bei Aktien zuzugreifen…

Vorerst bleiben wir aber defensiv im Management unserer beiden ComStage Alpha Dividende ETFs mit aktiver Absicherungsstrategie.

Die aktuellen Kerndaten:
Exponierung ETF750: ca. 46,2% (Europa: ca. 47,9%; USA: ca. 50,3% ); Aktienquote ca. 95,7%
Exponierung ETF751: ca. 49,7% (Deutschland); Aktienquote ca. 96,6%

US Trade Weighted Dollar Index: 13.11.2018 15:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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MSCI Emerging Markets Index: 13.11.2018 15:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Der US Trade Weighted Broad Dollar Index wird von der US-Notenbank berechnet, um mit einer Kennzahl den Wert des US-Dollars gegenüber anderen Währungen abzubilden. Der Index ist „trade weighted“, d.h. das Gewicht jeder Währung im Währungskorb steigt mit der Handelsaktivität der USA des jeweiligen Landes. Wegen des hohen Anteils des US-Handels mit der Eurozone hat der Euro dementsprechend ein viel höheres Gewicht als z.B. die Türkische Lira.

Im Schaubild oben erkennen Sie, dass der US-Dollar weltweit auf einem Höhenflug ist und in diesem Index kurz vor einem Allzeithoch steht. Zuletzt war der US-Dollar 2002 auf diesem Niveau! Die US-Dollar Stärke und das hohe Zinsniveau machen die Währung attraktiv und ziehen als Folge immer mehr Kapital nach Amerika… Dies trifft insbesondere die Schwellenländer, in denen ein hoher Anteil von US-Krediten aufgenommen worden ist: Zins und Tilgung verteuern sich fast täglich! Zusätzlich gefährden potenzielle US-Zölle die Exportchancen vieler dieser Länder…

Das Resultat sehen Sie im hinteren Schaubild. Der MSCI Emerging Market Index (Aktienindex der Schwellenländer) hat bereits stark korrigiert und befindet sich in einem soliden Abwärtstrend. Die fehlende Kaufkraft dort führt letztendlich zu einem geringeren Wachstum und davon merken dann auch wir Europäer schnell etwas. Eine technische Bodenbildung hier wäre ein gutes Omen für eine Trendumkehr an den europäischen Aktienmärkten… doch davon ist noch nichts zu sehen!

Heute stützt eine Meldung, dass es vielleicht schon bald zu einer Schlichtung im Handelsstreit USA/China kommt! Gleichzeitig belasten die wieder ansteigenden Renditen italienischer Anleihen (in der Spitze heute bei 3,5%).

Aktuelle Kerndaten:
Exponierung ETF750: ca. 48% (Europa: ca. 50,1%; USA: ca. 50,5% ); Aktienquote ca. 96%
Exponierung ETF751: ca. 49,9% (Deutschland); Aktienquote ca. 97%

Borsa Istanbul Banks Sector Index: 12.11.2018 11:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Rendite 10-jähriger italienischer Staatsanleihen: 12.11.2018 11:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Alle Unternehmen, die im Bankensektor an der Börse Istanbul notiert sind, befinden sich im (marktkapitalisierungsgewichteten) Borsa Istanbul – Banks Index (s. ersten Chart oben, Abbildung in Euro). Er spricht eine klare Sprache: Die Finanzinstitute leiden unter der stark abgewerteten türkischen Lira gegenüber dem US-Dollar… Sie haben vielen Unternehmen Kredite in US-Dollar gegeben und die Rückzahlung wird immer teurer! Zu beachten hierbei ist auch: Viele europäische Banken in Frankreich, Spanien und auch in Deutschland haben Tochtergesellschaften in der Türkei oder haben ebenfalls in der Region Kredite vergeben… Zusätzlich sorgen die hohen Zinsen von mehr als 22% für eine Abkühlung der Baubranche, die aktuell rund 15% der gesamten Wirtschaftsleistung ausmacht.

Hohe Zinsen von über 3,4% gibt es auch wieder für italienische Staatsanleihen (siehe zweite Grafik). In einem der größten Wirtschaftsländer Europas müssen damit mehr Zinsen für neue Schulden bezahlt werden als in den Vereinigten Staaten!... Kein Wunder also, dass der Euro gegen den US-Dollar weiter fällt: 6,3% bisher in diesem Jahr!

Die europäischen Aktienmärkte starten schwächer in die Woche. Wir haben heute in beiden ETFs weiter unsere Absicherungspositionen geschärft: Die Exponierung beim ETF750 liegt zurzeit bei ca. 50,8% (50,2% Europa; 52,9% USA) und beim ETF751 bei 50,8%.

Chinesisches Geldmengenwachstum
Quelle: Commerzbank
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Chinesische Automobil-Absatzzahlen
Quelle: Commerzbank
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Zur Einschätzung von Börsenbewegungen sind fundamentalen Zahlen einer Volkswirtschaft, wie die Geldmenge, wichtig: Eine stark steigende Geldmenge wird oft als positiv für die Aktienmärkte interpretiert, da dann vereinfacht gesagt mehr Geld ausgegeben werden kann... Warum ist das für den Investor in Deutschland von Bedeutung? China ist einer der wichtigsten Absatzmärkte für die deutsche Automobilindustrie! Und der DAX wiederum wird dominiert von den deutschen Automarken BMW, Continental, Daimler und VW! Diese Aktien haben insgesamt ein Gewicht von ca. 12% im DAX. Sie decken aber 32% der gesamten erwarteten Gewinne und 25% der ausschütteten Dividenden der DAX- Konzerne ab.

Der erste Chart zeigt das Gelmengenwachstum in China. Seit Wochen sinkt die Wachstumsrate und ist nun bei rund 4% angekommen... Aktienmarkstratege Andreas Hürkamp würde dazu sagen „Es fehlt das Benzin, um die Börse zu stützen...“! Passend hierzu lagen die durchschnittlichen monatlichen Autoverkäufe in China von August bis Oktober bei nur noch 1,96 Mio. Autos... 10% weniger als vor einem Jahr (2,1 Mio.).

Diese Woche war der technischen Erholung der starken Oktober-Korrektur gewidmet. Wie erwartet ist der DAX unter 11.800 Indexpunkten geblieben... in der nächsten Woche könnte es damit aber auch schon vorbei sein…

Wir mussten heute ausnahmsweise gar nichts in den beiden ETFs handeln. Die Exponierung beim ETF750 liegt zurzeit bei ca. 50,3% (49,5% Europa; 52,9% USA) und beim ETF751 bei 53,6%. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Analyse-Chart DAX, MDAX und SDAX: 7.11.2018 17:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Europ. Aktienportfolio vs. EURO STOXX 50: 7.11.2018 17:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Vor zwei Wochen berichteten wir über die schwächelnde Performance des Aktienportfolios des ComStage Alpha Deutschland Dividende Plus (WKN: ETF751, vgl. Blog vom 24.10.2018). Im Zuge der jüngsten Erholung der Märkte legte auch jedoch auch die im ETF enthaltene Aktienselektion gegenüber dem DAX wieder ordentlich zu. Konkret lief das deutsche Aktienportfolio seit dem 24.10. besser (um 3%) als der DAX. Der Analyse-Chart oben zeigt die normierte Performance des DAX (weiß), MDAX (rot) und SDAX (gelb) im letzten Monat:

Während der DAX bei -4,7% liegt, konnten die Aktien aus der zweiten bzw. dritten Reihe in diesem Betrachtungszeitraum im größeren Umfang an der Erholung partizipieren und liegen nun im Monatsvergleich bei -3,75% (MDAX) bzw. -3,15% (SDAX). Weiterhin alles im Lot ist es auch beim europäischen Aktienteilportfolio „Aktien Euroland“ des Comstage Alpha Dividende ETF (WKN: ETF750). Die durch quantitative Selektion bestimmten 60 Aktien entwickelten sich insbesondere in der Abwärtsphase im Oktober signifikant. Der zweite Chart oben visualisiert die absolute und relative Performance des europäischen Teilportfolios gegenüber dem Vergleichsindex EURO STOXX 50 seit Auflage des ETF im Juli 2017. Dabei werte ich sehr positiv, dass die relative Performance im Zuge der Erholung Ende Oktober bzw. Anfang November nicht gelitten hat. Ist jetzt die Zeit der Value-Dividendentitel gekommen? Ich denke ja. Kommentar zum

Aktienportfolio von Portfolio Manager Tim Wottawah

ideasTV-Sendung mit Sophia Wurm
Quelle: Commerzbank

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EUR/USD Devisenkurs
Quelle: Commerzbank/ Bloomberg

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…US-Präsidenten hat die Mehrheit im Kongress verloren. Das verschlechtert die Chancen für weitere Steuersenkungen in den USA und generell wird der Präsident nun weniger politische Durchschlagskraft haben als bisher. Vielleicht hoffen die heute Morgen stark steigenden europäischen Aktienmärkte auf eine Deeskalation des Handelsstreits durch die neuen politischen Verhältnisse?

Noch sehen wir aber „nur“ eine technische Gegenreaktion auf den Absturz der Börsen im Oktober. In der ideasTV-Sendung heute Abend bespreche ich mit Sophia Wurm, welche Umschichtungen die ETF-Profis zuletzt vorgenommen haben... und auf welche Branche man auch in unruhigen Zeiten gut setzen kann. Es gibt ja zu den wesentlichen europäischen Branchen jeweils einen passenden ETF (z.B. von ComStage).

Wir nehmen heute in beiden ETFs nur kleine Veränderungen vor: Es gilt, unsere Seitwärtsprämien produzierenden Optionspositione an das gestiegene Marktniveau anzupassen. Zusätzlich trimmen wir weiter unsere Absicherungsposition,... indem wir sie, in kleinen Mengen, sukzessive im steigenden Markt wieder erhöhen. Gleichzeitig sorgt die Struktur der Kernabsicherung für eine langsame Erhöhung der Exponierung bei sich weiter erholenden Börsen. Die Exponierung beim ETF750 liegt derzeit bei ca. 52% (51,3% Europa; 54,1% USA) und beim ETF751 bei 55%.

Werfen wir noch einen Blick auf den US-Dollar (hinterer Chart). Ob 1 Euro rund 1,24 US-Dollar (Februar 2018) oder 1,15 US-Dollar (heute) kostet, ist für die europäischen Märkte wichtig. Denn je mehr Euro die konsumfreudigen US-Bürger gegen US-Dollar erhalten,... desto günstiger sind die europäischen Produkte im Vergleich. Der langfristige Chart des US-Dollar/Euro-Devisenkurses spricht für eine weitere Stärke des US-Dollar. Dieser Fakt wirkt sicherlich unterstützend. Aber es gibt jenseits des Atlantiks auch belastende Faktoren: Die langfristigen Renditen für US-Staatsanleihen bieten mehr als 3% Zinsen. Das ist gut für den zinshungrigen Anleger,... aber auch für den Sicherheit suchenden Aktienbesitzer. Der S&P 500 muss heute beweisen, ob er es schafft, die 200-Tage-Durchschnittslinie bei 2.760 Punkten zurückzuerobern.

S&P 500 Index kurzfristig
Quelle: Bloomberg

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S&P 500 Index langfristig
Quelle: Bloomberg

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Heute wird in den Vereinigten Staaten gewählt! Wie wird die Börse morgen früh auf das Wahlergebnis der Kongresswahlen reagieren? Vom Markt wird wohl erwartet, dass das Repräsentantenhaus von den Demokraten zurückerobert wird,...  während der Senat weiterhin von den Republikanern dominiert wird. Jede andere Kombination hätte das Potenzial, die Börse zu bewegen. Schauen wir uns die Technik an: Im kurzfristigen Chart sieht man, dass sich der S&P 500 inzwischen an die 200-Tage-Linie von unten angenähert hat. Der langfristige Chart zeigt,.. dass dies in diesem Ausmaß zuletzt 2016 der Fall war! In den letzten zwei Jahren näherte sich der Index immer von oben der 200-Tage-Durchschnittslinie... drehte dort... und ging anschließend wieder nach oben.

