In diesem Blog schreibt Thomas Timmermann in seiner Funktion als Fondsmanager über die Entwicklungen am Aktienmarkt und die Auswirkungen auf die Strategie der ComStage Alpha Dividende Plus ETFs.

Analyse-Chart 10-jährige Staatsanleihen Italien: 19.10.2018 18:07 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Langzeit-Chart 10-jährige Staatsanleihen Italien: 19.10.2018 18:07 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... sind auch heute wieder stark gestiegen. Der Analyse-Chart oben zeigt, wie sie sich in 6 Monaten fast verdoppelt haben! Der zweite, längere Chart dahinter offenbart, wie dramatisch der Anstieg insgesamt im 5-Jahres-Vergleich ist. Der Aktienmarkt hat diese Verschärfung heute Morgen noch relativ gut weggesteckt und wir mussten nur geringfügige Positionsanpassungen durchführen.

Da der amerikanische Aktienmarkt nun auch anfängt, technisch zu schwächeln, haben wir unsere Exponierung in den USA heute Abend weiter gesenkt: Beim ETF750 haben wir die Exponierung in den USA von knapp 63% auf 56% reduziert. Zusammen mit der europäischen Exponierung von ca. 48% liegen wir nun beim ETF750 insgesamt bei einer Exponierung von 49.8%. Beim ETF751 liegt die Exponierung heute Abend bei 44,5%. An unserer defensiven Haltung hat sich also wenig verändert.

Schaut man sich die chinesischen Aktienmärkte oder auch die Schwellenländer-Indizes an... sieht man, wie schnell Verluste von 30% und mehr in sehr großen Indizes möglich sind. Es könnte gut sein, dass wir in Europa erst am Anfang einer nachhaltigen Korrektur sind!

Ich wünsche Ihnen (trotzdem) ein schönes Wochenende!

Wir haben...

18.10.2018
Kernabsicherungszone im DAX: Stand 18.10.2018 15:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Kernabsicherungszone im EURO STOXX 50: Stand 18.10.2018 15:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... die technische Erholung heute Morgen genutzt, um die Kernabsicherungszonen in beiden Fonds nach unten auszudehnen. Im ersten Chart oben ist die neue DAX-Kernabsicherungszone (9.800 Indexpunkte (statt zuletzt 10.800) bis 12.750 Indexpunkte) abgebildet und im zweiten Chart die neue EURO STOXX 50 Absicherungszone (2.700 Indexpunkte (statt zuletzt 2.900) bis 3.400 Indexpunkte). Diese Anpassung ist wegen der stark verschlechterten technischen Lage der Indizes erforderlich. Sollte sich der Markt nicht sehr schnell erholen, geben die Charts zurzeit dieses (negative) Potenzial her… daher müssen wir uns jetzt vorbereiten. Für die Ausdehnung haben wir kein zusätzliches Geld eingesetzt und mussten auch die Exponierung nicht weiter erhöhen.

Beispiel-Erläuterung für Derivate-Profis: Unsere Kernabsicherung im ETF751 besteht aus 145 gekauften EUREX DAX Put-Optionen Basis 12.750, Verfall: März 2019. Zur Begrenzung und Teilfinanzierung haben wir 145 EUREX DAX Put-Optionen Basis 9.800, Verfall: März 2019, dagegen verkauft.

Die Exponierung beim ETF750 liegt zurzeit bei ca. 48,9% (43,9% Europa; 63,2% USA) und beim ETF751 bei 40,3%.

Quelle: Bloomberg
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Quelle: Bloomberg
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Das aktuelle Börsenjahr 2018 vermag aktuell anders verlaufen, als es noch zu Jahresanfang von den meisten Marktteilnehmern und Analysten prognostiziert wurde. Dies trifft zum einen auf die jeweiligen Indizes zu, aber auch bei den einzelnen Aktiengesellschaften mehren sich kontinuierlich Gewinnwarnungen. Hierunter wird eine Anpassung der bisherigen Gewinnprognose nach unten verstanden, welche aufgrund der Publizitätspflicht, umgehend allen Marktteilnehmern gegenüber kommuniziert wird.  Während in klassischen Hausse-Phasen diese Aktien dann tendenziell stagnieren oder leicht fallen, war in den letzten Wochen für viele Aktienkurse eine deutlich negative Reaktion zu sehen. Die beiden Charts zeigen als Beispiel die Reaktion auf die Gewinnwarnung von 1) Fresenius Medical Care (-17%; 17.10.2018) und 2) Ceconomy (-18%; 9.10.2018).

Als Aktienportfoliomanager ist man zweifelsohne erleichtert, wenn man – wie in beiden o.a. Fällen – von einem solchen „Torpedo“ nicht getroffen wird. Da man dies aber nicht kategorisch ausschließen kann, sind wir in beiden ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) bewusst breit diversifiziert. Die 100 Aktien  (ETF750) und 50 Aktien (ETF751) sind u.a. über verschiedene Branchen und Marktkapitalisierungssegmente gestreut und besitzen jeweils einen prozentual geringen Anteil am Portfolio, der im Falle des Falles nicht gleich die Gesamtperformance unter Wasser laufen lässt. Das ist sehr wichtig und auch ein Bestandteil des Risikomanagements.

An solchen Tagen ist aber oft auch das Phänomen der Sippenhaft zu sehen. Gemäß dem Motto, geht es der Aktie X schlecht, so muss/kann auch die Ertragssituation anderer Aktiengesellschaften dieser gleichen Branche nicht gut sein, geraten die Kurse dieser Aktien tendenziell ebenfalls unter Druck. Die Wertenwicklung dieser Aktien leidet dann unter Umständen mit, was sich in der Konsequenz wiederum im eigenen Aktienportfolio widerspiegelt.

Da die aktuelle Lebensdauer des ComStage Alpha Deutschland geringer als ein Jahr (Auflage 12/15/2017) beträgt, darf ich aus regulatorischen Gründen an dieser Stelle keinen Chart zeigen, der das Aktienportfolio mit dem DAX vergleicht. Bis Ende September 2018 lag die durch eine quantitative Selektion gesteuerte Dividendenstrategie relativ gesehen vorne, musste aber im Oktober aufgrund der Sippenhaftung speziell bei Aktien aus den Segmenten MDAX, SDAX mit zudem noch teils geringerer Marktliquidität Federn lassen. Der gestrige Tag zeigte bereits Besserung und fast die Hälfte der Underperformance konnte wieder zurück erobert werden.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah      

Aufzeichnung ideasTV-Sendung 17.10.2018
Quelle: Commerzbank AG
EURO STOXX 50: Stand17.10.2018 um 14:50
Quelle: Bloomberg
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... Aktienmarkt erholt sich heute, aber er schafft es bisher nicht, das verlorene Terrain von über ca. 3.260 im EURO STOXX 50 und ca. 11.800 im DAX zurückzugewinnen. Im hinteren EURO STOXX 50 Chart oben erkennt man, wie dramatisch der Einbruch der letzten Woche war. Die eingezeichnete blaue Linie war bisher immer der Wendepunkt nach oben. Solange wir – wie heute - unter der blauen Linien bleiben, müssen wir mit einer Fortsetzung des Abwärtstrends rechnen.

Dabei sieht es fundamental immer noch recht gut aus. Heute Morgen haben wir die ideasTV-Sendung aufgezeichnet (s. Bild oben bzw. hier können Sie sich die Sendung ab heute Abend ansehen). Wir haben bewusst die europäischen Baustellen thematisiert: Den Brexit, die veränderten politischen Verhältnisse in Deutschland und den umstrittenen Italienischen Staatshaushaltsentwurf. Der Chefvolkswirt der Commerzbank sieht diese Probleme überraschend gelassen: Aus dem Brexit wird ein Soft-Exit, Deutschlands politische Mehrheiten gewährleisten auch in Zukunft einen pro-europäischen Kurs und last but not least steht die EZB bereit... falls Italien doch zu viel Geld ausgibt. Insofern sieht er den Abschwung am Aktienmarkt auch nur vorübergehend…

Da aber DAX und EURO STOXX - technisch schwer angeschlagen – in dieser Woche ihre Jahrestiefs erreicht haben, können wir im Sinne unseres Absicherungsauftrages nicht auf so viel Optimismus setzen… Die Aktienmärkte sprechen zurzeit eine andere Sprache... Wir bleiben daher defensiv: Die Exponierung beim ETF750 liegt heute bei ca. 50,7% (46,4% Europa; 62,9% USA) und beim ETF751 bei 41,5%.

MTA...

16.10.2018
Analyse-Chart DAX: Stand 16.10.2018 17:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX: Stand 16.10.2018 17:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... ist die Kurzbezeichnung für „mandatory time away“ - eine regulatorische Auflage, in der man zwei Wochen lang nichts für seinen Arbeitgeber tun darf... nicht einmal einen Blog schreiben…
Diese zwei Wochen sind nun vorüber und ich freue mich, wieder regelmäßig für Sie schreiben zu dürfen. 

Zu den Fakten: Der DAX hat die 11.800 Punktemarke unterschritten... und ist damit technisch schwer angeschlagen (s. Analyse-Chart). Die Erholung auf 11.776 Punkte heute ist zwar sehr schön, es bleibt aber abzuwarten, ob wir das Niveau von über 12.000 Indexpunkten bald wiedersehen werden.

Der Langzeit-Chart offenbart das eigentliche Problem: Der seit 2009 haltende Aufwärtstrend wurde nach unten durchbrochen. Sofern dies nicht sofort korrigiert wird, ist die Hausse erst einmal beendet und es geht technisch bestenfalls seitwärts weiter. Im Zuge der Abwärtsbewegung haben wir die Exponierung sukzessive gesenkt: Die Exponierung beim ETF750 liegt heute bei ca. 51,3% (47,5% Europa; 62,9% USA) und beim ETF751 bei 41,9%.

Wertentwicklung USA und Europa: 11.10.2018 15:00 Uhr, Quelle: Bloomberg

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Wertentwicklung Branchen: 11.10.2018 15:00 Uhr, Quelle: Bloomberg

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Die im September veröffentlichten Konjunkturdaten zeigen einmal mehr, dass sich die US-Konjunktur derzeit deutlich besser entwickelt als die Wirtschaft im Euroraum. Während sich Auftrags- und Produktionslage im Euroraum verschlechtern und die Einkaufsmanagerindizes auf keine Verbesserung der Situation hinweisen, stellt sich zumindest die Situation am Arbeitsmarkt freundlich dar. Wenngleich die Kerninflation im Euroraum weiterhin deutlich von der EZB-Zielmarke entfernt ist, lassen die steigenden Löhne aus EZB-Sicht mittelfristig einen Anstieg der Inflation erwarten. Bei der turnusmäßigen Sitzung im September wurde somit auch – wie erwartet – die Halbierung der Anleihekäufe beschlossen. Eine Entscheidung, ob das Programm am Jahresende ausläuft, gab es allerdings noch nicht. In den USA zeigen sich der Arbeitsmarkt, die Lohnzuwächse und die Stimmungsindikatoren weiter von der positiven Seite. Die Inflationsrate ist zwar etwas gesunken, befindet sich aber weiterhin komfortabel über der 2%-Marke. Auf politischer Seite war die Situation um das italienische Haushaltsdefizit ein markttreibender Faktor, der sich im laufenden Berichtsmonat Oktober potenzierte. Waren die italienischen Politiker zu Monatsbeginn bemüht, die Investoren zu beruhigen, indem sie betonten, dass das Haushaltsdefizit im Rahmen der EU-Vorgaben sein werde, hörte man zuletzt Besorgnis erregendere Töne.

In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa überdurchschnittlich behaupten und legten an Wert zu, während der marktbreite EuroStoxx einen Verlust erlitt. Die Teilstrategie USA notierte wie der S&P 500 im Plus. Dieser positive Trend setzte sich im bisherigen Berichtsmonat fort und aktuell liegen das amerikanische Aktienportfolio 5% und das Europäische Aktienportfolio 1,5% vor dem Vergleichsindex.

Die zweite Tabelle zeigt die Wertenwicklung aller Branchensegmente im abgelaufenen Berichtsmonat. Die Wertentwicklung der einzelnen Branchen divergierte in diesem Marktumfeld erneut. Der Performance-Abstand zwischen der Top- und der Flop Branche betrug in Europa 6,5% und in den USA 7,3%. Diese Zahlen belegen die Wichtigkeit eines ausgeglichenen Portfolios.

Zudem fällt wie im Vormonat die signifikante regionale Divergenz zwischen Europa und USA auf. Während sich in Europa bis auf Finanzwerte und Energie alle Branchen negativ entwickelten, lagen in den USA die Aktien der Finanzwerte nennenswert im Minus. Die im ComStage Alpha Dividende ETF (WKN: ETF750) vorliegende Fokussierung auf Finanz- und Versicherungswerte in Europa hat dementsprechend im Berichtsmonat zur Outperformance beigetragen. Einigkeit in Bezug auf Höhe und Richtung der Performance herrschte dagegen bei den Energie-Aktien, die vom steigenden Ölpreis profitierten sowie den Immobilienaktien, die unter den anziehenden Zinsen litten.

Nach den zuletzt sehr turbulenten Tagen noch ein beruhigendes Update: Die Exponierung des ETF750 liegt heute bei ca. 49,8% (44,7% Europa; 71,0% USA) und beim ETF751 bei 47,5%.

Kommentar zum Aktienportfolio von Portfolio Manager Tim Wottawah                   

Italien...

28.09.2018
Analyse-Chart DAX: Stand 28.9.2018 15:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX: Stand 28.9.2018 15:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... beschäftigt auch zum Wochenende die europäischen Aktienmärkte: Die italienischen Aktien sinken, die italienischen Renditen steigen... und der DAX fällt! Will sich der italienische Staat heute für zehn Jahre neu verschulden, zahlt er dafür stattliche 3,25%... Das geforderte Budgetdefizit der neuen Regierung von 2,4% findet auf keinen Fall den Zuspruch von potenziellen Käufern von Staatsanleihen… und vermutlich auch nicht den der Europäischen Kommission.

Der DAX reagiert entsprechend negativ.

Der Analyse-Chart zeigt, wie (technisch) eingeklemmt der DAX zurzeit ist: Über ihm liegen der kurzfristige Abwärtstrend und die (grüne) 100- und (rote) 200-Tage-Durchschnittslinien.

Der dahinter liegende Langzeit-Chart zeigt unsere Kernabsicherungszone (rot) und die Support-Zone bei rund 11.800 Indexpunkten (dort waren immer wieder die Tiefststände in der übergeordneten Seitwärtsbewegung des Index). Nicht zu sehen ist der neunjährige Aufwärtstrend, der bei knapp unter 12.000 Indexpunkten liegt. Sollte dieser langfristige Trend nach unten durchbrochen werden, kann der Markt sehr schnell… sehr weit!... fallen. Sollte der Trend jedoch weiterhin verteidigt werden... wird die Seitwärtsbewegung sich fortsetzen!

Die Exponierung des ETF750 liegt heute bei ca. 61,8% (57,4% Europa; 75,4% USA) und beim ETF751 bei 55,5%. In dem heute Nachmittag geführten Börsenradio-Interview erkläre ich u. a., warum wir in den USA fast nicht abgesichert sind und warum die Inflation zurzeit steigt. Hören Sie hier doch mal rein!

Ich habe das Gluck, in den nächsten zwei Wochen in den Herbstferien zu sein. Daher kann ich leider auch zwei Wochen lang keine Blog Einträge schreiben. Die beiden Fonds sind aber in meiner Abwesenheit in besten Händen: Das Portfolio-Managementteam um Joachim Fend, Tim Wottawah und Dr. Johannes Krick kümmert sich jeden Tag um die Fonds.

Italien...

27.09.2018
Analyse-Chart 10-jährige Staatsanleihen Italien: 27.09.2018 10:40 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart 10-jährige Staatsanleihen Italien: 27.09.2018 10:40 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

... beschäftigt mal wieder die Kapitalmärkte. Bis heute um Mitternacht muss Italien sein Budgetvorschlag für 2019 abgeben… Dort geht es primär um das Budgetdefizit... genauer darum, ob es bei 2% liegt oder höher. Seit 2013 liegt die italienische Staatsverschuldung bei über 130% des Bruttosozialprodukts (für Deutschland liegt die Verschuldung bei ca. 64%).

Die Reaktion an den Zinsmärkten sehen Sie in den Charts oben: Der kurzfristige Analyse-Chart zeigt den jüngsten Anstieg der Renditen auf 2,94%. Der Langzeit-Chart zeigt den starken Anstieg der Rendite nach der Wahl der neuen italienischen Regierung im Mai dieses Jahres. Die Refinanzierung des Schuldenbergs hat sich also verteuert!

Die Exponierung beim ETF750 liegt zurzeit bei ca. 58,4% (52,5% Europa; 75,8% USA) und beim ETF751 bei 54,8%.

Brent-Ölpreis pro Barrel: Stand 24.09.2018 um 16:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Brent-Ölpreis pro Barrel: Stand 24.09.2018 um 16:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

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… da wurde die Entwicklung des Aktienmarkts vom Verlauf des Ölpreises beeinflusst. Dies scheint derzeit nicht der Fall zu sein. Der erste Chart zeigt, wie stark das Öl in letzter Zeit gestiegen ist. (Merken Sie es schon an der Tankstelle?) Der zweite Chart, mit dem Verlauf des Brent-Ölpreises der letzten fünf Jahre zeigt, wo wir stehen. Was hat das aber mit den Aktienmärkten zu tun? Gestern erwähnte ich die steigenden Renditen 10-jähriger Staatsanleihen: Steigende Energiepreise führen zu steigender Inflation und dies beeinflusst die Geldpolitik.

Einen noch größeren Einfluss auf die europäischen Aktienmärkte haben aber die Gewinnerwartungen der Unternehmen. Und diesem Thema widmen wir uns heute Abend um 18:54 Uhr auf dem Nachrichtensender n-tv in der ideasTV Sendung. Anhand der niedrigen Erwartungen und der einbrechenden Auftragseingänge lässt sich die fehlende Dynamik der heimischen Aktienmärkte gegenüber der haussierenden Wall Street ableiten.  

Wir bleiben weiterhin eher defensiv, ohne die Möglichkeit der weiteren Erholung komplett auszublenden. Die Exponierung beim ETF750 liegt zurzeit bei ca. 62,5% (57,7% Europa; 76% USA) und beim ETF751 bei 55,3%.

Rendite 10-jähriger deutscher Staatsanleihen: 25.09.2018 10:40 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Rendite 10-jähriger amerikanischer Staatsanleihen: 25.09.2018 10:40 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

... 10-jähriger Staatsanleihen spiegeln die Erwartungen an die Zinspolitik der Zentralbanken in den nächsten 10 Jahren wider:

Schaut man sich den ersten Chart oben an, so deutet die Rendite von ca. 0,5% p.a. ein Ende der Nullzins-Ära in Europa an. Auslöser für Zinsanhebungen sind i.d.R. die Normalisierung der Geldpolitik oder steigende Inflationserwartungen. Da eine Straffung der Geldpolitik die Anlage in Zinspapiere attraktiver macht, bedeuten steigende Zinsen normalerweise eine Belastung für die Aktienmärkte.

Schaut man sich den zweiten Chart oben an, sieht man, dass dies nicht immer der Fall sein muss: In den USA sind die 10-jährigen Renditen in den letzten 2 Jahren von 1,3% auf zuletzt 3,1% gestiegen... und trotzdem läuft der Aktienmarkt von Allzeithoch zu Allzeithoch. Wenn die Unternehmensgewinne weiter steigen, kann das auch noch eine ganze Weile gut gehen. Im Auge behalten muss man die Entwicklung an den Zinsmärkten trotzdem!

Die Exponierung liegt heute Morgen beim ETF750 bei ca. 61,6% (56,6% Europa; 76,4% USA) und beim ETF751 bei 55,3%.

DAX: Stand 24.9.2018 um 10:00
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EURO STOXX 50: Stand 24.9.2018 um 10:00
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... für die europäischen Aktienmärkte kommt erst noch! Fassen wir die letzte Woche zusammen, so ging es eindeutig wieder aufwärts! Der DAX konnte seinen 9 Jahre alten Basistrend bei knapp unter 12.000 Indexpunkten bestens verteidigen und machte zum großen Terminverfall am letzten Freitag noch einmal einen Sprung nach oben. Der Chart oben zeigt, wie deutlich er sich erholen konnte: Sofern die 200-Tage-Linie bei 12.615 Indexpunkten überwunden wird, sollte es auch weiter bergauf gehen. Ähnlich sieht es beim zweiten Chart dem EURO STOXX 50 Index aus. Die 200-Tage-Durchschnittslinie ist dort bei 3.466 Indexpunkten und nur noch knapp 2% entfernt. Sollte sich aufgrund der vielen Belastungsfaktoren aber der Wind drehen, dann wäre das Niveau von letztem Freitag ein technisch schöner Wendepunkt gewesen.

Wir müssen für beide Szenarien gewappnet sein und mussten daher in den letzten Tagen viel in den beiden Fonds handeln. Wir reduzieren auch heute wieder leicht die Exponierung und nutzen die niedrige implizite Volatilität (sprich günstige Optionspreise), um unsere Kernabsicherung im EURO STOXX 50 aufzustocken.

Die Exponierung liegt zum Wochenanfang heute Morgen beim ETF750 bei ca. 62% (57% Europa; 77% USA) und beim ETF751 bei 56%.

EUR/USD Wechselkurs: 21.09.2018 12:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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Historische Ausschüttungen ETF750: 21.09.2018 12:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Gemäß den Daten des Statistischen Bundesamtes lag die Inflationsrate seit Mai leicht oberhalb der Zwei-Prozent-Marke. Verglichen mit den Jahren 2014 (0,9%), 2015 (0,3%), 2016 (0,5%) und 2017 (1,8%) stellt dies durchaus eine kontinuierliche Erhöhung dar. Diese Entwicklung bestärkt die EZB, die zur Normalisierung des Zinsniveaus eingeleiteten Maßnahmen konsequent voranzutreiben. Das lässt die Renditen zumindest schon mal am langen Ende steigen und den EUR aufwerten. Dass speziell ein stärkerer EUR zum USD im aktuellen Marktumfeld positiv für die Entwicklung der Aktienmärkte ist, haben wir im Blog mehrfach erwähnt. Der gestrige Tag ist mit einer Abwertung des USD (-0,64%) und einem Anstieg der Aktien (EURO STOXX 50: +1,0%) ein guter Beleg. Der erste Chart zeigt, dass im historischen Kontext noch reichlich Platz nach oben ist.

Dass die gefühlte Inflation höher ist, kann man sicherlich nicht quantitativ belegen. Doch möchte ich gerne schon mal vorwarnen, dass der Preis für eine Maß Bier auf dem am Samstag beginnenden Oktoberfest um rund 3,5% (Durchschnitt: 11,24 EUR) angestiegen ist. Dies ist übrigens der größte Anstieg seit dem Jahr 2012.

Für die in den ComStage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) implementierte Dividendenstrategie ist die Entwicklung der Inflation förderlich. Denn im Rahmen der quantitativen Selektion achten wir u.a. darauf, dass die Gewinne der Unternehmen kontinuierlich gesteigert werden. Dies gelingt zumindest den soliden Unternehmen, welche die höheren Einkaufspreise an den Endkonsumenten weitergeben können. Außerdem sind beide ETFs mit attraktiven Ausschüttungen versehen, die aktuell mit 4,4% (vor Steuern) (Comstage Alpha Dividende ETF; WKN: ETF750) bzw. 3,2% (vor Steuern) (Comstage Alpha Deutschland Dividende ETF; WKN: ETF751) oberhalb der Inflationsrate liegen. Die nächste Ausschüttung steht Anfang Dezember an. Auch wenn es angesichts der zuletzt heißen Temperaturen schwerfällt: Bis dahin sind es gerade einmal zweieinhalb Monate. Die zweite Tabelle fasst die bisherigen Ausschüttungen zusammen.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah          

Entwicklung der Auftragseingänge in Deutschland (Inland, EU, EU-Ausland): 21.9.2018 12:45 Uhr
Quelle: Commerzbank Research
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... mit breiten Kursgewinnen! Inspiriert von den Allzeithochs in den USA haben sich DAX und EURO STOXX 50 wieder in die Nähe ihrer 100-Tage-Durchschnittslinie gekämpft. In der nächsten Woche sollte der Schwung dann genutzt werden, um nicht nur die 100- und 200- Tage-Durchschnittslinien zu überspringen, sondern auch die bestehenden Abwärtstrends.

Der (trotz der Gewinne heute) sehr stark hinterher hinkende europäische Aktienmarkt ist fundamental begründet. So sank der Einkaufsmanagerindex von IHS Markit für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor im August von 55,6 auf 55,3. Obwohl der Dienstleistungssektor steigt, ist der Index für das Verarbeitende Gewerbe auf das niedrigste Niveau seit 2 Jahren gesunken. Es gibt ja auch zurzeit viele potenziell belastende Themen: Wie wird die Grenze beim Brexit zwischen Nord-Irland und Irland gezogen? Nord-Irland ist Teil des Vereinigten Königreichs, muss es daher auch die EU verlassen? Wie wird der Budgetplan von Italiens neuer Regierung aussehen? Wie wirken sich langfristig die protektionistischen Zölle der USA auf die europäische Wirtschaft aus? Wie wirken sich langfristig die vereinzelten Krisen in den Schwellenländern (Türkei/ Argentinien) aus? In der Grafik oben sehen Sie eine längere Darstellung der Entwicklung der Auftragseingänge. Insbesondere die Aufträge außerhalb der EU sinken zurzeit stark. Auf der anderen Seite halten schwächere Wirtschaftszahlen bei zwar gefühlter, aber nicht gezählter Inflation die EZB Geldpolitik expansiv und das wiederum stützt die Aktienmärkte.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

... an den europäischen Aktienmärkten setzt sich jetzt erfreulicherweise immer mehr durch! Als Folge bauen wir konsequent die Absicherung ab und liegen inzwischen bei der Exponierung im ETF750 bei 70,5% (68,6% Europa, 76,5% USA) und beim ETF751 bei 58%. DAX und EURO STOXX 50 müssen aber noch 1-2 % steigen... bevor sie technisch neue Kaufsignale geben.

Die Wall Street liefert weiterhin Allzeithochs und damit Rückenwind… und morgen ist der bedeutende September-Verfall an den Terminbörsen („tripple witching“). Die Märkte honorieren heute Chinas Absicht, als Antwort auf den Protektionismus der amerikanischen Regierung, Zölle zu senken, statt zu erhöhen. Davon profitiert natürlich die europäische Exportindustrie.

Freuen wir uns heute einfach mal über einen Tag steigender Kurse an den Aktienbörsen :-)

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... steigen wieder. Die 10-jährigen Renditen für US-Staatsanleihen sind wieder über 3% gestiegen! Die 5-jährigen sind übrigens auch bei 2,94%... Die „Zinskurve“ wird also immer flacher. Neben den super Wirtschaftsdaten sollten auch die US-Zölle preistreibend sein, da die günstigen Produktionsketten aus China ja mit Steuern belegt werden... und dies sich auf die Preise der Produkte auswirken kann. Zumindest kurzfristig werden die USA die für 200 Milliarden Dollar importierten chinesischen Güter (die jetzt mit Zöllen belegt werden) nicht selbst ersetzen können. Dafür fehlen die richtigen Fabriken und vor allem billige Arbeitskräfte. Steigende Zinsen und eine sich abflachende US-Zinskurve sind mittelfristig eine Belastung für die amerikanischen Aktienmärkte.

Die europäischen Aktienmärkte stabilisieren sich weiter auf niedrigem Niveau. Bisher verläuft die Erholung schwach und überzeugt nicht wirklich. Die Stärke der Wall Street überträgt sich nicht spürbar auf den DAX oder den EURO STOXX 50.

Die Exponierung liegt heute Nachmittag beim ETF750 bei ca. 64,3% (60,5% Europa; 76% USA) und beim ETF751 bei 55,2%.

Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Performancebeitrag Aktienkomponenten und Derivate: 14.9.2018 13:50 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Im Rahmen des Managements der Comstage Alpha ETFs (WKN: ETF750, ETF751) werden täglich viele Entscheidungen getroffen. Während die Einzeltitelauswahl des Aktienbasisportfolios alle drei Monate mit Hilfe der quantitativen Aktienselektion überprüft und angepasst wird, gilt es prinzipiell in jedem Moment eines Handelstages die optimale Exponierung zu bestimmen. Unter Exponierung wird die tatsächliche Risikoquote, also die Summe aus gekauften Aktien und Derivatepositionen verstanden.

Es gilt aber auch, regelmäßig in den Rückspiegel zu schauen, um die Auswirkungen der getroffenen Entscheidungen zu quantifizieren und mögliche Verbesserungen für die Zukunft abzuleiten. Im Asset Management bedient man sich hierzu einer Performancebeitragsanalyse. Wie der Name vermuten lässt, wird die Gesamtperformance des Fonds den einzelnen Komponenten zugeordnet. Man spricht dann vom jeweiligen Performancebeitrag, z.B. der Aktienstrategie oder der Derivatepositionen. Dieser ist dann naturgemäß positiv oder negativ.

Der Chart oben zeigt die Ergebnisse der Performancebeitragsanalyse für die ersten Tage im September. Konkret wird der Zeitraum 31.8. – 12.9. beleuchtet. Der ComStage Alpha Dividende Plus ETF hat in diesem Zeitraum eine Wertentwicklung von +0,46% erzielt. Diese setzt sich aus +0,47% Derivateposition und -0,01% Aktienportfolio zusammen. Letzteres wiederum ist das Ergebnis aus -0,36% Performancebeitrag Aktien Europa und +0,35% Performancebeitrag Aktien USA.

Kommentar zum Aktienportfolio von Tim Wottawah.

 

 

DAX: Stand 14.9.2018 um 9:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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EURO STOXX 50: Stand 14.9.2018 um 9:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... auf breiter Front startet der letzte Arbeitstag in dieser Woche. Nicht nur die EZB beruhigte die Märkte mit der Aussicht, die fällig werdenden Anleihen auch in Zukunft selbst zu refinanzieren (damit bleibt die EZB voll investiert und die Liquidität im Markt). Gleichzeitig erhöhte die Türkische Zentralbank den Leitzins auf unerwartet hohe 24 Prozent,... was zu einer klaren Stabilisierung der Lira führte. An der italienischen Zinsfront kehrte unterdessen Ruhe ein: Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen liegt heute knapp unter 3 Prozent! Zudem erholten sich die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenende leicht. Und last but not least hatten die Tec-Werte in den USA gestern mal wieder einen super Lauf... und auch die Wall Street schloss deutlich höher.

Mit Blick auf die europäischen Aktienmärkte stellt sich nun die Frage, ob wir nach erfolgreichem Abprallen von den Tiefstständen aus dem März dieses Jahres nun wieder auf dem Weg zu neuen Allzeithochs sind? Ein Blick auf den DAX-Chart oben zeigt, wo wir uns befinden: am unteren Rand einer breiten Seitwärtskonsolidierung... innerhalb eines kurzfristigen Abwärtstrends. Nach oben gilt es den Widerstand bei 12.100 nachhaltig zu überwinden... den kurzfristigen Abwärtstrend bei 12.500 Indexpunkten... die 100-Tage-Durchschnittslinie bei 12.588 Indexpunkten (grün) und die 200-Tage-Linie Durchschnittslinie bei 12.637 (rot). Danach sind ein paar Zwischenhochs bis zum Allzeithoch bei ca. 13.600 im Weg. Der DAX hat also durchaus noch ein paar „landmarks“ abzuarbeiten, bevor er die minus 6,2% für dieses Jahr wieder aufgeholt hat. Ähnlich sieht es beim EURO STOXX 50 (s. hinteren Chart) aus. Die Stärke und Weite der Erholung der nächsten zwei Tage wird uns mehr Aufschluss darüber geben, ob es mittelfristig seitwärts weitergeht, oder ob wir unmittelbar davor sind, in eine deutliche Korrektur einzutreten.

Erfreulicherweise gab es bei beiden Fonds in den vergangenen schwachen Börsentagen Zuflüsse. Das frische Fondsvolumen nutzen wir gestern, um Aktien in beiden Fonds nachzukaufen. Dadurch ist die Exponierung - passend zur technischen Erholung - leicht gestiegen. Das Fondsvolumen summiert sich heute Morgen beim ETF750 auf ca. 54,2 Mio. Euro und beim ETF751 auf ca. 12,9 Mio. Euro.

Die Exponierung liegt heute Morgen beim ETF750 bei ca. 60% (55% Europa; 76% USA) und beim ETF751 bei 54%... also noch immer im defensiven Bereich!

Heute …

13.09.2018
Wirtschaftsdaten Deutschland: 13.09.2018: 11:55 Uhr
Quelle: Commerzbank Research, Datastream

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Auftragseingänge Deutschland: 13.09.2018: 11:55 Uhr
Quelle: Commerzbank Research, Datastream

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… erholt sich der Markt vom Ausverkauf der letzten Tage. Technisch wirkt nun die Marke von 12.100 DAX-Punkten als Widerstand von unten... nachdem dieses Kursniveau zuvor im Juli und August der Wendepunkt nach oben war! Heute tagt die EZB… und dies kann am Nachmittag einen weiteren Impuls in die eine oder andere Richtung geben. Für eine klare Trendwende nach oben reicht der Tag heute noch nicht,... aber er ist ein zaghafter Anfang!

Auf der fundamentalen Seite sind die Wirtschaftszahlen für Deutschland zwar weiter sehr gut,... aber in der Abbildung oben ist unschwer zu erkennen, dass die Zahlen schwächer werden. Die blau abgebildeten Auftragseingänge bewegen sich in der Tendenz abwärts und liegen leicht unterhalb des Niveaus von November 2007,... also vor Ausbruch der Finanzkrise. Ebenfalls abgebildet sind die Industrieproduktion (gelb) und die Exporte (grün). Die dünne Linie ist der DAX. Die Rechtecke zeigen, dass der DAX in Zeiten steigender Wirtschaftsdaten ebenfalls nach oben kletterte... und er damit seinem Ruf als Konjunkturbarometer gerecht wurde.

Warum sind die Auftragseingänge so interessant? Weil z.B. die Exportzahlen die Vergangenheit abbilden,... während die Auftragseingänge ein Vorbote der Produktion (und damit z.B. auch der Exporte) der Zukunft sind… und an der Börse wird bekanntermaßen ja nur die Zukunft gehandelt!

Die zweite Grafik gibt uns noch mehr Informationen über die Auftragseingänge. Dort sind, Schwarz abgebildet, die Auftragseingänge aus dem Euroraum… Grau eingezeichnet sieht man die Auftragseingänge außerhalb des Euroraums... und Gelb abgebildet die Auftragseingänge aus dem Inland. Klar zu erkennen: Die Auftragseingänge aus dem Nicht-Euroraum fallen am stärksten. Dies wiederum liegt an den sich verschlechternden Wirtschaftszahlen in den Emerging Markets und in Asien.

Wir bleiben defensiv: Die Exponierung beim ETF750 liegt heute Morgen bei 57%. Diese 57% teilen sich übrigens auf in 74,5% Exponierung auf den 25%-Anteil an amerikanischen Aktien und 51% Exponierung auf den Anteil von 75% an europäischen Aktien.

Im ETF751 liegt die Exponierung bei ca. 54%.

Morgen…

12.09.2018
Rendite 5-jähriger US-Staatsanleihen, S&P 500 Index: Stand 12.9.2018, 13:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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S&P 500 Index: Stand 12.9.2018, 13:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... wird die EZB tagen und alle Marktteilnehmer werden versuchen, aus den Worten von Herrn Draghi eine möglichst gute Zukunftsprognose für die Geldpolitik in der EU abzuleiten. Unsere ideasTV Sendung heute Abend beschäftigt sich daher auch nur mit dem Zinsthema.

Dabei gibt es in den USA viel interessantere Zinskurven. Oben abgebildet sind die Renditen für 5-jährige Staatsanleihen. 2,85% Rendite pro Jahr bei den 5-jährigen Staatsanleihen ist im Vergleich zur negativen Rendite unserer 5-jährigen Bundesanleihen fast schon ein Geschenk. Erst Recht wenn man den US-Dollar in den nächsten Jahren eher stärker als den Euro sieht! Denn dann gibt es zusätzlich noch Währungsgewinne.

Die steigenden Zinsen in den USA sind aber auch ein Damoklesschwert für den andauernden Aufwärtstrend der amerikanischen Aktien. Sollte irgendetwas die amerikanischen Aktienbesitzer beunruhigen, liegt es nahe, die Gewinne mitzunehmen und in die inzwischen attraktiven Anleihen umzuschichten.

Der hintere Chart oben zeigt den Aufwärtstrend beim S&P 500-Index. Ebenfalls eingezeichnet ist unsere Kernabsicherungszone, die wir mit S&P 500-Optionen abgebildet haben.

Die Exponierung beim ETF750 liegt heute Mittag bei 56%... beim ETF751 bei 54%.

Renditen Italienischer Staatsanleihen: Stand 11.9.2018, 9:35 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
MSCI Emerging Markets Index: 11.9.2018: 9:35 Uhr
Quelle: Bloomberg
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… negative Nachrichten. Jüngste Meldungen zum Brexit lassen hoffen, dass es nicht zu einem „hard Brexit“ kommt. Das Pfund konnte sich dementsprechend auch leicht erholen. :-)

Auch in Italien entspannt sich die Situation ein wenig. Im Chart oben sehen Sie die 10-jährige Rendite für italienische Staatsanleihen. Dort sind die Renditen zuletzt wieder deutlich unter 3% gesunken. Der Chart zeigt aber auch, dass diese Senkung den Gesamtanstieg in diesem Jahr nicht rückgängig macht!

Der zweite Chart zeigt die Entwicklung des MSCI Emerging Markets Index. Dieser Index ist der am meisten beobachtete Index für die Entwicklung der Schwellenländer (inkl. China). Die negative Entwicklung ist sowohl auf die zuletzt schwächeren Aktienmärkte als auch auf die teilweise sehr stark abgewerteten Währungen der Länder zu erklären. In den heutigen globalen Handelsketten spielt eine wirtschaftliche Schwäche der Schwellenländer natürlich auch eine Rolle für die europäischen Unternehmen.

Wir bleiben defensiv: Die Exponierung beim ETF750 liegt heute Morgen bei 57% und beim ETF751 bei 55%.

Hong Kong HSCEI Index: Stand 10.9.2018 um 9:33 Uhr
Quelle: Bloomberg
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EURO STOXX 50 Index: Stand 10.9.2018 um 9:33 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... HSCEI Index notiert heute Morgen bei 10.390 Indexpunkten und hat seit seinem Hoch im Januar bei 14.000 Indexpunkten rund 3.600 Indexpunkte verloren. Der sich weiter eskalierende Zollstreit zwischen den USA und China belastet den Index. Mit über 25% Verlust befindet sich der oben dargestellte Index in einem Abwärtstrend und droht weiter abzurutschen.

Im weiteren Chart ist der EURO STOXX 50 Index abgebildet. Dort steht der Test der Tiefststände vom März diesen Jahres bei 3.250 Indexpunkten an. Eine sofortige Erholung – wie beim letzten Mal – scheint diesmal angesichts der Aggressivität der Abwärtsbewegung in den letzten Tagen eher unwahrscheinlich.

Obwohl es in dieser Woche zu einer leichten Beruhigung in der Nähe der Supportzonen kommen kann... sind wir sehr vorsichtig geworden. Die Exponierung beim ETF750 liegt heute Morgen bei 61%... beim ETF751 bei 58%.

Leider...

07.09.2018
Analyse-Chart DAX 30: Stand 7.9.2018 17:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX 30: Stand 7.9.2018 17:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... haben sich alle Befürchtungen zum Markt bestätigt und die Unterstützungslinie bei 12.100 Indexpunkten im DAX haben nicht gehalten! Der Analyse-Chart oben zeigt, wie schnell er durch diese Unterstützung gefallen ist. Im Langzeitchart oben sieht man, dass nun auch der 9-Jahres-Trend (s. Blog von vor 2 Tagen) kurz vor dem Bruch ist. Es sieht also nicht gut aus.

Parallel liegt der EURO STOXX 50 auch nur knapp über seinem Jahrestief bei 3.250 Indexpunkten. Daher hatten wir auch in den letzten 2 Tagen in beiden Alpha ETFs reichlich zu tun. Neben unserer bestehenden Kernabsicherung haben wir nun auch Futures und kurzfristige Optionen (Calls) verkauft. Die Exponierung schwankt bei beiden ETFs zurzeit stark zwischen ca. 53% und 69%. Zu diesem Zeitpunkt (7.9.2018, 16:35 Uhr) haben wir im ETF750 eine Exponierung von ca. 63,8% und im ETF751 eine Exponierung von ca. 59%. In allen Profilen nutzen wir die erhöhten impliziten Volatilitäten, um Seitwärtsrenditen zu generieren.

Die nächste Woche wird volatil bleiben... eine kurzfristige Erholung ist jederzeit möglich, insgesamt hat sich die technische Lage aber weiter verschlechtert.

Ich wünsche Ihnen (trotzdem) ein schönes Wochenende!

Wertentwicklung Branchen: 06.09.2018 14:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Wertentwicklung Portfolios: 06.09.2018 14:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Die US-Konjunkturdaten fielen im August erneut gut aus. Der Arbeitsmarkt zeigt sich bisher unbeeindruckt vom Handelsstreit, die Löhne wachsen moderat, die Einkaufsmanagerindizes bewegen sich im Trend weiter leicht aufwärts und die Kerninflation (inzwischen bei 2,4%) legt weiter zu. Im Euroraum zeigte sich das Bild gemischt. Während Auftrags- und Produktionsdaten zu Monatsbeginn eher schwach tendierten, stabilisierten sich die Einkaufsmanagerindizes. In Deutschland kam es sogar zu einem überraschend deutlichen Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex. Hiervon konnte und sollte weiterhin der ComStage Alpha Deutschland Dividende Plus ETF (WKN: ETF751) profitieren.

Zudem belegen die Daten, dass sich die immer besser werdende Lage am Arbeitsmarkt inzwischen auch in einem Anstieg der Lohnkosten niederschlägt. So sind die Tariflöhne gemäß EZB-Daten im zweiten Quartal um 2,2% gestiegen. Dies spiegelt sich allerdings noch nicht in der Kerninflationsrate wider, die noch immer um die 1-Prozent-Marke schwankt. Auf politischer Seite sind es einmal mehr die Wendungen im Zollstreit, die für Aufmerksamkeit sorgten. Während zwischen den USA und China weiterhin keine Lösung in Aussicht ist, gab es in den letzten Tagen des Monats zumindest eine Einigung zwischen den USA und Mexiko. Den Vorschlag der EU, die Automobil-Zölle auf beiden Seiten abzuschaffen, lehnte der US-Präsident jedoch ab. Die Unsicherheit über die Budgetpläne der italienischen Regierung hält an, allerdings bemüht sich Finanzminister Tria offensichtlich die Märkte zu beruhigen, in dem er betont, die Bedenken der Märkte und Ratingagenturen zu berücksichtigen.

In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa unterdurchschnittlich behaupten und verloren mehr als der Markt. Die Teilstrategie USA notierte zwar im Plus, aber der S&P 500 – insbesondere allen hoher Bewertungen zum Trotz die IT Aktien – legte ein Plus von  4,24% an den Tag.

Die zweite Tabelle zeigt die Wertenwicklung aller Branchensegmente im abgelaufenen Berichtsmonat. Die Wertentwicklung der einzelnen Branchen divergierte in diesem Marktumfeld deutlich. Zudem fällt die signifikante regionale Divergenz zwischen Europa und USA auf. Während sich in Europa bis auf IT alle Branchen negativ entwickelten, lagen in den USA nur die Energie Aktien nennenswert im  Minus. Der Abstand zwischen der Top- und der Flop Branche lag in Euroland bei 8,7% und in den USA bei rund 10,5%. Die im ComStage Alpha Dividende ETF (WKN: ETF750) vorliegende Fokussierung auf Finanz- und Versicherungswerte in Europa hat dementsprechend im Berichtsmonat gelitten, wenn gleich die überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite (insbesondere Versicherungen) über die Zeit positiv wirken wird.  Der Anteil an Banken wurde durch die Überprüfung und Anpassung des Aktienbasisportfolios wie letzte Woche beschrieben reduziert.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah          

Beim DAX...

05.09.2018
Analyse-Chart DAX 30: Stand 5.9.2018 10:40 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX 30: Stand 5.9.2018 10:40 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... wird es jetzt ernst. Das Niveau von 12.100 Index-Punkten war im Juni und August der Wendepunkt nach oben. Der Chart zeigt dies deutlich. Sollte dieses Niveau nicht halten, geht es weiter abwärts, in Richtung 11.800 Index-Punkte. Wie im Blog gestern beschrieben, ist dann aber der 9-jährige Aufwärtstrend gebrochen. Es wird also ernst am deutschen Aktienmarkt!!!

Die Exponierung liegt beim ETF750 heute Morgen leicht erhöht bei ca. 68% und beim ETF751 bei ca. 67%. Da in zwei Tagen Optionspositionen auf dem Niveau bei 12.100 Index-Punkten verfallen,... haben wir, technisch bedingt, eine höhere Exponierung als gestern. Das wird sich aber bis Freitagnachmittag ändern… und ist planmäßig. Wir rechnen heute mit einigen Transaktionen… insbesondere, wenn die 12.100 Index-Punkte-Marke schnell fällt. Die Absicherungspositionen machen sich bereits bezahlt… beim ETF751 stehen wir zurzeit bei ca. 0,74% Zusatzertrag seit Auflage (ca. €88.600.-).

Analyse-Chart DAX 30: Stand 4.9.2018 10:10 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX 30: Stand 4.9.2018 10:10 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... befindet sich der DAX im Niemandsland... eingeklemmt zwischen einem kurzfristigen Abwärtstrend und dem Unterstützungsbereich bei 12.100 Indexpunkten. Der erste Chart oben zeigt das Dreieck, in dem sich der DAX zurzeit aufhält. Er befindet sich ungleich dem MDAX oder auch dem S&P 500 unter der 100-Tage-Durchschnittslinie (grün) und der 200-Tage-Durchschnittlinie (rot).

Interessanter ist aber der hintere Chart: Dort sehen Sie den langfristigen Trend seit 2009. Um diesen sehr langen Zeitraum darzustellen, habe ich Monatswerte verwendet. Zwei besondere Kursmarken habe ich hier markiert: Im Jahr 2011 wurde der Trend zum ersten Mal erfolgreich getestet (Kreis links), im Jahr 2016 noch ein weiteres Mal (Kreis rechts). Durch die sehr lange Seitwärtsbewegung des DAX in den letzten ca. 1,5 Jahren könnte dieser Trend in diesem Jahr zum dritten Mal getestet werden. Dafür müsste der DAX auf ein Niveau von unter 12.000 Indexpunkten fallen. Da er in diesem Jahr schon zweimal bei 11.800 Indexpunkten lag, wäre das nichts Ungewöhnliches! Geschieht dies jedoch zum dritten Mal, wird es wegen dieses langfristigen Aufwärtstrends sehr ernst! Umgekehrt wäre eine Bestätigung dieses Bereichs sehr positiv: Da der Trend zurzeit konstant um mehr als 1.000 Indexpunkte pro Jahr steigt, wäre der DAX Ende 2019 dann bei mindestens 14.000 Indexpunkten. Eine DAX-Prognose alleine auf Grund von technischen Faktoren abzugeben, ist aber sehr einseitig. Und die Technik auszublenden, wäre auch sehr einseitig, denn oft kommen die technische Signale lange vor den fundamentalen Begründungen. Und gerade auf der fundamentalen Seite gibt es ja zurzeit sehr viel Ungewissheit über die Zukunft!

Die Exponierung beim ETF750 liegt heute Morgen bei ca. 66% und beim ETF751 bei ca. 62,5%. Auf diesem Niveau sind für heute keine Transaktionen geplant.

Der Brexit...

03.09.2018
GBP/EUR Wechselkurs 3.9.2018 11:22 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Exportzahlen 22.8.2018
Quelle: Bloomberg, Commerzbank Research
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... steht per März nächsten Jahres planmäßig bevor. Was man so von den Verhandlungen über den Austritt hört, klingt nicht ganz so planmäßig. Beide Seiten beharren stur auf Ihrem Standpunkt und schließen einen „hard Brexit“ nicht aus. Die Finanzmärkte berührt das bisher nur am Rande... aber die Abschwächung des Pfunds gegenüber dem Euro ist offensichtlich (s. Chart oben).

Wir müssen die weitere Entwicklung bei den Brexit-Verhandlungen jedoch im Blick halten, denn als Exportmarkt steht England zurzeit an fünfter Stelle (s. Exportzahlen im hinteren Schaubild oben): Während wir in den letzten 12 Monaten ca. 112 Milliarden Euro an Waren in die USA (Platz 1) exportiert haben, waren es immerhin 83 Milliarden Euro nach England. Deutlich zu sehen ist auch die spürbare Abschwächung der Exporte nach England schon seit einigen Monaten! Zu welchen Bedingungen die deutsche Wirtschaft ab April nächsten Jahres Waren nach England exportieren kann, ist unsicher... und diese Unsicherheit belastet die Märkte.

Wir haben heute Morgen die Exponierung im ETF750 auf ca. 66,7% gesenkt. Beim ETF751 sinkt die Absicherung durch die bestehenden Positionen heute automatisch auf ca. 63,6%.

Branchenallokation ETF750 31.08.2018 16:10 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Branchenallokation ETF751 31.08.2018 16:10 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Gestern war es wieder soweit: In beiden Alpha ETFs stand die vierteljährliche Überprüfung der Aktienauswahl an. Beim ComStage Alpha Dividende Plus (WKN ETF750) wurden 25 Aktien aus dem S&P 500, 60 Aktien aus dem EURO STOXX und 15 Aktien aus dem STOXX 600 ex EUR-Raum bestimmt. Diejenigen Aktien, die in das Universum der durch quantitative Selektion bestimmten Qualitätsaktien eingegangen sind, werden erworben und im Gegenzug werden diejenigen Aktien verkauft, die es nicht mehr unter die Top 25 (USA) bzw. 60 (Euroland) bzw. 15 (Europa ex Euroland) geschafft haben. Zur Beibehaltung der gewünschten Länderallokation werden die drei Regionen bewusst singulär betrachtet.

Analog werden beim ComStage Alpha Dividende Deutschland Plus (WKN ETF751) 50 Aktien bestimmt, die das Basisportfolio für die nächsten drei Monate darstellen.