Wir sind also in einer eher schlechten Ausgangslage für eine Jahresend-Rallye! Wie auch immer der Ausgang morgen ist — erst ein nachhaltiges Überschreiten der 200- und 100-Tage-Durchschnittslinie würde die technische Einschätzung für den amerikanischen Aktienmarkt verändern. Dreht der Index jedoch wieder nach unten,... ist der Weg in Richtung 2.600 Indexpunkte frei… und damit das Ende des Aufwärtstrends seit 2016 besiegelt. Vor diesem Hintergrund bleiben wir defensiv in den USA:  Die Exponierung beim ETF750 liegt aktuell bei ca. 50,7% (50,8% Europa; 53,1% USA) und beim ETF751 bei 50,75%.

Im Gespräch mit Herrn Heinrich (Börsen Radio)
Quelle: Commerzbank

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Vortrag am Börsentag Hamburg
Quelle: Commerzbank

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… fand bei wunderschönem, warmen Wetter statt! Trotzdem war im historischen Gebäude der alten Börse viel los! Nachdem ich neun Jahre lang eher zum Aktienkauf geraten habe,... musste ich mich im Interview mit Herrn Heinrich vom Börsen Radio leider eher negativ zu den weiteren Aussichten äußern.  Das sorgte gefühlt für Verwunderung: Ich scheine mit meinem verhaltenen Ausblick noch in der Minderheit zu sein!  

Der Vortrag war sehr gut besucht. Generell hatte ich den Eindruck, dass viele Anleger den Rücksetzer jetzt als gute Chance sehen, um einzusteigen. Es wäre schön, wenn dies so wäre, ... konkrete Hinweise dafür gibt es bis jetzt wenige. In meinem Vortrag bin ich auf die wesentlichen Belastungsfaktoren eingegangen. Sie können den Vortrag noch diese Woche hier anschauen.  

Die Woche startet fast unverändert an den Börsen mit leichter Stabilisierungstendenz. Der DAX stand vor vier Wochen rund 1.000 Indexpunkte höher und muss sich von diesem Absturz erstmal etwas erholen. Im ETF751 kaufen wir heute das Aktienportfolio nach, ... da wir durch den Abverkauf von Fondsanteilen eine hohe Kasse-Position hatten.  

Die Exponierung beim ETF750 liegt zurzeit bei ca. 50,1% (49,2% Europa; 52,8% USA) und beim ETF751 bei 50,4%.

Analyse-Chart EURO STOXX 50: 2.11.2018 11:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart EURO STOXX 50: 2.11.2018 11:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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… ständig weiter... und das ist gut so! Hätten Sie gedacht, dass Apple einfach die Meldung von Verkaufszahlen einstellt? Was könnte wohl der Grund dafür sein?? Kommt es etwa zu einer (absehbaren) Verlangsamung der Erfolgsstory??? Nun ja... inzwischen haben wirklich die meisten ein Smartphone... und das Alter der Nutzer reicht von 10 bis 90 Jahre…

Während der amerikanische Präsident einen „guten Deal“ mit China vor den für ihn sehr wichtigen Wahlen am nächsten Dienstag in Aussicht stellt und damit die Börsen in Asien und in Europa kurz wieder zum Leben erweckte, schrumpfte die italienische Industrieproduktion auf den niedrigsten Stand seit 4 Jahren! Es bleibt also beim täglichen Cocktail aus guten und schlechten Nachrichten…

Technisch ist die Erholung schon weit fortgeschritten und wir fangen an, in beiden ETFs die Absicherung wieder leicht stärker zu trimmen. Der kurzfristige Analyse-Chart des EURO STOXX 50 oben zeigt, wie weit der Index noch von der 100- (grün) und 200- (rot) Tage-Durchschnittslinie entfernt ist... Der Langzeit-Chart dahinter zeigt unsere Kern-Absicherungszone für die europäischen Aktien im ETF750 (grüne Fläche). Man erkennt aber auch, dass sich der Index von unten wieder an die alten Tiefststände um 3.260 Indexpunkte herantastet... Spätestens dort sollte es technisch sehr schwierig werden, weiter zu steigen...

Die Exponierung beim ETF750 liegt zurzeit bei ca. 50,7% (49,5% Europa; 54,3% USA) und beim ETF751 bei 50,1%.

An den fundamentalen Grundtrends - starkes Amerika, schwächelndes China, Europa mit großen Baustellen - hat sich zum Wochenende wenig verändert. Das ist dann auch schon die Zusammenfassung meines Vortrags auf dem Börsentag Hamburg morgen: 12:00 – 12:45 „Marktausblick, konservative Aktienselektion & Absicherung aus Sicht eines Fondsmanagers“ im Merkur Zimmer. Die Präsentationsunterlagen können Sie hier einsehen (nach Registrierung). Sie sind aber auch herzlich zur Teilnahme auf den Börsentag eingeladen. Falls ich Sie dort nicht treffe, wünsche ich Ihnen schon mal ein schönes Wochenende…

Wertentwicklung USA und Europa: 1.11.2018 17:00 Uhr
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Wertentwicklung Branchen: 1.11.2018 17:00 Uhr
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Nachdem die Aktienmärkte im September eher unverändert schlossen, ging es im Oktober rasant abwärts. Insbesondere Tech-Werte litten und gerieten wegen tendenziell steigender Zinsen in den USA und unter den Erwartungen gebliebener Geschäftszahlen unter Abgabedruck… der Nasdaq beispielsweise verlor über den Monat gut 9%, was auch den deutschen Tech-Werten entsprechend zusetzte. Hinzu kamen globale Makrothemen, wie US-Handelskonflikte, der Brexit, die langfristige Stabilität des Euro (Italien) etc.

Nicht wenige sehen derzeit das Ende des 10-jährigen Bullenmarkts kommen. Der DAX vollendete in der Abwärtsbewegung seine Schulter-Kopf-Schulter-Formation nach unten und nach Analystenmeinung liegt das nächste Ziel nun bei 10.800 Punkten. Erreicht hat er erst einmal den Bereich um die 11.050 Punkte. Zwar konnten sie die Märkte zum Monatsende aufgrund der überverkauften Situation wieder leicht erholen, jedoch bleibt ein dickes Minus bei den Indizes stehen. Der DAX verliert dabei noch 6,5%, der EURO STOXX 50 5,85% und der S&P 500 sogar 6,84%.

Bezogen auf den ComStage Alpha Dividene Plus ETF (WKN ETF750) konnten sich in diesem Marktumfeld, wie die erste Tabelle oben zeigt, die mittels quantitativer Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa relativ gesehen gut behaupten und verloren weniger als der Markt. Die Teilstrategie USA notierte sogar im Plus - während der S&P 500 (EUR) mit -4,30% den Monat Oktober 2018 abschloss.

Die zweite Tabelle zeigt die Wertenwicklung aller Branchensegmente im abgelaufenen Berichtsmonat. Die Wertentwicklung der meisten Branchen rentierte in diesem Marktumfeld teilweise sehr deutlich im negativen Terrain. Lediglich die defensiven Branchen Versorger und Verbrauchsgüter konnten in den USA eine positive Wertentwicklung zeigen, während in Europa nur die Aktien der Telekommunikation positiv rentierten. Der Abstand zwischen der Top- und der Flop-Branche lag in Euroland bei 11,7% und in den USA bei rund 13,8%. Die im ComStage Alpha Dividende ETF (WKN: ETF750) vorliegende Fokussierung auf Finanz- und Versicherungswerte in Europa hat dementsprechend im Berichtsmonat mit dem Markt gelitten, dafür konnte das US-Aktienportfolio den S&P 500 mit +4,90% deutlich schlagen.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfolio Manager Tim Wottawah.

Aufzeichnung ideasTV mit Andreas Hürkamp: Stand 31.10.2018 (11:50 Uhr)
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX mit neuer Absicherungszone: Stand 31.10.2018 (11:50 Uhr)
Quelle: Bloomberg
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... ideasTV-Sendung bringen wir das Dilemma der gefühlten Hochkonjunktur trotz abgestürztem DAX auf den Punkt. Es sind die Makrobaustellen US-Handelskonflikte, der BREXIT und die langfristige Stabilität des Euro (Italien), die Deutschlands exportabhängige Industrie bedroht. Zusätzlich wirken in vielen Branchen Sonderfaktoren, wie Regulierung, Umweltauflagen und Digitalisierung, kostentreibend und damit auch Gewinn schmälernd! Die Ausstrahlung können Sie heute Abend auf n-tv (ca. 18:54 Uhr) oder hier auf unserer Webseite sehen.

Der deutsche Aktienmarkt hat heute Morgen seine technische Erholung fortgesetzt. Da wir nicht genau wissen, wie weit die Erholung gehen wird... haben wir in beiden ETFs sicherheitshalber einen Teil der Gewinne aus der Absicherung realisiert. Dabei haben wir die Kern-Absicherungsstrecke verändert: Sie startet nun viel tiefer (bei 11.800!) und endet immer noch bei 9.800 Indexpunkten per März Verfall. Durch den Tausch der Absicherungsoptionen ab 12.750 Indexpunkten in Absicherungsoptionen ab 11.800 haben wir Gewinne realisiert. Sollte der DAX unter 11.800 bleiben, sind wir immer noch abgesichert. Sollte der DAX jedoch wieder über 11.800 Indexpunkte steigen (zurzeit noch nicht absehbar), müssen wir unsere Gewinne aus der DAX-Absicherung nicht wieder (vollständig) zurückgeben. Im hinteren DAX-Chart ist die neue Absicherungszone eingezeichnet.

Die Exponierung beim ETF750 liegt zurzeit bei ca. 49,6% (48,4% Europa; 53,1% USA) und beim ETF751 bei 53,1%.

3 Euro...

30.10.2018
Inflation in Deutschland: 30.10.2018 16:50 Uhr
Quelle: Bloomberg
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S&P 500-Index: 30.10.2018 16:50 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... schüttet der ETF751 aus. Diese Ausschüttung bzw. der Abschlag spiegelt sich bereits schon im Kurs des ETF wider. Die Gutschrift müssten Sie morgen auf Ihrem Konto finden…

Während die Berichtssaison der Unternehmen eher holprig verläuft, überraschte heute die deutsche Inflationsrate: Mit 2,5% im Oktober erreichte sie ein neues 10-Jahres-Hoch. Diese Entwicklung dokumentiert die solide Lage der Wirtschaft in diesem Jahr und wurde natürlich auch vom stark gestiegenen Ölpreis beeinflusst. Das Schaubild oben zeigt den langfristigen Verlauf der Inflation in Deutschland.

Die fundamentale Sicht auf die Märkte (jetzt einsteigen, in 6 Monaten sind wir wieder voll erholt) passt überhaupt nicht zur technischen Sicht (der technische Abwärtstrend hat gerade erst begonnen)... Die morgige ideasTV-Sendung mit Herrn Hürkamp wird aus diesem Grunde sehr interessant (n-tv, 18:54 Uhr)… und die Frage ist, welche Ideologie sich in den nächsten Wochen durchsetzt!

Im Gegensatz zur weiten Welt der Marktanalysen kann man im Fondsmanagement leider keine Wenn und Abers und Obs ewig diskutieren... da gilt es, sich jeden Tag knallhart und eindeutig zu positionieren... erst recht, wenn man einen Absicherungsauftrag hat! Wir fragen uns zurzeit (eher), wie weit die technische Erholung gehen kann und optimieren weiter die Seitwärtsrendite (falls es doch länger dauert). Etappenziel nach unten bleibt das Niveau von ca. 10.800 Indexpunkten.