Der erste Chart oben vergleicht die neue Branchenzusammensetzung (September - November 2018) des Comstage Alpha Dividende Plus (WKN: ETF750) gegenüber der alten Branchenzusammensetzung (Juni - August 2018).

Die größte Veränderung ist im Bereich der Banken zu finden. Die prozentuale Gewichtung wurde von 16% auf 10% reduziert. Die 100 Aktien werden gleichgewichtet, dies entspricht 6 Aktien. Im Bereich der Industriewerte gab es im Gegenzug den größten Anstieg, nämlich von 9% auf 13%. Da die obigen Zahlen das Gesamtergebnis der jeweiligen Branchenallokation in den USA, im Euroland und in Europa ex Euroland reflektieren, ist es spannend, ins Detail je Region zu gehen. Maßgeblich resultiert die Reduktion der Banken aus dem Teilportfolio Euroland. Hier wurden insgesamt 5 Banken verkauft. Rein bezogen auf die Kennzahl „Erwartete Dividendenrendite“ als eines der Kriterien der quantitativen Selektion mag dies verwundern, denn der Wert von durchschnittlich 5,49% liegt deutlich im attraktiven Bereich. Der alle Branchen umfassende EURO STOXX zeigt eine aktuell erwartete Dividendenrendite von 3,38%. Aber im Zuge des Wertverfalls der Türkischen Lira und den ansteigenden Sorgen um die Bonität Italiens ist die Volatilität speziell dieser Branche angesprungen. Der Aktienselektionsalgorithmus setzt aber auch bei der Kennzahl Volatilität Grenzen, wie sie von einer konservativen Dividendenstrategie bzw. deren Investoren gefordert wird. Es werden also bevorzugt Aktien mit unterdurchschnittlicher Schwankung selektiert. Dieses Beispiel ist zudem ein guter Beleg, wie dynamisch sich die Branchenallokation an das ändernde Marktumfeld anpasst. In klassischen ETFs, die einen konkreten Index abbilden, bleibt die Branchenallokation mehr oder weniger starr.

Der zweite Chart oben vergleicht die neue Branchenzusammensetzung (September - November 2018) des Comstage Alpha Dividende Deutschland Plus (WKN ETF751) gegenüber der alten Branchenzusammensetzung (Juni- August 2018). Hier lässt sich Folgendes festhalten: Es war und ist keine deutsche Bank allokiert (Basis MSCI Industrieklassifikation). Analog zum ETF750 erfahren die Industriewerte den größten Anstieg (+3 Aktien). Immobilienaktien bilden weiterhin eine insbesondere zum Grunduniversum ausgeprägte Säule und Aktien der Telekommunikationsbranche werden neu aufgenommen.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah.

Analyse-Chart DAX 30: Stand 31.8.2018 14:19 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Langzeit-Chart DAX 30: Stand 31.8.2018 14:19 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

... hat sich die Lage am Aktienmarkt nicht gerade verbessert. Die Hoffnung auf ein Ende des Zoll-Streits mit den USA wurde über Nacht vom amerikanischen Präsidenten stark gedämpft. Und auch China muss bangen: Die USA planen Zollerhöhungen um weitere 200 Milliarden Dollar auf amerikanische Importe. An der Währungsfront kam es nach dem Ausverkauf der Türkischen Lira in dieser Woche zu einem ähnlichen Einbruch beim Argentinischen Peso.

Auf der positiven Seite bleiben die soliden deutschen Wirtschaftsdaten und auch die Aussicht auf eine noch viel länger andauernde lockere Geldpolitik der EZB… sollte eine dieser potenziellen Krisen wirklich zuschlagen. Nicht zu vergessen sind die immer weiter steigenden amerikanischen Aktienkurse, denen (aber) kein anderer Markt so richtig mehr folgen will.

Schauen wir uns die Technik an: Der Analyse-Chart oben zeigt, wie der Index in einen Keil hinein läuft. Die starken Tage am Anfang der Woche haben den Index noch nicht einmal an die 100-Tage-Durchschnittslinie gebracht. So konnte er auch nicht den dick eingezeichneten Abwärtstrend testen. Der hintere langfristige Chart zeigt, dass es zurzeit technisch um sehr viel geht: Der lange Aufwärtstrend seit 2009 ist in Gefahr, nachhaltig gebrochen zu werden.

Als Konsequenz haben wir heute die Exponierung im ETF751 auf 64% gesenkt (ETF750: 71%).

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Analyse-Chart EURO STOXX 50: Stand 30.08.2018 11:12 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Langzeit-Chart EURO STOXX 50: 30.08.2018 11:12 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Ein Zuschauer hat nachgefragt, wie konkret die EZB-Intervention bei einer Eskalation in Italien denn stattfinden würde...

Der Chefvolkswirt Dr. Krämer hat heute Morgen darauf geantwortet: „Das OMT-Kaufprogramm der EZB aus dem Jahr 2012 ist noch immer intakt. Es dürfte alleine durch seine Existenz eine Eskalation in Italien verhindern. Denn wenn jeder erwartet, dass die EZB im Fall der Fälle unbegrenzt Anleihen Italiens kauft, gehen die Renditen italienischer Staatsanleihen nicht durch die Decke. Letztlich zwingen die ungelösten Probleme Italiens die EZB dazu, noch sehr lange an ihrer lockeren Geldpolitik festzuhalten. Ich erwarte deshalb keinen klassischen Zinserhöhungsprozess. Das stützt die Kurse risikoreicher Assets, wie z.B. Aktien, weiter, auch wenn sie zwischenzeitlich wegen Italien nachgeben können. Die von der EZB angefachte Vermögenspreisinflation ist noch nicht vorüber.“

Der kurzfristige Analyse-Chart des EURO STOXX 50 Charts oben zeigt den schwachen Start der Aktienmärkte heute Morgen. Am interessanteren Langzeit-Chart dahinter erkennen Sie, dass der EURO STOXX 50 insgesamt zurzeit kaum weiter kommt… es besteht null Korrelation zur Hausse in Amerika. Dort hatten wir gestern Abend schöne Allzeithochs! Wir haben die Exponierung im ETF750 auf knapp 72% gesenkt. Beim ETF751 liegt sie stabil bei 67%.

Italien...

29.08.2018
Analyse-Chart Italienische CDS 10Y: Stand: 29.8.2018 11:17 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart Italienische CDS 10Y: Stand: 29.8.2018 11:17 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... ist das Kernthema unserer ideasTV-Sendung heute Abend… zur Einstimmung finden Sie oben die Entwicklung der am Kapitalmarkt bezahlten Preise für 10-jährige Credit Default Swaps (CDS)... also die Preise für die Zahlung einer Entschädigung im Falle eines Ausfalls des Schuldners Italien. Diese Preise sind in letzter Zeit stark gestiegen und signalisieren steigende Sorgen institutioneller Anleger um die langfristige Bonität Italiens.

Nach meinen Ausführungen im Blog vom 24. August (s. unten), wie teuer eine Absicherung z.B. einer DAX-Position bis zum 20. Dezember 2019 ist (zurzeit ca. 7,2%) wurde ich gefragt, wie viel wir denn für die Absicherungsstrategie des ETF750 seit Auflage ausgegeben haben. Diese Kosten verfolgen wir laufend... denn in einem Aufwärts- oder Seitwärtstrend (wie wir ihn seit Auflage des Fonds am 1. Juli 2016 haben) wollen wir NICHT 7% pro Jahr ausgeben - denn dann lägen wir seit Auflage ja allein für die Absicherungskosten schon 14% im Minus… Da der ETF aber zurzeit ca. 1 Euro über seinem Ausgabepreis bei Auflage (100 Euro) liegt und wir inzwischen bereits viermal ausgeschüttet haben (insgesamt 6,92 Euro)... können die Kosten nicht so hoch gewesen sein: Genauer gesagt betragen sie weniger als 1,9% p.a. bezogen auf das heutige Fondsvolumen!

Ziel der aktiven Absicherungsstruktur des ETF750 ist es, die Kosten der Absicherung in guten Marktphasen niedrig zu halten. In schlechten Marktphasen sollten dann die potenziellen Gewinne aus der Absicherung weit höher sein als die bisher aufgelaufenen Absicherungskosten. Dies gilt natürlich nicht, wenn die Aktienmärkte immer nur steigen oder seitwärts gehen… in diesem Fall braucht man keinen ETF mit aktiver Absicherungsstrategie!

Das sicherheitsorientierte ideasTV-Zertifikat (s. hier: http://www.ideastv.de) veranschaulicht exemplarisch, wie der Einsatz einer aktiven Absicherungsstrategie über einen Zeitraum von 10 Jahren bei einer - in diesem Fall vorgegebenen - maximalen Exponierung von 90% die Direktanlage/Benchmark (Benchmark: 50% DAX und 50% EURO STOXX 50 P (inkl. Dividenden)) um mehr als 10% schlagen kann… und das, obwohl die Benchmark in diesem Zeitraum um fast 40% zugelegt hat!

Analyse-Chart DAX 30: Stand 28.8.2018 9:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Langzeit-Chart DAX 30: Stand 28.8.2018 9:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

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... Nachrichten beflügeln die Börsen zum Wochenstart: Zwar sind die Belastungsfaktoren Türkische Lira (schwächer als in der letzten Woche) oder Italien (10-jährige Rendite für Staatsanleihen mit 3,19% auf Jahreshoch) unverändert bzw. schlechter... doch die europäischen Aktienbörsen gehen stark nach oben. Auf der positiven Seite ist der IFO-Index überraschend stark gestiegen… und zwar über die Erwartungen von 98,2 im Juli hinaus auf 101,2 im August. Die Befürchtungen der deutschen Industrie hinsichtlich des US-Zollstreits haben also abgenommen! Die Einigung der USA mit Mexiko über ein neues Handelsabkommen und das neue Allzeithoch im S&P 500 sorgen für weiteren Aufwind an den Börsen.

Wir passen uns weiter an die besseren Marktbedingungen an und haben zurzeit eine Exponierung von 77% im ETF750 und von knapp 66% im ETF751. In den nächsten Tagen wird es dann technisch richtig spannend. Der kurzfristige DAX Analyse-Chart oben zeigt deutlich, welche Hürden der DAX nehmen muss: Zuerst kommt die 100-Tage-Durchschnittslinie bei 12.628 Indexpunkten... dann der kurzfristige Abwärtstrend bei 12.668 Indexpunkten... und dann die 200-Tage-Durchschnittslinie bei 12.695 Indexpunkten. Sollte der Index diese Marken mit Kraft durchbrechen, ist der Weg (fast) bis zum Allzeithoch frei. Ob es gelingt, angesichts der europäischen Belastungsfaktoren diesen Weg zu bestreiten, bleibt jedoch abzuwarten. Mit unserer relativ hohen Exponierung sind wir gut positioniert… mit unserer Kernabsicherung jedoch auch für einen Rückschlag gewappnet.

3.454 Tage...

24.08.2018
Rendite 5-jähr. Staatsanleihen Italien: Stand 24.8.2018 13:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Kosten Ausfallversciherung Italiens: Stand 24.08.2018 13:45 Uhr
Quelle: Commerzbank Research

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... steigt der amerikanische Aktienmarkt nun schon in Folge. Der längste Aufwärtstrend der Geschichte der USA! Der Präsident ist stolz und twittert: „Congratulations America“. Für ihn könnte der Trend unter dem Motto „America first“ noch lange anhalten. Und unsere amerikanischen Aktien im ETF750 freuen sich auch darüber!

Bei uns gibt es zwar auch einen Aufwärtstrend... aber leider ist der nicht annähernd so ergiebig wie in den USA. Wäre der S&P 500 (inkl. Dividenden, also als Performance Index) wie der DAX im Jahre 1988 bei 1.000 Indexpunkten gestartet, wäre er jetzt bei zirka 22.000 Indexpunkten – gegenüber dem DAX mit zurzeit 12.400 Indexpunkten. Die US-Aktien sind also fast doppelt so gut gelaufen wie die deutschen! Doch was helfen Vergangenheitsbetrachtungen, wenn uns eigentlich die Zukunft mehr interessiert?

Widmen wir uns also lieber dem eigenen Kontinent… und machen wir uns weiter Sorgen um Italien. Oben abgebildet ist die Entwicklung der Renditen für 5-jährige Staatsanleihen... und dahinter die Entwicklung der Preise für die Ausfallversicherung Italiens. Demnächst wird die populistische Regierung ihre Budget Planung abgeben... und die Märkte reagieren sehr skeptisch. Da Italien eben nicht Griechenland ist, widmen wir die nächste ideasTV-Sendung am nächsten Mittwoch mit dem Chefvolkswirt der Commerzbank ausschließlich einem Thema: Italien!

DAX und EURO STOXX 50 notieren heute leicht im Plus. Nach meinem letzten Blog zum längsten DAX-Trend wurde ich gefragt, wie man denn leicht sein Depot absichern kann. Leicht?.. Naja, man kann z.B. Put-Optionsscheine auf den DAX kaufen. Wählt man eine lange Laufzeit, wie z.B. Dezember 2019, kostet das ca. 7,4% des abzusichernden Depotvolumens. Konkret: Die Absicherung für ein Depot von z.B. €100.000,- in DAX-Aktien kostet €7.400,-. Dementsprechend muss der DAX auch bis Ende 2019 um mehr als 7,4% fallen, bevor man überhaupt einen Gewinn macht! 7,4% im DAX entsprechen 917 DAX Punkten... also erst ab einem DAX-Stand von unter 11.500 Indexpunkten würden die Gewinne die Verluste kompensieren! Und wenn der DAX gar nicht fällt? Dann wurden € 7.400,- umsonst ausgegeben… wie bei anderen Versicherungsprämien auch! Statt aber 7,4% zu verlieren, erwarten Anleger eher Renditen von 7,4%, wenn sie in Aktien investieren... die Enttäuschung in Aufwärts- oder Seitwärtsmärkten ist vorprogrammiert!

Um mit unseren beiden ETFs mit aktiver Absicherungsstrategie nicht zu enttäuschen, beschäftigen wir uns also jeden Tag mit der Frage, wie wir in einem „noch nicht“ korrigierenden Markt die Absicherungskosten niedrig halten… aber trotzdem Absicherung an Bord halten. Zuletzt haben wir unsere Put-Optionen an der EUREX (denn wir kaufen nie Optionsscheine) vom Dezember 2018 in den März 2019 getauscht. Dadurch konnten wir auch die Exponierung an die bessere Marktstimmung anpassen: Im ETF750 haben wir zurzeit ca. 75% Exponierung, im ETF751 ca. 67%. Im ETF751 liegen wir übrigens seit Auflage mit unserer Absicherungsposition vorne… seine Absicherungskosten haben die Performance also nicht negativ beeinflusst. Dafür müssen wir aber fast täglich an der Anpassung der Optionsstruktur arbeiten.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

$ Greenback $

23.08.2018
EUR/USD-Wechselkurs: 23.08.2018 11:15 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Branchenallokation ETF750: 23.08.2018 11:15 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Im laufenden Berichtsmonat fällt u.a. die relativ hohe Handelsspanne des US-Dollars auf. Zum Monatsanfang lag der EUR/USD Wechselkurs bei 1,1705 und der US-Dollar konnte im Zuge der Türkische Lira Krise auf bis 1,1342 (+3%) aufwerten. Seit Mitte des Monats schwächte der US-Dollar jedoch kontinuierlich wieder auf etwas über 1,16 ab. Für die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten, ob sich die Wünsche einer schwächeren Währung des US-Präsidenten durchsetzen oder die amerikanische Notenbank an dem durch solide Konjunkturdaten unterstützten Zinserhöhungszyklus festhält. Der erste Chart oben ordnet die jüngste Entwicklung in den großen Zeithorizont ein.

Speziell für die export-orientierte deutsche Wirtschaft bleibt eine tendenzielle Aufwertung sicherlich der wünschenswertere Ausgang, der sich auch beim ComStage Alpha Deutschland Dividende (WKN: ETF751) im laufenden Monat positiv bemerkbar gemacht hat. In der ersten Augusthälfte konnten die über eine quantitative Selektion bestimmten 50 Aktien den DAX um +2,15% schlagen. Diese Outperformance konnte zudem in der beschriebenen Dollarkorrektur der letzten Tage gut verteidigt werden und liegt aktuell bei +1,64%.

In der nächsten Woche steht bei beiden Alpha ETFs die vierteljährliche Überprüfung der Aktienauswahl an: Beim Comstage Alpha Dividende (WKN: ETF750) werden 25 Aktien aus dem S&P 500, 60 Aktien aus dem EURO STOXX und 15 Aktien aus dem STOXX 600 ex EUR-Raum bestimmt. Die Auswahl der Titel berücksichtigt insbesondere die Kriterien (niedrige) Volatilität und (hohe) erwartete Dividendenrendite. Das daraus resultierende Branchenportfolio stellt dann das Basisportfolio der Dividendenstrategie für die nächsten drei Monate dar. Der zweite Chart oben zeigt die aktuelle Branchenzusammensetzung und in der nächsten Woche werde ich Ihnen die Veränderungen aufzeigen.

Kommentar zum Aktienportfolio von Portfoliomanager Tim Wottawah

DAX Aufwärtstrends: Stand 20.08.2018
Quelle: Commerzbank Research

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... begann der DAX einen neuen Aufwärtstrend. Es ist der sechste längere Aufwärtstrend seit 1960. Oben im Chart sind die sechs Aufwärtstrends nummeriert. Die gelb schraffierten Flächen zeigen die Marktphasen, in denen der DAX stark korrigierte... i.d.R. gab es parallel eine Rezession. Der aktuelle Aufwärtstrend befindet sich nun im zehnten Jahr... es ist also seit 1960 der längste Aufwärtstrend der Geschichte in Deutschland! Die vorherigen Aufwärtstrends dauerten nur drei (1967-1970) bis fast acht Jahre (1982-1990). Unser Aktienmarktstratege Andreas Hürkamp geht davon aus, dass der Aufwärtstrend anhalten wird. Er sieht zwar kurzfristige Rückschlaggefahren, glaubt aber, dass die wachsende Geldmarktmenge und die nicht inverse Zinsstrukturkurve in den USA dem Trend weiter grünes Licht geben wird. Es stellt sich jedoch grundsätzlich die Frage, ob die Korrekturen in der Vergangenheit vorauszusehen waren oder davor gewarnt wurde? Wohl eher nicht :-) Und neben diesen beiden Faktoren gibt es auch noch viele andere Belastungsfaktoren: Zölle, Türkei, Italienische Staatsverschulden, geopolitische Konflikte…

Wegen der technisch angeschlagenen Lage und der Gefahren einer Abkühlung bleiben wir jedoch vorsichtig, ohne das Aufwärtspotenzial zu zerstören. Die Exponierung liegt beim ETF750 leicht erhöht bei 74% und beim ETF751 bei (defensiven) 60%.

Analyse-Chart EUR/USD-Devisenkurs: 21.8.2018 9:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart EUR/USD-Devisenkurs: 21.8.2018 9:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... des amerikanischen Präsidenten reicht, um den EUR/USD-Devisenkurs zu bewegen. Es wird berichtet, er hätte Europa und China beschuldigt, ihre Währungen zu manipulieren. Dabei hatte der US-Dollar es technisch (siehe Chart oben) gerade geschafft, sich mit neuer Stärke gegen den Euro aus einer längeren Seitwärtsbewegung zu befreien. Heute Morgen steht der Kurs bei 1,1513 EUR/USD und damit genau auf der unteren Linie der alten Seitwärtsbewegung. Warum ist das wichtig? Ein schwacher Euro bzw. starker US-Dollar beflügelt Europas Exportindustrie, da die Waren dann im Vergleich günstiger sind… ein Chart, den man immer, immer im Blick halten sollte… :-)

Analyse-Chart DAX 30: Stand 20.8.2018 16:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX 30: Stand 20.8.2018 16:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... es nicht sein. Der erste DAX-Chart zeigt, wie sich der DAX heute mit dem kräftigen Zugewinn von der 12.100-Region wieder befreit hat. Hätte er diesen „support“-Bereich durchstoßen, wäre der Weg frei gewesen in Richtung 11.800 Indexpunkte.

Der zweite, 5-jährige DAX-Chart  zeigt, dass der Index nun genau am - gerade erst nach unten gebrochenen - langfristigen Aufwärtstrend von unten anstößt. In der Summe sieht das nach der Fortsetzung der mittelfristen Seitwärtsbewegung aus! An den Belastungsfaktoren, die in der vergangenen Woche hier im Blog erwähnt wurden, hat sich dabei wenig verändert. Die bevorstehenden Gespräche zwischen den USA und China zum Thema Zölle sorgen heute aber für leichte Zuversicht.

Die Exponierung liegt unverändert beim ETF750 bei 68% und beim ETF751 bei 59,5%.

Langzeit-Chart EURO STOXX 50: Stand 17.8.2018 17:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Kurzzeit-Chart Italienische CDS USD SR 10Y: Stand: 17.8.2018 17:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... ein Blick auf unseren langfristigen EURO STOXX 50 Chart: Der sieht leider nicht so gut aus! Denn der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend wurde gebrochen. Vielleicht schafft es der Index ja noch einmal, ihn zurückzuerobern… aber das wird schwierig.

Beim DAX sieht es identisch aus. Der zweite Chart zeigt (in Anlehnung an den Blog von gestern) den starken Anstieg der CDS (Credit Default Swaps) Preise für Italien. Mit einem CDS kann man sich gegen den Ausfall Italiens als Schuldner absichern. Steigen die Preise, so wird die Ausfallwahrscheinlichkeit höher eingeschätzt und umgekehrt. Noch halbwegs unbemerkt kündigt sich hier neben Zöllen und Türkischer Lira ein weiterer Belastungsfaktor an.

Der ETF750 geht unverändert mit einer Exponierung von ca. 68% ins Wochenende... beim ETF750 sind wir jetzt bei knapp unter 60%. Obwohl wir vor ca. 6 Wochen genau auf diesem Marktniveau wieder nach oben gedreht haben, bereiten wir uns auf eine Fortsetzung der Konsolidierung in Richtung Tiefststände vom März diesen Jahres vor. Sollte sich doch wieder die Seitwärtsbewegung durchsetzen, setzen wir nach wie vor auf Zusatzerträge aus kurzfristig verkauften Optionen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Italienische Schulden (in Millionen Euro): Stand 16.08.2018 09:00 Uhr*
Quelle: Bloomberg

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Italienische 10-Jahres-Renditen Staatsanleihen: Stand 16.08.2018 09:00 Uhr*
Quelle: Bloomberg

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... beschäftigt als die Entwicklung der Türkischen Lira, ist die weitere Entwicklung in Italien. Die beiden Charts oben sind eindeutig und völlig unpolitisch: Die Italienischen Staatschulden wachsen weiter und die Kosten dafür (Zinsen für 10-jährige Italienische Staatschulden) auch. Seit der Etablierung der neuen Regierung hat sich die Lage nicht entspannt… und wird bestimmt bald wieder mehr in den Vordergrund rücken.

Da sich die technische und fundamentale Lage (siehe ideastv Sendung mit Andreas Hürkamp gestern) weiter verschlechtert, haben wir die Exponierung weiter gesenkt: für den ETF750 auf 68% und den ETF751 auf 59%.

TRY 3...

14.08.2018
Borsa Istanbul 100 Index: 14.08.2018 09:40 Uhr*
Quelle: Bloomberg

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Borsa Istanbul 100 Index: 14.08.2018 09:40 Uhr*
Quelle: Bloomberg

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Der Borsa Istanbul 100 Index ist der „DAX“ der Türkei. Er umfasst 100 Aktien und ist wie der DAX nach Marktkapitalisierung gewichtet. Der erste Chart oben zeigt die Entwicklung des Index in einheimischer Währung seit 1990. Der Index ist stark gestiegen und nahm in einheimischer Währung eine solide Entwicklung... trotz des Absturzes der vergangenen Wochen. Der zweite Chart oben zeigt den gleichen Index in Euro... also aus Sicht eines Euro-Investors. Klar zu sehen... wie die Abwertung der Türkischen Lira die Gewinne der Aktien wieder zunichte gemacht hat. In der Summe sind aber die Aktien nicht weniger Wert als Anfang 2000. Hier erkennt man, dass Aktien doch Sachwerte sind... die trotz Abwertung der Währung ihren Wert erhalten können. Die beiden ETFs 750 und 751 sind fast vollständig in Aktien investiert. Die Absicherung findet nicht durch Umschichtung in Anleihen statt. Anleihen können einer starken Währungsabwertung nicht standhalten, da sie keine Sachwerte sind.

Der ETF750 hat zur Zeit eine Exponierung von 81%. Darin spiegelt sich auch der sehr gut laufende amerikanische Aktienmarkt wieder, denn 25% der Aktien sind aus den USA.

TRY 2?

13.08.2018
Wertentwicklung Türkische Lira: Stand 10.8.2018 17:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX 30: Stand 10.8.2018 17:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Die erste Grafik zeigt, wie viel Euro eine Türkische Lira zurzeit wert ist: Der 5-Jahres-Chart zeigt ihren dramatischen Absturz. Leider gab es an dieser Front heute wenig Entspannung. Im Gegenteil: Die Märkte haben heute Morgen sehr nervös begonnen. Wenn die Probleme näher an die Euro Kernzone rücken, dürfte es mehr Abwärtsdruck geben. Der zweite Chart zeigt den DAX. Noch konnte er die mittelfristige Aufwärtslinie verteidigen. Aber viel zusätzlichen Druck darf es hier nicht mehr geben…

Wir haben die Exponierung im ETF751 auf 67 % reduziert und denken über den Ausbau der Absicherungsposition nach. Der DAX ist gerade erst in die Absicherungszone eingetaucht. Eine richtige Korrektur wird auch ein deutlich höheres Ausmaß haben, als wir es in den letzten Jahren erlebt haben.