Zum Schluss noch einen Blick auf den S&P 500 (zweiter Chart). Dort sieht man den harten Einschlag der letzten Tage... man sieht auch, dass es einen ähnlichen Absturz Anfang 2018 schon einmal gab... und der Markt sich anschließend wieder komplett erholt hat! Wir gehen zurzeit (wegen der angeschlagenen technischen Lage) jedoch nicht davon aus und haben uns ziemlich defensiv in den USA positioniert.

Die Exponierung beim ETF750 liegt zurzeit bei ca. 50,4% (49,6% Europa; 52,9% USA) und beim ETF751 bei 50,2%.

USA Branchen-Klassifizierung (28.9. – 25.10.2018)
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
USA Branchen-Klassifizierung (29.12. – 25.10.2018)
Quelle: Bloomberg
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… Vollgas! Lange lag das USA-Aktien Teilportfolio (25 von 100 Aktien) des ComStage Alpha Dividende ETF (WKN ETF750) im laufenden Jahr hinter dem Vergleichsindex S&P500. Da die Aktienauswahl auf Basis einer quantitativen Selektion erfolgt und es keine Höchstgrenze in Bezug auf das maximal gewünschte Abweichungsrisiko (Tracking Error) zum S&P 500 gibt, ist die Branchenallokation des USA-Aktienportfolios gegenüber dem Vergleichsindex deutlich anders: Lange waren es die sehr hoch bewerteten IT-Aktien mit sehr geringer Dividendenrendite, die besser als die defensiven, neutral bewerteten Versorger-Aktien mit attraktiven Dividendenrenditen gelaufen sind. Der Performanceunterschied zwischen dem USA-Aktien Teilportfolio und dem S&P 500 lag teilweise bei knapp 7% - zu unseren Ungunsten. Im Oktober hat sich das Blatt jedoch gewendet und die Versorger haben konträr zum Aktienmarkt eine Rallye hingelegt, wie der erste Chart oben zeigt. In der Folge liegt das USA-Aktien Teilportfolio per 10/25/2018 +1,93% vor dem S&P 500.

Für das laufende Gesamtjahr 2018 liegen die IT-Aktien, wie die zweite Graphik oben zeigt, weiterhin auf Platz 1, dicht gefolgt von Gebrauchsgütern auf Platz 2, aber die defensiven Branchen Gesundheit und Versorger haben deutlich aufgeholt. Es bleibt spannend, ob die US-Versorger zum Monatsende hin weiter deutlich im Plus sind oder nicht. Sollte die Outperformance dieser Branche jedoch anhalten, wird die Outperformance des USA-Aktien Teilportfolios des ETF750 ebenfalls ausgebaut. Kehrseite: Der DAX liegt dann aber sicherlich unter 11.000 Punkten.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah

Ifo-Index...

26.10.2018
Ifo-Index
Quelle: Bloomberg

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DAX
Quelle: Bloomberg

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Der Ifo-Index gehört zu den wichtigsten Gradmessern für das Geschäftsklima in Deutschland. Vor gar nicht allzu langer Zeit erreichte der Index ein neues Allzeithoch! Im ersten Chart sehen Sie den Indexverlauf über die letzten 5 Jahre abgebildet. Der Ifo-Index (weiß), die aktuelle Einschätzung (lila) und die Erwartungen (blau) sind seitdem auf dem Weg nach unten. Die Abhängigkeit Deutschlands von der Exportindustrie  hinterlässt sein Spuren. International belasten die Spannungen zwischen den USA und China,... innerhalb Europas wirken sich die Unsicherheit rund um den geplanten Brexit und die Irritationen über Italiens Haushaltspläne aus.

Dies alles sind keine neuen Themen und ich habe oft im Blog darüber geschrieben. Dass nun der Aktienmarkt anfängt darauf zu reagieren, liegt vorwiegend daran,... dass jetzt die ersten Spuren in den aktuellen Wirtschaftszahlen tatsächlich zu sehen sind! Noch glauben aber die meisten Analysten an eine kleine Konsolidierung mit gutem Ausgang. Es wäre sehr schön, wenn es so kommen würde.

Darauf setzen können wir allerdings nicht! Die Märkte sind technisch im Sinkflug. Wir waren und wir sind gut positioniert. Nicht etwa, weil Analysten diesen Sturz vorausgesagt haben,... sondern weil die technische Verfassung des Aktienmarkts sehr früh sehr klare Signale gesendet hat (siehe vorherige Blogs weiter unten).

Beim ETF751 „rollten“ wir heute einen Teil der Put-Absicherungsoptionen von 12.750 auf 11.800 nach unten. Das bedeutet: Wir realisierten die Gewinne auf den Eurex Put-Optionen, Basis 12.750 und kauften neue Put-Optionen mit einer Basis bei 11.800 Punkten. Die Exponierung ist dadurch leicht gestiegen. Ziel ist es, bei einer Erholung der Märkte die durch Absicherung erzielten Gewinne nicht wieder abzugeben.

10.800 Indexpunkte sollte die erste bremsende Zielmarke des DAX in diesem Abschwung sein (Chart 2/ weiße Linie). Auf dem Weg dorthin werden wir die Exponierung langsam erhöhen und Schritt für Schritt Gewinne aus der Absicherung realisieren.

Die Exponierung beim ETF750 liegt zurzeit bei ca. 53,7% (53,7% Europa; 53,4% USA) und beim ETF751 bei 50,8%.

Schönes Wochenende :-)

Performance Vergleich DAX, EURO STOXX 50 und Comstage Alpha Dividende Plus (1 Monat)
Quelle: Bloomberg

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Nachdem ich ja gestern die enttäuschende relative Stärke des ETF751 kommentiert habe, nun doch noch ein paar Worte zum ETF750.

Auf Monatssicht (Chart 1) verlor der DAX 9,3% (weiß), der EURO STOXX 50 8% (gelb) und der ETF750 2% (orange).

Auf Jahressicht (Chart 2) verlor der DAX 13,5% (weiß), der EURO STOXX 50 12,5% (gelb) und der ETF750 7,1% (orange).

Das ist ganz Ok,... es geht aber noch besser!

Heute ist der Tag, an dem ich zum ersten Mal das Gefühl habe,... dass der Kursabsturz nicht nur als schnell korrigierbarer Ausrutscher gewertet wird. MDAX (+1,2%) und SDAX (+1,1%) erholen sich gegenüber dem DAX (+0,2%) deutlich stärker. Der Markt ist überverkauft. Eine Tatsache, die seit Tagen der allmorgendlich zu beobachtende Versuch einer technischen Erholung beweist. Diese Gegenbewegung sollte auch bald nachhaltig in Fahrt kommen. In der gestern ausgestrahlten ideasTV Sendung ging es vorwiegend um Italien und um die meines Erachtens derzeit beste Alternative zum Festgeld. Sehen und hören Sie doch hier noch einmal hinein!

Die Exponierung beim ETF750 liegt zurzeit bei ca. 51,1% (51,3% Europa; 52,6% USA) und beim ETF751 bei 42,4%.

Performance?

24.10.2018
Analyse-Chart DAX, MDAX und SDAX: Stand 24.10.2018 (14:15 Uhr)
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX, MDAX und SDAX: Stand 24.10.2018 (14:15 Uhr)
Quelle: Bloomberg
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Aus Sicht eines erfolgreichen Marketings sollte ich in diesem Blog die deutlich bessere Performance des ETF750 im Abwärtsstrudel der vergangenen Tage herausstellen… tue ich aber nicht! Ich berichte lieber über die aus unserer Sicht enttäuschende Performance des ETF751!

Damit haben wir uns im Portfoliomanagement gestern und heute intensivst auseinandergesetzt… denn wir haben gestern in diesem Fonds nach unseren Absicherungspositionen einen Gewinn seit Auflage von fast 4% erwirtschaftet und konnten zunächst nicht nachvollziehen, warum so wenig davon im Kursverlauf des ETF751 zu sehen ist…

Die Antwort liefert das Aktienportfolio: Die jetzige Aktienselektion wurde bei DAX-Ständen oberhalb von 12.000 Indexpunkten getroffen. Das Portfolio ist in Aktien investiert, die zu 47,5% aus dem MDAX, zu 32,1% aus dem DAX und zu 11,8% aus dem SDAX stammen... und der potenzielle (historische) Tracking Error des Aktienportfolios zum DAX kann im Jahresverlauf 8% pro Jahr oder mehr erreichen…

Normalerweise hätten wir also erwartet, dass sich das Portfolio bei fallenden Märkten besser entwickelt als der DAX (z.B. bedeutet eine Jahresperformance des DAX von -10% für das Portfolio ein Minus von 2%). Leider war dies nicht der Fall… im Gegenteil!

Der Analyse-Chart oben zeigt die Performance des DAX (weiß), MDAX (rot) und des SDAX (gelb) des letzten Monats. Während der DAX knapp 8% nachgegeben hat, gingen der MDAX um 9,72% und der SDAX um 11,83% zurück! Der ETF751 würde also ohne die erzielten Absicherungsgewinne deutlich tiefer notieren... er steht aber trotz dieser Gewinne im Vergleich zum DAX nicht viel besser da… Sollten wir deshalb nun das Modell wechseln und unser Portfolio dem DAX angleichen?

Die Antwort lautet: nein! Der Langzeit-Chart zeigt, wie schwach sich der DAX in den letzten Jahren gegenüber den beiden anderen Indizes geschlagen hat... Über einen längeren Zeitraum sollte sich die oben beschriebene kurzfristige Schwäche also wieder ausgleichen...

Übrigens... DAX und MDAX sind beide zum gleichen Zeitpunkt bei 1.000 Indexpunkten gestartet. Vergleichen Sie doch einmal, welcher Index ist bis heute höher gestiegen? In welchem Index wären Sie lieber investiert gewesen? :-)

Wir sehen heute eine technische Erholung... mehr nicht. Es ist viel zu früh, von einer Trendumkehr oder einer Jahresendrallye zu träumen. Die Exponierung beim ETF750 liegt zurzeit bei ca. 48,2% (46,4% Europa; 53,5% USA) und beim ETF751 bei 39%.

EURO STOXX 50 kurz (ca. 11:15 Uhr)
Quelle: Bloomberg

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EURO STOXX 50 lang (ca. 11:15 Uhr)
Quelle: Bloomberg

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…das Interview mit Herrn Leben vom „Börsenradio“ führte, hatte ich das gar nicht so unbestimmte Gefühl, dass er von mir hören wollte, wann die Jahresendrallye startet, bzw. wieviel Potenzial es nach oben gibt. Sie hören an meiner Antwort im Interview, wie überrascht ich von dieser Frage war. Danach fragte ich ihn, ob ich evtl. mit meiner negativen kurzfristigen Sicht alleine sei. Er bestätigte mein Gefühl, dass sich die meisten seiner Gesprächspartner in letzter Zeit eher positiv als negativ zu den Aktienmärkten äußerten.

Für mich ist dies alles ein klares Signal für eine Trendwende. Während die fundamental denkenden Analysten sich immer noch an den guten Wirtschaftszahlen festklammern, ... handelt der Markt die Zukunft… und offensichtlich ist die nicht so gut, wie vermutet. Der Vorlauf des Aktienmarkts (bevor ein Abschwung in den Kernwirtschaftszahlen sichtbar ist) kann durchaus sechs Monate betragen. Die einzigen fundamentalen Daten, die in die Zukunft schauen,... wie die Einkaufsmanager-Statistik,… signalisieren jedoch schon seit Monaten eine Abkühlung.