TRY

10.08.2018
Langzeit-Chart DAX 30: Stand 10.8.2018 17:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart EURO STOXX 50: Stand 10.8.2018 17:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
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TRY - das ist das Symbol für den Devisenkurs der Türkischen Lira gegen den US-Dollar. Heute Morgen ist die Türkische Lira eingebrochen und hat alle Finanzwerte in Europa unter Druck gebracht, denen eine hohe Exponierung in Türkischen Anleihen zugetraut wird. Auch der Euro ist gegenüber dem US-Dollar auf 1,14 USD/EUR gefallen und hat damit die im Blog vom 8. August beschriebene Support-Zone nach unten durchbrochen.

Gleichzeitig ist die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen auf 0,325% gesunken. Die neu entflammte Krise um die Türkische Lira zeigt, wie schnell wir an den Märkten wieder einen europäischen Krisenmodus haben können!

Da die Türkei nicht in der EU ist, gilt die heutige Erfahrung aber nur als Übung. Richtig kritisch wäre es, wenn z.B. Italien Auslöser einer neuen Euro-Krise werden würde. Denn dann würde ganz Europa in Mitleidenschaft gezogen... im Falle der Türkei ist das Infektionsrisiko auf die Finanzinstitute beschränkt, die hohe Lira Bestände haben.

Die DAX- und EURO STOXX 50-Charts oben zeigen, dass wir (immer) noch in einer ausgeprägten Seitwärtsbewegung sind. Beim DAX müssen wir in der nächsten Woche auf die im Chart eingezeichnete technische Aufwärtstrendlinie achten: Dort hat der Index zuletzt zweimal nach oben gedreht. Beim EURO STOXX 50 sieht es ähnlich aus.

Bei den beiden ETFs war heute nichts zu tun. Sie verdienen zurzeit attraktive Seitwärtsprämien :-)

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Deutscher Handelsbilanzüberschuss
Quelle: Bloomberg, Commerzbank Research

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Arbeitskosten
Quelle: Bloomberg, Commerzbank Research

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... ist in der ersten Grafik abgebildet. Seit 1951 (!!!) hatte Deutschland immer einen jährlichen Handelsbilanzüberschuss! Bisher entwickelt sich der Überschuss ähnlich wie letztes Jahr und ist nur geringfügig unter dem Allzeithoch von 2016. Vermutlich wird es auch weiterhin gut laufen. Denn das durch die Steuersenkung in den USA unterstützte starke Wirtschaftswachstum begünstigt gerade den Import von deutschen Qualitätsprodukten… also genau die Produkte, die der amerikanische Präsident (eigentlich) mit Zöllen belegen will. Bleibt es nur bei Drohungen, dürfte der Nachfrageeffekt die gedämpfte Stimmung überkompensieren.

Die hintere Grafik ist auch sehr interessant. Dort sind die deutschen Arbeitskosten im Vergleich zu Europa (ex Deutschland) dargestellt. Die Arbeitskosten nähern sich langsam dem Europäischen Durchschnitt an. Das ist gut und schlecht zugleich: einerseits verschlechtert sich die Wettbewerbsfähigkeit... andererseits führen steigende Löhne zu einer robusteren Binnenkonjunktur und eine stärkere Binnenkonjunktur kann übrigens den Handelsbilanzüberschuss senken.

Zurzeit halten sich viele marktbestimmende Faktoren einfach die Waage… daher bleiben wir bei unserer hohen Exponierung in den beiden ETFs (mit entsprechend niedrigen Absicherungskosten) und setzen erst einmal auf einen leicht steigenden Seitwärtsmarkt.

Heiße Luft

09.08.2018
S&P 500-Index vs. IT-Branche: 9.8.2018 14:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Türkische Lira vs. Euro: 9.8.2018 14:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Haben Sie gewusst, dass Schwedens höchster Gipfel wegen der Schneeschmelze im Juli vier Meter an Höhe verloren hat? Während die nördliche Hemisphäre unter der brennenden Sommerhitze leidet, bestimmt der Handelskonflikt zwischen den USA und China beziehungsweise zwischen den USA und der Europäischen Union das Geschehen an den Börsen.

Nicht abgebaut dagegen hat sich die „heiße Luft“ in den US-IT Aktien. Da unsere Aktien auf Basis einer quantitativen Aktienselektion bestimmt werden, die zusammengefasst nicht teuer bewertete, konservative Dividendenplayer sucht, fallen Aktien wie Apple mit einer Bewertung von 1.000.000.000.000 USD nicht nur aufgrund der Anzahl an Nullen aus dem Raster. Die im Portfolio mit 5% versus im S&P500 mit 25% vertretene IT-Branche ist auch der maßgebliche negative Performancebeitrag, der dazu führt, dass die amerikanische Aktienselektion in 2018 per 8.8.2018 (Momentaufnahme) rund 2,6% hinter dem Index liegt. Dass sich das Bild aber schnell wieder drehen kann, zeigt der Verlauf der relativen Wertentwicklung während des Jahres 2018. Ende Juni lag die US Aktienselektion noch vor dem Index (s. ersten Chart oben)!

Fakt ist, der weitere Verlauf der relativen Performance zwischen US-Aktienselektion und S&P500 wird stark von der IT-Branche abhängen. Der erste Chart oben zeigt die Wertentwicklung der letzten 5 Jahre und ich bin mir sicher, dass „die vergangene Performance kein Indikator für die laufende oder künftige Wertentwicklung ist“.

Das zweite auf dem Commerzbank Handelsfloor diskutierte Thema ist der Verfall der türkischen Lira. Der hintere Chart oben zeigt daher den dramatischen Verfall gegenüber dem Euro. Der ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN: ETF750) ist von dieser Abwertung aber nicht berührt! Da der ETF ausschließlich in Industrienationen (Developed Markets) investiert, ist die Länderallokation Türkei gleich null Prozent.

 

Kommentar zum Aktienportfolio von Portfolio Manager Tim Wottawah.

Analyse-Chart EUR/USD-Devisenkurs: 8.8.2018 14:35 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Langzeit-Chart EUR/USD-Devisenkurs: 8.8.2018 14:35 Uhr
Quelle: Bloomberg

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... zwischen den USA und China beschäftigt heute wieder die Börsen. In unserer Sendung heute Abend um 18:54 Uhr auf n-tv (oder ab dann auch per Mausklick hier auf ideasTV.de) beschäftigen wir uns mit den potenziellen langfristigen Auswirkungen.

Entscheidend für die Exportindustrie ist aber vor allen Dingen auch der Euro-Devisenkurs. Oben abgebildet ist der Euro-/US-Dollar Devisenkurs über die letzten zwölf Monate. Deutlich zu sehen ist der breite Korridor zwischen ca. 1:15 USD/EUR und 1:20 USD/EUR. Der Ausbruch nach oben am Jahresanfang hatte damals den DAX auf Talfahrt geschickt. Seitdem der US-Dollar nun wieder zu alter Stärke zurückgekehrt ist, wirkt er wieder unterstützend für den DAX.

Im hinteren 5-Jahres-Chart sieht man, wie stark der US-Dollar (technisch) noch zulegen kann. Ein Durchbrechen der 1,15 USD/EUR Marke würden den Weg freimachen in Richtung 1,05 USD/EUR.

Unsere beiden ETFs sind auf leicht steigende Seitwärtsmärkte eingestellt. Die Exponierung im ETF750 liegt zurzeit bei hohen 81,1% und beim ETF751 bei 70%. Da die täglichen Seitwärtsprämien aus verkauften kurzfristigen Optionen zurzeit die Kosten der Kernabsicherung überkompensieren, erwirtschaften wir durch unsere Derivate-Positionen (bei unverändertem Marktniveau) zurzeit zusätzliche Erträge. Sollte der Markt trotzdem einbrechen, steht unsere Kernabsicherung bereit :-)

 

 

Wertentwicklungen Märkte Juli 2018: 3.8.2018 11:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Wertentwicklungen Branchen Juli 2018: 3.8.2018 11:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Starke deutsche Konjunkturdaten, das erfolgreiche Treffen zwischen Trump und Juncker, robuste US-Konjunkturdaten, expansivere Schritte der chinesischen Notenbank und der positive Start in die US-Berichtssaison sorgten im Juli 2018 für steigende Aktienkurse. Wichtige negative Trends waren die sich weltweit beschleunigende Inflation, der anhaltende Handelsstreit zwischen den USA und China, die steigende Unsicherheit bezüglich des Brexits und der 18%-Einbruch der Facebook-Aktie am 26. des Betrachtungsmonats.

In Deutschland legten DAX und MDAX im Juli um jeweils 4,1% zu, der TecDAX gewann 7,1% und der SDAX 3,8%. In Europa entwickelte sich der EURO STOXX 50 (+3,8%) etwas schlechter als der STOXX 50 (+4,0%). In den USA markierte der Nasdaq mehrere neue Allzeithochs, jedoch sank der Index gegen Ende Juli jedoch erstmals seit drei Jahren wieder an drei Handelstagen in Folge um jeweils mehr als einem Prozent. Der Dow Jones Index gewann im Juli 4,7%, der S&P 500 3,6% und der Nasdaq 100 2,7%. Der japanische Nikkei kam auf einen Monatsgewinn von 1,1%. In China dagegen sank der CSI 300 zwischenzeitlich auf ein Zwei-Jahrestief. Der MSCI World (Kursindex, in US-Dollar) stieg um 3,1%, sodass sich seine Performance im Jahr 2018 auf plus 2,4% verbesserte.

In diesem Marktumfeld behaupteten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa erneut gut und übertrafen sogar den Markt. Die Teilstrategie USA notierte ebenfalls im Plus, wenngleich der S&P 500 aufgrund seiner zyklischeren Ausrichtung noch besser unterwegs war.

Die Wertentwicklung der einzelnen Branchen divergierte in diesem Marktumfeld deutlich. Der Abstand zwischen der Top- und der Flop-Branche lag im Euroland bei +4,5% (Finanzwerte besser als REITs), in den USA bei rund 6,3% (Industriewerte besser als REITs). Die zweite Grafik zeigt die Wertenwicklung der einzelnen Branchensegmente im Juli 2018. Die im ComStage Alpha Dividende ETF (WKN: ETF750) vorliegende Fokussierung auf Finanz- und Versicherungswerte in Europa hat sich also bezahlt gemacht! Auffällig sind auch die regional divergierende Wertentwicklungen der Branchen Energie und Telekommunikation (Europa besser als USA) bzw. Industriewerte und Gesundheit (USA besser als Europa).

Kommentar zum Aktienportfolio von Portfolio Manager Tim Wottawah.

Europäisches. Geldmengenwachstum, IFO-Erwartungen, Auftragseingänge Stand: 2.8.2018 09:20 Uhr
Quelle: Bloomberg, Commerzbank Research, Datastream
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Langzeit-Chart DAX 30: Stand 2.8.2018 09:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... ist ein wichtiger Indikator für die deutsche Wirtschaft und den DAX. Die erste Grafik oben erklärt den Zusammenhang: Sinkt das Geldmengenwachstum stark, folgt oft eine Rezession und ein DAX-Einbruch (wie in den Jahren 2000 und 2007). Nicht nur die IFO-Erwartungen brechen dann ein, sondern auch die realen wirtschaftlichen Daten, wie z.B. die Auftragseingänge („new orders“ im unteren Teil der Grafik). Im Juni 2018 betrug das Geldmengenwachstum in der Eurozone 7%. Dies entspricht dem Durchschnitt der letzten 35 Jahre. Wegen den ultra-niedrigen Zinsen und der konstanten sinkenden Arbeitslosenquote sollte sich hier auch in den kommenden Monaten nicht viel ändern. Durch die wachsende Geldmenge steigen die Konsumausgaben weiter... und das ist gut für die ohnehin schon sehr gut ausgelastete deutsche Wirtschaft!

Wie in diesem Blog schon oft erwähnt, ist der Schaden des Protektionismus-Feldzugs des amerikanischen Präsidenten nicht absehbar. Während die Entspannung bzgl. Europa für eine deutliche Erholung der Märkte sorgte, ist nun China wieder an der Reihe. Es geht um die angedrohte Implementierung einer Erhöhung der Zölle vonm 10% auf 25% für einen Warenwert von 200 Milliarden US-Dollar… und dies bereits schon ab dem nächsten Monat. Die Schwäche der asiatischen Märkte heute Morgen überträgt sich ein bisschen abgemildert auch auf den DAX. Es bleibt abzuwarten, welche Zölle am Ende dann wirklich umgesetzt werden... und ob es ein „great deal“ für Vereinigten Staaten wird.

Schaut man sich den 5-jährigen DAX-Chart an (zweiter Chart oben), sieht man die ausgeprägte Seitwärtsbewegung. Ebenfalls eingezeichnet ist die Kernabsicherungszone zwischen 12.750 und 10.800 Indexpunkten in beiden ETFs. Die Exponierung im ETF751 liegt heute Morgen bei 73,27%; innerhalb der Kernabsicherungszone sind ca. 64% des Marktwerts der im Fonds befindlichen Aktien abgesichert.

Ausruhen...

01.08.2018
Analyse-Chart EURO STOXX 50: Stand 1.8.2018 17:01 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart EURO STOXX 50: Stand 1.8.2018 17:01 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... an der 200-Tage-Durchschnittslinie ist zurzeit das Motto bei DAX und EURO STOXX 50...

Wir nutzen die Ruhe am Markt, um unsere Teilabsicherungspositionen anzupassen. Der Analyse-Chart des EURO STOXX 50 Index oben zeigt den Index über der rot eingezeichneten 200-Tage-Linie und über der grün eingezeichneten 100-Tage-Linie. Wegen der Entspannung im amerikanisch-europäischen Zollstreit und der zuletzt wieder besseren Wirtschaftsdaten haben wir die Exponierung im ETF750 auf knapp unter 80% erhöht. Die relativ hohe Exponierung passt zu einem Seitwärtsmarkt, der zeitlich voran gekommen ist und der sich technisch verbessert hat.

Im Langzeit-Chart des EURO STOXX 50 sehen Sie die (grün gekennzeichnete) an das aktuelle Marktniveau angepasste Teil-Absicherungszone zwischen 3.450 und 3.000 Indexpunkten. Im Fonds befinden sich hierfür gekaufte und verkaufte EURO STOXX 50 Optionen der EUREX Terminbörse mit Verfall Dezember 2018. Bei einem plötzlichen Markteinbruch liefert diese Position die Erstabsicherung. Vergleichbare Positionen existieren im DAX (12.750 – 10.800 Indexpunkte) und im S&P 500 (2.700 – 2.350 Indexpunkte). Durch den Verkauf von sehr kurzfristigen Optionen versuchen wir, die Kosten der Teilabsicherung zu minimieren.

Aufhellung

27.07.2018
Analyse-Chart EURO STOXX 50: Stand 27.7.2018 15:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Langzeit-Chart EURO STOXX 50: Stand 27.7.2018 15:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Zum Wochenende gibt es gute Nachrichten!

Der bedrohliche Handelskonflikt mit den USA scheint abgemildert, wenn nicht gar vom Tisch! Und wir wissen jetzt, dass die Tweets aus dem Weißen Haus wohl nicht das letzte Wort sind... sondern eher als Teil einer Verhandlungsstrategie zu verstehen sind. Die Aktienmärkte nehmen die Entspannung freundlich auf und sowohl der DAX als auch der EURO STOXX 50 konnten heute die 200-Tage-Durchschnittslinien überwinden.

Exemplarisch ist der Durchbruch oben beim kurz laufenden Analyse-Chart des EURO STOXX 50 sehr gut zu sehen. Gut zu erkennen ist aber auch, dass seine letzten beiden Versuche im Mai und Juni diesen Jahres gescheitert sind!

Der dahinter liegende Langzeit-Chart des EURO STOXX 50 zeigt, wie lange der Index jetzt schon - in der Summe - seitwärts läuft... und den (noch nicht beendeten) übergeordneten Abwärtstrend.

Wir haben folglich unsere Absicherungsposition der verbesserten technischen Situation angepasst und die Exponierung erhöht: im ETF750 auf 78% und im ETF751 auf 70%.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Zölle sind...

26.07.2018
Branchenallokation ETF751: Stand 26.07.2018 14:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Branchenallokation ETF750: Stand: 26.07.2018 14:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

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... anscheinend doch nicht das Größte. Wer hätte das gedacht? Plötzlich ist der Handelsstreit, der zwischen Europa und den USA zu eskalieren drohte, wieder beigelegt. Die Börsen feiern die gestern von EU-Kommissionschef Juncker und US-Präsident Trump getroffenen Vereinbarungen. Als (Finanz-) Mathematiker habe ich per Definition ein weniger ausgeprägtes Politikverständnis. Es erscheint mir durchaus schwierig, derartig sprunghafte Meinungsänderungen zu modellieren. Daher analysiere ich lieber die Auswirkungen der nun wohl doch nicht umgesetzten Strafzölle auf die Wertentwicklung der selektierten Aktien beider ComStage Alpha ETFs.

Im ComStage Alpha Deutschland Dividende ETF (WKN: ETF751) erfreuen sich heute allen voran Autobauer und -zulieferer sowie Aktien des Sektors Grundstoffe an der für den Export so erfreulichen Einigung. Die erste Tabelle zeigt die gesamte Branchenallokation des ETF751. In Summe hält das breit diversifizierte, 50 Titel umfassende Aktienportfolio mit der Wertentwicklung der europäischen Standardindizes gut mit.

Die zweite Tabelle bildet die gesamte Branchenallokation des ETF750 ab. Dieses, hinsichtlich Branchen (plus Energie und Telekommunikation) und Aktientitel (100 Unternehmen), nochmals diversifiziertere Aktienportfolio kann sich auf Basis aktueller Daten ebenfalls gut mit der Wertentwicklung der größten europäischen Kursbarometer messen. Hier unterstützen heute zusätzlich noch die Banken aus der Eurozone. Für den fast vollendeten Sommermonat Juli zeigt sich beim Status quo für das Europäische Aktienportfolio (75%) ein erfreuliches Bild - die Vergleichsindizes konnten in diesem politisch geprägten Marktumfeld geschlagen werden. In den USA hängt die Wertentwicklung der 25 selektierten Aktien der Wertentwicklung des S&P 500 hinterher. Der aktuelle Kursrutsch von Facebook ist allerdings noch nicht in den Zahlen eskomptiert. Es bleibt in allen Bereichen die Hoffnung, dass am Ende die Vernunft siegt.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah       

Sommerflaute!

25.07.2018
Ifo Geschäftsklima/Geschäftserwartungen: Stand: 25.07.2018 17:00 Uhr*; Quelle: Bloomberg

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DAX-Index: Stand: 25.07.2018 17:00 Uhr*; Quelle: Bloomberg

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Es gibt zurzeit wenig Neues zu berichten... und daher sinkt auch die Frequenz der Blogbeiträge. Die Märkte bewegen sich wirklich kaum vom Fleck. Von der Konjunkturseite gibt es neue Daten zum deutschen Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe. Dieser ist im Juli unerwartet auf ein Dreimonatshoch gestiegen. Die Eintrübung im ersten Quartal scheint also erst einmal überwunden. Dagegen belasten die Handelsspannungen nach wie vor die wirtschaftlichen Aussichten. So ist das Ifo-Geschäftsklima (Business Climate) auf 101,70 gefallen und die Geschäftserwartungen (Business Expectations) sogar auf ein 16-Monatstief! Die Grafik oben zeigt den Verlauf seit 2013.

Im DAX-Chart erkennt man die ausgeprägte Seitwärtsbewegung. Aktuell befinden wir uns mal wieder zwischen der 100- und 200-Tage-Durchschnittslinie. Der Ausgang der Handelszollgespräche in den USA dürfte die Richtung zum Wochenende bestimmen.

Angesichts der bestehenden Risiken halten wir an unserer Kernabsicherung fest und versuchen, diese so gut wie möglich kurzfristig zu refinanzieren. Die Exponierung liegt beim ETF750 bei knapp 70% und beim ETF751 bei 62%.

HSCEI Index: 19.07.2018 17:00 Uhr*; Quelle: Bloomberg
DAX Index: 19.07.2018 17:00 Uhr*; Quelle: Bloomberg

...die Achim Matzke in unserer Sendung ideasTV gestern Abend nicht ausschließen wollte, kann kommen… oder auch nicht. In Wirklichkeit haben sich die Kernrisiken an den Märkten aber nicht verändert… und in der Summe gehen wir seitwärts. Noch! Schaut man sich den Hong Kong Index HSCEI an (oben), sieht man, dass nicht alle Börsen so robust sind. Der Handelskrieg zwischen den USA und China hinterlässt seine Spuren an den Aktienmärkten und auch bei den Währungen. Der Chinesische Yuan wertete in den letzten Tagen und Wochen unerwartet stark ab. Noch wissen wir nicht, wie hart der amerikanische Präsident die EU mit neuen Zöllen belasten will. Die gestern angekündigte Strafzahlung für Google in Höhe von 4,3 Milliarden Euro verstand der amerikanische Präsident als Kampfansage. Er twitterte: „I told you so! The European Union just slapped a Five Billion Dollar fine on one of our great companies, Google. They truly have taken advantage of the U.S., but not for long!”

Trotz der robusten Verfassung des DAX (siehe hinteren Chart) bestehen also genug Gründe, angesichts der Abwärtsrisiken,  die Absicherung in beiden ETFs hoch zu halten. Derzeit haben wir im ETF750 eine Exponierung von 70% und im ETF751 von 58%.

Bella Italia

19.07.2018
10-jährige italienische Staatsanleihen, 19.07.2018 11:15 Uhr; Quelle: Bloomberg

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Performance-Attribution: 19.07.2018 11:15 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Der Sommer präsentiert sich in Deutschland weiter in Hochform und die Urlaubssaison ist in vollem Gange. Zweifelsohne schweifen die Gedanken auch in Richtung des schönen Urlaubslands Italien ab. Mein dynamisches Arbeitsumfeld auf dem Commerzbank Handelsfloor erinnert mich allerdings schnell daran, Italien im Kontext des ComStage Alpha Dividende ETFs (WKN: ETF750) zu analysieren. Der erste Chart  zeigt daher den aktuellen Stand der 10-jährigen Renditen italienischer Staatsanleihen.

Die im Mai 2018 sprunghaft angestiegene Rendite, mit Niveaus über 3%, stabilisierte sich und reduzierte sich im Juli 2018 wieder auf aktuell 2,476%. Kurzfristig scheinen die Markteilnehmer die gebotene, im europäischen Vergleich höhere Verzinsung vereinnahmen zu wollen. Zusätzlich spielen technische Aspekte eine Rolle, wie beispielsweise das über die Sommermonate vorliegende geringere Angebot. Auch seitens der Politik ist wohl mit einer lethargischen Sommerpause zu rechnen. Dennoch bleiben die Themen Haushaltsdefizit, Wahlen und kolportierte Wahlversprechen, Überprüfung des Ratings durch Moodys etc. auf unserer Watchlist. Die Entspannung auf der Rentenseite zeigt sich auch mit Blick auf die Performance-Attribution nach Ländern, welche im zweiten Chart visualisiert wird.

Im Rahmen der vierteljährlichen Überprüfung der Einzeltitel, welche auf Basis eines quantitativen Aktienselektionsmodells ausgewählt werden, hatten wir Ende Mai 2018 die Aktienquote Italien erhöht. Das Teilportfolio Aktien Eurozone (60 Stück) weist mit einem prozentualen Anteil von 17,1% gegenüber Standard Marktindizes Eurozone ~6,5% aktuell eine Übergewichtung aus. Die höhere Quote, die gute Performance und der positive Selektionsbeitrag, also die konkret von uns selektierten Aktien Italien, sind besser als der Gesamtmarkt Aktien Italien gelaufen und runden damit das Bild des „bella Italia“ ab. Die Wertentwicklung des italienischen Leitindex (FTSE MIB Index) zeigt ähnliche Ergebnisse. Seit 05/29/2018 war die Performance mit 3,06% deutlich besser als z.B. der DAX (0,42%) oder der CAC 40 (0,65%).

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah          

Wertentwicklungen 1. Halbjahr 2018: 12.7.2018 12:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Performance Branchen Euroland & USA: 12.7.2018 12:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs

Das erste Halbjahr 2018 ist vorbei! Dass die Börse gewiss keine Einbahnstraße ist, konnte man auch in diesem Jahr wieder sehen. Mit deutlichen Bewegungen auf der Aktienseite, Ab- und zuletzt starker Aufwertung des US-Dollars, mit aufflammenden Sorgen um die Eurozone (Italien), dem Handelskrieg zwischen den USA, Europa und China sowie der deutschen politischen Instabilität standen und stehen weiterhin signifikante Risikofaktoren auf der Agenda. Die Volatilität hat spürbar über alle Anlageklassen hinweg zugenommen.

Im Folgenden wollen wir ein erstes Resümee 2018 zur Wertentwicklung des Aktienportfolios des ComStage Alpha Dividende ETFs (WKN ETF750) ziehen, aber auch die Wertentwicklung der Branchen in den USA und Europa beleuchten.