Der erste EURO STOXX 50 Chart zeigt den Einbruch heute am europäischen Aktienmarkt. Der zweite längere Chart gibt einen Hinweis, wo die Reise kurzfristig hingehen kann: Ab 3.100 Indexpunkten startet eine technische Support-Zone. Ebenfalls eingezeichnet ist unsere Kern-Absicherungszone.

Wir mussten heute viele Optionen handeln,... um unsere Exponierung konstant unter 50% zu halten. Sie liegt zurzeit beim ETF750 bei ca. 49,5% (48% Europa; 53,8% USA) und beim ETF751 bei 44,2%. Ziel unserer Strategie ist es, in negativen Märkten ca. 50% der Verluste zu vermeiden... und das sollte derzeit der Fall sein.

Analyse-Chart DAX: Stand 22.10.2018 11:55 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX: Stand 22.10.2018 11:55 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Die Ausschüttung des ComStage Alpha Deutschland Dividende Plus UCITS ETF steht: Wir schütten am 29. Oktober 3 Euro aus! Dieser Betrag müsste dann ab dem 31. Oktober bei Ihnen gutgeschrieben sein. Wir orientieren uns bei der Ausschüttung an der Dividendenrendite in Deutschland... die je nachdem, welche Aktien im Portfolio sind, in der Nähe von 3% liegt. Zusätzlich zu den Dividendeneinnahmen haben wir zurzeit Gewinne aus Absicherungsgeschäften von ca. 2,72% erwirtschaftet. Grundsätzlich wollen wir die potenziellen Absicherungsgewinne nicht ausschütten, sondern in die Aktien reinvestieren.

Die Woche beginnt mit einer Erholung... die von starken Gewinnen an den chinesischen Aktienmärkten genährt wird. Da der Markt überverkauft ist, liegt eine technische Erholung nahe. Wir haben daher heute Morgen in beiden ETFs sehr kurzfristige Optionen verkauft, um unsere Seitwärtsrenditen in dieser Woche zu erhöhen, denn wegen des gebrochenen langjährigen Aufwärtstrends im DAX dürfte das Potenzial für die technische Erholung begrenzt sein. Der Analyse-Chart oben zeigt den mittelfristigen Abwärtstrend (rot)... Die weiß markierte Zone könnte in den nächsten Tagen maßgeblich sein, da eine Erholung auf ein Niveau oberhalb von 11.850 Indexpunkten im DAX schwierig sein sollte. Der Langzeit-Chart zeigt die Index-Entwicklung der vergangenen fünf Jahre und unsere Kernabsicherungszone (grüne Linien).

Die Exponierung beim ETF750 liegt zurzeit bei ca. 49,9% (48,3% Europa; 55% USA) und beim ETF751 bei 45,2%.

Analyse-Chart 10-jährige Staatsanleihen Italien: 19.10.2018 18:07 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart 10-jährige Staatsanleihen Italien: 19.10.2018 18:07 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... sind auch heute wieder stark gestiegen. Der Analyse-Chart oben zeigt, wie sie sich in 6 Monaten fast verdoppelt haben! Der zweite, längere Chart dahinter offenbart, wie dramatisch der Anstieg insgesamt im 5-Jahres-Vergleich ist. Der Aktienmarkt hat diese Verschärfung heute Morgen noch relativ gut weggesteckt und wir mussten nur geringfügige Positionsanpassungen durchführen.

Da der amerikanische Aktienmarkt nun auch anfängt, technisch zu schwächeln, haben wir unsere Exponierung in den USA heute Abend weiter gesenkt: Beim ETF750 haben wir die Exponierung in den USA von knapp 63% auf 56% reduziert. Zusammen mit der europäischen Exponierung von ca. 48% liegen wir nun beim ETF750 insgesamt bei einer Exponierung von 49.8%. Beim ETF751 liegt die Exponierung heute Abend bei 44,5%. An unserer defensiven Haltung hat sich also wenig verändert.

Schaut man sich die chinesischen Aktienmärkte oder auch die Schwellenländer-Indizes an... sieht man, wie schnell Verluste von 30% und mehr in sehr großen Indizes möglich sind. Es könnte gut sein, dass wir in Europa erst am Anfang einer nachhaltigen Korrektur sind!

Ich wünsche Ihnen (trotzdem) ein schönes Wochenende!

Wir haben...

18.10.2018
Kernabsicherungszone im DAX: Stand 18.10.2018 15:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Kernabsicherungszone im EURO STOXX 50: Stand 18.10.2018 15:30 Uhr
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... die technische Erholung heute Morgen genutzt, um die Kernabsicherungszonen in beiden Fonds nach unten auszudehnen. Im ersten Chart oben ist die neue DAX-Kernabsicherungszone (9.800 Indexpunkte (statt zuletzt 10.800) bis 12.750 Indexpunkte) abgebildet und im zweiten Chart die neue EURO STOXX 50 Absicherungszone (2.700 Indexpunkte (statt zuletzt 2.900) bis 3.400 Indexpunkte). Diese Anpassung ist wegen der stark verschlechterten technischen Lage der Indizes erforderlich. Sollte sich der Markt nicht sehr schnell erholen, geben die Charts zurzeit dieses (negative) Potenzial her… daher müssen wir uns jetzt vorbereiten. Für die Ausdehnung haben wir kein zusätzliches Geld eingesetzt und mussten auch die Exponierung nicht weiter erhöhen.

Beispiel-Erläuterung für Derivate-Profis: Unsere Kernabsicherung im ETF751 besteht aus 145 gekauften EUREX DAX Put-Optionen Basis 12.750, Verfall: März 2019. Zur Begrenzung und Teilfinanzierung haben wir 145 EUREX DAX Put-Optionen Basis 9.800, Verfall: März 2019, dagegen verkauft.

Die Exponierung beim ETF750 liegt zurzeit bei ca. 48,9% (43,9% Europa; 63,2% USA) und beim ETF751 bei 40,3%.

Quelle: Bloomberg
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Quelle: Bloomberg
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Das aktuelle Börsenjahr 2018 vermag aktuell anders verlaufen, als es noch zu Jahresanfang von den meisten Marktteilnehmern und Analysten prognostiziert wurde. Dies trifft zum einen auf die jeweiligen Indizes zu, aber auch bei den einzelnen Aktiengesellschaften mehren sich kontinuierlich Gewinnwarnungen. Hierunter wird eine Anpassung der bisherigen Gewinnprognose nach unten verstanden, welche aufgrund der Publizitätspflicht, umgehend allen Marktteilnehmern gegenüber kommuniziert wird.  Während in klassischen Hausse-Phasen diese Aktien dann tendenziell stagnieren oder leicht fallen, war in den letzten Wochen für viele Aktienkurse eine deutlich negative Reaktion zu sehen. Die beiden Charts zeigen als Beispiel die Reaktion auf die Gewinnwarnung von 1) Fresenius Medical Care (-17%; 17.10.2018) und 2) Ceconomy (-18%; 9.10.2018).

Als Aktienportfoliomanager ist man zweifelsohne erleichtert, wenn man – wie in beiden o.a. Fällen – von einem solchen „Torpedo“ nicht getroffen wird. Da man dies aber nicht kategorisch ausschließen kann, sind wir in beiden ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) bewusst breit diversifiziert. Die 100 Aktien  (ETF750) und 50 Aktien (ETF751) sind u.a. über verschiedene Branchen und Marktkapitalisierungssegmente gestreut und besitzen jeweils einen prozentual geringen Anteil am Portfolio, der im Falle des Falles nicht gleich die Gesamtperformance unter Wasser laufen lässt. Das ist sehr wichtig und auch ein Bestandteil des Risikomanagements.

An solchen Tagen ist aber oft auch das Phänomen der Sippenhaft zu sehen. Gemäß dem Motto, geht es der Aktie X schlecht, so muss/kann auch die Ertragssituation anderer Aktiengesellschaften dieser gleichen Branche nicht gut sein, geraten die Kurse dieser Aktien tendenziell ebenfalls unter Druck. Die Wertenwicklung dieser Aktien leidet dann unter Umständen mit, was sich in der Konsequenz wiederum im eigenen Aktienportfolio widerspiegelt.

Da die aktuelle Lebensdauer des ComStage Alpha Deutschland geringer als ein Jahr (Auflage 12/15/2017) beträgt, darf ich aus regulatorischen Gründen an dieser Stelle keinen Chart zeigen, der das Aktienportfolio mit dem DAX vergleicht. Bis Ende September 2018 lag die durch eine quantitative Selektion gesteuerte Dividendenstrategie relativ gesehen vorne, musste aber im Oktober aufgrund der Sippenhaftung speziell bei Aktien aus den Segmenten MDAX, SDAX mit zudem noch teils geringerer Marktliquidität Federn lassen. Der gestrige Tag zeigte bereits Besserung und fast die Hälfte der Underperformance konnte wieder zurück erobert werden.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah      

Aufzeichnung ideasTV-Sendung 17.10.2018
Quelle: Commerzbank AG
EURO STOXX 50: Stand17.10.2018 um 14:50
Quelle: Bloomberg
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... Aktienmarkt erholt sich heute, aber er schafft es bisher nicht, das verlorene Terrain von über ca. 3.260 im EURO STOXX 50 und ca. 11.800 im DAX zurückzugewinnen. Im hinteren EURO STOXX 50 Chart oben erkennt man, wie dramatisch der Einbruch der letzten Woche war. Die eingezeichnete blaue Linie war bisher immer der Wendepunkt nach oben. Solange wir – wie heute - unter der blauen Linien bleiben, müssen wir mit einer Fortsetzung des Abwärtstrends rechnen.

Dabei sieht es fundamental immer noch recht gut aus. Heute Morgen haben wir die ideasTV-Sendung aufgezeichnet (s. Bild oben bzw. hier können Sie sich die Sendung ab heute Abend ansehen). Wir haben bewusst die europäischen Baustellen thematisiert: Den Brexit, die veränderten politischen Verhältnisse in Deutschland und den umstrittenen Italienischen Staatshaushaltsentwurf. Der Chefvolkswirt der Commerzbank sieht diese Probleme überraschend gelassen: Aus dem Brexit wird ein Soft-Exit, Deutschlands politische Mehrheiten gewährleisten auch in Zukunft einen pro-europäischen Kurs und last but not least steht die EZB bereit... falls Italien doch zu viel Geld ausgibt. Insofern sieht er den Abschwung am Aktienmarkt auch nur vorübergehend…

Da aber DAX und EURO STOXX - technisch schwer angeschlagen – in dieser Woche ihre Jahrestiefs erreicht haben, können wir im Sinne unseres Absicherungsauftrages nicht auf so viel Optimismus setzen… Die Aktienmärkte sprechen zurzeit eine andere Sprache... Wir bleiben daher defensiv: Die Exponierung beim ETF750 liegt heute bei ca. 50,7% (46,4% Europa; 62,9% USA) und beim ETF751 bei 41,5%.

MTA...

16.10.2018
Analyse-Chart DAX: Stand 16.10.2018 17:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX: Stand 16.10.2018 17:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... ist die Kurzbezeichnung für „mandatory time away“ - eine regulatorische Auflage, in der man zwei Wochen lang nichts für seinen Arbeitgeber tun darf... nicht einmal einen Blog schreiben…
Diese zwei Wochen sind nun vorüber und ich freue mich, wieder regelmäßig für Sie schreiben zu dürfen. 

Zu den Fakten: Der DAX hat die 11.800 Punktemarke unterschritten... und ist damit technisch schwer angeschlagen (s. Analyse-Chart). Die Erholung auf 11.776 Punkte heute ist zwar sehr schön, es bleibt aber abzuwarten, ob wir das Niveau von über 12.000 Indexpunkten bald wiedersehen werden.

Der Langzeit-Chart offenbart das eigentliche Problem: Der seit 2009 haltende Aufwärtstrend wurde nach unten durchbrochen. Sofern dies nicht sofort korrigiert wird, ist die Hausse erst einmal beendet und es geht technisch bestenfalls seitwärts weiter. Im Zuge der Abwärtsbewegung haben wir die Exponierung sukzessive gesenkt: Die Exponierung beim ETF750 liegt heute bei ca. 51,3% (47,5% Europa; 62,9% USA) und beim ETF751 bei 41,9%.

Wertentwicklung USA und Europa: 11.10.2018 15:00 Uhr, Quelle: Bloomberg

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Wertentwicklung Branchen: 11.10.2018 15:00 Uhr, Quelle: Bloomberg

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Die im September veröffentlichten Konjunkturdaten zeigen einmal mehr, dass sich die US-Konjunktur derzeit deutlich besser entwickelt als die Wirtschaft im Euroraum. Während sich Auftrags- und Produktionslage im Euroraum verschlechtern und die Einkaufsmanagerindizes auf keine Verbesserung der Situation hinweisen, stellt sich zumindest die Situation am Arbeitsmarkt freundlich dar. Wenngleich die Kerninflation im Euroraum weiterhin deutlich von der EZB-Zielmarke entfernt ist, lassen die steigenden Löhne aus EZB-Sicht mittelfristig einen Anstieg der Inflation erwarten. Bei der turnusmäßigen Sitzung im September wurde somit auch – wie erwartet – die Halbierung der Anleihekäufe beschlossen. Eine Entscheidung, ob das Programm am Jahresende ausläuft, gab es allerdings noch nicht. In den USA zeigen sich der Arbeitsmarkt, die Lohnzuwächse und die Stimmungsindikatoren weiter von der positiven Seite. Die Inflationsrate ist zwar etwas gesunken, befindet sich aber weiterhin komfortabel über der 2%-Marke. Auf politischer Seite war die Situation um das italienische Haushaltsdefizit ein markttreibender Faktor, der sich im laufenden Berichtsmonat Oktober potenzierte. Waren die italienischen Politiker zu Monatsbeginn bemüht, die Investoren zu beruhigen, indem sie betonten, dass das Haushaltsdefizit im Rahmen der EU-Vorgaben sein werde, hörte man zuletzt Besorgnis erregendere Töne.

In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa überdurchschnittlich behaupten und legten an Wert zu, während der marktbreite EuroStoxx einen Verlust erlitt. Die Teilstrategie USA notierte wie der S&P 500 im Plus. Dieser positive Trend setzte sich im bisherigen Berichtsmonat fort und aktuell liegen das amerikanische Aktienportfolio 5% und das Europäische Aktienportfolio 1,5% vor dem Vergleichsindex.

Die zweite Tabelle zeigt die Wertenwicklung aller Branchensegmente im abgelaufenen Berichtsmonat. Die Wertentwicklung der einzelnen Branchen divergierte in diesem Marktumfeld erneut. Der Performance-Abstand zwischen der Top- und der Flop Branche betrug in Europa 6,5% und in den USA 7,3%. Diese Zahlen belegen die Wichtigkeit eines ausgeglichenen Portfolios.

Zudem fällt wie im Vormonat die signifikante regionale Divergenz zwischen Europa und USA auf. Während sich in Europa bis auf Finanzwerte und Energie alle Branchen negativ entwickelten, lagen in den USA die Aktien der Finanzwerte nennenswert im Minus. Die im ComStage Alpha Dividende ETF (WKN: ETF750) vorliegende Fokussierung auf Finanz- und Versicherungswerte in Europa hat dementsprechend im Berichtsmonat zur Outperformance beigetragen. Einigkeit in Bezug auf Höhe und Richtung der Performance herrschte dagegen bei den Energie-Aktien, die vom steigenden Ölpreis profitierten sowie den Immobilienaktien, die unter den anziehenden Zinsen litten.

Nach den zuletzt sehr turbulenten Tagen noch ein beruhigendes Update: Die Exponierung des ETF750 liegt heute bei ca. 49,8% (44,7% Europa; 71,0% USA) und beim ETF751 bei 47,5%.

Kommentar zum Aktienportfolio von Portfolio Manager Tim Wottawah                   

Italien...

28.09.2018
Analyse-Chart DAX: Stand 28.9.2018 15:45 Uhr
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Langzeit-Chart DAX: Stand 28.9.2018 15:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... beschäftigt auch zum Wochenende die europäischen Aktienmärkte: Die italienischen Aktien sinken, die italienischen Renditen steigen... und der DAX fällt! Will sich der italienische Staat heute für zehn Jahre neu verschulden, zahlt er dafür stattliche 3,25%... Das geforderte Budgetdefizit der neuen Regierung von 2,4% findet auf keinen Fall den Zuspruch von potenziellen Käufern von Staatsanleihen… und vermutlich auch nicht den der Europäischen Kommission.

Der DAX reagiert entsprechend negativ.

Der Analyse-Chart zeigt, wie (technisch) eingeklemmt der DAX zurzeit ist: Über ihm liegen der kurzfristige Abwärtstrend und die (grüne) 100- und (rote) 200-Tage-Durchschnittslinien.

Der dahinter liegende Langzeit-Chart zeigt unsere Kernabsicherungszone (rot) und die Support-Zone bei rund 11.800 Indexpunkten (dort waren immer wieder die Tiefststände in der übergeordneten Seitwärtsbewegung des Index). Nicht zu sehen ist der neunjährige Aufwärtstrend, der bei knapp unter 12.000 Indexpunkten liegt. Sollte dieser langfristige Trend nach unten durchbrochen werden, kann der Markt sehr schnell… sehr weit!... fallen. Sollte der Trend jedoch weiterhin verteidigt werden... wird die Seitwärtsbewegung sich fortsetzen!

Die Exponierung des ETF750 liegt heute bei ca. 61,8% (57,4% Europa; 75,4% USA) und beim ETF751 bei 55,5%. In dem heute Nachmittag geführten Börsenradio-Interview erkläre ich u. a., warum wir in den USA fast nicht abgesichert sind und warum die Inflation zurzeit steigt. Hören Sie hier doch mal rein!

Ich habe das Gluck, in den nächsten zwei Wochen in den Herbstferien zu sein. Daher kann ich leider auch zwei Wochen lang keine Blog Einträge schreiben. Die beiden Fonds sind aber in meiner Abwesenheit in besten Händen: Das Portfolio-Managementteam um Joachim Fend, Tim Wottawah und Dr. Johannes Krick kümmert sich jeden Tag um die Fonds.

Italien...

27.09.2018
Analyse-Chart 10-jährige Staatsanleihen Italien: 27.09.2018 10:40 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Langzeit-Chart 10-jährige Staatsanleihen Italien: 27.09.2018 10:40 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... beschäftigt mal wieder die Kapitalmärkte. Bis heute um Mitternacht muss Italien sein Budgetvorschlag für 2019 abgeben… Dort geht es primär um das Budgetdefizit... genauer darum, ob es bei 2% liegt oder höher. Seit 2013 liegt die italienische Staatsverschuldung bei über 130% des Bruttosozialprodukts (für Deutschland liegt die Verschuldung bei ca. 64%).

Die Reaktion an den Zinsmärkten sehen Sie in den Charts oben: Der kurzfristige Analyse-Chart zeigt den jüngsten Anstieg der Renditen auf 2,94%. Der Langzeit-Chart zeigt den starken Anstieg der Rendite nach der Wahl der neuen italienischen Regierung im Mai dieses Jahres. Die Refinanzierung des Schuldenbergs hat sich also verteuert!

Die Exponierung beim ETF750 liegt zurzeit bei ca. 58,4% (52,5% Europa; 75,8% USA) und beim ETF751 bei 54,8%.

Brent-Ölpreis pro Barrel: Stand 24.09.2018 um 16:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Brent-Ölpreis pro Barrel: Stand 24.09.2018 um 16:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

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… da wurde die Entwicklung des Aktienmarkts vom Verlauf des Ölpreises beeinflusst. Dies scheint derzeit nicht der Fall zu sein. Der erste Chart zeigt, wie stark das Öl in letzter Zeit gestiegen ist. (Merken Sie es schon an der Tankstelle?) Der zweite Chart, mit dem Verlauf des Brent-Ölpreises der letzten fünf Jahre zeigt, wo wir stehen. Was hat das aber mit den Aktienmärkten zu tun? Gestern erwähnte ich die steigenden Renditen 10-jähriger Staatsanleihen: Steigende Energiepreise führen zu steigender Inflation und dies beeinflusst die Geldpolitik.

Einen noch größeren Einfluss auf die europäischen Aktienmärkte haben aber die Gewinnerwartungen der Unternehmen. Und diesem Thema widmen wir uns heute Abend um 18:54 Uhr auf dem Nachrichtensender n-tv in der ideasTV Sendung. Anhand der niedrigen Erwartungen und der einbrechenden Auftragseingänge lässt sich die fehlende Dynamik der heimischen Aktienmärkte gegenüber der haussierenden Wall Street ableiten.  

Wir bleiben weiterhin eher defensiv, ohne die Möglichkeit der weiteren Erholung komplett auszublenden. Die Exponierung beim ETF750 liegt zurzeit bei ca. 62,5% (57,7% Europa; 76% USA) und beim ETF751 bei 55,3%.

Rendite 10-jähriger deutscher Staatsanleihen: 25.09.2018 10:40 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Rendite 10-jähriger amerikanischer Staatsanleihen: 25.09.2018 10:40 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... 10-jähriger Staatsanleihen spiegeln die Erwartungen an die Zinspolitik der Zentralbanken in den nächsten 10 Jahren wider:

Schaut man sich den ersten Chart oben an, so deutet die Rendite von ca. 0,5% p.a. ein Ende der Nullzins-Ära in Europa an. Auslöser für Zinsanhebungen sind i.d.R. die Normalisierung der Geldpolitik oder steigende Inflationserwartungen. Da eine Straffung der Geldpolitik die Anlage in Zinspapiere attraktiver macht, bedeuten steigende Zinsen normalerweise eine Belastung für die Aktienmärkte.

Schaut man sich den zweiten Chart oben an, sieht man, dass dies nicht immer der Fall sein muss: In den USA sind die 10-jährigen Renditen in den letzten 2 Jahren von 1,3% auf zuletzt 3,1% gestiegen... und trotzdem läuft der Aktienmarkt von Allzeithoch zu Allzeithoch. Wenn die Unternehmensgewinne weiter steigen, kann das auch noch eine ganze Weile gut gehen. Im Auge behalten muss man die Entwicklung an den Zinsmärkten trotzdem!

Die Exponierung liegt heute Morgen beim ETF750 bei ca. 61,6% (56,6% Europa; 76,4% USA) und beim ETF751 bei 55,3%.

DAX: Stand 24.9.2018 um 10:00
Quelle: Bloomberg
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EURO STOXX 50: Stand 24.9.2018 um 10:00
Quelle: Bloomberg
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... für die europäischen Aktienmärkte kommt erst noch! Fassen wir die letzte Woche zusammen, so ging es eindeutig wieder aufwärts! Der DAX konnte seinen 9 Jahre alten Basistrend bei knapp unter 12.000 Indexpunkten bestens verteidigen und machte zum großen Terminverfall am letzten Freitag noch einmal einen Sprung nach oben. Der Chart oben zeigt, wie deutlich er sich erholen konnte: Sofern die 200-Tage-Linie bei 12.615 Indexpunkten überwunden wird, sollte es auch weiter bergauf gehen. Ähnlich sieht es beim zweiten Chart dem EURO STOXX 50 Index aus. Die 200-Tage-Durchschnittslinie ist dort bei 3.466 Indexpunkten und nur noch knapp 2% entfernt. Sollte sich aufgrund der vielen Belastungsfaktoren aber der Wind drehen, dann wäre das Niveau von letztem Freitag ein technisch schöner Wendepunkt gewesen.