Wie die erste Tabelle oben zeigt, war die Wertentwicklung des Aktienportfolios im 1. Halbjahr 2018 im positiven Terrain. Regional konnten die amerikanischen Aktien besser abschneiden als die europäischen Indizes. Besonderer Treiber für den S&P 500 in Euro (+5,60%) war jedoch der US-Dollar, wie der Vergleich mit der Wertentwicklung des S&P 500 in US-Dollar (+2,65%) zeigt. Außerdem beträgt der Performancebeitrag der sogenannten FAANG Aktien (Facebook, Amazon, Apple, Netflix, Google), allen voran Amazon, rund ein Drittel. Wir haben im Blog bereits mehrfach über die extreme Bewertung dieser Aktien gesprochen und aufgezeigt, warum die quantitative Aktienselektion als Basis der Dividendenstrategie der Alpha ETFs zu keiner Investition mehr rät. Eine der Börsenweisheiten, an die ich glaube, lautet jedoch: „History does not repeat itself, but it rhymes!“ Beim DAX gab es bekannterweise auch (mindestens) eine Phase, in der ein paar wenige Aktien die ausschlaggebenden Töne gespielt haben. Die Deutsche Telekom-Aktie notiert aber schon länger nicht mehr über 100 Euro.

Der zweite Chart oben zeigt die Wertentwicklung der einzelnen Branchen in den USA und Europa im ersten Halbjahr 2018. Die beste Performance in Europa erzielten Aktien der Branchen Energie und IT. In den USA lagen die Gebrauchsgüter minimal vor den IT Werten, gefolgt von Energie. Alle anderen Branchen sind im negativen Bereich. Der maximale Performanceunterschied zwischen der Top- und Flop-Branche liegt bei 24,1% (Europa) bzw. 21,6% (USA). Zudem haben sich die Branchen auch regional stark unterschiedlich entwickelt (bis auf IT und Telekommunikation, beide erzielten eine vergleichbare Performance in Europa und in den USA).

Kommentar zum Aktienportfolio von Portfolio Manager Tim Wottawah

Die Börse...

11.07.2018
ZEW-Index & Auftragseingänge: Stand 11.7.2018, 10:00 Uhr
Quelle: Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Bloomberg

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DAX-Index: Stand 11.7.2018, 10:00 Uhr
Quelle: Bloomberg

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... bewertet die Zukunft… und nicht die Vergangenheit.

Historisch hohe Dividenden und eine sehr gute Wirtschaftsauslastung sind Vergangenheitsdaten... die zentrale Frage ist, wie ernst der Bruch in den Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und den USA und auch Großbritannien sein wird. Die Verhandlungen bzgl. Brexit laufen nicht gerade reibungslos und der amerikanische Präsident twittert wenig Wertschätzung für die deutschen Handelsbilanzüberschüsse. Der gestern veröffentlichte ZEW-Indikator ist auf dem niedrigsten Stand seit 2012 gefallen. Die Linie in der Grafik oben zeigt seinen Absturz auf einen Wert von minus 24,7. Das ist der fünfte Rückgang in Folge. Die Balken in der Grafik zeigen die Auftragseingänge - die zuletzt positiv überraschten.

Wegen der steigenden fundamentalen Risiken haben wir die Absicherung in den letzten Wochen etwas hochgefahren. Die aktuelle Teilabsicherungsstrecke sehen Sie im DAX-Chart, oben in der zweiten Grafik. Insgesamt sind die Gefahren für den deutschen Aktienmarkt größer als für den amerikanischen... daher auch die niedrige Exponierung im ETF751 (nur noch 61%). Die eigentliche Herausforderung ist aber die nicht stattfindende Korrektur. Der DAX ist nach wie vor in einer Seitwärtskonsolidierung und weit davon entfernt, einem Abwärtstrend zu folgen. Er wird von den wieder gesunkenen Zinsen und auch vom schwächeren Euro unterstützt … und der amerikanischen Börse geht es unverändert sehr gut. Daher halten wir die Grundabsicherung an Bord, ohne die Chancen, von steigenden Kursen partizipieren zu können, aufzugeben.

Analyse-Chart EURO STOXX 50: Stand 9.7.2018, 13:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Langzeit-Chart EURO STOXX 50: Stand 9.7.2018, 13:30 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Überraschend bessere deutsche Wirtschaftsdaten konnten den Markt in den letzten Tagen stabilisieren. Zu dem vermuteten Test der Tiefststände des Jahres ist es zum Glück nicht gekommen. Der kurzfristige EURO STOXX 50-Chart oben zeigt die technisch verbesserte Stimmung… die 100-Tage-Durchschnittslinie konnte wieder zurückerobert werden. Angesichts des noch nicht final ausgetragenen Handelskonflikts zwischen den USA und Asien/Europa droht immer wieder der kurzfristige Absturz. Der hintere langfristige Chart zeigt, dass der Index in den letzten 12 Monaten kaum weitergekommen ist. Wir bleiben also bei unserer Strategie der Kernabsicherung. Am Freitag haben wir in beiden ETFs unsere kurzfristig fälligen Optionen verkauft und mit 2 Wochen Laufzeit neu abgeschlossen. Die Exponierung liegt beim ETF750 bei ca. 70% und beim ETF751 bei ca. 62%.

Wertentwicklung Juni 2018, Quelle: Bloomberg, Stand: 29.6.2018
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Wertentwicklung Branchen USA und Europa
Quelle: Bloomberg, Stand: 6.7.2018, 14:00 Uhr
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Die Konjunkturentwicklung in Europa und den USA divergiert zunehmend. Während die US-Stimmungsindikatoren weiterhin auf hohem Niveau verharren, ist in Europa bereits ein deutlicher Abwärtstrend eingetreten. So ist beispielsweise der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Europa im Juni den sechsten Monat in Folge gefallen. Diese schwächeren Stimmungsindikatoren spiegeln sich inzwischen auch in den Auftrags- und Produktionsdaten wider. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich allerdings diesseits wie jenseits des Atlantiks positiv. Die EZB hat auf ihrer Sitzung im Juni die Reduktion der Anleihekäufe von 30 Mrd. EUR auf 15 Mrd. EUR ab September angekündigt und bis zum Jahresende das Auslaufen des Anleiheprogramms in Aussicht gestellt. Mit einer Zinswende ist vor dem Ende des Sommers 2019 allerdings nicht zu rechnen. Die Fed setzte unterdessen mit der siebten Zinserhöhung in diesem Zyklus ihren Zinserhöhungspfad fort und avisierte zwei weitere Leitzinserhöhungen im Laufe des Jahres 2018. Auf politischer Seite dominierte einerseits der weiter eskalierende Handelsstreit das Geschehen. Andererseits bestand Verunsicherung aufgrund des drohenden Auseinanderbrechens der Regierungskoalition in Deutschland aufgrund der Uneinigkeit in der Flüchtlingspolitik. Nach dem EU-Gipfel Ende Juni scheinen sich die Wogen zumindest für den Moment jedoch etwas geglättet zu haben.

In diesem Marktumfeld konnten sich die auf defensive Werte fokussierten Aktienselektionsstrategien gut behaupten. Sowohl das amerikanische, als auch europäische Teilportfolio konnte, wie obige Tabelle zeigt, den Markt outperformen.

Die Wertentwicklung der einzelnen Branchen divergierte in diesem Marktumfeld deutlich. Der Abstand zwischen der Top- und der Flop-Branche lag sowohl in Euroland, als auch in den USA bei rund 7,5%. Der Chart zeigt dabei sehr deutlich, dass die defensiven Branchen wie Versorger, Verbrauchsgüter und Gesundheit die Nase vorne hatten. Auffällig sind auch die regional divergierende Wertentwicklungen der Branchen REITs, Telekommunikation und Gebrauchsgüter.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfolio Manager Tim Wottawah

Die Aktien…

05.07.2018
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... in Asien sind heute auf ein 9-Monatstief gefallen. Der HSCEI Index Chart oben zeigt die starke Korrektur an der Börse Hong Kong. In Asien greifen bald die ersten höheren Zölle der Trump-Regierung.

Unerwartet bessere Wirtschaftsdaten und die Aussicht auf bilaterale Gesprächen mit den USA zu den Autozöllen hat die europäischen Börsen heute Morgen inspiriert. An der Währungsfront hat sich der Euro ebenfalls leicht erholt. Im zweiten Chart oben sieht man das zurzeit das Potenzial für eine weitere Euro-Abschwächung bei ca. 1,15 EUR/USD technisch begrenzt ist. Auch die letzten eher restriktiveren Äußerungen der EZB geben dem Euro wieder Auftrieb. In der Summe bleibt es jedoch bei einer sommerlichen Seitwärtsbörse mit eindeutigen Abwärtsrisiken.

So richtig …

02.07.2018
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
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…profitieren kann die Wall Street auch nicht von der protektionistischen Politik ihres Präsidenten. Der obige 6-Monats-Chart zeigt, wie der breite S&P 500 Index seit Jahresbeginn seitwärts läuft. Technisch gesehen, sieht der Index jedoch noch viel besser aus, als z.B. der DAX. Dieser müsste oberhalb von 12.782 Punkten stehen,.. um technisch gesehen, über der 200-Tage-Linie zu notieren. Im zweiten 5-Jahres-Chart sieht man, wie der S&P 500 Index seinen 2-jährigen, steilen Aufwärtstrend zur Seite verlassen hat. Ebenfalls eingezeichnet ist unsere Kern-Absicherungszone. Diese beginnt bei ca. 2.700 Indexpunkten und sichert ca. 70% des Marktwerts der amerikanischen Aktien ab. Die Absicherungszone endet bei ca. 2.300 Indexpunkten. An dieser Stelle hätte der Index ca. die Hälfte seines zweijährigen Anstiegs rückgängig gemacht. Doch so heftig muss es nicht kommen!

Der S&P 500 liegt per Jahresanfang ca. 1,4% im Plus. Der US-Dollar ist in der gleichen Zeit (nach einer sehr ausgeprägten, vorübergehenden Schwächephase) ca. 3,4% gestiegen. Da wir die Währung im ETF750 nicht absichern,...  haben sich die amerikanischen Aktien also seit Jahresanfang positiv entwickelt und zur Stabilität des Anteilswerts beim ETF750 beigetragen.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
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So sieht ein Kursrutsch von 1.000 Indexpunkten innerhalb von nur zwei Wochen aus! Die heutige Entlastungsrallye überzeugt nicht wirklich. Im DAX 5-Jahres-Chart haben wir die neue DAX Teil-Absicherungszone im ETF750 und ETF751 eingezeichnet: 10.800 – 12.750 Indexpunkte. Wir haben sie in den letzten Tagen ausgeweitet,... da die fundamentalen Gefahren zugenommen haben. Zudem können wir nicht sicher sein,... dass die Support-Zone bei 11.800 Punkten halten wird. Unter dieser Zone hätten wir Abwärtspotenzial bis ca. 10.500 Indexpunkte.

Aktuell sind ca. 70% des Marktwerts unserer europäischen Aktien innerhalb unser Kernabsicherungszonen gesichert. Zusätzlich erwirtschaften wir weiterhin Seitwärtsprämien aus sehr kurzfristig verkauften Call-Optionen (max. zwei Wochen) und finanzieren damit unsere Kernabsicherung. Unsere Exponierung haben wir durch den Ausbau der Absicherung in den letzten Tagen auf 66% in beiden ETFs gesenkt.

Nachdem wir in der letzten ideasTV Sendung auf den asiatischen Kollateralschaden der Trump-Zölle auf die europäische Exportindustrie eingegangen sind,... wollen wir uns nächste Woche mit den italienischen Staatsschulden beschäftigen. Wie reagiert Europa ist hier die Kernfrage. Vor allem, wenn das Wirtschaftswachstum nachlässt und die dann verstärkt weiter steigenden Staatschulden in Italien refinanziert werden müssen? Trotz unserer Vorbereitungen auf schlechteres Börsenwetter befindet sich der DAX unverändert in einer Seitwärtskonsolidierung... und noch ist nichts Dramatisches passiert. Beide Fonds sind auch nach wie vor nach oben offen… und freuen sich auch über wieder steigende Aktienkurse!

Ihnen ein schönes Wochenende!

Relative Wertentwicklung zyklische vs. defensive Branchen: 28.06.2018 15:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Relative Wertentwicklung zyklische vs. defensive Branchen: 28.06.2018 15:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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…auf dem Vormarsch. Wie in der gestern ausgestrahlten ideasTV Sendung argumentiert, droht der deutschen Industrie ein Abschwung anstatt einer kurz anhaltenden Delle. Als Resultat des laufenden Handelskrieges, politischer Unsicherheiten und harten Konjunkturdaten werden die Wachstumserwartungen nach und nach korrigiert. Die Erfahrung zeigt, dass die Anpassungen meist zu gering und zu spät kommen und unter Umständen im Kollektiv getroffen wurden. Diese Änderung des Marktumfeldes trifft jede Branche in unterschiedlicher Weise.

Bei Betrachtung des ersten Charts erkennt man, wie das pessimistischer werdende Konjunkturumfeld die Wertentwicklung zyklischer Branchen (Industrie, Gebrauchsgüter, Grundstoffe) belastet. Es wird die sogenannte relative Stärke der zyklischen Branchen gegenüber den defensiven Branchen (Versorger, Gesundheit, Verbrauchsgüter) dargestellt. Eine steigende Linie bedeutet, dass zyklische Branchen besser laufen als defensive Branchen und vice versa. Da die Linie aktuell weit oberhalb des Startpunktes 100 ist, erkennt man zudem wie stark die Outperformance war. Die Graphik zeigt aber auch das enorme Pozential defensiver Branchen, wie wir sie in den ComStage Alpha ETFs allokieren. Die Wende ist zumindest eingeläutet und eine Analyse der einzelnen Teilportfolios zeigt, wie schnell sich eine Underperformance in eine Outperformance wenden kann. Beispiel: Das amerikanische Aktienportfolio (25 Aktien) lag zur Mitte des Monats rund 4% hinter dem S&P 500. Per Schlusskurs 27.6.2018 liegt die Outperformance bei +2,40%.

Im zweiten Chart oben möchte ich eine weitere zentrale Abhängigkeit darstellen. Der Chart zeigt die relative Stärke/Schwäche von Banken gegenüber REITs aus der Eurozone (Anteil Eurozone ETF750: 60%) und die Rendite 10-jähriger deutscher Staatsanleihen. Fallende Renditen begünstigen Immobilienaktien und belasten Bankenwerte. Auch bei einer deutlicheren Flucht in Qualität erscheint das Rückgangspotential der Zinsen begrenzt. Mittelfristig werden sich die aktuell günstig bewerteten Banken wieder mindestens besser als die teuer bewerteten Immobilienaktien entwickeln. Etwas weniger stark abhängig vom Zins sind die Versicherer, die wir aufgrund ihrer zusätzlich sehr hohen Dividendenrendite im Portfolio quantitativ selektiert und erworben haben. Im laufenden Monat zeigten diese eine relative Schwäche, sollten ihren defensiven Charme aber bald ausspielen.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah           

DAX Index (kurz): Stand 27.06. 16:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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DAX Index (lang): Stand 27.06. 16:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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In der heutigen ideasTV-Sendung bespreche ich mit dem Chefvolkswirt der Commerzbank, Dr. Jörg Krämer, warum der vom US-Präsidenten angestachelte Handelskrieg am Ende vor allen Dingen Deutschland und Europa treffen kann.

Nach einem schwachen Start konnten sich die Aktienmärkte heute nach deeskalierenden Äußerungen des amerikanischen Präsidenten wieder gut erholen. Technisch gesehen sieht man oben im ersten DAX-Chart,... wie angeschlagen der deutsche Leitindex trotz der aktuellen Erholung zurzeit ist. Im 5-Jahres-Chart sieht man unsere Kernabsicherungszone im ETF751 und auch die Support-Bereiche knapp unter 12.000 Indexpunkten.

Wir bleiben defensiv,... ohne zu viel Potenzial nach oben abzuschneiden. Gestern kauften wir Aktien in beiden Fonds nach,... da wir durch Anteilsverkäufe zu hohe Barbestände hatten. Wir setzen weiterhin auf einen Seitwärtsmarkt und halten für alle Fälle eine Kernabsicherung an Bord. Die Exponierung senkten wir in beiden ETFs auf ca. 68%.

Geldmengenwachstum China: Stand 22.06. 13:15 Uhr
Quelle: Commerzbank Research, Bloomberg
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DAX: Stand 22.06. 13:15 Uhr
Quelle: Commerzbank Research, Bloomberg
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Seit Mitte 2016 sinkt das Geldmengenwachstum M1 in China. Zurzeit wächst die Geldmenge nur noch um ca. 6% ... das ist der niedrigste Stand seit Juni 2015. Der 20-jährige Durchschnitt liegt bei ca. 15%. Das zurückgehende M1 Geldmengenwachstum könnte die Wirtschaftsabschwächung in China noch verstärken. Aktuell rechnen die Volkswirte in diesem Jahr noch mit einem Wirtschaftswachstum von 6,4%. In dieser Zahl ist aber sicherlich keine Eskalation des Handelstreits zwischen den USA und China eingerechnet. Aus diesem Grunde machen wir für die nächste ideasTV Sendung die weitere Entwicklung der chinesischen Wirtschaft unter dem Einfluss einer drohenden Eskalation im Handelsstreit mit den USA zum Schwerpunkt-Thema. (27.06.: 18.54 N-TV; Gast: Dr. Krämer (Chefvolkswirt Commerzbank). Eine weitere Abkühlung der Wirtschaft in Asien wird seine Spuren in Europa hinterlassen.

Und diese sind derzeit schon sichtbar! Im zweiten Chart sehen Sie den DAX Verlauf und unsere aktuelle Teil-Absicherungszone im ETF751 zwischen 12.750 und 11.000 Indexpunkten. Bei 12.780 Indexpunkten verläuft die 200-Tage-Durchschnittslinie und direkt unter dieser Linie bieten unsere gekauften DAX Optionen an der Eurex (Verfall Dezember 2018) Schutz. Heute bewegen wir uns auf dem Niveau der 100-Tage-Durchschnittslinie bei 12.574 Indexpunkten. Beim heutigen Verfall haben wir wieder unsere kurzfristigen verkauften DAX Optionen „gerollt“... sprich die fällig werdenden Optionen zurückgekauft und dafür neue Optionen mit einer Laufzeit von zwei Wochen verkauft. Seit Beginn dieser Strategie im März haben wir im ETF751 €21.905 verdient... das entspricht ca. 0,2% des Fondsvolumens.

Der ETF751 hat zurzeit eine Exponierung von ca. 68% und der ETF750 eine Exponierung von ca. 72% zum Aktienmarkt. Nach dem Sprung über die 13.000 Indexpunkte vor einer Woche... hat eine kräftige Korrektur eingesetzt. Angesichts der sich verschlechternden Wirtschaftsdaten in Europa und Asien besteht die Möglichkeit, der sich zeitlich und räumlichen Ausdehnung in den nächsten Wochen/Monaten. Die beiden ETFs verfügen über eine Grundabsicherung in allen relevanten Märkten und wir versuchen mit Seitwärtsrenditen die Kosten dieser Absicherung plus die laufenden Kosten der Fonds zu überkompensieren. Die durch Anteilsverkäufe gestiegenen Kasse-Positionen werden wir demnächst zur Aufstockung der Aktien verwenden. Zurzeit sind 96,8% des ETF751 und 97,9% des ETF750 in Aktien investiert.

Ich wünsche Ihnen einen schönes Wochenende... und allen im Raum Hessen einen guten Ferienstart :-)

Branchen MSCI Schweden und ETF750: Stand 21.06. 15:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Wertentwicklung Euro/ Schwedische Krone: Stand 21.06. 15:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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…heißt es in zwei Tagen bei der Fußball Weltmeisterschaft. Grund genug, heute den schwedischen Aktienmarkt vorzustellen und speziell die von uns im ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN: ETF750) aktuell selektierten schwedischen Aktien zu beleuchten.  

Die Tabelle oben zeigt die Branchenaufstellung des schwedischen Aktienmarkts im Vergleich zur Branchenaufstellung im ETF750. Leicht zu erkennen sind zwei absolute Schwergewichte, nämlich die Sektoren Industriewerte und Finanzwerte. Beide Branchen werden tendenziell als offensiv /zyklisch eingestuft, wohingegen klassische defensive Sektoren, wie Versorger und Gesundheit, zumindest gemessenen am MSCI Schweden-Index nicht vertreten sind. Das mag per se keine Schwäche sein, denn z.B. enthält der DAX keine Energieaktien. Aber eine breitere Diversifikation, wie wir sie im ETF750 fahren, resultiert mittelfristig in eine risikoadjustiert betrachtet bessere Performance. Für das laufende Jahr 2018 per 20.6.2018 gilt, dass das Aktienportfolio des ETF750 (+1,0%) den schwedischen Leitindex OMX in EUR (-1,92%) geschlagen hat.

Nicht vergessen dürfen wir an dieser Stelle aber die Entwicklung der Schwedischen Krone. Die zweite Grafik oben zeigt die Wertentwicklung des Euro gegenüber der Schwedischen Krone. Die schleichende Abwertung der Schwedischen Krone in den letzten 5 Jahren hat sich in 2018 nochmals intensiviert. Unser Devisenexperte Herr Leuchtmann sieht auf dem aktuellen Niveau jedoch ein Ende der Schwäche.

Im ETF750 sind aktuell vier schwedische Aktien vertreten: SKANDINAVISKA ENSKILDA BAN-A, SWEDBANK AB - A SHARES, TELIA CO AB, VOLVO AB-B SHS. Insbesondere die beiden erstgenannten Banken zeichnen sich durch eine relativ günstige Bewertung und eine überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite aus. Die Werte liegen dabei im Bereich von knapp über 7%, was im Vergleich zum europäischen Durchschnitt (~5%) durchaus auffällig ist. TELIA ist eine Aktie aus dem Telekommunikationssektor. Die quantitative Aktienselektion wurde bereits Ende Februar 2017 auf diese Aktie „aufmerksam“. VOLVO (aus dem lateinischen übersetzt „ich rolle“) wurde erst Ende Mai 2018 erstmalig in das Einzelwertportfolio des ETF750 aufgenommen. Sehr positiv war und ist die aktuelle Bewertung, wenngleich die Wertentwicklung, wie die vieler Autobauer aktuell, zu wünschen übrig lässt.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah.      

Exporte/Importe USA/China; Stand 20.06. 16:30 Uhr
Quelle: Department of Commerce; Commerzbank Research

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Exporte/Importe USA/China und der HSCEI Index (Hong Kong): Stand 20.06. 16:30 Uhr
Quelle: Commerzbank Research, Bloomberg

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Schaut man sich an, wie nachhaltig der amerikanische Präsident seine selbstgesetzten Ziel verfolgt, darf man nicht ausschließen,... dass diese auch eines Tages erreicht werden. Beim Thema Zölle hat Donald Trump sogar einen Punkt: Die Importzölle vieler anderer Länder sind im Schnitt wesentlich höher als die US-amerikanischen. Ob die Eskalation dann die klügste Antwort ist, bleibt abzuwarten. Wegen des großen Ungleichgewichts im Welthandel trifft es am meisten die Länder,... die die größten Handelsbilanz-Überschüsse aufweisen.

Schaut man sich die Grafik oben an, sieht man,... dass die chinesischen Exporte in die USA ständig gewachsen und inzwischen ca. fünfmal so groß sind, wie die Importe aus den USA. Demzufolge wird China mehr unter einer Eskalation im Handelsstreit mit den USA leiden, als umgekehrt. Leider kommt diese Entwicklung zur falschen Zeit. In China verschlechtern sich seit Monaten die Wirtschaftsdaten! Und auch das Geldmengenwachstum sinkt seit Mitte 2016 und ist inzwischen bei 6% angelangt (20- jährige Durchschnitt liegt bei 20%!). Wenn die Exporte in die USA wegen der neuen, höheren Zölle bald sinken,... dürften sich all diese Zahlen nicht verbessern. Und der Aktienmarkt?

Die zweite Grafik zeigt den HSCEI Aktienindex. Dieser bildet die führenden Werte an der Hong Kong Stock Exchange ab. Die technische Verschlechterung ist von weitem erkennbar: Der langfristige Aufwärtstrend ist nach unten durchbrochen... und zuletzt scheiterte der Index an der 200-Tage-Durchschnittslinie. Die Börse reagiert also bereits auf das schlechtere Wirtschaftsklima.

Nach den USA (!) und Frankreich ist China jedoch unser wichtigstes Exportland. Eine Abkühlung der Wirtschaft im Reich der Mitte hätte also auch negative Auswirkungen auf die deutsche Konjunktur!

Analyse-Chart EURO STOXX 50: Stand 19.06. 15:10 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart EURO STOXX 50: Stand 19.06. 15:10 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Der Euphorie nach den letzten EZB-Äußerungen folgte die Ernüchterung: Der kurzfristige Analyse-Chart des EURO STOXX zeigt, schön wie zuerst die 100- und dann die 200-Tage-Durchschnittlinie überwunden wurde und der Weg frei war in Richtung Jahreshoch bei 3.600 Indexpunkten. Doch der zu eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China/Europa hat den Index in kürzester Zeit wieder weit unter beide Linien gedrückt.

In der Summe geht es einfach nur seitwärts! Genau darauf setzen wir auch, um unsere Kern-Absicherungsstrategie zu finanzieren. Im zweiten Chart ist unsere Kern-Absicherungsquote im EURO STOXX für unsere europäischen Aktien eingezeichnet. Die Rahmenbedingungen für die Aktienmärkte haben sich in den letzten Wochen nicht unbedingt verbessert.

Zur neu aufkeimenden Unsicherheit und den langfristigen Gefahren an der Börse werde ich heute ab 18 Uhr in einem Webinar bei finanzen.net (Anmeldung hier) in knapp 52 Folien zur Stellung nehmen!!

Verzinsung 2-jähr. Staatsanleihen Deutschland vs. USA: Stand 15.6.2018 18:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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DAX-Index: Stand 15.6.2018 18:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Während die US-Zentralbank die Zinszügel leicht angezogen hat, wurden die Entscheidungen der EZB wohl eher positiv aufgenommen. Oben in der ersten Grafik sind die 2-jährigen Zinsen deutscher und US-Staatsanleihen abgebildet. Während die US-Zinsen aktuell bei 2,5% notieren, ist die Verzinsung deutscher Staatsanleihen mit zweijähriger Laufzeit bei minus 0,6%. Die Differenz von 3,1% wird wahrscheinlich weiter wachsen. In den letzten 25 Jahren waren die Zinssätze jedoch nur ca. 0,2% auseinander. Aus der Sicht Deutschlands sind die unnatürlich niedrigen Zinsen und der (u.a. auch durch die Zinsdifferenz) stark abgeschwächte Euro gut und der DAX konnte mit einem Befreiungsschlag die 13.000 Indexpunkte Marke überspringen.

Die Kehrseite der Medaille ist das wachsende Risiko einer schwachen amerikanischen Aktienbörse. Denn dort liegt der 2-jährige Zinssatz für Staatsanleihen inzwischen über der Dividendenrendite des S&P 500 (2,35%). Und steigende Zinsen schmälern den Appetit, in hoch bewertete Aktien zu investieren. Kommt es zu größeren Umschichtungen, korrigiert der Aktienmarkt… und das wird den DAX nicht kalt lassen!

Nach der aktuellen Ausschüttung von €2,- im ETF750 liegt die Exponierung bei 72%. Beim ETF751 liegt sie zum Wochenende bei 69%. Wie an jedem Freitag haben wir kurzfristig fällige Optionen um zwei Wochen verlängert, um auch weiterhin Zeitwertprämien in Seitwärtsmärkten zu vereinnahmen.

In der zweiten Grafik sehen Sie den DAX und unsere Teil-Absicherungszone im ETF751. Zurzeit sieht technisch alles sehr gut aus und wir sind nach oben weiter offen. Auf der fundamentalen Seite haben jedoch die Risiken eindeutig zugenommen (s. auch unsere letzte ideas-TV Sendung mit Andreas Hürkamp). Wir halten also an unserer Absicherungsstrategie fest... der Zeitpunkt wird kommen!

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Performancebeitrag Länder 14.06.2018 15:45 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Entwicklung EUR / USD 14.06.2018 15:45 Uhr
Quelle: Bloomberg

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…die Fußball-Weltmeisterschaft. 32 teilnehmende Länder spielen in den nächsten vier Wochen um den WM-Pokal. Aus diesem Grunde möchten wir heute das aktuelle Länderranking im ComStage Alpha Dividende Plus (WKN ETF750) analysieren. Entgegen den Spielen in Russland können bei der Performancebeitrag-Analyse auf Länderbasis nur diejenigen Länder ganz vorne mitmischen, die auch schwarz auf weiß die beste Wertentwicklung aufweisen.

Die erste Tabelle oben zeigt das durchschnittliche Gewicht und den Performancebeitrag je Land aus der Eurozone für den Zeitraum 29.12.2017 – 13.6.2018. Natürlich kann ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn ich konstatiere, dass hier die Goldmedaille an Finnland, gefolgt von Italien geht. Im aktuellen Jahr 2018 liegt der Performancebeitrag von Deutschland und Frankreich im negativen Terrain. Aber das soll nichts heißen, denn das Jahr ist erst in der Halbzeit und der für den Export vermeintliche Belastungsfaktor starker Euro/ schwacher US-Dollar hat sich im Vergleich zum Stand Mitte April deutlich abgemildert. Erst gestern Abend erhöhte die amerikanische Notenbank den Leitzins erneut und avisierte zwei weitere Zinsschritte in 2018. Der US-Dollar wertet aktuell 1 Prozent auf, wie der zweite Chart zeigt.

Die drei Aktien mit dem besten Performancebeitrag in 2018 kommen aktuell allesamt aus Finnland. Den Topperformer UPM-KYMMENE OYJ haben wir bereits seit Fondsauflage im Portfolio, wohingegen der Zweitplatzierte NESTE OYJ im Rahmen des jüngst erfolgten Rebalancing Ende Mai ausgewechselt wurde. Den Drittplatzierten FORTUM OYJ, der aktuell bei 20,16 EUR notiert, hatten wir Ende November 2016 für 13,79 EUR erworben.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah       

US-Verbraucherpreise: Stand 12.06. 17:00 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Rendite US-Staatsanleihen 5 Jahre: Stand 12.06. 17:00 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Der heute veröffentlichte US-Verbrauchpreisindex (CPI) ist erneut gestiegen. Er ist ein guter Indikator für die US-Inflation. Der Markt erwartet morgen eine weitere Zinserhöhung der amerikanischen Zentralbank. Im zweiten Chart ist die Rendite für 5-jährige amerikanische Staatsanleihen zu sehen. Wie der CPI Index steht die Rendite bei 2,8%. Im Vergleich ist die Rendite von 5-jährigen Bundesanleihen im negativen Bereich! Doch das gilt nicht für ganz Europa! Die Rendite 5-jähriger italienischer Staatsanleihen liegt auch heute noch bei knapp 2%.

Analyse-Chart DAX: Stand 11.6.2018 16:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX: Stand 11.6.2018 16:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Quelle: Bloomberg

Wir haben die niedrigen Kosten für Absicherung nach der sehr freundlichen Eröffnung genutzt, um im ETF751 die Kern-Absicherungsstrecke nachzuziehen.

Im ersten Chart erkennen Sie den DAX Index in der Nahaufnahme. Ende letzter Woche hat er noch die 100-Tage-Linie (grün) und die 200-Tage-Linie (rot) bestätigt.

Im Langzeit-Chart des DAX erkennen Sie die neue Kern-Absicherungszone: Sie läuft von 12.750 Indexpunkten (Niveau heute) bis 11.000. Diese Strecke dürfte auch dem negativsten Sommer-Szenario gerecht werden. Obwohl wir heute eine leichte Entspannung bei den italienischen Zinsen sehen, gibt es viele (alte) Belastungsfaktoren, die sich verstetigt haben. Wir bereiten uns daher auf hohem Niveau auf schlechteres (Börsen-) Wetter vor!

Die bisherigen Kosten für unsere Absicherung nach knapp einem Jahr Fondslaufzeit können sich sehen lassen: Nur 0,26%! Ziel der Strategie bleibt, die Absicherungskosten in Seitwärtsmärkten zu verdienen und im Falle eines Einbruchs zu jedem Zeitpunkt eine Kernabsicherung an Bord zu haben.

Stark!

08.06.2018
Rendite 10-jähriger italienischer Staatsanleihen: 08.06.2018 15:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Deutsche Industrieproduktion & Fabrikbestellungen: 08.06.2018 15:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Der europäische Aktienmarkt zeigt sich heute von seiner starken Seite. Nach einer sehr schwachen Eröffnung konnte er sich im Laufe des Tages fast vollständig erholen. Dabei sind die potenziellen Belastungen alles andere als verschwunden.

Der erste Chart zeigt (mal wieder) die Rendite 10-jähriger italienischer Staatsanleihen. Im Chart erkennt man deutlich, dass die Anleger auch nach der Regierungsbildung immer noch verunsichert sind und mehr als 3% Zinsen pro Jahr verlangen, um das Ausfallrisiko Italiens zu kompensieren.

Beim G-7 Gipfel am Wochenende reist der amerikanische Präsident mit der Nachricht an: „Looking forward to straightening out unfair Trade Deals with G-7 countries“. Russland sollte seiner Meinung übrigens wieder in die dann G-8 aufgenommen werden. Und wenn „America first“ sich nicht so gut beim Gipfel umsetzen lässt, dann reist er einfach früher ab.

All dies scheint die Aktienmärkte aber nicht weiter zu bewegen. Dabei gibt es zusätzlich schlechte Wirtschaftsdaten zu verdauen. Der zweite Chart zeigt die heute Morgen veröffentlichten Daten der Industrieproduktion und Fabrikbestellungen. Beide Daten sind unerwartet im April gesunken. Gleiches gilt für die Exporte, die um 0,3% fielen.

Wir haben heute Morgen in beiden ETFs die hohe Volatilität genutzt, um unsere heute fällig werdenden kurzfristig verkauften Optionen zu schließen und mit einer neuen Laufzeit von 2 Wochen wieder neu zu kaufen. Wir erzeugen mit diesen sehr kurzen Terminpositionen Seitwärtsrenditen, um unsere Kernabsicherung zu finanzieren.

Die Exponierung liegt bei beiden ETFs zum Wochenende bei 70%.

Am Montag schütten wir dann beim ETF750 planmäßig €2,- vor den Sommerferien aus. Also nicht erschrecken, wenn der Kurs entsprechend tiefer notiert! Die Gutschrift müsste am Mittwoch auf Ihrem Konto sein.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Quelle: Bloomberg
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Quelle: Bloomberg
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Die erste Tabelle oben zeigt die Branchenperformance im Mai in Euroland und USA. Den Berichtsraum Mai beendeten die weltweiten Aktienmärkte nach einer Berg- und Talfahrt eher uneinheitlich. Ausschlaggebend waren die unterschiedlichen Auswirkungen auf politischer Ebene, die unter anderem aus den USA, Italien und Spanien kamen. Zu Beginn des Monats profitierten die Indizes noch von einem weiteren Aufschub von US-Importzöllen. Im späteren Verlauf jedoch sorgten aufkommende Sorgen wegen der anstehenden italienischen Links-Rechts Regierung mit ihrem Anti-EU Kurs und ebenso der möglicherweise anstehende Misstrauensantrag gegen den spanischen Ministerpräsidenten für neuerliche Nervosität. Dabei wurden die Kurse wieder auf Talfahrt geschickt. Wie die Tabelle belegt, sind insbesondere Finanzwerte unter die Räder gekommen. Gesteuert über die quantitative Selektion liegt der Schwerpunkt aktuell auf Versicherer, einer Untergruppierung der Finanzwerte. Diese verloren im Durchschnitt -9,3%, was zumindest relativ gesehen etwas über die Performance hinweg tröstet. Bei den Bankentiteln im Einzelnen gerieten vor allem italienische Banken massiv unter Druck. Teilweise lag der Abschlag im Mai bei mehr als 20%. Der S&P 500 konnte den Berichtsmonat mit +6,9% abschließen, hier liegen die Gründe in der robusten wirtschaftlichen Verfassung als auch in der Dollarstärke.

Die zweite Tabelle oben quantifiziert die Wertentwicklung des reinen Aktienportfolios des ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN ETF750) im Mai 2018. Rein bezogen auf den Mai 2018 war die Branchenallokation zweifelsohne nicht zufriedenstellend. Im Nachhinein wäre sowohl in den USA also auch in der Eurozone eine schwerpunktmäßige Investition in den IT-Sektor optimal gewesen. Aber analytisch betrachtet ist dies für eine Dividendenstrategie nicht vorgesehen. Die Bewertung (Kurs-Gewinn-Verhältnis) der IT Branche liegt bei 23,9 (USA) bzw. 38,4 (Eurozone) und die erwartete Dividendenrendite bei 1,1% (USA) bzw. 1,3% (Europa). Das ist historisch sehr wenig und praktisch gesehen gar nichts, denn bei einer Portfolio-Dividendenrendite in dieser Höhe ließe sich auch schwer die Ausschüttung des ETF750 am kommenden Montag von 2% (4% p.a.) finanzieren. Mittelfristig, so zeigen es diverse Studien renommierter Hochschulen und Indexanbieter, werden strapazierte Bewertungsskalare wieder zu ihrem historischen Mittelwert tendieren und somit der NASDAQ nicht von Allzeithoch zu Allzeithoch ziehen. Ist z.B. Amazon wirklich so viel wert wie der halbe DAX? Der Beitrag der Dividende zur gesamten Wertentwicklung der Aktienanlage liegt historisch gesehen im Bereich von 45%. Die Zahl gilt natürlich über einen gesamten Konjunkturzyklus hinweg. Daher setzen wir weiterhin über die quantitative Selektion auf Aktien und somit Branchen mit relativ günstiger Bewertung und attraktiven Dividendenrenditen. Bei Aktien aus der Branche Versicherer Eurozone liegt die Bewertung (Kurs-Gewinn-Verhältnis) bei 10,6 und die erwartete Dividendenrendite bei 5,4%. Im laufenden Jahr liegt die Underperformance nach dem Mai 2018 im Teilportfolio Aktien Eurozone bei -0.97%. Wenn der Markt sich wieder auf fundamentale Daten fokussiert, wird die Outperformance wieder erreicht sein.

Der ComStage Alpha Deutschland Dividende Plus (WKN ETF751) entwickelte sich seit seiner Auflage im Dezember 2017 besser als der DAX. Da er erst fünfeinhalb Monate alt ist, dürfen wir an dieser Stelle keine exakten Angaben zu seiner Wertentwicklung machen.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah.           

Get smart...?

04.06.2018
Stand 04.06.2018 16:40 Uhr, Quelle: Bloomberg
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Stand 04.06.2018 16:40 Uhr, Quelle: Bloomberg
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… „The U.S. has been ripped off by other countries for years on Trade, time to get smart!“ twitterte Präsident Trump erst am Samstag. Der Handelskrieg um Importzölle für nach Amerika importierte Waren ist also noch lange nicht zu Ende!

Die Märkte starten trotzdem leicht positiv in die neue Woche. Der DAX befindet sich knapp über der 200-Tage-Linie (oben im Chart rot) in Wartestellung. Im hinteren langfristigen 5-Jahres-Chart des DAX sieht man recht gut die räumliche Ausdehnung der Seitwärtsbewegung zwischen ca. 11.800 und 13.500 Indexpunkten.

Beide ETFs haben zum Wochenstart eine Exponierung von knapp 68% und eine attraktive Seitwärtsrendite. Handlungsbedarf besteht nach den Anpassungen der letzten Woche erst einmal nicht.

Stand 1.6.2018 14:30 Uhr Quelle: Bloomberg
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Stand 1.6.2018 14:30 Uhr Quelle: Bloomberg
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Alle drei Monate überprüfen wir die Zusammensetzung des Aktienportfolios in den beiden Alpha Dividende Plus ETFs (WKNs ETF750 & ETF751). Die Grafiken oben zeigen die Veränderungen ihrer Zusammensetzung. Die rot markierten Aktien zeigen die Verkäufe, die grün markierten Aktien die Käufe.

Dabei erfolgt die Aktienselektion auf Basis eines quantitativen Verfahrens, das insbesondere die Höhe der zu erwartenden Dividendenrendite berücksichtigt. Zusätzlich spielen die Kriterien Liquidität, Momentum, Bewertung und Volatilität eine Rolle.

Außerdem wird bei der vierteljährlichen Anpassung auch die Gewichtung der 100 (ETF750) bzw. 50 (ETF751) Einzeltitel zurück auf eine Gleichgewichtung in ihrem jeweiligen Portfolio geführt. Dies führt dazu, dass Gewinne teilweise realisiert und unterdurchschnittlich gelaufene Aktien verbilligt werden (aber natürlich nur, wenn diese Titel weiterhin im Fokus der quantitativen Selektion stehen). Ebenso wird die regionale Gewichtung des ETF750 auf die gewünschten Ausgangswerte geführt, nämlich Euroland 60%, Europa ohne Euroland 15% und USA 25%.

Die Dividendenrendite des Gesamtportfolios beträgt nach der Anpassung aktuell 4,5% (ETF750) und 3,2% (ETF751).

Wir wünschen ein schönes Wochenende!

EUR/USD Charts (kurz): Stand 30.05.17:30 Uhr Quelle: Bloomberg

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EUR/USD Charts (lang): Stand 30.05.17:30 Uhr Quelle: Bloomberg

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…der jüngsten Italienkrise für unsere exportierende Wirtschaft ist der dadurch geschwächte Euro. Zur Erinnerung: Anfang des Jahres war der Euro, z.B. gegenüber dem US-Dollar, unerwartet stark.. und der DAX ging bis auf 11.800 Indexpunkte auf Talfahrt. Der Chart oben zeigt,... dass diese Bewegung komplett umgekehrt wurde! Zwar ist ein Teil des Grundes nicht so positiv,... nämlich die politische Krise in Italien,... aber eigentlich hätten wir uns für den DAX genau einen solchen Verlauf gewünscht! Im langen Chart erkennt man gut…, dass die Zone rund um 1,15 auch ein wichtiger Unterstützungsbereich ist. Rein technisch dürften wir also zumindest hier erst einmal stehen bleiben.

Die beiden ETFs gehen mit einer Exponierung und sehr hohen Seitwärtsrenditen in den Feiertag. Die Exponierung liegt beim ETF750 bei ca. 72% und beim ETF751 bei ca. 69%. Heute haben sich die Börsen vom Rutsch der letzten Tage leicht erholt,… wir müssen aber nachhaltiger steigen,... um dies als Trendumkehr zu interpretieren. Die jüngste Konsolidierung ist noch nicht abgeschlossen!

Analyse-Chart EURO STOXX 50: Stand 29.05. 16:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart EURO STOXX 50: Stand 29.05. 16:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... sind wir im EURO STOXX 50 Index unterhalb der 200-Tage-Durchschnittslinie (rot) und der-100-Tage-Durchschnittslinie (grün). Der kurzfristige Analyse-Chart zeigt den sehr negativen Indexverlauf heute. Im Langzeit-Chart sieht man auch, dass der Index erneut am langfristigen Abwärtstrend gescheitert ist.

Immerhin konnte der Anstieg der 10-jährigen Renditen für italienische Staatsanleihen während des Tages gestoppt werden und wir befinden uns nur noch knapp über dem Ausgangsniveau des Vortages bei ca. 3%. Die Stärke der Abwärtsbewegung signalisiert die zeitliche Ausdehnung der Seitwärtsmärkte. Eine Unterbietung der Jahrestiefstände aus dem ersten Quartal sehen wir zurzeit jedoch nicht! Passend zum Marktgeschehen widmen wir die morgige ideasTV-Sendung allein der Technischen Analyse. Achim Matzke, Leiter der Technischen Analyse, wird seine Einschätzungen für S&P 500, DAX, TecDAX und SDAX präsentieren (ab 18:54 auf n-tv und unter www.ideastv.de). Interessant sind auch die Änderungen der Indexregeln und der Zusammensetzungen beim TecDAX und SDAX ab September diesen Jahres.

Die sehr hohe Nervosität heute Morgen haben wir genutzt und die Seitwärtsrendite im ETF750 erheblich erhöht. Zurzeit ist die theoretische jährliche Seitwärtsrendite sogar höher als die Dividendenrendite... das gab es seit Auflage des Fonds nur sehr selten... Wir haben zu sehr attraktiven Konditionen sehr kurze Optionen mit einer Laufzeit von bis zu 2 Wochen an der Terminbörse verkauft und sie mit - im Verhältnis – günstigen, sehr langfristigen Optionen abgesichert. Gleichzeitig haben wir durch diese Transaktionen die Exponierung gesenkt.

Parallel läuft bei beiden Fonds zurzeit die quartalsweise Überprüfung und Anpassung des Aktienportfolios. Es sind einige neue Aktien an Bord gekommen und die Dividendenrendite ist noch einmal erhöht worden. Tim Wottawah wird darüber morgen im Blog berichten.

Italien?

28.05.2018
Analyse-Chart Renditeabstand 10-jähr. italienische vs. deutsche Staatsanleihen: 28.5.2018 18:10 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart Renditeabstand 10-jähr. italienische vs. deutsche Staatsanleihen: 28.5.2018 18:10 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Nun ist es gar nicht erst zur Regierungsbildung in Italien gekommen. Es gibt Neuwahlen im Herbst. Das Thema der italienischen Staatschulden ist aber aus den Märkten heute nicht gewichen.

Ein sehr guter Indikator hierfür ist der obige Analyse-Chart des Abstands der Rendite 10-jähriger italienischer Staatsanleihen zu den 10-jährigen deutschen Staatsanleihen. Der Abstand ist in kürzester Zeit auf über 2% gestiegen!

Im Langzeit-Chart sieht man, wie plötzlich die Bewegung stattgefunden hat. Der italienische Staat wird also in Zukunft für die Finanzierung der Staatschulden wieder mehr Zinsen zahlen müssen (zurzeit ca. 2,6% p.a.!).

Es lohnt sich, die weitere Entwicklung des Renditeabstands zu beobachten. Während der deutsche Staat sich erneut über niedrige Zinsen freuen kann (zurzeit ca. 0,34% p.a.), ist die Bedrohung einer Wiederaufnahme der Staatschuldenkrise im Euro-Bereich natürlich das eigentlich dominierende Thema. Für den Euro kann eine ausufernde italienische Staatschuldenkrise gefährlich werden. Daher reagierten heute die Aktienmärkte auch eher verhalten. Der EURO STOXX 50 Index ist sogar wieder an seine 200-Tage-Durchschnittslinie zurückgekehrt.

Wir haben die Unsicherheit am Markt genutzt und unser Seitwärtsrendite im ETF751 für die nächsten 2 Wochen noch einmal erhöht. Trotz Feiertag sieht es nach einer sehr interessanten Woche aus!

Analyse-Chart EURO STOXX: 25.5.2018 14:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart EURO STOXX: 25.5.2018 14:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Die neuen Sorgen um Europa spiegeln sich in der 10-jährigen Rendite für italienische Staatsanleihen wider, die zurzeit bei 2,136% steht. Gleichzeitig ist die 10-jährige Rendite für deutsche Staatsanleihen auf 0,43% gesunken und hat damit das Niveau vom Jahresanfang wieder erreicht.

Insgesamt hat die neu entfachte Diskussion über die italienischen Staatschulden den Euro weiter in die Knie gezwungen: Der Euro/US-Dollar-Wechselkurs liegt mit 1,1674 inzwischen 2,76% unter dem Niveau vom Jahresanfang, d.h. aus einem schwachen US-Dollar im ersten Quartal des Jahres ist nun ein starker US-Dollar geworden.

Schaut man sich oben den Analyse-Chart des EURO STOXX an, erkennt man die Achterbahnfahrt des Leitindex im ersten Halbjahr: So richtig weit ist er insgesamt nicht gekommen... der dahinter liegende Langzeit-Chart zeigt seinen langfristigen Abwärtstrend, der beim letzten Anlauf nicht geknackt werden konnte.

Ein schwacher Euro und niedrige Zinsen sind gut für die europäischen Aktien… Strukturell noch nicht gelöste Probleme in Europa, die potenzielle Einfuhr von Handelszöllen und eine eher angespannte geopolitische Gesamtlage sind auf der anderen Seite nicht so gut für europäische Aktien. Wir bleiben daher bei der Steuerung der Absicherungsquote beider ETFs bei unserer Absicherungsstrategie „light“ und versuchen, mit einer Kernabsicherung (oben im Langzeit-Chart für unsere europäischen Aktien eingezeichnet) einen ersten Schutz vor einer plötzlichen Kursschwäche permanent an Bord zu haben. Diese Strategie hat beim Einbruch der Märkte im Februar diesen Jahres für eine deutliche Kursstabilisierung gesorgt und sich damit in diesem ersten Test gut bewährt.

Da die Märkte aber zurzeit noch nicht in einem klaren Abwärtstrend sind, gilt es, die Kosten der Absicherung so niedrig wie möglich zu halten. Wir verzichten daher auf eine Vollabsicherung und versuchen, permanent Zusatzrenditen durch den Verkauf von kurzfristigen Optionen mit max. 2-wöchiger Laufzeit zu generieren. Nach oben halten wir beide Fonds mit einer Exponierung von über 70% weiterhin offen, denn trotz aller Gefahren sind die Aktienmärkte in diesem Jahr immer noch in einem übergeordneten Aufwärtstrend.

Gestützt von der lockeren Geldmarktpolitik der EZB halten sich die europäischen Aktienmärkte bisher ganz gut. Die Belastungsfaktoren nehmen jedoch eher zu und sind teilweise strukturell und nachhaltig. Es lohnt sich daher, sich dem Thema Absicherung täglich neu zu stellen und die breite Spanne der Möglichkeiten kostengünstig an den Terminmärkten wohl dosiert zu nutzen.

Schönes Wochenende :-)

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

...Dividenden?? Der starke Zinsanstieg in den USA, gerade am kurzfristigen Ende der Zinskurve, ist eine schwere Belastung für den hoch bewerteten US-Aktienmarkt! Wie sehr sich die USA und Europa bei diesem Vergleich unterscheiden, sehen Sie an der zweiten Grafik. Sie zeigt die aktuelle DAX Dividendenrendite im Vergleich zur Rendite 2-jähriger Bundesanleihen. Eine Umschichtung in vermeintlich sicherere Staatsanleihen macht in Europa durch die von der EZB verursachten negativen Zinsen wohl kaum Sinn! Doch was passiert,... wenn die Wall Street ins Rutschen kommt? Wird sich der DAX komplett abkoppeln können? Wohl kaum!