Wir müssen für beide Szenarien gewappnet sein und mussten daher in den letzten Tagen viel in den beiden Fonds handeln. Wir reduzieren auch heute wieder leicht die Exponierung und nutzen die niedrige implizite Volatilität (sprich günstige Optionspreise), um unsere Kernabsicherung im EURO STOXX 50 aufzustocken.

Die Exponierung liegt zum Wochenanfang heute Morgen beim ETF750 bei ca. 62% (57% Europa; 77% USA) und beim ETF751 bei 56%.

EUR/USD Wechselkurs: 21.09.2018 12:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Historische Ausschüttungen ETF750: 21.09.2018 12:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Gemäß den Daten des Statistischen Bundesamtes lag die Inflationsrate seit Mai leicht oberhalb der Zwei-Prozent-Marke. Verglichen mit den Jahren 2014 (0,9%), 2015 (0,3%), 2016 (0,5%) und 2017 (1,8%) stellt dies durchaus eine kontinuierliche Erhöhung dar. Diese Entwicklung bestärkt die EZB, die zur Normalisierung des Zinsniveaus eingeleiteten Maßnahmen konsequent voranzutreiben. Das lässt die Renditen zumindest schon mal am langen Ende steigen und den EUR aufwerten. Dass speziell ein stärkerer EUR zum USD im aktuellen Marktumfeld positiv für die Entwicklung der Aktienmärkte ist, haben wir im Blog mehrfach erwähnt. Der gestrige Tag ist mit einer Abwertung des USD (-0,64%) und einem Anstieg der Aktien (EURO STOXX 50: +1,0%) ein guter Beleg. Der erste Chart zeigt, dass im historischen Kontext noch reichlich Platz nach oben ist.

Dass die gefühlte Inflation höher ist, kann man sicherlich nicht quantitativ belegen. Doch möchte ich gerne schon mal vorwarnen, dass der Preis für eine Maß Bier auf dem am Samstag beginnenden Oktoberfest um rund 3,5% (Durchschnitt: 11,24 EUR) angestiegen ist. Dies ist übrigens der größte Anstieg seit dem Jahr 2012.

Für die in den ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) implementierte Dividendenstrategie ist die Entwicklung der Inflation förderlich. Denn im Rahmen der quantitativen Selektion achten wir u.a. darauf, dass die Gewinne der Unternehmen kontinuierlich gesteigert werden. Dies gelingt zumindest den soliden Unternehmen, welche die höheren Einkaufspreise an den Endkonsumenten weitergeben können. Außerdem sind beide ETFs mit attraktiven Ausschüttungen versehen, die aktuell mit 4,4% (vor Steuern) (Comstage Alpha Dividende ETF; WKN: ETF750) bzw. 3,2% (vor Steuern) (Comstage Alpha Deutschland Dividende ETF; WKN: ETF751) oberhalb der Inflationsrate liegen. Die nächste Ausschüttung steht Anfang Dezember an. Auch wenn es angesichts der zuletzt heißen Temperaturen schwerfällt: Bis dahin sind es gerade einmal zweieinhalb Monate. Die zweite Tabelle fasst die bisherigen Ausschüttungen zusammen.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah          

Entwicklung der Auftragseingänge in Deutschland (Inland, EU, EU-Ausland): 21.9.2018 12:45 Uhr
Quelle: Commerzbank Research
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... mit breiten Kursgewinnen! Inspiriert von den Allzeithochs in den USA haben sich DAX und EURO STOXX 50 wieder in die Nähe ihrer 100-Tage-Durchschnittslinie gekämpft. In der nächsten Woche sollte der Schwung dann genutzt werden, um nicht nur die 100- und 200- Tage-Durchschnittslinien zu überspringen, sondern auch die bestehenden Abwärtstrends.

Der (trotz der Gewinne heute) sehr stark hinterher hinkende europäische Aktienmarkt ist fundamental begründet. So sank der Einkaufsmanagerindex von IHS Markit für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor im August von 55,6 auf 55,3. Obwohl der Dienstleistungssektor steigt, ist der Index für das Verarbeitende Gewerbe auf das niedrigste Niveau seit 2 Jahren gesunken. Es gibt ja auch zurzeit viele potenziell belastende Themen: Wie wird die Grenze beim Brexit zwischen Nord-Irland und Irland gezogen? Nord-Irland ist Teil des Vereinigten Königreichs, muss es daher auch die EU verlassen? Wie wird der Budgetplan von Italiens neuer Regierung aussehen? Wie wirken sich langfristig die protektionistischen Zölle der USA auf die europäische Wirtschaft aus? Wie wirken sich langfristig die vereinzelten Krisen in den Schwellenländern (Türkei/ Argentinien) aus? In der Grafik oben sehen Sie eine längere Darstellung der Entwicklung der Auftragseingänge. Insbesondere die Aufträge außerhalb der EU sinken zurzeit stark. Auf der anderen Seite halten schwächere Wirtschaftszahlen bei zwar gefühlter, aber nicht gezählter Inflation die EZB Geldpolitik expansiv und das wiederum stützt die Aktienmärkte.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

... an den europäischen Aktienmärkten setzt sich jetzt erfreulicherweise immer mehr durch! Als Folge bauen wir konsequent die Absicherung ab und liegen inzwischen bei der Exponierung im ETF750 bei 70,5% (68,6% Europa, 76,5% USA) und beim ETF751 bei 58%. DAX und EURO STOXX 50 müssen aber noch 1-2 % steigen... bevor sie technisch neue Kaufsignale geben.

Die Wall Street liefert weiterhin Allzeithochs und damit Rückenwind… und morgen ist der bedeutende September-Verfall an den Terminbörsen („tripple witching“). Die Märkte honorieren heute Chinas Absicht, als Antwort auf den Protektionismus der amerikanischen Regierung, Zölle zu senken, statt zu erhöhen. Davon profitiert natürlich die europäische Exportindustrie.

Freuen wir uns heute einfach mal über einen Tag steigender Kurse an den Aktienbörsen :-)

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... steigen wieder. Die 10-jährigen Renditen für US-Staatsanleihen sind wieder über 3% gestiegen! Die 5-jährigen sind übrigens auch bei 2,94%... Die „Zinskurve“ wird also immer flacher. Neben den super Wirtschaftsdaten sollten auch die US-Zölle preistreibend sein, da die günstigen Produktionsketten aus China ja mit Steuern belegt werden... und dies sich auf die Preise der Produkte auswirken kann. Zumindest kurzfristig werden die USA die für 200 Milliarden Dollar importierten chinesischen Güter (die jetzt mit Zöllen belegt werden) nicht selbst ersetzen können. Dafür fehlen die richtigen Fabriken und vor allem billige Arbeitskräfte. Steigende Zinsen und eine sich abflachende US-Zinskurve sind mittelfristig eine Belastung für die amerikanischen Aktienmärkte.

Die europäischen Aktienmärkte stabilisieren sich weiter auf niedrigem Niveau. Bisher verläuft die Erholung schwach und überzeugt nicht wirklich. Die Stärke der Wall Street überträgt sich nicht spürbar auf den DAX oder den EURO STOXX 50.

Die Exponierung liegt heute Nachmittag beim ETF750 bei ca. 64,3% (60,5% Europa; 76% USA) und beim ETF751 bei 55,2%.

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Performancebeitrag Aktienkomponenten und Derivate: 14.9.2018 13:50 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Im Rahmen des Managements der Comstage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) werden täglich viele Entscheidungen getroffen. Während die Einzeltitelauswahl des Aktienbasisportfolios alle drei Monate mit Hilfe der quantitativen Aktienselektion überprüft und angepasst wird, gilt es prinzipiell in jedem Moment eines Handelstages die optimale Exponierung zu bestimmen. Unter Exponierung wird die tatsächliche Risikoquote, also die Summe aus gekauften Aktien und Derivatepositionen verstanden.

Es gilt aber auch, regelmäßig in den Rückspiegel zu schauen, um die Auswirkungen der getroffenen Entscheidungen zu quantifizieren und mögliche Verbesserungen für die Zukunft abzuleiten. Im Asset Management bedient man sich hierzu einer Performancebeitragsanalyse. Wie der Name vermuten lässt, wird die Gesamtperformance des Fonds den einzelnen Komponenten zugeordnet. Man spricht dann vom jeweiligen Performancebeitrag, z.B. der Aktienstrategie oder der Derivatepositionen. Dieser ist dann naturgemäß positiv oder negativ.

Der Chart oben zeigt die Ergebnisse der Performancebeitragsanalyse für die ersten Tage im September. Konkret wird der Zeitraum 31.8. – 12.9. beleuchtet. Der ComStage Alpha Dividende Plus ETF hat in diesem Zeitraum eine Wertentwicklung von +0,46% erzielt. Diese setzt sich aus +0,47% Derivateposition und -0,01% Aktienportfolio zusammen. Letzteres wiederum ist das Ergebnis aus -0,36% Performancebeitrag Aktien Europa und +0,35% Performancebeitrag Aktien USA.

Kommentar zum Aktienportfolio von Tim Wottawah.

 

 

DAX: Stand 14.9.2018 um 9:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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EURO STOXX 50: Stand 14.9.2018 um 9:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... auf breiter Front startet der letzte Arbeitstag in dieser Woche. Nicht nur die EZB beruhigte die Märkte mit der Aussicht, die fällig werdenden Anleihen auch in Zukunft selbst zu refinanzieren (damit bleibt die EZB voll investiert und die Liquidität im Markt). Gleichzeitig erhöhte die Türkische Zentralbank den Leitzins auf unerwartet hohe 24 Prozent,... was zu einer klaren Stabilisierung der Lira führte. An der italienischen Zinsfront kehrte unterdessen Ruhe ein: Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen liegt heute knapp unter 3 Prozent! Zudem erholten sich die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenende leicht. Und last but not least hatten die Tec-Werte in den USA gestern mal wieder einen super Lauf... und auch die Wall Street schloss deutlich höher.

Mit Blick auf die europäischen Aktienmärkte stellt sich nun die Frage, ob wir nach erfolgreichem Abprallen von den Tiefstständen aus dem März dieses Jahres nun wieder auf dem Weg zu neuen Allzeithochs sind? Ein Blick auf den DAX-Chart oben zeigt, wo wir uns befinden: am unteren Rand einer breiten Seitwärtskonsolidierung... innerhalb eines kurzfristigen Abwärtstrends. Nach oben gilt es den Widerstand bei 12.100 nachhaltig zu überwinden... den kurzfristigen Abwärtstrend bei 12.500 Indexpunkten... die 100-Tage-Durchschnittslinie bei 12.588 Indexpunkten (grün) und die 200-Tage-Linie Durchschnittslinie bei 12.637 (rot). Danach sind ein paar Zwischenhochs bis zum Allzeithoch bei ca. 13.600 im Weg. Der DAX hat also durchaus noch ein paar „landmarks“ abzuarbeiten, bevor er die minus 6,2% für dieses Jahr wieder aufgeholt hat. Ähnlich sieht es beim EURO STOXX 50 (s. hinteren Chart) aus. Die Stärke und Weite der Erholung der nächsten zwei Tage wird uns mehr Aufschluss darüber geben, ob es mittelfristig seitwärts weitergeht, oder ob wir unmittelbar davor sind, in eine deutliche Korrektur einzutreten.