Die europäischen Aktienmärkte kämpfen heute mit den gleichen Belastungsfaktoren, wie zu Wochenbeginn (Italien, Türkei)… nur neue Drohungen aus den USA zum Streitpunkt Importzölle für Autos sind dazugekommen. Dieses Thema ist noch nicht vom Tisch und bedroht mittelfristig die deutsche Automobilwirtschaft. Technisch lassen gleichzeitig zudem die Kräfte nach… eine Fortsetzung der Konsolidierung auf hohem Niveau scheint am wahrscheinlichsten.

Wir bauen aktuell die Kasse-Position in beiden ETFs auf. Zum einen steht beim ETF750 bald die Sommer-Ausschüttung an,... zum anderen gibt es vermutlich in den nächsten Tagen und Wochen noch bessere Gelegenheiten, Aktien nachzukaufen!

Quelle: Bloomberg; ft.com, Februar 2018
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Quelle: Bloomberg; ft.com, Februar 2018
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... beeinflusst mittelfristig den US-Dollar!

Die erste Grafik zeigt, wie sich die Erwartungen für den Anstieg des US-Haushaltsdefizits zwischen Juni 2017 und April 2018 verändert haben! Es war zu erwarten und ist auch deutlich erkennbar: Die Trump Regierung gibt mehr Geld aus! Dieser wachsende Schuldenberg, der u.a. dank der massiven Steuersenkung die 1-Billion-US-Dollar-Marke im Jahr 2020 erreichen wird, muss aber auch finanziert werden!

Die zweite Grafik zeigt den Zusammenhang zwischen lockerer oder straffer Fiskalpolitik und dem (handelsgewichteten) US-Dollar. Es ist deutlich erkennbar, dass eine lockere Fiskalpolitik die (handelsgewichtete) Währung auch stark beeinflusst. Zusätzlich sorgen immer stärkere Sanktionsvorschriften dafür, dass der Euro zunehmend zur Handelsabwicklung eingesetzt wird. Ein schwacher US-Dollar bedeutet einen starken Euro und dies wiederum schwächt die europäische Exportindustrie!

Heute ist davon aber nichts zu spüren... denn heute notiert der Euro schwach gegen den US-Dollar! Die abstürzende türkische Währung und die finanzpolitischen Vorstellungen der neuen italienischen Regierung in Verbindung mit den anhaltend hohen italienischen Schuldenständen haben ebenfalls ihren Einfluss und schwächen zurzeit eher den Euro. Zusätzlich stärken jegliche geopolitische Spannungen automatisch immer den US-Dollar… Und an diesen mangelt es aktuell leider nicht! Die europäischen Aktienmärkte starten schwach in den Tag… und wir sind heute froh, die Absicherungspositionen „light“ nicht weiter reduziert zu haben. Kurzfristig sieht es eher nach technischer Korrektur aus!

Exporte (letzte 12 Monate) in Mrd. Euro
Quelle: Commerzbank Research

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Jährliche Veränderung der Wechselkurses
Quelle: Commerzbank Research

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...vom Export! Durch die starke Abwertung des Euro (s. Grafik 2) stiegen die Exporte in die USA und nach England auf ein Allzeithoch (s. Grafik 1). Durch die anschließende Aufwertung des Euro und des Brexit schwächten sich die Exporte in den letzten Monaten ab. Lediglich die Ausfuhren nach China stiegen weiter.  Insbesondere die Exporte in die USA und nach England sind in Zukunft gefährdet,... da die Drohungen, amerikanische Zölle auf deutsche Produkte zu erhöhen, noch nicht vom Tisch sind.

Umso erfreulicher, dass nun China angekündigte, die Import-Zölle für Autos von 25% auf 15% zu reduzieren... als Geste des Entgegenkommens im chinesisch-amerikanischen Streit um Einfuhrzölle. Das hilft indirekt natürlich den deutschen Automobilherstellern!

Ob die deutsche Exportwirtschaft aber mittelfristig das jetzige Niveau halten kann, bleibt spannend. Denn auch die Ausfuhren nach England sind durch die noch nicht abgeschlossenen Austrittsverhandlungen weiter gefährdet!

Die europäischen Aktienmärkte starteten zunächst beflügelt von den Zoll-Nachrichten positiv in die durch den gestrigen Feiertag verkürzte Handelswoche. Beide ETFs liegen zurzeit gut im Markt. Aktuell beginnen wir gerade, die quartalsweise Überprüfung und Neugewichtung der Aktien vorzubereiten.

Rendite 10-jährige italienische Staatsanleihen (kurz): 15.05.2018 18:04 Uhr*
Quelle: Bloomberg

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Rendite 10-jährige italienische Staatsanleihen (lang): 15.05.2018 18:04 Uhr*
Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!

Die schleppende Regierungskrise in Italien hat das Schuldenproblem wieder ins Scheinwerferlicht der Märkte gebracht. Befeuert wurde dies zudem durch die Idee von den an der Regierungsbildung beteiligten Parteien, die EZB um einen Schuldenerlass von 250 Mrd. Euro zu bitten! Obwohl dies wohl wirklich realitätsfern ist, reagierten die Märkte sofort. Im ersten Chart oben sehen Sie die 10-jährige Rendite für italienische Staatsanleihen. Mutige Anleger erhalten hier nun wieder über 2% Rendite.. umgekehrt steigen die Kosten des italienischen Staatshaushaltes, um die unverändert hohen italienischen Schuldenberge zu finanzieren. Dies alles schwächt den Euro... und stützt den Aktienmarkt. Unsere nächste ideasTV Sendung mit dem Chefvolkswirt der Commerzbank, Dr. Jörg Kramer, wird dieses neue (alte) Thema am nächsten Mittwoch intensiver beleuchten.

Es war eine gute Woche für europäische Aktien und die Umkehrung der relativen Schwäche vom ersten Quartal hält an. DAX und EURO STOXX 50 sehen technisch zurzeit besser als der amerikanische Aktienmarkt aus! Der ETF750 ist aktuell zu 99,10% in 100 Aktien investiert. Die Exponierung liegt bei hohen 77%. Trotzdem haben wir eine gute Kernabsicherung in allen Märkten an Bord. Sollte der Markt nächste Woche seitwärts- oder abwärts tendieren,... wird die Optionsstrategie auf jeden Fall eine positive Performance abliefern.

Ähnlich sieht es beim ETF751 aus... die Exponierung liegt hier bei 73%.

Die schwächeren Konjunkturdaten aus Europa und das angesprochene wiederaufkeimende europäische Staatschuldenthema nehmen die Phantasie aus dem raschen Ende der lockeren Zinspolitik in Europa… und sorgen für einen schwächeren Euro,... der wiederum den DAX stützt. In den USA hingegen steigen die Zinsen (10-jährige Staatanleihen haben eine Rendite von z. Zt. 3,08%) und belasten zunehmend den Aktienmarkt.

Trotz dieser ungewöhnlichen Dissonanz wünsche ich Ihnen ein schönes, erholsames Pfingstwochenende!

Kursverlauf EUR/CHF: 17.05.2018 12:00 Uhr
Quelle: Bloomberg

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Quelle: Bloomberg

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
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In der gestern ausgestrahlten ideasTV-Sendung analysierte Ulrich Leuchtmann - Leiter des FX Research der Commerzbank -  die aktuelle Aufwertung des US-Dollar. Seinen Ausführungen zufolge ist die unerwartete Schwäche des Greenback im 1. Quartal 2018 vorüber und der Markt konzentriert sich aktuell wieder auf die fundamentalen Vorteile des Dollars gegenüber dem Euro.

Im ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN ETF750) liegt der USD-Anteil bei 25%. D.h., sowohl die Abwertung, als auch die nun erfolgte Aufwertung war durchaus performancerelevant. Für den ComStage Alpha Deutschland Dividende Plus ETF (WKN ETF751) könnte sich die Aufwertung des Dollar auch ohne direkte Investition in die Währung in den nächsten Wochen bezahlt machen. Denn als „Exportnation“ profitieren deutsche Unternehmen von der höheren Kaufkraft aus dem USD-Raum. Eine Akzentuierung des deutschen Aktienmarktés wäre die logische Konsequenz. 

Ebenso auffällig im Währungsmarkt ist die aktuelle, mögliche Trendumkehr des Schweizer Franken (CHF) im Mai 2018. Der erste Chart oben zeigt zum einen die massive, sprunghafte Aufwertung des CHF im Jahre 2015, sowie die darauf folgende Abwertung bis auf fast 1,20 (Ende April 2018). Im Mai 2018 zeigt die jüngste Bewegung von 1,20 auf 1,18 eine Aufwertung des CHF. Entgegen der Lage in den USA sind die Zinsen in der Schweiz jedoch niedriger bzw. noch negativer als im Euroraum. Sicherlich gibt es viele Argumente, warum der CHF jüngstens aufgewertet hat. Eine Begründung ist die Tatsache, dass die Euro-Zinsen auf absehbare Zeit wohl nicht steigen werden. Der Markt war also zu optimistisch und daher die Anpassung des Marktes in Richtung Pro CHF.   

Für die beiden ComStage Alpha ETFs ist der CHF weniger direkt performancerelevant. Die Gewichtung in den Portfolios liegt nämlich bei 1,8% (ETF750) bzw. 0% (ETF751). Aber: Das Indiz für ein weiterhin niedriges Zinsumfeld in Euroland stärkt das Pro-Argument der mit der Aktienanlage verbundenen Vereinnahmung einer Dividende. Wie die zweite Tabelle zeigt, sind unsere Dividenden-ETFs mit aktuellen Dividendenrenditen von 4,10% (ETF750) bzw. 3,0% (ETF751) richtig positioniert.  

 Kommentar zum Aktienportfolio von Senior-Portfoliomanager Tim Wottawah.           

Analyse-Chart Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen: 15.05.2018 18:04 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen: 15.05.2018 18:04 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... steigt weiter gegen den Euro und morgen Abend werden wir die weitere Entwicklung in unserer ideasTV-Sendung besprechen. Ein Grund könnten die US-Zinsen sein… die weiter steigen.

Der Analyse-Chart zeigt den deutlichen Anstieg heute von über 3%! In Deutschland kennen wir ja solche Zinssätze gar nicht mehr... !

Der Langzeit-Chart zeigt, dass wir jetzt auf einem 5-Jahres-Hoch angekommen sind. Die (weiter) steigenden US-Zinsen machen die amerikanische Währung noch attraktiver. Aus Sicht der europäischen Aktienmärkte scheint sich die potenzielle Belastung höherer Zinsen mit der Entlastung durch den schwächeren Euro die Waage zu halten. Wir bleiben in beiden ETFs offen für höhere Aktienkurse... setzen aber weiterhin auf mittelfristige Seitwärtsmärkte mit einer zurzeit wieder steigenden Wahrscheinlichkeit eines Rückschlags (siehe auch die letzte ideasTV-Sendung mit Andreas Hürkamp).

13.000!...

14.05.2018
Analyse-Chart DAX: 14.5.2018 13:12
Quelle: Bloomberg
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Die Commerzbank AG stellt nicht an jeder Börse und auch nur während der Kernhandelszeiten Kurse für die beiden ETFs!
Langzeit-Chart DAX: 14.5.2018 13:12 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Da sind sie wieder, die 13.000 Indexpunkte im DAX... wer hätte das gedacht? Begünstigt von einem geschwächten Euro und einer sich unerschütterlich erholenden Wall Street sind wir beim DAX bezogen auf den Jahresstart wieder „zurück auf Los!“.

Im sehr kurz laufenden Analyse-Chart ist die positive technische Gesamtlage klar zu erkennen: Wir befinden uns nun weit über der 200er- und 100er-Durchschnittslinie und zunächst spricht nichts gegen einen weiteren Anstieg. Kurzfristig ist der Markt sicherlich leicht überkauft, die fundamentalen Risiken alles andere als gelöst und der Euro hat auch schon wieder leicht an Stärke gewonnen. Über die weitere Entwicklung von US-Dollar, dem Pfund und der Schwedischen Krone werde ich in der kommenden ideastv-Sendung mit unserem Devisenexperten Ulrich Leuchtmann sprechen... die Sendung haben wir eben gerade vorbesprochen vorbereitet:-)

Beim ETF751 haben wir heute 60% unserer Kern-Absicherungszone nach oben angepasst. Sie läuft nun von 12.950 bis 11.800 Punkte und wurde mit Dezember Eurex Put Optionen umgesetzt.

Im hinteren langfristigen Chart habe ich die neue „Absicherungszone II“ eingezeichnet. Man sieht hier auch, wie gut die 11.800 Marke bisher als Unterstützungszone gearbeitet hat. Mit der Begrenzung sparen wir uns Absicherungskosten. Damit sind wir mit dem größten Teil unserer Kernabsicherungsstrategie wieder näher am neuen DAX Niveau. In Abhängigkeit des weiteren Marktverlaufs werden wir auch den Rest der alten Absicherungszone von 12.450 bis 11.000 Indexpunkte nachziehen.

Die Exponierung liegt (wie beim ETF750) zurzeit bei 76%.

Performance Ölpreis (Brent): 11.05.2018 11:15 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Erwartete Dividendenrendite, KGV und Volatilität: 11.05.2018 11:15 Uhr
Quelle: Bloomberg
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…der Ölpreis denn noch? Dies ist eine der aktuell sehr oft diskutierten Fragen - nicht nur im großen Händlersaal der Commerzbank. Gestern hat der Ölpreis (Brent) bei 78 US-Dollar je Barrel ein neues Dreieinhalb-Jahreshoch markiert. Die erste Grafik zeigt die Wertentwicklung des Ölpreises (Brent). Damit ist ein großer Teil des Preisrückgangs von über 100 US-Dollar auf unter 30 US-Dollar je Barrel im Zuge des im Herbst 2014 begonnenen Preiskriegs zwischen der OPEC und der US-Schieferölindustrie wieder wettgemacht worden. Die OPEC scheint ihre verloren gegangene Preismacht wieder zurückzugewinnen. Denn der mittelfristige Preisausblick hängt aktuell maßgeblich von der Entscheidung der OPEC-Länder ab - allen voran von Saudi-Arabien - die sich abzeichnende Angebotslücke zu füllen.

Dem ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN ETF750) tut der Anstieg jedenfalls gut. Gesteuert über die quantitative Aktienselektion ist der Anteil an Aktien aus dem Energiesektor aktuell höher als in vergleichbaren Indizes. Diesen Performance-Allokationsbeitrag haben wir u.a. mit den Aktien Phillips 66, Valero Energy und ENI erzielt. Wie stark diese Aktien relativ zum Markt und den anderen Aktien im Portfolio gelaufen sind, erkennt man an der aktuellen Gewichtung von 1,28% bzw. 1,23% bzw. 1,17%. Zur Erinnerung: Die Aktien des ComStage Alpha Dividende Plus ETF und des ComStage Alpha Deutschland Dividende Plus ETF werden vierteljährlich auf Basis eines quantitativen Selektionsalgorithmus selektiert und gleichgewichtet im Portfolio allokiert. Ende Februar 2018 lag die Gewichtung also noch bei 1,0% (ETF750: 100 Aktien).

Ob diese Aktien Ende Mai 2018 nun gänzlich verkauft oder nur auf die Ausgangsgewichtung gestutzt werden, erkennt man anhand der zweiten Tabelle oben noch nicht. Aber wir werden Anfang Juni hier im Blog diese Information teilen. Die Tabelle zeigt auf Basis des amerikanischen Marktes die aktuelle Bewertung der jeweiligen Branchen nach den Kriterien Kurs-Gewinn Verhältnis, Volatilität und erwartete Dividendenrendite. Anhand des für einen Dividenden-ETF wichtigsten Kriteriums - der Erwarteten Dividendenrendite - liegt die Branche Energie also im guten Mittelfeld. Da die Höhe der Volatilität ebenfalls nicht negativ auffällt, sollten Energie-Aktien im Portfolio aller Voraussicht nach weiterhin mindestens auf Höhe der Gewichtung vergleichbarer Aktienindizes bleiben.

S&P 500 (sehr kurz): 09.05.2018 17:40 Uhr*
Quelle: Bloomberg

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S&P 500 (lang): 09.05.2018 17:40 Uhr*
Quelle: Bloomberg

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...des an Dynamik ermüdenden US-Aktienmarkts sieht man gut an den Charts oben. Deutlich ist die dreimalige Verteidigung der 200-Tage-Linie zu erkennen. Genauso deutlich sieht man aber den kurzfristigen Abwärtstrend… die Kraft nach jeder Verteidigung lässt nach. In der heutigen ideasTV-Sendung (18:54 n-tv …und auf unserer Webseite: www.ideastv.de) gehen wir speziell auf dieses Thema ein. Es sind vor allen Dingen die stark gestiegenen kurzfristigen Zinsen, die den im langfristigen Chart klar zu erkennenden langfristigen Aufwärtstrend beendet haben. Die nächsten Tage sind aus technischer Sicht entscheidend für den weiteren Verlauf: Gelingt der Ausbruch nach oben... wird der Markt vermutlich langsam weiter in Richtung Allzeithoch steigen. Kommt es zu einem vierten Test der 200-Tage-Linie droht bei „Nichtbestehen“ die Fortsetzung der Korrektur und ein weiteres Abgleiten des Index innerhalb unserer (auch im zweiten Chart eingezeichneten) Kernabsicherungszone!

Analyse-Chart DAX: 8.5.2018 17:25 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX: 8.5.2018 17:25 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Die von niemandem so richtig nachzuvollziehende Schwäche des US-Dollars im ersten Quartal hat sich in Luft aufgelöst! Der US-Dollar liegt nun auf Jahressicht 1,28% im Plus! So schnell kann es gehen! Als logische Folge liegt nun auch der DAX wieder auf dem Niveau vom Jahresanfang… wie übrigens auch der S&P 500-Index. Die amerikanischen Aktien werden von starken Wirtschaftszahlen gestützt und von stark gestiegenen kurzfristigen Zinsen belastet. Die europäischen Aktien werden von schlechteren Wirtschaftsdaten belastet, aber durch niedrigere Zinserwartungen wiederum gestützt.

Technisch sind alle Indizes wieder über den 200-Tage-Linien und damit auf gutem Weg, ihre Allzeithochs zu erreichen. Geopolitisch stehen wichtige Weichenstellungen im Iran- Konflikt bevor und auch die endgültige Ausgestaltung der US-Zölle gegenüber der restlichen Welt ist nicht bekannt. Jederzeit kann es wieder zu einer Korrektur an den Aktienmärkten kommen!

Aus Sicht der beiden ComStage Alpha Dividenden ETFs bleiben wir bei unserer bisherigen Vorgehensweise, die Optionsstrategie den Marktgegebenheiten anzupassen. Die Erzielung von Zusatzrenditen durch den sehr kurzfristigen Verkauf von Optionen dient der Finanzierung der längerfristigen Kern-Absicherungszonen. Diese werden wir bei weiter steigenden Märkten sukzessive auch wieder an das höhere Niveau anpassen.

Die Exponierung liegt beim ETF750 zurzeit bei ca. 76% und beim ETF751 bei ca. 73%.

2-j. Zinsen US-Staatsanleihen vs. Dividendenrendite (S&P): Stand 4.5.2018 15:20 Uhr
Quelle: Commerzbank Research, Bloomberg

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Euro/US-Dollar Wechselkurs: Stand 4.5.2018 15:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
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… Stellen Sie sich diese Überschrift in Deutschlands Zeitungen vor! Warum dann noch risikoreiche Aktien halten? Immerhin gäbe es dann knapp 3 Prozent Zinsen ohne Aktienmarktrisiko! Aber natürlich gibt es das nicht... in Europa sind die kurzfristigen Zinsen für Institutionelle Anleger immer noch negativ!

Für die amerikanischen Märkte jedoch stimmt diese Überschrift! Die Verzinsung 2-jähriger US-Staatsanleihen liegt mit 2,5% über der S&P 500-Dividendenrendite von 2,4% (s. ersten Chart oben). Der rasante Anstieg der Zinsen in den letzten zwei Jahren macht die Anlage in US-Aktien im Verhältnis immer unattraktiver… denn bei der Aktienanlage gibt es ja immer das Risiko des Kurseinbruchs.

Da die Zinsen in Europa zuletzt wegen der eher schlechteren Konjunkturindikatoren wieder gesunken sind, ist der Abstand der US-Zinsen zu den Euro-Zinsen weiter gewachsen. Dies hat vermutlich die Kapitalströme wieder in die USA geleitet und daher hat der US-Dollar in den letzten vier Wochen deutlich aufgewertet.

Die Euro/US-Dollar Wechselkurs-Chart oben zeigt , dass die Eurostärke (US-Dollarschwäche) vom Jahresanfang wieder komplett aufgehoben worden ist. Da die Eurostärke aber eine der wesentlichen Ursachen für den DAX-Einsturz am Jahresanfang war, hat der DAX seine Verluste fast komplett wieder aufgeholt und notiert nur noch 1,4% im Minus.

Die europäischen Aktienmärkte könnten nun eigentlich noch viel stärker steigen! Die Voraussetzung ist jedoch, dass die US-Märkte ihr Niveau zumindest verteidigen können: Und dies bleibt auch heute ein spannender Kampf, denn zurzeit notiert der S&P500 Index bei 2.619,96 Indexpunkten… die 200-Tage-Linie liegt bei exakt 2.615,77.

Übrigens: In der nächsten Woche ist wieder ein Feiertag in Deutschland… da könnten die Märkte einmal wieder einen Gang zurückschalten. Beide ETFs setzen immer noch auf einen Seitwärtsmarkt… sind mit einer Exponierung von knapp 75% aber trotzdem nach oben mit dabei. Da die US-Börse technisch angeschlagen ist, bleiben wir bei unserer Strategie, eine Erstabsicherung permanent an Bord zu haben. In den USA reicht unsere Teilabsicherungstrecke von 2.350 Indexpunkten (da waren wir zuletzt im Sommer letzten Jahres) bis 2.700 Indexpunkten.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Trendumkehr!

03.05.2018
S&P 500 (sehr kurz & lang): 03.05.2018 17:30 Uhr*
Quelle: Bloomberg

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S&P 500 (sehr kurz & lang): 03.05.2018 17:30 Uhr*
Quelle: Bloomberg

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Der DAX und der EURO STOXX 50 haben es geschafft, ihre 200-Tage-Linie zurückzuerobern. Das hat unseren ETF750 auf Jahresbasis wieder über die Null-Linie gebracht! Im Vergleich zu den großen Indizes (S&P 500: minus 2,5%; STOXX 600: minus 1,21%) freuen wir uns über diese Outperformance! Die Exponierung ist inzwischen an das positivere Marktsentiment auf ca. 76% in beiden Fonds angepasst worden. Wir setzten jedoch auch weiterhin auf Seitwärtsrenditen, um die Absicherungskosten zu minimieren. Im ETF751 hatten wir beispielsweise in den ersten knapp 4,5 Monaten nur ca. 0,34% Absicherungskosten. Ein relativ geringer Preis für eine wirksame, permanente Teilabsicherung in unsicheren Märkten!!

Wir sind gerade Zeuge einer Trendumkehr. Waren Anfang des Jahres die US-Märkte stark und die europäischen Märkte schwach,... dreht sich gerade das Kräfteverhältnis. Angetrieben von einem stark fallenden Euro und wieder deutlich niedrigeren Zinserwartungen in Europa (Rendite Bundesanleihe 10-Jahre wieder bei 0,53%.. ) liegen die europäischen Indizes wieder über ihren 200-Tage-Linien. Die US-Börsen hingegen leiden unter dem starken US-Dollar und den immer noch hohen Zinsniveaus (Rendite US-Staatsanleihen bei 2,93%).

Der erste Chart des S&P 500 oben zeigt die deutliche Unterschreitung der 200-Tage-Linie am heutigen Tag. Der Index sieht angeschlagen aus und die schnelle Umkehr der vergangenen Monate scheint diesmal weniger wahrscheinlich.

Der zweite Chart des S&P 500 zeigt die Länge des (gebrochenen) Aufwärtstrends und unsere Kern-Absicherungszone.

Das Börsenjahr 2018 bleibt spannend und bietet viele Möglichkeiten, die gestiegene Volatilität zur Renditeoptimierung zu nutzen.

Performance ETF750: 3.5.2018 11:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Wie die obige Tabelle zeigt, war der April 2018 ein Monat, in dem Dividendentitel gefragt waren. Das durch die quantitative Aktienselektion bestimmte Aktienportfolio des ETF750 konnte sehr stark zulegen.

Beide regionalen Teilportfolios (amerikanisches bzw. europäisches Aktienportfolio) steuerten einen positiven Beitrag zur Outperformance gegenüber dem amerikanischen S&P 500 und dem europäischen STOXX 600 Index bei. (Der ETF751 ist erst viereinhalb Monate alt, daher dürfen wir an dieser Stelle noch keine exakten Angaben zu seiner Wertentwicklung machen).

Warum „Dividendentitel“ auch in den nächsten Wochen und Monaten besser laufen sollten als zyklische Aktien, können Sie im Blog vom 26.4.2018 nachlesen. Der ETF750 und ETF751 sind folglich für diese Phase bestens positioniert.  

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah.

Steilheit US-Zinskurve: 30.04.2018
Quelle: Commerzbank Research
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US-Häuserpreise: 30.04.2018
Quelle: Commerzbank Research
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Die Sommer-Ausschüttung beim ETF750 steht bevor: Wir planen wieder eine Ausschüttung des ETF750 am 13.6.2018. Sie wird 2 Euro pro Anteil betragen. Bitte erschrecken Sie also nicht, wenn folglich der Kurs des ETF an diesem Tag entsprechend niedriger notieren wird.

Die bisherigen Ausschüttungen pro Fondsanteil waren:

 - 2 Euro am 11.12.2017

 - 2,20 Euro am 12.6.2017

 - 1 Euro am 12.12.2016

Der Fonds wurde am 1.7.2016 aufgelegt.

Der ETF750 schüttet zweimal jährlich aus. Wir orientieren uns bei den geplanten Ausschüttungen grob an der Höhe der vereinnahmten Dividenden.

Themawechsel: Die Steilheit der US-Zinsen (Abstand der kurzen Zinsen zu den langen) war in der Vergangenheit ein wichtiger Indikator für eine anstehende Rezession. Die erste Grafik zeigt diesen historischen Zusammenhang und wie weit die amerikanischen kurzfristigen Zinsen schon an die langen herangelaufen sind. Die zweite Grafik zeigt anhand der Preise für US-Häuser, warum parallel auch die Inflationserwartungen steigen - der Anstieg der US-Häuserpreise lag im Jahresvergleich mit plus 6,8% so hoch wie zuletzt im Jahre 2014!&nbs

Frühindikatoren: Stand 27.4.2018 14:20 Uhr
Quelle: Commerzbank Research, Bloomberg
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Euro/US-Dollar Wechselkurs: Stand 27.4.2018 14:20 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... vermelden zum Wochenende: Als Folge der Abschwächung der Konjunkturindikatoren (erste Grafik oben) sind die Inflations- und Zinserwartungen für Europa gefallen! Im Markt wird nun diskutiert, ob die EZB nicht doch erst später beginnt, Ihre Geldpolitik zu straffen. Dadurch sind die Renditen 10-jähriger deutscher Bundesanleihen wieder auf 0,58% gesunken. In den USA sind die Konjunkturdaten konstant weiterhin stark... und die 10-jährigen Renditen amerikanischer Staatsanleihen verharren bei knapp 3%. Die historisch hohe Differenz von knapp 2,5% zwischen den beiden Renditen 10-jähriger Staatsanleihen haben wir zuletzt im Jahre des Mauerfalls 1989 gesehen. Und da die US-Zinsen im Vergleich viel attraktiver sind, gewinnt der US-Dollar nun an Stärke und der Euro fällt... Die plötzliche Euro-Schwäche kann man am zweiten Chart oben recht gut erkennen. Und in der Folge zeigt der DAX heute auch relative Stärke zum EURO STOXX 50 (ca. 0,5% besser)!

Mit einer Exponierung von über 70% in beiden ETFs wahren wir die Chance, an einer weiteren Erholung der europäischen Aktien zu profitieren. Gleichzeitig haben wir Kernabsicherungszonen aufgebaut, die im Falle eines plötzlichen Einbruchs der Aktienmärkte sofort greifen. Zusätzlich erzeugen wir durch den Verkauf von sehr kurzfristigen Optionen Seitwärtsrenditen, um die Kosten der Kernabsicherungszonen zu senken oder gar überzukompensieren. Ich wünsche Ihnen einen schönes Wochenende!

Globaler Makroüberraschungsindex: 26.4.2018 15:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Dividendentitel! Seit der Produktauflage des ComStage Alpha Dividende Plus (WKN ETF750) im Juli 2016 waren die Aktienmärkte u.a. durch das konjunkturelle Umfeld gestützt. Es wurden bevorzugt Aktien aus den zyklischen Branchen mit einem hohen Momentum gekauft. Solide Qualitätstitel mit einer überdurchschnittlichen Dividendenrendite stiegen dagegen weniger stark. In der Aktienselektion USA hat dies durchaus Performance gekostet. In Europa zeigt der Vergleich der Wertentwicklung des reinen Aktienportfolios mit dem Vergleichsindex EURO STOXX 50, dass die Performance seit Fondsauflage dennoch gleichauf ist. Wie stark ist der Treiber Konjunktur in den nächsten Wochen / Monaten zu erwarten?

Der erste Chart oben zeigt den globalen Makroüberraschungsindex (Commerzbank Research), welcher für die Länder bzw. Regionen (USA, Eurozone, Schweiz, UK, Schweden, Japan, Kanada, Australien, Neuseeland, EMEA, Lateinamerika, China) mögliche positive (netto) Makroüberraschungen in den letzten drei Monaten misst. Eine Zahl von 100% (0%) bedeutet demnach, dass alle (keine der) 12 Regionen positive Überraschungen erfahren haben. Für die erwartete, zukünftige Wertentwicklung von Dividendenstrategien (ETF750, ETF751) ist dies positiv, da in Phasen geringeren /stagnierenden oder sogar fallenden Wachstums die Vereinnahmung einer Dividende an Bedeutung gewinnt, zyklische Aktien werden dann eher enttäuschen.

Der zweite Chart oben zeigt die relative Entwicklung von defensiven Sektoren im Zeitablauf und visualisiert noch einmal, dass die relative Wertentwicklung von Dividendenstrategien seit Juli 2016 nachteilig war. Aber der Chart zeigt auch: Zuvor gab es viele Phasen mit teils sehr deutlicher Outperformance und eine solche erwarten wir für die kommenden Wochen / Monate.

Kommentar zum Aktienportfolio von Senior Portfoliomanager Tim Wottawah.

Analyse-Chart S&P 500: 25.4.2018 18:10 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart S&P 500: 25.4.2018 18:10 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... Fokus auf der Wall Street. Wie der Analyse-Chart oben zeigt, ist der S&P 500 auf dem besten Weg, einen Abwärtstrend zu definieren… Wir haben deshalb gerade eben den Umfang unserer Absicherungsposition erhöht: Dort sind jetzt innerhalb der Absicherungszone ca. 70% des Marktwerts unserer amerikanischen Aktien abgesichert. Im Chart erkennt man gut die rote 200-Tage-Linie bei 2.608 Indexpunkten. Die nächsten Stunden/Tage werden entscheiden, ob sie hält oder nicht.

Die Exponierung bei beiden ETFs ist unverändert bei knapp über 70%. Wir setzen auf Seitwärtsrenditen und fühlen uns mit unseren Absicherungszonen gut gewappnet. Die Einflussfaktoren auf die europäischen Märkte halten sich zurzeit die Waage mit einem technisch leicht negativen Beigeschmack. Wir freuen uns über einen schwächeren Euro für unsere Exportwirtschaft… doch es gibt auch viele Belastungsfaktoren. Dazu gehört auch, dass die 10-jährigen amerikanischen Zinsen für Staatsanleihen inzwischen souverän die 3% Hürde überschritten haben!

ETF750 im Vergleich zu anderen Dividendenfonds (per 20.4.2018)
Quelle: Morningstar
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Die Tabelle oben vergleicht die aktuelle Performance des ETF750 mit den erfolgreichsten Dividenden Fonds. Die grün markierten Fonds sind ETFs, der blau markierte ist ein aktiv gemanagter Fonds. Alle Daten stammen vom unabhängigen Datenlieferanten Morningstar.

In der Spalte „TER“ finden Sie das „Total Expense Ratio“ … also die Gebühren in Prozent, in der darauf folgenden das ausstehende Fondsvolumen (z.B. DWS Top Dividende: 17 Mrd. Fondsvolumen). Die Spalte Volatilität besagt: Je kleiner die Zahl, umso weniger schwankt der Fonds. Die gleiche Rendite bei niedriger Volatilität (Risiko) wird von der Finanztheorie höher bewertet. Der ETF751 ist erst 4 Monate alt... daher gibt es noch keine exakten Angaben zur Jahresvolatilität (regulatorisch bedingt muss er erst sein erstes Laufzeitjahr absolvieren, bevor wir seine Performance und Volatilität vergleichen dürfen). In den beiden letzten Spalten finden Sie die Performances für das laufende bzw. für das letzte Jahr in % (inkl. Ausschüttungen). 

Analyse-Chart S&P 500: 23.4.2018 17:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart S&P 500: 23.4.2018 17:00 Uhr
Uhr Quelle: Bloomberg
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... einmal umgekehrt? Während die US-Märkte eher schwächeln... zeigt sich der DAX zurzeit erstaunlich resistent gegen einen erneuten Schwächeanfall! Der kurzfristige Analyse-Chart zeigt, wie der S&P 500 Index in diesem Jahr bereits zweimal an der 200-Tage-Linie (rot) abprallte… Beim zweiten Mal hat er es aber nicht mehr geschafft, die 100-Tage-Linie (grün) von unten zu durchstoßen. Damit hängt der breite Index zwischen beiden Linien fest. Die 100-Tage-Linie (grün) bei 2.700 Indexpunkten ist zugleich Start unserer Kernabsicherungszone. Sollte der Index diese Linie also nicht mehr nachhaltig überspringen können, werden wir uns bald über Absicherungsgewinne freuen können!

Der DAX hingegen befindet sich in einer Art Warteschleife bei 12.570 Indexpunkten... rund 60 Indexpunkte unter der 200-Tage-Linie (12.633). Auf die negative Vorgabe der Wall Street vom vergangenen Freitag hat er gestern nicht reagiert. Anfang des Jahres war es komplett anders herum! Die relative Schwäche des DAX gegenüber der Wall Street scheint zurzeit also erst einmal beendet zu sein. Unterstützend ist hierbei sicherlich auch der steigende Dollarkurs, der sich aktuell mit 1,22 EUR/USD wieder auf den Niveaus vom Januar diesen Jahres befindet!

Da beide ETFs sehr gut auf eine Stagnation der Märkte ausgerichtet sind, beunruhigt uns dieser Wochenstart überhaupt nicht.

DAX vs Rohstoffe: 20.4.2018 17:15 Uhr
Quelle: Commerzbank Research & Bloomberg
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Langlaufende (10-jähr. Zins US-Staatsanleihen) vs. kurzlaufende Zinsen (3M Libor USD): 20.4.2018 17:15 Uhr
Quelle: Commerzbank Research & Bloomberg
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... steigen weit stärker als von Analysten erwartet. Der erste Chart vergleicht die Entwicklung des DAX (gelb) mit der von Kupfer, Aluminium, Nickel, Eisenerz und Öl seit 2012. Deutlich erkennbar ist der kräftige unerwartete Preisauftrieb bei Aluminium. Sicherlich spielen die wachsenden Handelskonflikte dabei eine große Rolle.

Gleichzeitig sind die 10-jährigen Zinsen in den letzten zwei Wochen wieder gestiegen: In den USA steht der 10-jährige Zinssatz für Staatsanleihen jetzt bei 2,78%.. vor zwei Wochen notierten sie um diese Zeit unter 2,60%. Auch die kurzfristigen Zinsen in den USA sind stark gestiegen und stehen zurzeit bei 2,36%. Die steigenden Rohstoffpreise spielen hier sicherlich auch eine Rolle, da sie die Inflationserwartungen ja direkt beeinflussen.

Das Verhältnis der kurzen zu den langen Zinsen beobachten wir übrigens genau! Die zweite Grafik zeigt, dass die Bear-Märkte in 2000 und 2008 starteten, als die kurzfristigen Zinsen über den langfristigen standen, als also eine sogenannte inverse Zinsstruktur so beobachten war. Noch sind wir nicht soweit... aber der Abstand sinkt seit Jahresanfang stetig… also heißt es, täglich beobachten… 

An den Aktienmärkten war es eigentlich eine gute Woche: Insgesamt hat sich die Lage deutlich gebessert… wobei das Überschreiten der 200-Tage-Durchschnittslinie, z.B. beim EURO STOXX 50 bei 3.511 Indexpunkten (DAX: 12.662 Indexpunkte), noch nicht gelungen ist. Wir halten an unseren Kern-Absicherungszonen fest (s. Blog weiter unten). Um die Kosten zu reduzieren, haben wir begonnen, die September Absicherungsoptionen in den Dezember zu verlängern. Der Grund: Dezember Optionen verlieren an jedem Tag nicht so viel Zeitwert wie September Optionen. Gleichzeitig haben wir mit sehr kurzfristig laufenden Positionen dafür gesorgt, dass wir bei einem stagnierenden Markt die Zeitwert-Kosten unserer Absicherung überkompensieren. Zurzeit gehen wir auch weiterhin von einem Seitwärtsmarkt aus... mit der permanenten Gefahr eines deutlichen und schnellen Einbruchs... wie zu Anfang des Jahres. Solange die 200-Tage-Durchschnittslinien nicht nachhaltig nach oben durchbrochen werden, bleibt der europäische Markt einfach technisch angeschlagen… und auch die Wall Street schwächelt in den letzten Stunden wieder leicht. Die Exponierung zum Wochenende liegt bei beiden Fonds konstant bei knapp über 70%.

Ich wünsche Ihnen ein sonniges erholsames Wochenende!

Branchen-Entwicklungen USA: 18.4.2018 16:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Dovodendenrenditen: 18.4.2018 16:45 Uhr
Quelle: Bloomberg; Commerzbank
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
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In der gestrigen ideas-tv Sendung stellte der Chefvolkswirt der Commerzbank, Dr. Krämer, seine Einschätzung zu Trumps Handelskrieg mit China dar. In diesem Zuge wies er auf die möglichen konjunkturellen Abwärtsrisiken hin. Während der S&P 500 Index seit Jahresanfang bei +1,87% in USD bzw. -1,16% in EUR notiert, ist die Spanne zwischen der aktuell am besten und am schlechtesten gelaufenen Branche recht groß. Dies ist ein Beleg für die Wichtigkeit der regelmäßigen Anpassung der Branchenzusammensetzung im Vergleich zum starren Index.

Die erste Tabelle oben zeigt die aktuellen Wertentwicklungen der einzelnen Branchen in den USA für den Zeitraum 29.12.2017 – 18.4.2018. Aktueller Top-Performer sind IT-Aktien, während die Titel aus der Branche Telekommunikation das Schlusslicht bilden. Zusätzlich wurde im Interview herausgearbeitet, dass in der Wirtschaft die Skepsis wächst und Konjunkturbarometer, wie der deutsche ifo Index den Stimmungsrückgang untermauern. Als Anleger stellt sich folglich die Frage, welche Branchen in einer möglichen Marktphase stagnierenden / fallenden Wachstums und möglicherwiese steigender Inflation die Gewinnerbranchen sein werden?

Grundsätzlich ist unsere in den beiden ETFs (WKN: ETF750 und WKN: ETF751) vorliegende Branchenallokation das Ergebnis der zugrunde liegenden Aktienselektion. Diese basiert auf einer quantitativen Aktienselektion und berücksichtigt u.a. die Parameter Bewertung, Gewinnentwicklung und erwartete Dividendenrendite. Da die Zusammensetzung alle drei Monate überprüft und angepasst wird, ist die Selektion dynamisch genug, um sich an ein änderndes Marktumfeld anzupassen. Wir werden also weiterhin - quantitativ gesteuert - Aktien suchen, deren Gewinnentwicklung nicht stagniert, deren Bewertung nicht teuer ist und die zudem eine solide, überdurchschnittliche hohe Dividende ausschütten. Gerade die Bedeutung der Renditequelle „Dividende“ zum Gesamtertrag der Vermögensanlage sollte in einer Marktphase stagnierenden / fallenden Wachstums zunehmen. Die zweite Tabelle oben zeigt, dass beide ETFs attraktive Dividendenrenditen aufweisen, so dass die halbjährlichen (ETF750) und jährlichen (ETF751) Ausschüttungen gesichert sind!

Erreicht!...

18.04.2018
Konjunkturerwartungen für Deutschland: 18.4.2018 15:30 Uhr
Quelle: ZEW
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Rezessionsgefahr in Deutschland: 18.4.2018 15:30 Uhr
Quelle: Institut für Makroökonomie (IMK), Bloomberg
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Nun sind DAX und EURO STOXX 50 unmittelbar an ihre 200-Tage-Durchschnittslinien herangelaufen. Das ist sehr gut!! Denn damit bestätigen sich die Supportbereiche von 11.800 Indexpunkten im DAX und 3.280 Punkten im EURO STOXX 50. Auch der S&P 500 hat erfolgreich die 100-Tage-Linie hinter sich gelassen und bewegt sich wieder in Richtung der Höchststände vom März.

Gleichzeitig laufen weiterhin weniger gute fundamentale Nachrichten über den Ticker: So sind die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland im April abermals gesunken (s. erste Grafik). Der Indikator liegt bei minus 8,2 Punkten - im Vergleich zum langfristigen Durchschnitt von (plus) 23,5 Punkten. Und das Düsseldorfer Institut für Makroökonomie (IMK) meldet, dass die Gefahr einer deutschen Rezession in den nächsten drei Monaten im April mit einer Wahrscheinlichkeit von 32,4% deutlich gestiegen ist (davor: 6,8%), s. zweite Grafik. Beide Meldungen führen zugleich aber auch zu deutlich niedrigeren Inflations- und Zinserwartungen... und das entlastet wiederum den Aktienmarkt.

In beiden ETFs sind wir heute und morgen damit beschäftigt, durch leichte Veränderungen an den Optionsstrukturen die Seitwärtsrenditen zu erhöhen. Die Kernabsicherungszonen sind unverändert... die Exponierung bei leicht über 70%!

Analyse-Chart DAX: 16.4.2018 18:25 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart DAX: 16.4.2018 18:25 Uhr Quelle: Bloomberg
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... ist Entspannung eingetreten. Eine weitere geopolitische Eskalation hat es nicht gegeben… und auch an der Front der protektionistischen Zölle ist es heute ruhig geblieben... Nachdem der DAX bei 12.500 Punkten heute den Tag (vorbörslich) begann, notiert er am Abend - trotz positiver Wall Street - ca. 85 Indexpunkte niedriger. Die Anschlusskäufe blieben einfach aus... Der kurzzeitige Analyse-Chart des DAX oben zeigt den Tagesverlauf. Damit hat sich in der Summe wenig getan... trotz der Ereignisse am Wochenende! 

Wir haben heute nur kleine Optimierungen in beiden ETFs vorgenommen: An der Grundstruktur mit unseren Teilabsicherungsstrecken (siehe Langzeit-Chart des DAX oben) und deren Finanzierung durch Seitwärtsrenditen hat sich nichts geändert.

Auf der Invest-Anlegermesse in Stuttgart am vergangenen Wochenende wurde ich auch vom Börsenradio über den Markt und die Fondsstrategie interviewt. Hier, unter ideasTV-Radio, finden Sie das Interview.

 

 

Die Woche...

13.04.2018
Langzeit-Chart S&P 500: 13.4.2018 16:30 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Bühne Invest 2018: 13.4.2018 16:30 Uhr

... geht angesichts der geopolitischen Spannungen positiv zu Ende.

DAX und EURO STOXX 50 haben ein Plus von mehr als 1,5% gemacht! Der Chart oben zeigt den amerikanischen S&P 500 Index. Er hat sich zuletzt deutlich erholt und nähert sich von unten der 100-Tage-Durchschnittslinie bei 2.700 Punkten... und genau dort startet unsere Teilabsicherungszone.

Der DAX war heute Morgen bei über 12.500 Indexpunkten, konnte dieses Niveau aber am späten Nachmittag nicht halten. Die 200-Tage-Linie bei 12.660 Indexpunkten stellt dort den entscheidenden Widerstand nach oben dar. Solange diese Marke nicht nachhaltig übertroffen wird, bleiben wir defensiv mit einer Exponierung von um die 70% in beiden ETFs.

Heute Morgen haben wir ausgelaufene kurzfristig verkaufte Optionen neu abgeschlossen (mit einer Laufzeit von 2 Wochen). Heute und morgen bin ich auf der Invest in Stuttgart (Bild 2). Neben einem umfangreichen Bühnenprogramm und der Aufzeichnung der ideasTV-Sendung für die nächste Woche konnte ich heute einen langen Vortrag über den Markt und die beiden Alpha Dividenden ETFs halten. Die Präsentation finden Sie hier.

Es tut immer wieder gut, sich direkt mit Privat- und Institutionellen Anlegern austauschen zu können... gefühlt liegt gegenüber den letzten Jahren eine höhere Unsicherheit vor... die durchaus berechtigt ist! Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Branchen-Entwicklungen Euroland: 12.4.2018 16:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Branchen-Entwicklungen USA: 12.4.2018 16:45 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Die bisherige Wertentwicklung der Aktienmärkte im laufenden Berichtsmonat April 2018 knüpft an die volatile Entwicklung des Vormonats an. Die kumulierte Performance des EURO STOXX 50 beispielsweise liegt im Bereich -0,9% (per 4.4.2018), +2,2% (per 10.4.2018) und bei +1,6% (per 11.4.2018).

Die erste Tabelle oben zeigt die aktuellen Wertentwicklungen der einzelnen Branchen in Euroland für den Zeitraum 29.12.2017 – 11.4.2018. Aktueller Top Performer sind hier die vom Anstieg des Ölpreises profitierenden Energieaktien. Es folgen Aktien aus den Branchen Gebrauchsgüter und IT. Am Ende der Tabelle finden sich Grundstoffe, Gesundheit und REITs. Im ETF750 halten wir aktuell relativ zum Vergleichsindex mehr Aktien aus den Branchen Finanzwerte, Energie und Versorger. Im Bereich der REITs und Aktien der Branche Gesundheit haben wir eine geringere Gewichtung. Im laufenden Monat April 2018 haben die Aktien Repsol, ENI und Bayer (welche auch im ETF751 allokiert ist) eine relativ zum Markt bessere Performance gezeigt.

Die zweite Tabelle oben zeigt die aktuellen Wertentwicklungen der einzelnen Branchen in den USA für den Zeitraum 29.12.2017 – 11.04.2018. Dort ist weiterhin die IT Branche der Top Performer, wenngleich diese Branche in den letzten Wochen unter die Räder gekommen ist. Die zweitbeste Branche stellen analog zum Euroland die Gebrauchsgüter dar, gefolgt von Aktien der Branche Gesundheit. Zinssensitive Branchen wie Versorger, REITs, Verbrauchsgüter und Telekommunikation bilden das Schlusslicht. Im laufenden Monat April 2018 haben die Aktien Valero Energy und Phillips66 eine relativ zum Markt bessere Performance gezeigt.

Kommentar zum Aktienportfolio von Tim Wottawah.

Analyse-Chart EURO STOXX 50: 11.4.2018 16:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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Langzeit-Chart EURO STOXX 50: 11.4.2018 16:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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... unser Market Maker stellt dank des höheren Volumens ab sofort einen Spread (Geld-Brief- Spanne) von 0,5% für den ETF751. Beim ETF750 sind es nur noch 0,2%... und dort sind auch noch zwei andere Market Maker aktiv.

Trotz guter Vorgaben aus den USA belasten die geopolitischen Unsicherheiten die Märkte. Da wir zurzeit auf einen Seitwärtsmarkt mit der Möglichkeit eines neuen Einbruchs eingestellt sind, gibt es im Moment in beiden ETFs nichts zu tun. Erst spätestens am Freitag müssen wir Optionen ersetzen, die dann auslaufen. Die Seitwärtsrenditen sind zurzeit sehr attraktiv.

Der ETF750 hat aktuell eine Exponierung von ca. 65%, der ETF751 von ca. 69%.

Im EURO STOXX 50 Analyse-Chart oben sehen Sie, dass die 100-Tage-Linie (grün) nun schon die 200-Tage-Linie (rot) nach unten geschnitten hat. Rein technisch gesehen ist dies sicherlich kein positives Signal! Bisher schafft es EURO STOXX 50 auch nicht, an die 200-Tage-Linie (rot) bei 3.511 Punkten heranzukommen. Da zurzeit auch noch Dividenden abgeschlagen werden, ist dies auch doppelt schwer.

ETF750 im Vergleich zu anderen Dividendenfonds (per 9.4.2018)
Quelle: Morningstar
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Langzeit-Chart Dow Jones: 10.4.2018 18:00 Uhr
Quelle: Bloomberg
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In der Tabelle oben finden Sie einen aktuellen Performance Vergleich für den ETF750 mit den erfolgreichsten Dividenden Fonds. Die grün markierten Fonds sind ETFs und der blau markierte ein aktiv gemanagter Fonds. Alle Daten stammen vom unabhängigen Datenlieferanten Morningstar.

In der Spalte „TER“ finden Sie das „Total Expense Ratio“ … also die Gebühren in Prozent, in der darauf folgenden das ausstehende Fondsvolumen (z.B. DWS Top Dividende: 17 Mrd. Fondsvolumen). Die Spalte Volatilität besagt: Je kleiner die Zahl, umso weniger schwankt der Fonds. Die gleiche Rendite bei niedriger Volatilität (Risiko) wird von der Finanztheorie höher bewertet. Der ETF751 ist erst 4 Monate alt... daher gibt es noch keine exakten Angaben zur Jahresvolatilität. In den beiden letzten Spalten finden Sie die Performances für das laufende bzw. für das letzte Jahr in % (inkl. Ausschüttungen).

Heute haben der DAX und EURO STOXX 50 auch die kurzfristigen Abwärtstrends geknackt. Beide Indizes befinden sich nun auf dem Weg in Richtung der 200-Tage-Durchschnittslinie. Erst nach der Überwindung dieser Linien (DAX 12.664 Pkte. und EURO STOXX 50: 3.511 Pkte.) sind wir technisch in einer vergleichbaren Lage, wie die amerikanische Aktienmarkt. Der zweite Chart oben zeigt den bekannten Dow Jones Index im 5-Jahres-Chart. Obwohl die Tiefststände aus dem Frühjahr deutlich verteidigt werden konnten… sieht man auch an diesem Chart (schon von weitem), das die Gefahr der Ausweitung der Korrektur noch nicht gebannt ist!