Erfreulicherweise gab es bei beiden Fonds in den vergangenen schwachen Börsentagen Zuflüsse. Das frische Fondsvolumen nutzen wir gestern, um Aktien in beiden Fonds nachzukaufen. Dadurch ist die Exponierung - passend zur technischen Erholung - leicht gestiegen. Das Fondsvolumen summiert sich heute Morgen beim ETF750 auf ca. 54,2 Mio. Euro und beim ETF751 auf ca. 12,9 Mio. Euro.

Die Exponierung liegt heute Morgen beim ETF750 bei ca. 60% (55% Europa; 76% USA) und beim ETF751 bei 54%... also noch immer im defensiven Bereich!

Heute …

13.09.2018
Wirtschaftsdaten Deutschland: 13.09.2018: 11:55 Uhr
Quelle: Commerzbank Research, Datastream

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Auftragseingänge Deutschland: 13.09.2018: 11:55 Uhr
Quelle: Commerzbank Research, Datastream

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… erholt sich der Markt vom Ausverkauf der letzten Tage. Technisch wirkt nun die Marke von 12.100 DAX-Punkten als Widerstand von unten... nachdem dieses Kursniveau zuvor im Juli und August der Wendepunkt nach oben war! Heute tagt die EZB… und dies kann am Nachmittag einen weiteren Impuls in die eine oder andere Richtung geben. Für eine klare Trendwende nach oben reicht der Tag heute noch nicht,... aber er ist ein zaghafter Anfang!

Auf der fundamentalen Seite sind die Wirtschaftszahlen für Deutschland zwar weiter sehr gut,... aber in der Abbildung oben ist unschwer zu erkennen, dass die Zahlen schwächer werden. Die blau abgebildeten Auftragseingänge bewegen sich in der Tendenz abwärts und liegen leicht unterhalb des Niveaus von November 2007,... also vor Ausbruch der Finanzkrise. Ebenfalls abgebildet sind die Industrieproduktion (gelb) und die Exporte (grün). Die dünne Linie ist der DAX. Die Rechtecke zeigen, dass der DAX in Zeiten steigender Wirtschaftsdaten ebenfalls nach oben kletterte... und er damit seinem Ruf als Konjunkturbarometer gerecht wurde.

Warum sind die Auftragseingänge so interessant? Weil z.B. die Exportzahlen die Vergangenheit abbilden,... während die Auftragseingänge ein Vorbote der Produktion (und damit z.B. auch der Exporte) der Zukunft sind… und an der Börse wird bekanntermaßen ja nur die Zukunft gehandelt!

Die zweite Grafik gibt uns noch mehr Informationen über die Auftragseingänge. Dort sind, Schwarz abgebildet, die Auftragseingänge aus dem Euroraum… Grau eingezeichnet sieht man die Auftragseingänge außerhalb des Euroraums... und Gelb abgebildet die Auftragseingänge aus dem Inland. Klar zu erkennen: Die Auftragseingänge aus dem Nicht-Euroraum fallen am stärksten. Dies wiederum liegt an den sich verschlechternden Wirtschaftszahlen in den Emerging Markets und in Asien.

Wir bleiben defensiv: Die Exponierung beim ETF750 liegt heute Morgen bei 57%. Diese 57% teilen sich übrigens auf in 74,5% Exponierung auf den 25%-Anteil an amerikanischen Aktien und 51% Exponierung auf den Anteil von 75% an europäischen Aktien.

Im ETF751 liegt die Exponierung bei ca. 54%.

Morgen…

12.09.2018
Rendite 5-jähriger US-Staatsanleihen, S&P 500 Index: Stand 12.9.2018, 13:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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S&P 500 Index: Stand 12.9.2018, 13:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... wird die EZB tagen und alle Marktteilnehmer werden versuchen, aus den Worten von Herrn Draghi eine möglichst gute Zukunftsprognose für die Geldpolitik in der EU abzuleiten. Unsere ideasTV Sendung heute Abend beschäftigt sich daher auch nur mit dem Zinsthema.

Dabei gibt es in den USA viel interessantere Zinskurven. Oben abgebildet sind die Renditen für 5-jährige Staatsanleihen. 2,85% Rendite pro Jahr bei den 5-jährigen Staatsanleihen ist im Vergleich zur negativen Rendite unserer 5-jährigen Bundesanleihen fast schon ein Geschenk. Erst Recht wenn man den US-Dollar in den nächsten Jahren eher stärker als den Euro sieht! Denn dann gibt es zusätzlich noch Währungsgewinne.

Die steigenden Zinsen in den USA sind aber auch ein Damoklesschwert für den andauernden Aufwärtstrend der amerikanischen Aktien. Sollte irgendetwas die amerikanischen Aktienbesitzer beunruhigen, liegt es nahe, die Gewinne mitzunehmen und in die inzwischen attraktiven Anleihen umzuschichten.

Der hintere Chart oben zeigt den Aufwärtstrend beim S&P 500-Index. Ebenfalls eingezeichnet ist unsere Kernabsicherungszone, die wir mit S&P 500-Optionen abgebildet haben.

Die Exponierung beim ETF750 liegt heute Mittag bei 56%... beim ETF751 bei 54%.

Renditen Italienischer Staatsanleihen: Stand 11.9.2018, 9:35 Uhr
Quelle: Bloomberg
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MSCI Emerging Markets Index: 11.9.2018: 9:35 Uhr
Quelle: Bloomberg
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… negative Nachrichten. Jüngste Meldungen zum Brexit lassen hoffen, dass es nicht zu einem „hard Brexit“ kommt. Das Pfund konnte sich dementsprechend auch leicht erholen. :-)

Auch in Italien entspannt sich die Situation ein wenig. Im Chart oben sehen Sie die 10-jährige Rendite für italienische Staatsanleihen. Dort sind die Renditen zuletzt wieder deutlich unter 3% gesunken. Der Chart zeigt aber auch, dass diese Senkung den Gesamtanstieg in diesem Jahr nicht rückgängig macht!

Der zweite Chart zeigt die Entwicklung des MSCI Emerging Markets Index. Dieser Index ist der am meisten beobachtete Index für die Entwicklung der Schwellenländer (inkl. China). Die negative Entwicklung ist sowohl auf die zuletzt schwächeren Aktienmärkte als auch auf die teilweise sehr stark abgewerteten Währungen der Länder zu erklären. In den heutigen globalen Handelsketten spielt eine wirtschaftliche Schwäche der Schwellenländer natürlich auch eine Rolle für die europäischen Unternehmen.

Wir bleiben defensiv: Die Exponierung beim ETF750 liegt heute Morgen bei 57% und beim ETF751 bei 55%.

Hong Kong HSCEI Index: Stand 10.9.2018 um 9:33 Uhr
Quelle: Bloomberg
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EURO STOXX 50 Index: Stand 10.9.2018 um 9:33 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

... HSCEI Index notiert heute Morgen bei 10.390 Indexpunkten und hat seit seinem Hoch im Januar bei 14.000 Indexpunkten rund 3.600 Indexpunkte verloren. Der sich weiter eskalierende Zollstreit zwischen den USA und China belastet den Index. Mit über 25% Verlust befindet sich der oben dargestellte Index in einem Abwärtstrend und droht weiter abzurutschen.

Im weiteren Chart ist der EURO STOXX 50 Index abgebildet. Dort steht der Test der Tiefststände vom März diesen Jahres bei 3.250 Indexpunkten an. Eine sofortige Erholung – wie beim letzten Mal – scheint diesmal angesichts der Aggressivität der Abwärtsbewegung in den letzten Tagen eher unwahrscheinlich.

Obwohl es in dieser Woche zu einer leichten Beruhigung in der Nähe der Supportzonen kommen kann... sind wir sehr vorsichtig geworden. Die Exponierung beim ETF750 liegt heute Morgen bei 61%... beim ETF751 bei 58%.

Leider...

07.09.2018
Analyse-Chart DAX 30: Stand 7.9.2018 17:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX 30: Stand 7.9.2018 17:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

... haben sich alle Befürchtungen zum Markt bestätigt und die Unterstützungslinie bei 12.100 Indexpunkten im DAX haben nicht gehalten! Der Analyse-Chart oben zeigt, wie schnell er durch diese Unterstützung gefallen ist. Im Langzeitchart oben sieht man, dass nun auch der 9-Jahres-Trend (s. Blog von vor 2 Tagen) kurz vor dem Bruch ist. Es sieht also nicht gut aus.

Parallel liegt der EURO STOXX 50 auch nur knapp über seinem Jahrestief bei 3.250 Indexpunkten. Daher hatten wir auch in den letzten 2 Tagen in beiden Alpha ETFs reichlich zu tun. Neben unserer bestehenden Kernabsicherung haben wir nun auch Futures und kurzfristige Optionen (Calls) verkauft. Die Exponierung schwankt bei beiden ETFs zurzeit stark zwischen ca. 53% und 69%. Zu diesem Zeitpunkt (7.9.2018, 16:35 Uhr) haben wir im ETF750 eine Exponierung von ca. 63,8% und im ETF751 eine Exponierung von ca. 59%. In allen Profilen nutzen wir die erhöhten impliziten Volatilitäten, um Seitwärtsrenditen zu generieren.

Die nächste Woche wird volatil bleiben... eine kurzfristige Erholung ist jederzeit möglich, insgesamt hat sich die technische Lage aber weiter verschlechtert.

Ich wünsche Ihnen (trotzdem) ein schönes Wochenende!

Wertentwicklung Branchen: 06.09.2018 14:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Wertentwicklung Portfolios: 06.09.2018 14:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Die US-Konjunkturdaten fielen im August erneut gut aus. Der Arbeitsmarkt zeigt sich bisher unbeeindruckt vom Handelsstreit, die Löhne wachsen moderat, die Einkaufsmanagerindizes bewegen sich im Trend weiter leicht aufwärts und die Kerninflation (inzwischen bei 2,4%) legt weiter zu. Im Euroraum zeigte sich das Bild gemischt. Während Auftrags- und Produktionsdaten zu Monatsbeginn eher schwach tendierten, stabilisierten sich die Einkaufsmanagerindizes. In Deutschland kam es sogar zu einem überraschend deutlichen Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex. Hiervon konnte und sollte weiterhin der ComStage Alpha Deutschland Dividende Plus ETF (WKN: ETF751) profitieren.

Zudem belegen die Daten, dass sich die immer besser werdende Lage am Arbeitsmarkt inzwischen auch in einem Anstieg der Lohnkosten niederschlägt. So sind die Tariflöhne gemäß EZB-Daten im zweiten Quartal um 2,2% gestiegen. Dies spiegelt sich allerdings noch nicht in der Kerninflationsrate wider, die noch immer um die 1-Prozent-Marke schwankt. Auf politischer Seite sind es einmal mehr die Wendungen im Zollstreit, die für Aufmerksamkeit sorgten. Während zwischen den USA und China weiterhin keine Lösung in Aussicht ist, gab es in den letzten Tagen des Monats zumindest eine Einigung zwischen den USA und Mexiko. Den Vorschlag der EU, die Automobil-Zölle auf beiden Seiten abzuschaffen, lehnte der US-Präsident jedoch ab. Die Unsicherheit über die Budgetpläne der italienischen Regierung hält an, allerdings bemüht sich Finanzminister Tria offensichtlich die Märkte zu beruhigen, in dem er betont, die Bedenken der Märkte und Ratingagenturen zu berücksichtigen.

In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa unterdurchschnittlich behaupten und verloren mehr als der Markt. Die Teilstrategie USA notierte zwar im Plus, aber der S&P 500 – insbesondere allen hoher Bewertungen zum Trotz die IT Aktien – legte ein Plus von  4,24% an den Tag.

Die zweite Tabelle zeigt die Wertenwicklung aller Branchensegmente im abgelaufenen Berichtsmonat. Die Wertentwicklung der einzelnen Branchen divergierte in diesem Marktumfeld deutlich. Zudem fällt die signifikante regionale Divergenz zwischen Europa und USA auf. Während sich in Europa bis auf IT alle Branchen negativ entwickelten, lagen in den USA nur die Energie Aktien nennenswert im  Minus. Der Abstand zwischen der Top- und der Flop Branche lag in Euroland bei 8,7% und in den USA bei rund 10,5%. Die im ComStage Alpha Dividende ETF (WKN: ETF750) vorliegende Fokussierung auf Finanz- und Versicherungswerte in Europa hat dementsprechend im Berichtsmonat gelitten, wenn gleich die überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite (insbesondere Versicherungen) über die Zeit positiv wirken wird.  Der Anteil an Banken wurde durch die Überprüfung und Anpassung des Aktienbasisportfolios wie letzte Woche beschrieben reduziert.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah          

Beim DAX...

05.09.2018
Analyse-Chart DAX 30: Stand 5.9.2018 10:40 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Langzeit-Chart DAX 30: Stand 5.9.2018 10:40 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... wird es jetzt ernst. Das Niveau von 12.100 Index-Punkten war im Juni und August der Wendepunkt nach oben. Der Chart zeigt dies deutlich. Sollte dieses Niveau nicht halten, geht es weiter abwärts, in Richtung 11.800 Index-Punkte. Wie im Blog gestern beschrieben, ist dann aber der 9-jährige Aufwärtstrend gebrochen. Es wird also ernst am deutschen Aktienmarkt!!!

Die Exponierung liegt beim ETF750 heute Morgen leicht erhöht bei ca. 68% und beim ETF751 bei ca. 67%. Da in zwei Tagen Optionspositionen auf dem Niveau bei 12.100 Index-Punkten verfallen,... haben wir, technisch bedingt, eine höhere Exponierung als gestern. Das wird sich aber bis Freitagnachmittag ändern… und ist planmäßig. Wir rechnen heute mit einigen Transaktionen… insbesondere, wenn die 12.100 Index-Punkte-Marke schnell fällt. Die Absicherungspositionen machen sich bereits bezahlt… beim ETF751 stehen wir zurzeit bei ca. 0,74% Zusatzertrag seit Auflage (ca. €88.600.-).

Analyse-Chart DAX 30: Stand 4.9.2018 10:10 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX 30: Stand 4.9.2018 10:10 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... befindet sich der DAX im Niemandsland... eingeklemmt zwischen einem kurzfristigen Abwärtstrend und dem Unterstützungsbereich bei 12.100 Indexpunkten. Der erste Chart oben zeigt das Dreieck, in dem sich der DAX zurzeit aufhält. Er befindet sich ungleich dem MDAX oder auch dem S&P 500 unter der 100-Tage-Durchschnittslinie (grün) und der 200-Tage-Durchschnittlinie (rot).

Interessanter ist aber der hintere Chart: Dort sehen Sie den langfristigen Trend seit 2009. Um diesen sehr langen Zeitraum darzustellen, habe ich Monatswerte verwendet. Zwei besondere Kursmarken habe ich hier markiert: Im Jahr 2011 wurde der Trend zum ersten Mal erfolgreich getestet (Kreis links), im Jahr 2016 noch ein weiteres Mal (Kreis rechts). Durch die sehr lange Seitwärtsbewegung des DAX in den letzten ca. 1,5 Jahren könnte dieser Trend in diesem Jahr zum dritten Mal getestet werden. Dafür müsste der DAX auf ein Niveau von unter 12.000 Indexpunkten fallen. Da er in diesem Jahr schon zweimal bei 11.800 Indexpunkten lag, wäre das nichts Ungewöhnliches! Geschieht dies jedoch zum dritten Mal, wird es wegen dieses langfristigen Aufwärtstrends sehr ernst! Umgekehrt wäre eine Bestätigung dieses Bereichs sehr positiv: Da der Trend zurzeit konstant um mehr als 1.000 Indexpunkte pro Jahr steigt, wäre der DAX Ende 2019 dann bei mindestens 14.000 Indexpunkten. Eine DAX-Prognose alleine auf Grund von technischen Faktoren abzugeben, ist aber sehr einseitig. Und die Technik auszublenden, wäre auch sehr einseitig, denn oft kommen die technische Signale lange vor den fundamentalen Begründungen. Und gerade auf der fundamentalen Seite gibt es ja zurzeit sehr viel Ungewissheit über die Zukunft!

Die Exponierung beim ETF750 liegt heute Morgen bei ca. 66% und beim ETF751 bei ca. 62,5%. Auf diesem Niveau sind für heute keine Transaktionen geplant.

Der Brexit...

03.09.2018
GBP/EUR Wechselkurs 3.9.2018 11:22 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Exportzahlen 22.8.2018
Quelle: Bloomberg, Commerzbank Research
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... steht per März nächsten Jahres planmäßig bevor. Was man so von den Verhandlungen über den Austritt hört, klingt nicht ganz so planmäßig. Beide Seiten beharren stur auf Ihrem Standpunkt und schließen einen „hard Brexit“ nicht aus. Die Finanzmärkte berührt das bisher nur am Rande... aber die Abschwächung des Pfunds gegenüber dem Euro ist offensichtlich (s. Chart oben).

Wir müssen die weitere Entwicklung bei den Brexit-Verhandlungen jedoch im Blick halten, denn als Exportmarkt steht England zurzeit an fünfter Stelle (s. Exportzahlen im hinteren Schaubild oben): Während wir in den letzten 12 Monaten ca. 112 Milliarden Euro an Waren in die USA (Platz 1) exportiert haben, waren es immerhin 83 Milliarden Euro nach England. Deutlich zu sehen ist auch die spürbare Abschwächung der Exporte nach England schon seit einigen Monaten! Zu welchen Bedingungen die deutsche Wirtschaft ab April nächsten Jahres Waren nach England exportieren kann, ist unsicher... und diese Unsicherheit belastet die Märkte.

Wir haben heute Morgen die Exponierung im ETF750 auf ca. 66,7% gesenkt. Beim ETF751 sinkt die Absicherung durch die bestehenden Positionen heute automatisch auf ca. 63,6%.

Branchenallokation ETF750 31.08.2018 16:10 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Branchenallokation ETF751 31.08.2018 16:10 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Gestern war es wieder soweit: In beiden Alpha ETFs stand die vierteljährliche Überprüfung der Aktienauswahl an. Beim ComStage Alpha Dividende Plus (WKN ETF750) wurden 25 Aktien aus dem S&P 500, 60 Aktien aus dem EURO STOXX und 15 Aktien aus dem STOXX 600 ex EUR-Raum bestimmt. Diejenigen Aktien, die in das Universum der durch quantitative Selektion bestimmten Qualitätsaktien eingegangen sind, werden erworben und im Gegenzug werden diejenigen Aktien verkauft, die es nicht mehr unter die Top 25 (USA) bzw. 60 (Euroland) bzw. 15 (Europa ex Euroland) geschafft haben. Zur Beibehaltung der gewünschten Länderallokation werden die drei Regionen bewusst singulär betrachtet.

Analog werden beim ComStage Alpha Dividende Deutschland Plus (WKN ETF751) 50 Aktien bestimmt, die das Basisportfolio für die nächsten drei Monate darstellen.

Der erste Chart oben vergleicht die neue Branchenzusammensetzung (September - November 2018) des Comstage Alpha Dividende Plus (WKN: ETF750) gegenüber der alten Branchenzusammensetzung (Juni - August 2018).

Die größte Veränderung ist im Bereich der Banken zu finden. Die prozentuale Gewichtung wurde von 16% auf 10% reduziert. Die 100 Aktien werden gleichgewichtet, dies entspricht 6 Aktien. Im Bereich der Industriewerte gab es im Gegenzug den größten Anstieg, nämlich von 9% auf 13%. Da die obigen Zahlen das Gesamtergebnis der jeweiligen Branchenallokation in den USA, im Euroland und in Europa ex Euroland reflektieren, ist es spannend, ins Detail je Region zu gehen. Maßgeblich resultiert die Reduktion der Banken aus dem Teilportfolio Euroland. Hier wurden insgesamt 5 Banken verkauft. Rein bezogen auf die Kennzahl „Erwartete Dividendenrendite“ als eines der Kriterien der quantitativen Selektion mag dies verwundern, denn der Wert von durchschnittlich 5,49% liegt deutlich im attraktiven Bereich. Der alle Branchen umfassende EURO STOXX zeigt eine aktuell erwartete Dividendenrendite von 3,38%. Aber im Zuge des Wertverfalls der Türkischen Lira und den ansteigenden Sorgen um die Bonität Italiens ist die Volatilität speziell dieser Branche angesprungen. Der Aktienselektionsalgorithmus setzt aber auch bei der Kennzahl Volatilität Grenzen, wie sie von einer konservativen Dividendenstrategie bzw. deren Investoren gefordert wird. Es werden also bevorzugt Aktien mit unterdurchschnittlicher Schwankung selektiert. Dieses Beispiel ist zudem ein guter Beleg, wie dynamisch sich die Branchenallokation an das ändernde Marktumfeld anpasst. In klassischen ETFs, die einen konkreten Index abbilden, bleibt die Branchenallokation mehr oder weniger starr.

Der zweite Chart oben vergleicht die neue Branchenzusammensetzung (September - November 2018) des Comstage Alpha Dividende Deutschland Plus (WKN ETF751) gegenüber der alten Branchenzusammensetzung (Juni- August 2018). Hier lässt sich Folgendes festhalten: Es war und ist keine deutsche Bank allokiert (Basis MSCI Industrieklassifikation). Analog zum ETF750 erfahren die Industriewerte den größten Anstieg (+3 Aktien). Immobilienaktien bilden weiterhin eine insbesondere zum Grunduniversum ausgeprägte Säule und Aktien der Telekommunikationsbranche werden neu aufgenommen.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah.

Analyse-Chart DAX 30: Stand 31.8.2018 14:19 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Langzeit-Chart DAX 30: Stand 31.8.2018 14:19 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

... hat sich die Lage am Aktienmarkt nicht gerade verbessert. Die Hoffnung auf ein Ende des Zoll-Streits mit den USA wurde über Nacht vom amerikanischen Präsidenten stark gedämpft. Und auch China muss bangen: Die USA planen Zollerhöhungen um weitere 200 Milliarden Dollar auf amerikanische Importe. An der Währungsfront kam es nach dem Ausverkauf der Türkischen Lira in dieser Woche zu einem ähnlichen Einbruch beim Argentinischen Peso.

Auf der positiven Seite bleiben die soliden deutschen Wirtschaftsdaten und auch die Aussicht auf eine noch viel länger andauernde lockere Geldpolitik der EZB… sollte eine dieser potenziellen Krisen wirklich zuschlagen. Nicht zu vergessen sind die immer weiter steigenden amerikanischen Aktienkurse, denen (aber) kein anderer Markt so richtig mehr folgen will.

Schauen wir uns die Technik an: Der Analyse-Chart oben zeigt, wie der Index in einen Keil hinein läuft. Die starken Tage am Anfang der Woche haben den Index noch nicht einmal an die 100-Tage-Durchschnittslinie gebracht. So konnte er auch nicht den dick eingezeichneten Abwärtstrend testen. Der hintere langfristige Chart zeigt, dass es zurzeit technisch um sehr viel geht: Der lange Aufwärtstrend seit 2009 ist in Gefahr, nachhaltig gebrochen zu werden.

Als Konsequenz haben wir heute die Exponierung im ETF751 auf 64% gesenkt (ETF750: 71%).

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Analyse-Chart EURO STOXX 50: Stand 30.08.2018 11:12 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!